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  1. Inaktiver User

    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Aber das macht nichts; ein bisschen Schmerz ist oft gar nicht so schlimm. Schmerz muss nicht um jeden Preis vermieden werden.
    Er muss aber auch nicht ausdrücklich gesucht werden

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Auch wenn man sich selbst verändert - gehört ein gewisses Mass an physischem oder geistigem Schmerz dazu - ein Kind zieht aus, eine liebe Gewohnheit hat sich verabschiedet, eine Lebensphase ist zu Ende und eine neue beginnt... das ist normal, dass das von Trauer und Schmerz begleitet wird. Und gut und richtig so
    Das verstehe ich unter diesen "Geburten des Lebens".

  2. gesperrt

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er muss aber auch nicht ausdrücklich gesucht werden
    muss nicht, aber kann. Etwas Schmerz kann die Prioritäten und wichtigen Dinge des Lebens recht deutlich klar machen. und bringt einen schnell in tiefe meditative Zustände, wenn man ihn so nutzen will.

    gruss, barbara

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wenn das Ziel verlockend genug ist, dann tut ja die Umsetzung auch gar nicht weh, oder? Also wenn ich für irgendwas brenne, dann strenge ich mich zwar schon auch an, aber doch, weil es mir Spass macht, weil ich meine Träume verwirklichen will. DAS ist für mich die wesentlich bessere Motivation als dieses "Wenn du nicht bald dann "...
    ...
    Also - lange Rede gar kein Sinn... mich (!) motivieren positive Ziele viel besser als negatives "Pfuipfui". Bei anderen Menschen ist es auch mal anders, wie ich feststelle.
    Danke! :)

    Vielleicht ist es ja so, dass der innere Schweinehund bei positiven Zielen nicht genug eingeschränkt wird, bei "" sich hingegen in die Ecke verkrümelt?

    Ich bin ein 80er Jahrgang ... soweit ich mich erinnere, war letzteres eher DIE Motivationsmaschine (im Elternhaus, Schule, Ausbildung usw.) - Stammt ja auch von einer Generation, die teilweise selber noch wirklich mit dem Nudelholz ... na ja, aber das ist eine andere Geschicht´.

    Will sagen: meine Generation hat das, glaube ich, schon sehr verinnerlicht, eher auf "Drohung"/negative Motivation zu reagieren.

    ... Wie legt man den Schalter wieder um?
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen

    Ich würde "no pain no gain" aber auch nicht mit "ohne Schmerzen" übersetzen - sondern weniger spektakulär mit "ohne Fleiß kein Preis" oder meinetwegen auch mit "ohne Schweiß kein Preis".
    Das gilt natürlich auch für viele Dinge, die ich ohne vorherigen Leidensdruck angehe - wenn ich etwas erreichen möchte, dann ist das streckenweise anstrengend.
    Das dt Sprichtwort dazu ist wahrscheinlich wirklich das abgemildertere "ohne Fleiß" ... aber pain = Schmerz. Da sind die englischsprachigen vielleicht drastischer/genauer?

    Mir fällt zu Deinem Post ein, dass man evtl. an "Fleiß" oder "Schmerzen" ja evtl. auch Freude haben kann ... mal so ganz grob gedacht ... bzgl. Schalter umlegen (s.o.)
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Motivation ist das Zauberwort. Wenn die stimmt ist fast Alles möglich. Auch in kurzer Zeit.
    Motivation ... intrinsisch oder extrinsisch, wa??? Ich glaube, das könnte so ein Knackpunkt sein.

    Viele Menschen (siehe oben) haben es, glaube ich, gelernt, eher auf äußere Reize zu reagieren. Nicht umsonst werden ja auch hier im Forum immer wieder Beiträge deutlich, in denen es sinngemäß darum geht: "Was will ich eigentlich".

    - Wie legt man den Schalter um?
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von zuwenig Beitrag anzeigen
    Ich bin auch gerade dabei oder besser gesagt habe ich beschlossen mein Verhalten in einigen Dingen
    genauer anzuschauen und frage mich auch ob ich das wohl schaffen kann. In der Vergangenheit hat
    mir ein bestimmtes Verhalten genützt bzw. war notwendig, aber jetzt hat sich einiges geändert.

    Ich bin z. B. ein wenig schüchtern/gehemmt und möchte lernen offen auf andere Menschen zuzugehen.
    Bzw. mehr vertrauen können (mit bedacht), ein großer Schwachpunkt bei mir. Da ist auch schon Leidensdruck bei mir.
    Wie ich das im Einzelnen angehe muss ich nach und nach sehen.
    Als erstes will ich einfach viel aufmerksamer sein, achtsamer und in die schwierigen Situationen
    die sich bei mir im Kontakt mit Menschen ergeben hineingehen.
    Wird bestimmt schwierig und werde ich immer wieder neu überdenken und versuchen danach zu handeln.
    Das ist viel für mich. Aber ich habe auch schon einiges geschafft und Freude ist auch dabei.
    Viel Erfolg dabei!

    Ich glaube, Du spricht etwas wichtiges an: "genauer anschauen" bedeutet, sich bewusst mit den Dingen auseinander zu setzen, zu überlegen, was will ich selbst ... und dann zu gucken und vielleicht auch bewusst zu spüren, ob es klappt. DAS kann, denke ich, schon eine große Motivation bedeuten bzw. zu Tage bringen, vor allem, wenn man sich selbst nicht überfordert ...

    Kannst Du mal genauer beschreiben, wie du "es" machst?
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Waldhexi Beitrag anzeigen
    Ich würde differenzieren in Aufgaben die ich mir selbst setze und die welche mir "das Leben" stellt.
    Hast du mal ein Beispiel dafür?

    (Danke für den Einblick intrinsisch-extrinsisch, das hatte ich oben schon mal kurz aufgenommen und in Deinem Beitrag ging es auch darum.)
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Selbstverständlich kann man auch ohne „pain“ was lernen und darin gut oder gar sehr gut sein. Aber um in irgendwas „exzellent“ zu sein, braucht es meistens doch die berühmten 10.000 Stunden Übung, und dann ist man doch irgendwann wieder bei no pain - no gain.
    Hm. Ich glaube, es geht um die innere Einstellung zum Thema Veränderung und die Frage danach, wie man das, was durch die Veränderung erforderlich ist, bewertet.

    Es gibt einen Unterschied zwischen äußeren Anforderungen (extrinsische Motivation) und inneren Plänen (intrinsische Motivation).

    Der Spruch kann aber für beides gelten, wobei - Du hast Recht - er kommt aus dem Sportbereich, ich habe ihn mir von Arnold Schwarzenegger abgeguckt, der ihn allerdings auch für seine "Lebensphilosophie" überträgt. ;)
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

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    AW: No pain = no gain?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, man muss das trennen.

    Es ist eine typische Devise unserer Leistungsgesellschaft- wozu auch der Spruch gehört "vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gestellt".......so ein Quark
    Aber immerhin schafft man es auf diese Art auch den größten Mist attraktiv werden zu lassen- leiste was, DANN biste ein Guter!
    Wie bei elend schmeckenden Nahrungsmitteln.......dann kommt gleich "ja- schmeckt nicht so gut, ist aber gesund"....genau

    Unabhängig davon sehe ich aber noch das Bild vor mir, dass man mit allem Neuen auch neues Land betritt.
    Und wenn ich in dem Bild bleibe, dann muss ich schon einiges "tun" um dieses Land auch einzunehmen.
    Schritte in neuem Gelände, neue Anforderungen, möglicherweise Angst, die aufkommt- neue Herausforderungen, denen ich mich stelle.
    Das Erreichen von neuem Land braucht also durchaus eine Weiterentwicklung der bisherigen Fähigkeiten und das können wir uns wie eine Geburt vorstellen.......Neues wird geboren und Geburt bedeutet immer auch Energie, Einsatz und vielleicht Schmerzen.......
    Das ist, finde ich, ein sehr schönes Bild!!!

    Allerdings *räusper * Neuland bedeutet auch Abenteuer, Lust und Freude!!!
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.

  10. Moderation

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    AW: No pain = no gain?

    Ich würde das ganz anders verstehen:

    Wenn man etwas erreichen will, was außerhalb des gutartigen Alltagsbetriebs liegt, muß man in seinen Anstrengungen, das zu erreichen, auch die Bequemlichkeitszone verlassen. Einfaches Beispiel, wenn ich einen Marathon laufen will, bringt es nichts, wenn ich immer nur so lange laufe bis es mir ungemütlich wird. Ich muß durch ungemütlich, ins Wehtun, in "Warum tue ich mir das an??" und dann hilft mir "no pain, no gain", weil es mich daran erinnert, daß ich mir das antue, weil ich sonst nicht zu dem Ergebnis komme, das ich haben will.

    Wenn ich mein eigenes Körpergewicht stemmen will, gibt's auf dem Weg dahin eine Menge Muskelkater. Will ich neben der Arbeit eine anspruchsvolle Weiterbildung machen, muß ich viele Freizeittermine absagen. Um bergtauglich zu werden, muß ich Routine darin kriegen, meine Höhenangst zu überwinden. Man muß wissen, wofür man das tut.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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