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  1. Inaktiver User

    Wann werde ich endlich stabil sein? (Borderline, Probleme im Job...)

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    Geändert von Inaktiver User (16.12.2017 um 09:57 Uhr)

  2. Avatar von lich
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    AW: Wann werde ich endlich stabil sein? (Borderline, Probleme im Job...)

    Hallo Lenchen,
    es klingt gar nicht verworren, was du geschrieben hast.

    Hast du deine Gedanken mit deinem Therapeuten besprochen? Was sagt er (oder sie) dazu?

    Hast du schon mal eine Traumatherapie gemacht? Hast schon EMDR für dich entdeckt? Du klingst für mich so, dass du wenig in deinem Leben hast, was dich stabilisiert.

    Was spricht für dich dafür, in dieser Arbeit zu bleiben? Ist eine weitere Stundenreduzierung möglich? Erlebst du deinen Beruf als erfüllend? Aus der Ferne betrachtet würde ich vermuten, dein Job füllt dich nicht aus, aber der Job bedeutet für dich weniger Leere als kein Job.

    Spricht etwas dagegen, dich in verschiedenen Klostern zu erkundigen, ob du dort arbeiten könntest? Bist du auf Arbeitsuche?

    Was könnte die Leere füllen, die du erlebst? Sind es deine Freunde? Fühlst du dich in ihrer Gegenwart wohler? Wie empfindest du die Freundschaften?

    Was möchtest du erbrechen? Wofür steht das Essen? Was ist für dich unverdaulich?

    Ich wünsche dir, mit meinen vielen Fragen bei deiner Selbstreflektion ein paar Denk- und Fühlanstöße geben zu können. Du brauchst die Fragen hier nicht beantworten, sie sind für dich.

    Liebe Grüße lich

  3. Inaktiver User

    AW: Wann werde ich endlich stabil sein? (Borderline, Probleme im Job...)

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    Geändert von Inaktiver User (16.12.2017 um 09:58 Uhr) Grund: Tut mir leid :-(

  4. Avatar von Daylong
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    AW: Wann werde ich endlich stabil sein? (Borderline, Probleme im Job...)

    Glaub nicht alles, was du denkst.

    Elliot

  5. Avatar von lich
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    AW: Wann werde ich endlich stabil sein? (Borderline, Probleme im Job...)

    Hallo Lenchen,

    danke für die Beantwortung der vielen Fragen.

    Was würdest du denn im Kloster machen wollen, wenn du dich dort aufhälst? Es gibt Kloster, wo du in der Zeit deines Aufenthaltes dort arbeitest, um damit deinen Lebensunterhalt zu sichern für die Dauer deines Aufenthaltes und du hast eine Aufgabe, die dir gegen deine innere Leere helfen kann. Käme für eine Beurlaubung von deiner Arbeitsstelle in Betracht, so dass du nach einer vierteljährlichen Auszeit dort wieder einsteigen könntest? Wie würde sich dieser Vorschlag für dich anfühlen?

    Ich glaube nicht, dass du von deiner Arbeit wegmöchtest, weil du schon so viel erlebt hast. Durch deine Antworten habe ich eher den Eindruck, dass du auf der Suche nach Sicherheit für dich bist und der Grund eher darin besteht, dass du weder Unter- noch Überforderung erleben möchtest.

    Das möchte aber auch jeder andere Mensch in einem ausgeglichenen Verhältnis, weil es sonst zu Langeweile oder Erschöpfung führt.

    Schau dir doch mal die Traumatherapie und EMDR an, es gibt ganz viele Informationen dazu. Vielleicht sind da ein paar Dinge für dich dabei, die dir weiterhelfen, dass du dich besser fühlst. Wenn du dich informiert hast, kannst du viel besser eine Entscheidung treffen und für dich aussuchen. Dabei wünsche ich dir alles Gute.

    Den Weg, den du vor dir hast, ist der Weg zu dir selbst. Es lohnt sich und es wird einfacher, je länger du auf dem Weg bist.

    Wieviel hast du dich schon mit deiner Diagnose beschäftigt? Hast du schon Bücher darüber gelesen? Wenn nicht, ist das nicht schlimm, irgendwann ist eben das 1. Mal, wo du damit anfängst.

    Ich glaube, dein nächstes Ziel ist, dass du dich stabiler fühlst. Kann das sein?
    Wünsche dir eine gute Nacht und morgen einen nicht so stressigen Freitag.
    Liebe Grüße lich

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