Gänseblümchen.
Das Wunder des Lebens.
Und der Blick in die Sterne.
Schon immer.
Schlaf gut.
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17.11.2017, 23:42Inaktiver User
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
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17.11.2017, 23:49
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
Denkst du, es ist in deiner Macht, das zu bewirken?
Auch im Job: Denk dran, daß dir dir Firma *nicht* gehört. Binde dir nichts ans Bein, was außerhalb deiner Macht ist. Eine meiner Probleme war, daß ich dafür verantwortlich war, daß die Nachbarabteilung uns rechtzeitig zulieferte, was sie nie tat und was dann immer irgendwie meine Schuld war.
Ein Freund von mir sagte nach einem absoluten Drecksjob als Vertragsaufschwatzer auf Provisionsbasis, "Ich will nie wieder einen Job, wo ich was verkaufen muß. Außer als Barrista oder Eisverkäufer."
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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18.11.2017, 07:31Inaktiver User
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
Hallo Hutzbrutzl,
TUN kannst du gut und hier Ideen und Ansätze suchen passt in dein Schema.
Und es ist auch gut, sich noch Gedanken und Rezepte zuzulegen, die du anwenden kannst.
Ich würde dir empfehlen:
Mach NICHTS- setz dich hin - so oft du kannst- und spüre einfach nur hin, was in dir IST.
Ohne Wertung, ohne Ver-Be- urteilung- beobachte einfach nur dich selbst......was spürst du was kommt auf an Gedanken, Gefühlen oder Körperreaktionen?
Das ist alles.
Zwing dich nicht zu Meditation, Dankbarkeit oder was man alles machen "könnte" oder andere schon getan haben.
Im TUN bist du nachweislich Profi- den Weg kennst du schon und der hat bisher nicht DEN ERfolg gebracht
Du bist frei- du kannst machen und lassen, wie DU willst.
insofern ist auch jeder neue Gedanke gut - vielleicht lohnt ja, das alles aufzuschreiben und damit immer Zugriff nehmen zu können.
Ansonsten aber- würde ich dir von jedem TUN abraten.
Alles bisherige wurde getan- jetzt ist vielleicht die Zeit was anderes zu probieren........und das ganz ohne Gedanken- Richtung.
Dieses "Wenige" dürfte dir ein Gefühl für deine innere Fülle bringen, die du momentan nicht spürst.
Du bist nicht ausgefüllt- und es geht um das, was du fühlen kannst-- DAS ist Lebensgefühl und kein Abschluss oder Zertifikat, was an der Wand hängt.
Hinsetzen und nichts tun.
Wie lange hälst du das aus? ohne Radio, ohne Handy.
Schau dir zu- was geschieht in dir- mit dir?
Wenn du es kaum aushälst, quäle dich nicht - beobachte und wenn es zuviel wird, steh auf........nimm nur wahr.
Und später oder am nächsten Tag , setzt du dich wieder hin.......schau dich an.....spüre hin........was kommt in dir auf? zulassen und nicht bewerten.
Du musst gar nichts tun.........und doch wirst du damit ganz viel machen
denk dran- du bist frei und machst das, was du willst......
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18.11.2017, 09:18Inaktiver User
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
„Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ (Schopenhauer)

Ich glaub, die Lücke spüren ist der erste Schritt. Und das Vakuum in der Lücke füllt sich von allein, wenn es genug Beachtung bekommt. Mit Gänseblümchen und Sternenstaub bei mir. Bei anderen mit Gott.
Wenn das Vakuum aber unbeachtet bleibt, wird eine gähnende Leere draus.
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18.11.2017, 10:44Inaktiver User
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
Leider impliziert das Wörtchen "genug" schon wieder eine Leistung, die erbracht werden muss. Erst wenn, dann.......
Meine Idee geht genau WEG DAVON!
Loslassen, nichts machen und nichts machen müssen.
Hier gibt es kein "genug" - es gibt nur ein Anschauen und Beobachten und sehen, was kommt.
Gerade dieses Losgelöste - frei von jedem Anspruch - darum geht es!
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18.11.2017, 12:29
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
Wächst das Gras nicht, wenn Du dran ziehst? Zu dumm aber auch...

Hast Du eine Suchtproblematik in der Familie? Das Fettmarkierte bringt mich dazu, mich zu fragen, ob Du vielleicht co-abhängige Gefühlsstrukturen entwickelt hast. Das kann eine Projektion von mir sein, ich habe definitiv eine Suchtproblematik in der Familie und habe selbst co-abhängige Gefühlsstrukturen. (Allerdings finde ich mich mittlerweile schon ziemlich weit genesen.) Ich kenne das, was Du beschreibst, von mir selbst, auch wenn es in dieser Ausprägung in meiner Vergangenheit liegt. Schau einfach, wenn Du magst, ob da was bei Dir klingelt.
Wenn Du wirklich co-abhängig bist, dann denkst Du genau das. Dass es in Deiner Macht liegt. Oder liegen sollte. Oder liegen würde, wenn Du Dich nur verdammt nochmal genug anstrengen
könntest!!!!
Das halte ich für den Kern des Ganzen. Liebe Hutzlbrutzl: Gefühle sind nie nur schön oder gut. Es geht immer hoch und wieder runter. (Und wieder hoch.) Du kannst Dir nicht nur die schönen Gefühle herauspicken und die anderen abstellen. Das funktioniert nicht.
Und: man kann Gefühle nicht "halten". Das ist keine Frage von Kompetenz, sondern das kann keiner. Sie kommen von selbst und gehen wieder - wenn Du sie lässt.
Ich kann mir vorstellen, dass das vielleicht sehr erschreckend für Dich klingt. Für mich war das lange so. Was ich nicht verstanden habe, ist, dass ich deswegen solche Angst vor Angst, Furcht, Scham, Wut, Schmerz, Traurigkeit etc. hatte, weil ich die Zuversicht nicht hatte, durch ein solches Gefühl durchgehen zu können und dabei gehalten und aufgefangen zu sein von meinem Umfeld. Und das ist für ein Kind wirklich eine schlimme Erfahrung. Die ganze innere Welt bricht zusammen. Es ist in dieser Situation eine sehr gute Wahl, sich dann eben von allen Gefühlen abzulenken, indem man sich in Tätigkeit stürzt.
Aber Angst, Furcht, Scham, Wut, Schmerz, Traurigkeit etc. sind gar nicht so schlimm, wenn Dich jemand dabei auffängt und tröstet. Wenn Du deswegen kein schlechtes Gewissen haben musst. Wenn Du nicht das Gefühl hast, Du bist deswegen irgendwie falsch und musst ganz schnell den Fehler finden und reparieren.
Ich glaube, Hutzlbrutzl, was Du brauchst, ist ein liebevoller, akzeptierender Platz für Deine
Traurigkeit.

OT, aber ich muss leider: das ist ja soooo süüüß!
Ja. Das dachte ich mir auch, als ich von Deinem Traum las. Und vielleicht wird es das auch genau für Dich sein, letzten Endes. Das, was Du in Deinem Leben tun willst und was Dich wirklich erfüllt. Nur: solange Du die Sorge um andere noch dafür brauchst, um Dich von Dir selber abzulenken, wäre es doch gar nicht gut für Dich, Dein Café zu kriegen. Ich wette, sobald Du gelernt hast, so für Dich selbst zu sorgen, dass Du innerlich wirklich aus dem Vollen schöpfen kannst, wenn Du anderen etwas gibst, und Du, wenn das mal nicht möglich ist, ohne schlechtes Gewissen „nein“ sagen kannst (und das kann frau lernen, ich bin ein Beispiel dafür
), wird die Finanzierung Deines Cafés kein Problem mehr sein....
Ja. Genau.
Geändert von Himiko (18.11.2017 um 13:10 Uhr) Grund: Namen der TE falsch geschrieben - tut mir echt leid!
We are born to be happy, not perfect.
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18.11.2017, 19:47Inaktiver User
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18.11.2017, 20:01
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18.11.2017, 20:21Inaktiver User
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18.11.2017, 20:44
AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag
Deine Zeilen erinnern mich an eine sehr anstrengende Zeit im Leben. Ich war einfach so dermaßen leer, dass ich eine Therapie angefangen hatte. Dabei stellte sich heraus, dass ich meine oberflächlichen Themen zwar wunderbar analysiert und bearbeitet hatte aber es war eben doch nicht genug, weil etwas gut Verdrängtes darunter saß und eben auch bearbeitet werden musste. Das alles kam zu einer Zeit hoch, in der ich sehr beschäftigt war und gesundheitlich angeschlagen.
Das muss bei dir nicht so sein, vielleicht helfen dir die vielen anderen Tipps sogar. Aber wenn dem nicht so sein sollte, musst du eventuell tiefer schauen.
liebe Grüße
türkis


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