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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Mach was aus deinem Leben: Ich weiß nichts mehr, ich habe alles schon tausendmal probiert und mache es noch, ich verlasse das Haus, ich verfolge meine Interessen, gehe dabe gerne mit anderen Menschen um, so ich sie dabei treffe, WAS SOLL ICH DENN NOCH MACHEN?!?!?!

  2. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen

    Ich habe keine Gegenwart und keine Zukunft, die mir Geborgenheit bieten. .
    Was heißt denn für dich jetzt genau „Geborgenheit“? Und was ist dein Lebenstraum, den du nicht verwirklichen kannst?

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Ich würde gerne mit jemandem zusammenleben, mit der ich über das gleiche Lachen kann, zusammen werkeln, singen, kuscheln. In gewisser Weise wäre eine Familie gründen das Richtige (ein Kind hätte ich gerne), wenn mich zur Zeit die Männer nicht so abstoßen würden. Es alleine großziehen will ich nicht. Aber wenn man sich den Pelz nicht nass machen will, kann man ihn eben nicht waschen. Was aber schon mal ein guter Anfang wäre, sind eine oder mehrere Freundinnen, die auch Single sind in der gleichen Lebenssituation. Wir könnten zusammen Fernsehen und dummes Zeug labern oder durch die Kneipen ziehen oder wandern oder egal, irgendwas, was beiden Spaß macht. Wo ich weiß, das sie mich versteht weil wir ähnlich ticken und die ich verstehe. Ich kenne so eine Frau, aber sie hat sehr wenig Zeit (nur ein paar Stunden am Tag, auch Sonntags, und wohnt eine gane Ecke weg) und wir treffen uns alle halbe Jahr mal und mailen uns sporadisch dazwischen. Dann ist es immer wie beschrieben, wir sind zwei Doofe ein Gedanke.

  4. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Liebe TE, ich sehe bei dir zwei Baustellen:
    1. Dein Elternhaus und die Frage, was damit passieren soll.
    2. Deine Sehnsucht nach Freunden und einem befriedigenden Sozialleben.

    1. In gewisser Weise kann ich dich gut verstehen. Ich selbst hatte eine sehr glückliche Kindheit in einem älteren Haus in der Stadtmitte, trotzdem nah am Wald, viele Freunde und viele Spielgelegenheiten drumherum. Als ich 12 war, haben eine Eltern das Haus verkauft, um damit den Neubau eines komfortablen Wohnhauses zu finanzieren. Mir gibt es heute noch einen Stich, wenn ich an "unserem" Haus vorbeifahre und ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, es zurückzukaufen - nach 45 Jahren!!!!
    Dann hilft mir immer die Vernunft: Ein 150 Jahre altes Haus, runtergekommen, weil seit Jahrzehnten nichts dran gemacht wird, ungünstiger Zuschnitt der Räume, energetisch eine Katastrophe, am Nordhang gelegen, so dass von Oktober bis Februar kaum Sonne hinkommt....
    Hätte ich das Haus noch oder wieder, wäre es wohl eine Riesenbelastung. Und die Menschen, die damals die schöne Kindheit ausgemacht haben - Großeltern, Eltern, Nachbarn, Schulfreunde - sind ja nicht mehr da bzw. nicht mehr in dem Sinne da wie früher.
    Da solltest du auch bei eurem Familienhaus bedenken.

    2. Was die sozialen Kontakte angeht: Du scheinst ja Leute zu kennen - nur entwickelt sich keine festere Bekanntschaft oder Freundschaft. Da musst du einfach selbst aktiv werden - und dabei das Risiko eingehen, dass es mehr Nieten gibt als Gewinne. Wenn dir in deinem Sportverein jemand sympathisch ist, frag doch einfach, ob man sich nicht mal abends auf ein Bier trifft. Oder im Sommer nach Feierabend noch eine Radtour zum See macht. Oder ins Kino geht.... Und dann musst du offen sein: Freunde findet man oft dort, wo man sie gar nicht sucht.
    Ich bin zum Beispiel eher durch Zufall in eine Wandergruppe geraten, in der der Großteil der Leute meine Eltern sein könnten. Aber wir verstehen uns gut, es gibt immer Gesprächsstoff, und die Sonntage mit diesen Leuten sind immer sehr schön. Unter anderem habe ich mich mit einem Mann angefreundet, der über 20 Jahre älter ist und mittlerweile auch nicht mehr so ganz fit. Aber er weiß unwahrscheinlich viel: Geschichte, Geologie, Botanik. Jedes Gespräch mit ihm ist ein Gewinn, jedesmal lerne ich dazu. Außerdem hat er einen sehr schrägen Humor, der meinem entspricht. Es ist jetzt nicht so, dass wir "Freunde" sind in dem Sinn, dass wir zu zweit unsere Zeit verbringen. Aber wir verabreden uns zu Vorträgen, Exkursionen, trinken danach auch noch ein Bier zusammen - und es sind immer sehr bereichernde Treffen.
    So etwas brauchst du. Erstmal. Wenn du da einen Kreis von guten Bekannten hast, vertieft sich vielleicht das eine oder andere und wird wirkliche Freundschaft.

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Meine Mutter würde mir das Haus schenken, wenn ich etwas damit anfangen könnte. Ich hätte auch Geld, um die Fassade machen zu lassen, und ins Wohnzimmer kann man wie früher einen Ofen stellen.
    Liebe Dauerkultur,

    hast Du denn schon mal überlegt, Nägel mit Köpfen zu machen?

    Wenn Dein Herz so an diesem Haus hängt, dann ist das einfach so.

    Kannst Du Dir vorstellen, das (immerhin geschenkte!) Haus zu übernehmen
    und nach Deinen Vorstellungen im Rahmen Deiner finanziellen Möglichkeiten
    herzurichten?

    Es wäre erstens ein Projekt, in welches Du sicher viel Freude und Engagement
    investieren könntest und zweitens hättest Du ein Ziel vor Augen, das sich für
    Dich einfach richtig und gut anfühlen würde. Alleine schon daraus lässt sich
    viel Lebensfreude lukrieren.

    Während der Renovierungsphase könnte sicher Deine Mutter die auszuführenden
    Arbeiten überwachen. Zeitgleich könntest Du Dich nach einem neuen Job
    umsehen, der örtlich näher ist. Selbst wenn Du 1 Stunde pendeln müsstest,
    wäre das in Ordnung. Das tun Viele, es ist nichts Ungewöhnliches.

    Wenn Du tatsächlich das Gefühl hast, nur mit diesen "Wurzeln" ein lohnendes
    Leben führen zu können, dann steh einfach dazu.

    Vieles, wie neue Freundschaften und Bekanntschaften, ergibt sich von selbst,
    wenn man den "Herzensdingen" erst mal ihren Lauf lässt.

    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sich das ungesund symbiotische Verhältnis
    zu Deiner Mutter entspannen wird, wenn Du nicht mehr fast jedes Wochenende im
    Elternhaus verbringst.

    Also nur Mut - ich glaube, die Entscheidung für das Haus würde sich für Dich
    richtig anfühlen und Du hättest nicht für den Rest Deines Lebens ein Versäumnis
    im Hinterkopf, kein "was wäre gewesen wenn ...".

  6. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Das würde ich auch so unterschreiben.

    Alle Herzensprojekte lesen oder hören sich erstmal unrealistisch an.

    Ich kann die TE verstehen - nach Jahres des Herum-stromerns müssen - auftanken zu wollen.
    Im Grunde genommen bewundere ich sie wie sie das alles ausgehalten hat.

    Sich dann mal müde zu fühlen, sich das einzugestehen halte ich für eher sehr gesund.
    Und was die Kontakte betrifft: das ist ja auch nicht so leicht.

    Hier hätte die TE schon mal einen Anker.
    Und würde sich vielleicht einfach sicherer fühlen.

    Alles Gute wünsche ich

  7. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Guten Morgen,

    auch ich habe diesen Thread von Anfang an verfolgt.

    Durch die weiteren Beiträge von Dir, liebe Dauerkultur wurde ein Themekomplex deutlich, der offensichtlich für Dich sehr bedeutsam ist und warum das Thema sehr passend in "Persönlichkeit" ist:

    Das Verhältnis zu Deinen Eltern- und das nicht gute Verhältnis zu Deinem Vater.
    In meiner Wahrnehmung ist das ein möglicher Grund, warum Du einen solchen Mangel in allem empfindest.

    Denn Du lebst scheinbar seit jüngster Kindheit eine verstörende Zerrissenheit,
    das enge, wahrscheinlich liebevolle Verhältnis zu Deiner Mutter und das ungute zu Deinem Vater, den Du so beschreibst:

    Er fühlt sich sowieso schon oft (und leider meist mit Recht) ausgegrenzt. Er ist ein schwieriger unruhiger unausgeglichener Mensch und nervt meist nur. Andererseits hat er auch gute Seiten, ich will ihn nicht schlecht behandeln. Wir hatten schon immer ein schwieriges bzw. zwiespältiges Verhältnis. Er ist mit allem so anders.
    Du hast wahrscheinlich also schon als Kind nicht einfach Geborgenheit erlebt, sondern immer einen Zwischenzustand
    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Zum Thema Erwachsenwerden: Vor 20 Jahren bin ich von meinen Eltern ausgezogen. Und auch wirklich innerlich ausgezogen, da ich mit meinem Vater Probleme hatte. Die Hälfte der 20 Jahre habe ich meine Eltern nur alle paar Monate besucht. Weil es mir aber nie gelungen ist, irgendwo Freunde zu finden oder einen Partner, bin ich in den letzten 10 Jahren immer öfter wieder hingefahren.
    Das liest sich so, als wären die Besuche bei Deinen Eltern praktisch das kleinere Übel gegen das von Dir sonst beschriebene:
    Die Wochenenden allein deprimieren mich ziemlich, auch wenn ich versuche, etwas zu unternhemen, im Gartenzu arbeiten oder Museum oder mit einem Kollegen essen gehen. ... Aber irgendwie fand ich nie Menschen, mit denen ich und die mit mir etwas anfangen konnten.
    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Aber ihr geht es genauso wie mir. Manchmal weinen wir zusammen deswegen
    Ich weiß, daß Du das bezogen auf das Haus-Thema geschrieben hast, aber eigentlich ist ein geerbtes Haus kein Grund, um gemeinsam zu weinen!

    Da schwebt also noch viel mehr, viel Wichtigeres mit in Eurer Traurigkeit.

    Hier war mir etwas aufgefallen, was nicht in Worten ausgesprochen wurde, für mich aber mitschwingt und was auch anklang:
    Dein Vater will "den Klotz" am Bein verkaufen, richtig? Irgendwie klingt da ein - wahrscheinlich typisches- er gegen Euch an,
    denn so wie Du es beschreibst, ist Deine Mutter mit ihm als Partner ja auch nicht glücklich, änderte aber auch nie was daran.

    Wird Deine Mutter sehr von Deinem Vater dominiert?
    Es klingt irgendwie so.

    Denn er hat in Bezug auf das Haus Deiner Mutter eigentlich erst mal gar nichts zu wollen, bis Deine Mutter ihre eigenen Entscheidungen gefällt hat, mit denen es ihr gut geht!


    Für mich ist es das. Da es mir nicht gelungen ist, mir in der Gegenwart etwas aufzubauen, habe ich inneren Halt in meinen Wurzeln gefunden.
    Ich gehöre auch zu denen, die verstehen, daß Dir auch ein wirkliches Zuhause Heimat sein könnte- und ich sehe auch das darin begründet, was Du seit Kindheit an kanntest und kennst, nämlich die scheinbar dysfunktionale Ehe Deiner Eltern.

    Daß eine Mutter gern Zeit mit ihrer Tochter verbringt ist super, aber das hier (ich wiederhole das Zitat bewußt):

    Würde ich in dem Haus wohnen, wäre meine Mutter wohl am liebsten bei mir. Aber sie würde es wegen meines Vaters nicht tun. Er fühlt sich sowieso schon oft (und leider meist mit Recht) ausgegrenzt. Er ist ein schwieriger unruhiger unausgeglichener Mensch und nervt meist nur.
    scheint mir ein Indiz, daß Du es so wahrnimmst, daß Deine Mutter ihre Ehe praktisch nur noch aussitzt und lieber woanders ist als bei ihrem Mann (Deinem Vater!).

    Da "man das aber nicht tut", lebt sie Dir eine extreme Zerrissenheit vor- und die nimmst Du wahrscheinlich seit Ewigkeiten unbewußt und mittlerweile bewußt mit sensiblen Antennen auf, ich würde mich auch gar nicht wundern, wenn Du Deine Mutter immer noch irgendwie "retten" wollen würdest.


    Übrigens, jetzt wage ich mich weit vor, aber es ist gar nicht so unwahrscheinlich, daß auch das ein Teilaspekt Deiner anderen sozialen Schwierigkeiten ist, andere Menschen zu finden, die wirklich zu Dir passen.

    Denn Du hast gelernt, daß man besser sehr weise wählt, bevor man sich tief auf einen Menschen einläßt, Deine Eltern leben Dir vor, was passiert, was sonst sein könnte.


    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Wie ich bereits schrieb, meine Mutter möchte das Haus nicht verkaufen, sieht dazu aber keine Alternative.
    Und ja, es stimmt, wir haben beide nichts anderes.
    ... Als Euch (und das Haus).
    Überlege mal, was Du da schreibst?!
    Deine Mutter hat eigentlich einen Ehemann-
    und hat - in Deiner Wahrnehmung oder letztlich tatsächlich- nichts weiter als Dich?

    Das sagt so viel Schreckliches über Euer Familienkostrukt aus, das ja das einzige ist, das Du kennst.

    Kein Wunder, daß man da sein Herz an ein Haus hängt, wenn ein menschliches Zuhause so wenig erstrebenswert wirkt.


    Ein weiterer Aspekt ist das, was ich bei bestimmten Menschen durchaus als Trauma bezeichnen würde und was für mich bei Dir auch anklang:

    Dir wurde Dein Zuhause genommen, Du schreibst es selbst:

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Als ich an meinen jetzigen Wohnort gezogen bin, konnte ich es zu meiner Überraschung auf einmal, zart und vorsichtig, wieder wagen. Ich hatte ja auch zum ersten Mal einen unbefristeten Job. Ich war so glücklich, habe mir alles liebevoll eingerichtet .. und nach einem Vierteljahr die Kündigung wegen Eigenbedarf bekommen.
    Das kommt einer (natürlich nicht rechtlichen, aber emotionalen) Zwangsenteignung nahe und ist gerade für jemanden wie Dich ganz schlimm.

    Da ist wieder was in mir kaputtgegangen.
    Kann ich sehr gut verstehen.

    Seitdem kann ich nicht mehr, will ich nicht mehr, Wohnungen sind Durchgangsstation. Hier wird auch nichts mehr mit Herzblut eingerichtet. Ich musste zu oft dann gehen. Ich hätte nur gerne mehr Menschen, die mir nahestehen.
    Ich würde daraus wohl genau den umgekehrten Schluß gezogen haben und versuchen, in etwas zu leben, aus dem man nicht rausgeschmissen werden kann.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    hast Du denn schon mal überlegt, Nägel mit Köpfen zu machen?

    Wenn Dein Herz so an diesem Haus hängt, dann ist das einfach so.
    In diese Richtung gehen meine Überlegungen auch, denn für mich klingt eine tiefe Sehnsucht nach einem echten, eigenen Zuhause an, aus dem einen niemand mehr vertreiben kann.

    Es wäre erstens ein Projekt, in welches Du sicher viel Freude und Engagement
    investieren könntest und zweitens hättest Du ein Ziel vor Augen, das sich für
    Dich einfach richtig und gut anfühlen würde. Alleine schon daraus lässt sich
    viel Lebensfreude lukrieren.
    Sehe ich auch so.

    Wenn Du tatsächlich das Gefühl hast, nur mit diesen "Wurzeln" ein lohnendes
    Leben führen zu können, dann steh einfach dazu.



    Ich fand die vorherige Diskussion, was Heimat ist, ziemlich erschütternd, denn für mich schwang da eine Wertung darin.
    Eigentlich ist es doch vollkommen egal, wie und womit man dieses Gefühl spüren kann, das Wichtige ist doch, daß man es haben kann.

    Wenn es also hier das Haus ist, was Dauerkultur spürbarer verankert, dann hat das genauso seine Berechtigung wie ein Partner, der vielleicht in wenigen Jahren aber auch nicht mehr verläßlich sein könnte oder gar wieder passe.


    Also nur Mut - ich glaube, die Entscheidung für das Haus würde sich für Dich
    richtig anfühlen und Du hättest nicht für den Rest Deines Lebens ein Versäumnis
    im Hinterkopf, kein "was wäre gewesen wenn ...".
    Ich würde das Ganze finanziell natürlich gut durchrechnen, aber ich bin auch ein Mensch, dem ein Haus wirklich Zuhause sein kann.


    Dir alles Liebe, Dauerkultur.
    Geändert von Inaktiver User (12.11.2017 um 10:18 Uhr) Grund: Danke an Schafwolle, ein Aspekt landete im falschen Thread

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Ein sehr durchdachter und hilfreicher Beitrag, der wichtige Aspekte des komplexen
    Problems aufzeigt, von Dir, liebe Sternenfliegerin.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich möchte besonders Dir, @ liebe kenzia, ein ganz dickes Kompliment machen für Deine Beiträge, die sicher auch zukünftigen Ratsuchenden hilfreich sein können, es schien mir damit anfangs alles Wichtige so gut gesagt ....
    Hast Du vielleicht eine andere Userin gemeint?
    Denn @kenzia hat sich in diesem Strang (noch?) nicht zu Wort gemeldet.

  9. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Wo ich weiß, das sie mich versteht weil wir ähnlich ticken und die ich verstehe. Ich kenne so eine Frau, aber sie hat sehr wenig Zeit (nur ein paar Stunden am Tag, auch Sonntags, und wohnt eine gane Ecke weg) und wir treffen uns alle halbe Jahr mal und mailen uns sporadisch dazwischen. Dann ist es immer wie beschrieben, wir sind zwei Doofe ein Gedanke.

    Aber das ist doch schon ein erster Anfang. Es ist aus meiner Sicht einfach so, dass viele Leute zwischen 30 und 50 eher mit Familie oder Job beschäftigt sind. Jetzt wäre die Kunst die, noch 2-3 weitere Leute dieser Art kennen zu lernen. Das sollte aber machbar sein.

    Hast du im Übrigen schon mal überlegt, in eine WG zu ziehen, um das Thema „Alleinsein“ zu entschärfen? Es gibt auch Berufstätigen-WGs. Sowohl ich als auch Herr Thrace haben je ein paar Jahre in so einer WG gewohnt und hatten durchaus positive Erfahrungen. Mit ein paar Leuten aus diesen WGs haben wir immer noch Kontakt. Das Gemeinschafftsgefühl ist auf jeden Fall da, und man hat eben auch immer jemanden zum Reden.

  10. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    PS: Du schriebstweiter vorn, dass du gelegentlich im Garten arbeitest; gibt es denn bei euch keinen Gemeinschaftsgarten, wo Leute zusammenkommen, um gemeinsam Gemüse anzubauen oder so was? Bei uns gibt es sogar mehrere solche Projekt, u.a. auch unter dem Aspekt der Integration - eine tolle Sache! Wenn es das bei euch noch nicht gibt, könntest du es ja z.B. aufbauen.

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