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Thema: Minimalismus
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21.12.2017, 11:41Inaktiver User
AW: Minimalismus
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21.12.2017, 11:45
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21.12.2017, 12:54
AW: Minimalismus
Ich habe vor einigen Jahren mal ein Karthäuserkloster besichtigt.
Klang wie das ideale Leben.
Inzwischen bin ich nicht mehr so getreßt wie damals...
Wenn du Minimalismus auf eine Art und Weise verstehst, die nur unter großen Aufwänden und Opfern umzusetzen ist, wäre vielleicht die Frage, "Wozu Minimalismus?"
Mein Ziel wäre, mein Leben zu vereinfachen, damit ich glücklicher bin. Was mein Leben verkompliziert und mich unglücklicher macht, sollte besser mit einer verdammt guten Rechtfertigung daherkommen, warum es unvermeidbar ist, oder besser als seine Alternativen.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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21.12.2017, 14:15
AW: Minimalismus
So sehe ich das auch. Man sollte auch bedenken, dass Minimalismus eine Modeerscheinung ist. Mir wäre es zu stressig, ständig an meinem Minimalismus zu arbeiten. Ich muss genug beruflich organisieren.
Meine Form von Minimalismus besteht schlicht darin, mich auf das zu konzentrieren, was mir wichtig ist. Wenn ich dann noch hin und wieder die Energie aufbringe, Dinge wegzuschmeißen, die mir nichts bedeuten/ich nicht brauche/nur im Weg herumstehen, dann reicht mir das.
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21.12.2017, 14:15Inaktiver User
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21.12.2017, 14:16Inaktiver User
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21.12.2017, 14:22Inaktiver User
AW: Minimalismus
Stimmt, da habe ich ja einen besten Freund, strahl, noch nie drüber nachgedacht.
Ich habe ein Wochenende im Kloster zugebracht. Das war toll, aber dauerhaft möchte ich das nicht haben.
Die Minimalismusdiskussion hier verstehe ich grundsätzlich als theoretisch und ich versuche mich hauptsächlich bezüglich Konsum und in meinem Verhalten gegenüber anderen Lebewesen (hauptsächlich Tiere, Pflanzen und manchen Menschen) an dieses Konzept zu halten.
Mehr schaffe ich nicht zur Zeit, aber bewundere andere, die das auf ihr ganzes Leben übertragen wie zb Makrele. Sie lebt doch anscheinend gut damit und ganz ohne Zwang.
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21.12.2017, 14:40
AW: Minimalismus
Ein Lebensqualität zu vereinfachen ist vielleicht gar nicht so schwer, befreit. Minimalismus in der Anschaffung wenn man schon alles besitzt könnte dann allenfalls dem Luxus zugeordnet werden. Luxus wie Zeit und Mu?e. Aber selbst das führt nicht zu einem reinen Glückszustand was auch immer das sein soll. Nicht zu verwechseln mit einem Flow, welches eventuell den Weg zum Glücklichsein ebnen könnte.
Viel schwieriger finde ich einen glücklichen Eigenschaft zu erreichen und zu halten. Glücklich sein, was heisst das schon. Ich finde dazu keine dauerhaften Beispiele für mich. Das Untergeordnete dem Glück - wie Freude reicht mir meistens schon aus.
Vielleicht wenn sich Freude multipliziert oder potenziert innerhalb kürzester Zeitaufnahmen ist möglicherweise ein dauerhafte Glücklichsein erreicht, aber ich weiss es auch nicht so genau, wie sich das mit dem Glücklichsein verhält.
verdammt guten Rechtfertigung

Vielleicht gibt es wirklich glückliche Menschen die nicht nur von Momentaufnahmen schreiben können, sondern dauerhaft gkücklich sein können
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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21.12.2017, 15:01
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21.12.2017, 15:04
AW: Minimalismus
Und auch irgendwie ein ähnliches Extrem darstellt, wie z.B. bei der Nachkriegsgeneration die Aufheberei und das sich geradezu Vollstopfen. Es ist eher die Sehnsucht nach Werten, die uns gesellschaftlich irgendwie verloren geht...
ebenso wie die Sehnsucht nach einer Perspektive "über uns hinaus". Einige nennen es Spiritualität, ich Religiöses, andere eine Zukunftsperspektive.



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