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  1. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Gänseblümchen.

    Das Wunder des Lebens.

    Und der Blick in die Sterne.

    Schon immer.



    Schlaf gut.

  2. Moderation

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    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    "muss ich mir trotz Abgrenzung doch Gedanken machen wie die Familie wieder zueinander findet"
    Denkst du, es ist in deiner Macht, das zu bewirken?

    Auch im Job: Denk dran, daß dir dir Firma *nicht* gehört. Binde dir nichts ans Bein, was außerhalb deiner Macht ist. Eine meiner Probleme war, daß ich dafür verantwortlich war, daß die Nachbarabteilung uns rechtzeitig zulieferte, was sie nie tat und was dann immer irgendwie meine Schuld war.

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Vielleicht auch ein: das was ich hier tue macht euch einen Moment lang glücklich...
    Ein Freund von mir sagte nach einem absoluten Drecksjob als Vertragsaufschwatzer auf Provisionsbasis, "Ich will nie wieder einen Job, wo ich was verkaufen muß. Außer als Barrista oder Eisverkäufer."
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Hallo Hutzbrutzl,

    TUN kannst du gut und hier Ideen und Ansätze suchen passt in dein Schema.
    Und es ist auch gut, sich noch Gedanken und Rezepte zuzulegen, die du anwenden kannst.

    Ich würde dir empfehlen:
    Mach NICHTS- setz dich hin - so oft du kannst- und spüre einfach nur hin, was in dir IST.
    Ohne Wertung, ohne Ver-Be- urteilung- beobachte einfach nur dich selbst......was spürst du was kommt auf an Gedanken, Gefühlen oder Körperreaktionen?

    Das ist alles.

    Zwing dich nicht zu Meditation, Dankbarkeit oder was man alles machen "könnte" oder andere schon getan haben.
    Im TUN bist du nachweislich Profi- den Weg kennst du schon und der hat bisher nicht DEN ERfolg gebracht

    Du bist frei- du kannst machen und lassen, wie DU willst.
    insofern ist auch jeder neue Gedanke gut - vielleicht lohnt ja, das alles aufzuschreiben und damit immer Zugriff nehmen zu können.

    Ansonsten aber- würde ich dir von jedem TUN abraten.
    Alles bisherige wurde getan- jetzt ist vielleicht die Zeit was anderes zu probieren........und das ganz ohne Gedanken- Richtung.

    Dieses "Wenige" dürfte dir ein Gefühl für deine innere Fülle bringen, die du momentan nicht spürst.
    Du bist nicht ausgefüllt- und es geht um das, was du fühlen kannst-- DAS ist Lebensgefühl und kein Abschluss oder Zertifikat, was an der Wand hängt.

    Hinsetzen und nichts tun.
    Wie lange hälst du das aus? ohne Radio, ohne Handy.
    Schau dir zu- was geschieht in dir- mit dir?

    Wenn du es kaum aushälst, quäle dich nicht - beobachte und wenn es zuviel wird, steh auf........nimm nur wahr.
    Und später oder am nächsten Tag , setzt du dich wieder hin.......schau dich an.....spüre hin........was kommt in dir auf? zulassen und nicht bewerten.

    Du musst gar nichts tun.........und doch wirst du damit ganz viel machen

    denk dran- du bist frei und machst das, was du willst......

  4. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    „Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ (Schopenhauer)



    Ich glaub, die Lücke spüren ist der erste Schritt. Und das Vakuum in der Lücke füllt sich von allein, wenn es genug Beachtung bekommt. Mit Gänseblümchen und Sternenstaub bei mir. Bei anderen mit Gott.
    Wenn das Vakuum aber unbeachtet bleibt, wird eine gähnende Leere draus.

  5. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaub, die Lücke spüren ist der erste Schritt. Und das Vakuum in der Lücke füllt sich von allein, wenn es genug Beachtung bekommt.
    Leider impliziert das Wörtchen "genug" schon wieder eine Leistung, die erbracht werden muss. Erst wenn, dann.......

    Meine Idee geht genau WEG DAVON!
    Loslassen, nichts machen und nichts machen müssen.
    Hier gibt es kein "genug" - es gibt nur ein Anschauen und Beobachten und sehen, was kommt.

    Gerade dieses Losgelöste - frei von jedem Anspruch - darum geht es!

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    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Das alles ist wunderbar ausgefüllt (man einer würde sagen ausgestopft) - dennoch fühle ich mich oft einsam und leer. [...]

    Ich habe immer wieder das Gefühl, undankbar zu sein, für all das, was ich habe und erlebe - ich fühle vieles davon einfach nicht...
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Ich hab eher ein bisschen das Gefühl, dass ich vielleicht die Beziehung zu mir selbst verloren habe...
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Ja das war ich wirklich sehr sehr lange [die "Kummerkastentante"], habe aber angefangen mich klar und deutlich davon abzugrenzen, diese Aufgabe nicht mehr wahrzunehmen.
    Gut möglich, dass ich mich auch deswegen so leer fühle, weil die Aufgabe, die ich so lange innehatte nun nicht mehr von mir bedient wird. Es ist auch schwer für mich, mich abzugrenzen, da ich immer denke es wird mir sicher übel genommen...
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Ich beschäftige mich generell sehr viel mit solchen Verarbeitungen, mache auch ein Coaching und lese viel (wahrscheinlich in Summe wieder zu viel des Guten) und probier mich da wirklich intensiv aus - aber so richtig hochploppen mag da einfach nichts. Bin schon langsam genervt davon dass es sich so gar nicht zeigen mag.
    Wächst das Gras nicht, wenn Du dran ziehst? Zu dumm aber auch...

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Manchmal grübel ich auch so viel (eine meiner liebsten Beschäftigungen) darüber, ob dieses Gefühl aus einer Überforderung kommt, die dadurch entsteht dass ich mich immer beschäftigt halten will - gleichzeitig habe ich aber Angst vor dem Innehalten weil das schlechte Gewissen dann wieder anklopft und ich bei so ganz freien Tagen oftmal schlimm unleidig und unzufrieden geworden bin.
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Ich sollte mir sicher mehr Zeit zur Meditation nehmen, bisher kreiseln die Gedanken noch so in der Gegend rum, dass es mich wieder unzufrieden macht es nicht "perfekt" zu können (Perfektionismus ist sicher ein großes Thema).
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Das mit der Dankbarkeit versuche ich über die Meditation zu üben aber ich nehme mir wirklich zu wenig Zeit dazu und erwarte zu viel von mir (ich will immer alles sofort toll können).
    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Aber vieles was mich bewegt lässt sich nicht aufschieben- es ist ein ständiges Gefühl von "ach komm, da muss man jetzt halt durch"...
    Hast Du eine Suchtproblematik in der Familie? Das Fettmarkierte bringt mich dazu, mich zu fragen, ob Du vielleicht co-abhängige Gefühlsstrukturen entwickelt hast. Das kann eine Projektion von mir sein, ich habe definitiv eine Suchtproblematik in der Familie und habe selbst co-abhängige Gefühlsstrukturen. (Allerdings finde ich mich mittlerweile schon ziemlich weit genesen.) Ich kenne das, was Du beschreibst, von mir selbst, auch wenn es in dieser Ausprägung in meiner Vergangenheit liegt. Schau einfach, wenn Du magst, ob da was bei Dir klingelt.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    "muss ich mir trotz Abgrenzung doch Gedanken machen wie die Familie wieder zueinander findet"
    Denkst du, es ist in deiner Macht, das zu bewirken?
    Wenn Du wirklich co-abhängig bist, dann denkst Du genau das. Dass es in Deiner Macht liegt. Oder liegen sollte. Oder liegen würde, wenn Du Dich nur verdammt nochmal genug anstrengen
    könntest!!!!

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Manchmal durchflutet mich eine sehr große Dankbarkeit, wenn ich Zeit mit meinen Nichten verbringe oder tief berührende Konversationen mit meinen Freunden habe - manchmal aber auch mal beim blödeln und Spaß haben. Das Tief was dann folgen kann ist leider genauso intensiv und ich fühle dann das ich diese Emotion nicht halten kann..
    Das halte ich für den Kern des Ganzen. Liebe Hutzlbrutzl: Gefühle sind nie nur schön oder gut. Es geht immer hoch und wieder runter. (Und wieder hoch.) Du kannst Dir nicht nur die schönen Gefühle herauspicken und die anderen abstellen. Das funktioniert nicht.
    Und: man kann Gefühle nicht "halten". Das ist keine Frage von Kompetenz, sondern das kann keiner. Sie kommen von selbst und gehen wieder - wenn Du sie lässt.
    Ich kann mir vorstellen, dass das vielleicht sehr erschreckend für Dich klingt. Für mich war das lange so. Was ich nicht verstanden habe, ist, dass ich deswegen solche Angst vor Angst, Furcht, Scham, Wut, Schmerz, Traurigkeit etc. hatte, weil ich die Zuversicht nicht hatte, durch ein solches Gefühl durchgehen zu können und dabei gehalten und aufgefangen zu sein von meinem Umfeld. Und das ist für ein Kind wirklich eine schlimme Erfahrung. Die ganze innere Welt bricht zusammen. Es ist in dieser Situation eine sehr gute Wahl, sich dann eben von allen Gefühlen abzulenken, indem man sich in Tätigkeit stürzt.
    Aber Angst, Furcht, Scham, Wut, Schmerz, Traurigkeit etc. sind gar nicht so schlimm, wenn Dich jemand dabei auffängt und tröstet. Wenn Du deswegen kein schlechtes Gewissen haben musst. Wenn Du nicht das Gefühl hast, Du bist deswegen irgendwie falsch und musst ganz schnell den Fehler finden und reparieren.

    Ich glaube, Hutzlbrutzl, was Du brauchst, ist ein liebevoller, akzeptierender Platz für Deine
    Traurigkeit.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und: Ich finde es total schrecklich, von sich Dankbarkeit zu verlangen. "Es geht dir dreckig, du bist unglücklich und siehst keine Ausweg! Sei dankbar!"


    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich entspanne mich am besten in Urlauben, wo ich nirgends sein und nichts tun und mit niemandem reden muß. Und dann laufe ich den ganzen Tag wie eine Duracell-Wanderratte.
    OT, aber ich muss leider: das ist ja soooo süüüß!

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    Diese ganze Cafegeschichte ist wahrscheinlich aus einem Wunsch entstanden, anderen Personen eine schöne Zeit zu bereiten. Menschen eine Auszeit zu ermöglichen mit tollen Produkten und liebevollem Service. Mit selbst Kreiertem Freude bereiten.
    Vielleicht auch ein: das was ich hier tue macht euch einen Moment lang glücklich...
    Ja. Das dachte ich mir auch, als ich von Deinem Traum las. Und vielleicht wird es das auch genau für Dich sein, letzten Endes. Das, was Du in Deinem Leben tun willst und was Dich wirklich erfüllt. Nur: solange Du die Sorge um andere noch dafür brauchst, um Dich von Dir selber abzulenken, wäre es doch gar nicht gut für Dich, Dein Café zu kriegen. Ich wette, sobald Du gelernt hast, so für Dich selbst zu sorgen, dass Du innerlich wirklich aus dem Vollen schöpfen kannst, wenn Du anderen etwas gibst, und Du, wenn das mal nicht möglich ist, ohne schlechtes Gewissen „nein“ sagen kannst (und das kann frau lernen, ich bin ein Beispiel dafür ), wird die Finanzierung Deines Cafés kein Problem mehr sein....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde dir empfehlen:
    Mach NICHTS- setz dich hin - so oft du kannst- und spüre einfach nur hin, was in dir IST.
    Ohne Wertung, ohne Ver-Be- urteilung- beobachte einfach nur dich selbst......was spürst du was kommt auf an Gedanken, Gefühlen oder Körperreaktionen?

    Das ist alles.
    Ja. Genau.
    Geändert von Himiko (18.11.2017 um 13:10 Uhr) Grund: Namen der TE falsch geschrieben - tut mir echt leid!
    We are born to be happy, not perfect.

  7. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leider impliziert das Wörtchen "genug" schon wieder eine Leistung, die erbracht werden muss. Erst wenn, dann.......

    Meine Idee geht genau WEG DAVON!
    Loslassen, nichts machen und nichts machen müssen.
    Hier gibt es kein "genug" - (...)
    Ja und man kann auch mal fünfe grad sein lassen

  8. Moderation

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    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Idee geht genau WEG DAVON!
    Loslassen, nichts machen und nichts machen müssen.
    Das ist eigentlich schon ein klassisches Paradox, oder?
    Oder ein Koan. "Ist das Nichts?"
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist eigentlich schon ein klassisches Paradox, oder?
    Oder ein Koan. "Ist das Nichts?"
    Schön
    Wie „ich muss mich entspannen!“

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    AW: Innere Leere trotz turbulentem Alltag

    Zitat Zitat von Hutzlbrutzl Beitrag anzeigen
    @ wildwusel: Ja da findet sich auch viel Wahrheit in deiner Vermutung. Ich habe wirklich eine sehr anstrengende Zeit hinter mir, viele Themen die mich beschäftigen und bewegen. Der Vergleich mit dem Frosch gefällt mir - klar tue ich etwas für meine Entwicklung. Wahrscheinlich tue ich zu wenig für mich. Ich renne dauernd Themen hinterher und versuche meine Schulter so breit zu machen damit ich alles was dazu kommt auch noch drauf packen kann. Mein Helfen-wollen ist nicht von schlechten Eltern... Ich werde mich sehr gerne mit deinen Fragen beschäftigen, vielen Dank dafür!

    Sicherlich lasse ich auch alles zu nah an mich heran, was Energie abbrennt ohne Ende... Aber vieles was mich bewegt lässt sich nicht aufschieben- es ist ein ständiges Gefühl von "ach komm, da muss man jetzt halt durch"...
    Deine Zeilen erinnern mich an eine sehr anstrengende Zeit im Leben. Ich war einfach so dermaßen leer, dass ich eine Therapie angefangen hatte. Dabei stellte sich heraus, dass ich meine oberflächlichen Themen zwar wunderbar analysiert und bearbeitet hatte aber es war eben doch nicht genug, weil etwas gut Verdrängtes darunter saß und eben auch bearbeitet werden musste. Das alles kam zu einer Zeit hoch, in der ich sehr beschäftigt war und gesundheitlich angeschlagen.

    Das muss bei dir nicht so sein, vielleicht helfen dir die vielen anderen Tipps sogar. Aber wenn dem nicht so sein sollte, musst du eventuell tiefer schauen.

    liebe Grüße

    türkis

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