Wie ist denn der Häusermarkt dort am Ort? Lässt sich das Haus überhaupt verkaufen? Und vermieten - ohne Heizung?
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Ergebnis 11 bis 20 von 140
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11.11.2017, 14:41Inaktiver User
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
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11.11.2017, 14:56
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
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11.11.2017, 15:02Inaktiver User
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Heimat ist für mich da, wo ein gemütliches Bett und ein Sofa sind und es Internet gibt. Der Ort ist für mich nicht entscheidend (ich kann mich auch in einem Hotel „daheim“ fühlen, wenn ich da länger bin und es mir gefällt). Ich mag Abhängigkeiten nicht, daher würde ich mich nie auf einen bestimmten Ort festlegen wollen. Was dann passiert, sieht man an dem emotionalen Stress, den die TE jetzt wegen dem Haus hat.
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11.11.2017, 15:03Inaktiver User
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Was bringt einen der Ort, wenn alle lieben Menschen weg wären?
Nichts anderes sagt das Verslein. Ein Haus sind Mauern, Dachstuhl, Fensterglas, Treppen, Wandfarbe... Nur Dinge.
Die Erinnerungen bleiben im Kopf, wo auch immer man ist.
Es sind die Menschen, die die Heimat ausmachen.
Liebe TE, schau mal ins Jetzt und nach vorn in die Zukunft. Dieses alte, ungemütliche und unbequeme und unwirtschaftliche Haus... was bedeutet das wirklich?
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11.11.2017, 15:04
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11.11.2017, 15:19Inaktiver User
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Doch,
Ich kann das nachvollziehen.
Ich bin in meinem leben auch fast ganz durch die Republik gezogen.
Aber den größten Teil habe ich im Rheinland gelebt. Wenn ich jetzt dorthin zurück kehren um Familie zu besuchen kenne ich mich da aus. Im Ort wo meine Mutter lebt, wenn ich dort ankomme, kann es mir passieren das mir ehemalige klassenkameraden/innen über den weg laufen. Heimat ist, für mich, ein Gefühl das in mir aufkommt.
Zum Thema : @TE sind deine Eltern in der Lage eine Summe, die noch zu ermitteln ist, aufzunehmen ?
Dann vermieten. Sie könnten dann Verluste von der Steuer absetzen.
Oder deine Mutter überschreibt dir das Haus und du nimmst einen kredit auf ?
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11.11.2017, 15:40Inaktiver User
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11.11.2017, 15:46Inaktiver User
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Ich weiß nicht, ob es der TE psychisch so gut tun würde, sich noch enger an ihren Heimatort zu binden, wenn sie jetzt schon solche Angst vor dem Tod der Mutter hat.
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11.11.2017, 15:50
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Selbstverständlich ist es das. Ich würde sie nie von was abhalten. Aber ihr geht es genauso wie mir. Manchmal weinen wir zusammen deswegen.
Für mich ist es das. Da es mir nicht gelungen ist, mir in der Gegenwart etwas aufzubauen, habe ich inneren Halt in meinen Wurzeln gefunden.
Aber du hast insofern recht, als dass natürlich das, was an familiärem Zusammenhalt dahintersteckt und auch meine Wurzeln auch ohne das Haus existieren.
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11.11.2017, 15:59
AW: Heimat, Konitnuität, Geborgenheit ist am wegbrechen
Schnellstmöglichst?!? Da musste ich doch sehr Lachen. Ich arbeite seit 20 Jahren daran!
Zum Thema Erwachsenwerden: Vor 20 Jahren bin ich von meinen Eltern ausgezogen. Und auch wirklich innerlich ausgezogen, da ich mit meinem Vater Probleme hatte. Die Hälfte der 20 Jahre habe ich meine Eltern nur alle paar Monate besucht. Weil es mir aber nie gelungen ist, irgendwo Freunde zu finden oder einen Partner, bin ich in den letzten 10 Jahren immer öfter wieder hingefahren. Die Wochenenden allein deprimieren mich ziemlich, auch wenn ich versuche, etwas zu unternhemen, im Gartenzu arbeiten oder Museum oder mit einem Kollegen essen gehen. Werktags an Feierabend mache ich oft was, div. Vereine, Ehrenamt, Teilnahme an Kursen, Singlebörsen im Netz usw. Aber irgendwie fand ich nie Menschen, mit denen ich und die mit mir etwas anfangen konnten.


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. Ich würde dir raten, dir schnellstmöglichst ein eigenes Leben aufzubauen.
