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05.12.2017, 17:39
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
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05.12.2017, 17:42Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
@Ozean
Bzw. beides gleichzeitig
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05.12.2017, 17:44
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05.12.2017, 17:46
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
Juma ist das der gleiche Mann wie in deinem anderen Strang?
Bisschen schwierig in 2 Strängen zu lesen...
Never forget to love yourself 
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05.12.2017, 17:46Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
Mir geht dieses Gewese um "Hochsensibilität" auf die Nerven.
Ich bin einfach ein extrem wahrnehmungsstarker Mensch und umgeben von vielen Menschen, die diesbezüglich irgendwie blinder, tauber, unempfindlicher sind.
NBD
Menschen nehmen die Dinge UNTERSCHIEDLICH wahr. Und das ist auch schon des Pudels Kern. Ich muss meine Wahrnehmungen nicht wie eine Monstranz vor mir hertragen, es reicht ja, dass ich sehe, höre, spüre, was ich nun einmal sehe, höre und spüre. Ich musste nur lernen, wie ich damit umgehen kann. Das ist relativ simpel und nennt sich Eigenverantwortung oder auch Umgang mit Grenzen. Das ist Übungssache, und auch als Hochsensibler kann man lernen, klar Grenzen zu setzen.
Ja, meine Wahrnehmungen sind anderen schon mal ein bisschen unheimlich, aber auch diesbezüglich gibt es Mittel und Wege, das Ganze so aufzusetzen, dass es für andere nicht nur verdaulich, sondern erbaulich wird.
In meiner Partnerschaft spielt das Ganze eigentlich kaum eine Rolle. Ich bin so. Mein Partner ist anders. Und das ist wunderbar! Er liebt meine Antennen und verlässt sich oft darauf. Er würde sich bedingungslos vor mich stellen, wenn ich ach so zerbrechlich wirkendes Etwas das nur zu schätzen wüsste
- tue ich aber nicht, denn ich habe gelernt, dass es viel sinnstiftender ist, meine Kämpfe selbst auszutragen. Ich bin hochsensibel rotzfrech. Das geht wunderbar Hand in Hand.
Im übrigen halte ich mich aber nicht für das Maß der Dinge. Selbst wenn ich mich an einem "Nebensatz" aufhalten könnte - mir ist klar, dass vielen Menschen vieles gar nicht bewusst ist und sie sich deshalb um manches gar keinen Kopf machen. Was bringt es mir oder ihnen, wenn ich dann jede Nuance seziere? Nüscht als Verdruss, denn: es steht mir gar nicht zu, meine Wahrnehmungen anderen permanent ungefragt unter die Kutte zu wuchten oder sie als einzig seligmachende Wahrheit zu betrachten.
Das Leben ist bunt, und ich bin darin eben ein bisschen bunter - ich betrachte das mit einem Augenzwinkern, insbesondere wenn ich mich mal wieder dabei ertappe, wie ich die Welt aus den Angeln hebe und auf meine Schultern zu wuchten versuche. Auch das sind einfach Lektionen des Lebens - sich selbst nicht so wichtig zu nehmen, nicht für alles verantwortlich zu fühlen und einfach mal entspannt abzuwarten, was passiert.
Mein Tipp daher: Sieh es einfach als etwas, das zu Deinem Freund gehört, so wie seine Augenfarbe. DU hast eine andere, die genauso schön und besonders ist. Und falls er mal wieder vom Kleinen ins Kleinste driften möchte, darfst Du ihn ruhig lassen - und Dein eigenes Ding, das Dir gerade gut tut, machen. Deine Wahrnehmungen sind nicht schlechter, nicht wertloser und auch nicht unbedeutender. Sie sind ANDERS. Das ist auch schon alles.
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05.12.2017, 17:47
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
JumaThurman, ich weiß, ist Cross Posting. In Deinem anderen Strang beschreibst Du, wie Deinem Freund vor der Nase wegfährst - da finde ich auch, dass seine Reaktion nichts mit Hochsensibilität zu tun hat, sondern Du hast Dich einfach rücksichtslos verhalten - aus welchen Gründen auch immer, sei es, dass Du nicht so weit gedacht hast etc.
Punkt ist hier für mich: wenn Dein Freund hochsensibel ist, und Du fragst, wie Du mit solchen Menschen umgehen sollst, dann ist er "nicht normal" und Du stellst Dich halt darauf ein.
Wenn Du der "Trampel" bist, und Dein Freund "normal", wäre es vielleicht besser, Du änderst Dein Verhalten, anstatt die Auswirkungen Deines "trampeligen" Verhaltens, also z.B. er ist sauer, auf seine Hochsensibilität zurückzuführen.
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05.12.2017, 18:50Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
Das stimmt, und wie so oft kann Sprechenden geholfen werden.

Trotzdem gehört für mich schon dazu, dass andere die das vielleicht nachvollziehen können versuchen zu akzeptieren, dass es das eben gibt, und man sich nicht "einfach nur zusammenreissen" kann, damit man so robust wird wie sie (was ich im übrigen gar nicht erreichen will).
Mir geht es öfters so, dass jemand es als gegen sich gerichtet empfindet wenn ich eben eine Ruhe- oder Regenerationsphase brauche, obwohl das nichts mit ihm, sondern nur mit mir zu tun hat.
Da wünschte ich mir oft ein wenig mehr Verständnis statt einem "komm, stell dich halt nicht so an, das wird bestimmt soooo lustig...". Nein, für mich nicht, wenn ich schon so an der Grenze bin dass ich weinen könnte bei der Vorstellung ich soll mich jetzt in den nächsten Trubel stürzen. Ich brauche Rückzug zum Regenerieren, und andere erholen sich halt in Gesellschaft, ist doch beides wunderbar, man muss nur jeden so lassen wie er ist statt daraus dann eine Ablehnung zu konstruieren, die gar nicht gegeben ist.
Ich kann für mich gut damit umgehen, wenn man eben meine Zuneigung nicht daran bemisst wie lange und wie oft ich z.B. abends noch mit jemand telefonieren mag.
Für mich ist das der größte Knackpunkt im Kontakt mit anderen.
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05.12.2017, 18:53Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
Hk
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05.12.2017, 19:01Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
Aber ehrlich, ich hab hier im Forum das jetzt zum ersten Mal gelesen, "hochsensibilisiert" - bitte haut mich nicht, aber ist unsere Gesellschaft schon derart "gekippt", dass ich einen Extrabegriff (und zwar einen, der es wie einen krankhaften Zustand klingen lässt) brauche für "ich brauch halt mehr Zeit für mich als der Durchschnitt" oder für "ich vertrage Lärm über einer gewissen Grenze nicht so gut"???
Ich dachte bisher einfach, das ist halt so - es gibt die Umtriebigen, "Immer-Dabei-i,,er-vornedran"-Menschen und es gibt die "oh, jetzt hab ich drei Termine diese Woche, für den Rest lasst mir bitte meine Ruhe, und NEIN, ich will NICHT mit auf den Weihnachtsmarkt, egal wie nett es da ist, ich will meine Ruhe!"
Ich höre extrem gut und bin entsprechend lärmempfindlich (dachte bisher das ist der Ausgleich für mein schlechtes Sehen gg), und ich rieche besser als der Durchschnittsmensch (beachtet bitte, ich rieche besser, nicht ich dufte besser gg)...
Muss ich deswegen ein Etikett kriegen??
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05.12.2017, 19:04Inaktiver User
AW: Hochsensible Menschen - Erfahrungen!?
@hexe38
Du beschreibst introverte Menschen, nicht jeder, der hochsensibel ist, ist auch introvertiert. Ich habe gelesen, ca. 70%.
Mit deinen weiteren Fragen kann ich leider nicht viel anfangen.




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