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  1. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Hast Du denn im Heimatort Freunde oder auch nur Deine Eltern?

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Meine Mutter würde mir das Haus schenken, wenn ich etwas damit anfangen könnte. Ich hätte auch Geld, um die Fassade machen zu lassen, und ins Wohnzimmer kann man wie früher einen Ofen stellen. Am Wochenende möchte ich aber gern bei meiner Mutter sein. Es ist schön, nicht alleine im Haus zu sein und jemanden zu haben, mit dem man reden kann.

    Es würde mir sehr helfen, wenn ich wüsste, dass das Haus von Leuten gekauft wird, die Spaß an dem historischen Bau haben und die es nicht kaputt machen oder, wie gerade im Haus neben an, die Fläche ums Haus mit Müll vollstellen, zwischen dem jetzt die Brombeeren hochwachsen. Eine junge Familie wäre schön, die sich dort ein Zuhause schafft, so wie ich mir das immer gewünscht habe. Aber solche Häuser sind schwer zu verkaufen in der Gegend, da hat man wohl nicht viel Auswahl an Käufern

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Ich habe dort noch eine Freundin aus Schulzeiten. Sie hat 2 Kinder, die das ganze ziemlich dominieren, daher haben wir nicht viel Zeit, was miteinander zu unternehmen oder zu reden. Ich hatte bis vor einem halben Jahr noch einen Kumpel. Er ist psychisch krank geworden und möchte mit niemandem mehr, auch nicht mit mir, etwas zu tun haben. ALso so pralle ist es mit anderen Bekanntschaften auch dort nicht.

    Ich möchte aber auch erstmal allen Antwortern ganz herzlich danken!!!

  4. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Meine Mutter würde mir das Haus schenken, wenn ich etwas damit anfangen könnte. Ich hätte auch Geld, um die Fassade machen zu lassen, und ins Wohnzimmer kann man wie früher einen Ofen stellen. Am Wochenende möchte ich aber gern bei meiner Mutter sein. Es ist schön, nicht alleine im Haus zu sein und jemanden zu haben, mit dem man reden kann.

    Es würde mir sehr helfen, wenn ich wüsste, dass das Haus von Leuten gekauft wird, die Spaß an dem historischen Bau haben und die es nicht kaputt machen oder, wie gerade im Haus neben an, die Fläche ums Haus mit Müll vollstellen, zwischen dem jetzt die Brombeeren hochwachsen. Eine junge Familie wäre schön, die sich dort ein Zuhause schafft, so wie ich mir das immer gewünscht habe. Aber solche Häuser sind schwer zu verkaufen in der Gegend, da hat man wohl nicht viel Auswahl an Käufern
    Es ist ja schön das du so gerne Zeit mit deiner Mutter verbringen möchtest.versteh ich, denn meine Tochter und ich haben auch einen guten Draht zueinander. Aber deine Mutter hat auch noch ihren Partner !

    Du solltest schon auch Kontakte, zu anderen jüngeren/gleichalten/älteren haben.
    Du schriebst doch von vereinen und ehrenamtlichen Tätigkeiten.

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Meine Mutter kann mit meinem Vater nicht soo viel anfangen. Deshalb sie froh, wenn sie mit mir mal reden und was unternehmen kann. Aber das ist ihr Problem.

    Im Sportverein turnen wir nur und dann geht jeder nach Hause. Vereinsleben in dem Sinne gibt es nicht. So war es auch in einem anderen Verein, in dem ich mal war und auch beim Ehrenamt (letzteres habe ich nur mal ein halbes Jahr gemacht). Bei dem Ehrenamt habe ich im weitesten Sinne Menschen betreut, zu anderen mit dem gleichen Ehrenamt hatte man keinen Kontakt, der Organisator war nicht so toll. Ich habe bei einigen anderen Vereinen gefragt, aber entweder nur Männer Ü70 oder wenn es Sport war, dann nur Leistungssport, ich will mich aber einfach nur bewegen und keine Wettkämpfe.

  6. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Meine Mutter kann mit meinem Vater nicht soo viel anfangen. Deshalb sie froh, wenn sie mit mir mal reden und was unternehmen kann. Aber das ist ihr Problem.

    Im Sportverein turnen wir nur und dann geht jeder nach Hause. Vereinsleben in dem Sinne gibt es nicht. So war es auch in einem anderen Verein, in dem ich mal war und auch beim Ehrenamt (letzteres habe ich nur mal ein halbes Jahr gemacht). Bei dem Ehrenamt habe ich im weitesten Sinne Menschen betreut, zu anderen mit dem gleichen Ehrenamt hatte man keinen Kontakt, der Organisator war nicht so toll. Ich habe bei einigen anderen Vereinen gefragt, aber entweder nur Männer Ü70 oder wenn es Sport war, dann nur Leistungssport, ich will mich aber einfach nur bewegen und keine Wettkämpfe.
    Meine Tochter, nur als Beispiel, spielt Badminton und geht mit den Leuten schonmal essen oder ins Kino, oder sie machen was anderes. Die sind wohl auch von der Nationalität und vom Alter her durchmischt.
    Irgendwie sowas kann es doch auch bei dir geben. Es kann ja auch eine fahrrad Gruppe, wandergruppe oder was weiss ich sein. Überleg du mal was du gerne machen möchtest. Dann gucken wo du gleichgesinnte finden könntest.

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Meine Mutter würde mir das Haus schenken, wenn ich etwas damit anfangen könnte. Ich hätte auch Geld, um die Fassade machen zu lassen, und ins Wohnzimmer kann man wie früher einen Ofen stellen.

    Am Wochenende möchte ich aber gern bei meiner Mutter sein.
    Wenn Deine Mutter mit Deinem Vater "nicht viel anfangen kann", dann
    würde sie vermutlich die Wochenenden dann in Deinem Haus (wenn Du
    es kaufen würdest) verbringen, oder?

    Bist Du jetzt an den Wochenenden immer im Elternhaus?
    Wie fühlt sich das für Deinen Vater an, wo er doch, wie es scheint,
    ausgegrenzt wird?

    Darf ich fragen, wie alt Du ungefähr bist, Dauerkultur?

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    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Würde ich in dem Haus wohnen, wäre meine Mutter wohl am liebsten bei mir. Aber sie würde es wegen meines Vaters nicht tun. Er fühlt sich sowieso schon oft (und leider meist mit Recht) ausgegrenzt. Er ist ein schwieriger unruhiger unausgeglichener Mensch und nervt meist nur. Andererseits hat er auch gute Seiten, ich will ihn nicht schlecht behandeln. Wir hatten schon immer ein schwieriges bzw. zwiespältiges Verhältnis. Er ist mit allem so anders.

    Ich bin um die 40. Ich bin ca. an 3 von 4 Wochenenden bei meinen Eltern im Haus. Meine Mutter sieht übrigens das Problem und sagt mir, dass ich auf jeden Fall Freunde und Hobbies ihr vorziehen soll weil mein eigenes Leben wichtiger ist als ihr das Händchen zu halten.

  9. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Dauerkultur123 Beitrag anzeigen
    Würde ich in dem Haus wohnen, wäre meine Mutter wohl am liebsten bei mir. Aber sie würde es wegen meines Vaters nicht tun. Er fühlt sich sowieso schon oft (und leider meist mit Recht) ausgegrenzt. Er ist ein schwieriger unruhiger unausgeglichener Mensch und nervt meist nur. Andererseits hat er auch gute Seiten, ich will ihn nicht schlecht behandeln. Wir hatten schon immer ein schwieriges bzw. zwiespältiges Verhältnis. Er ist mit allem so anders.

    Ich bin um die 40. Ich bin ca. an 3 von 4 Wochenenden bei meinen Eltern im Haus. Meine Mutter sieht übrigens das Problem und sagt mir, dass ich auf jeden Fall Freunde und Hobbies ihr vorziehen soll weil mein eigenes Leben wichtiger ist als ihr das Händchen zu halten.
    Na guck. Dann ist das deine Aufgabe, die du für dich zu lösen hast !
    Das du dich ins Leben schmeißt und den Rat deiner Mutter beherzigSt.
    3-4 Wochenenden im Monat? Oder Quartal?

  10. Inaktiver User

    AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob die zunehmende Bindungslosigkeit den Menschen psychisch so gut tut, das bezweifle ich.
    Ich sehe das eher als gesellschaftliche Evolution. Die Menschen sind verschieden, und die einen können so ganz gut leben, während andere es halt nicht können. Zurückdrehen wird man das Rad jedenfalls nicht können.

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