ich nehm jetzt nur mal das zitat als beispiel. alles was du schreibst liesst sich völlig diffus, abstrakt und esoterisch.
beziehung zu mir selbst verbessern, bei mir bleiben und sowas.
du hast kein konkretes ziel und du hast keine motivation weil die diffusen ziele die im kopf rumschwirren keine konkrete ursache haben, bzw keinen echten grund.
du musst erstmal konkret werden dir gegenüber.
was will ich ändern.
warum will ich etwas ändern.
was soll mir die änderung (konkret!)bringen.
wie kann ich das (konkrete!) heute! anfangen zu ändern.
wie könnten die folgende schritte aussehen.
wer kein ziel hat brauch sich nicht über den weg gedanken machen.
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 109
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07.11.2017, 15:19
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
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07.11.2017, 15:30
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
Naja, genaugenommen ist es Leidendruck + Lösungansatz + Umsetzung + Erfolg, was zu Entwicklung guter Gewohnheiten führt. Denken kann man viel, begreifen, reden kann man viel, aber solange man nicht handelt, passiert nichts. Erst wenn man etwas tut, ändert man die Umwelt, ändert sich das Leben, ändert sich -- zuletzt -- man selber.
Manchmal ist das, als wollte man eine Straßenbahn anschieben: Man schiebt sehr lange, bis es rollt. Vielleicht länger, als man Nerv hat, daran zu schieben. Vielleicht gibt es ja wirklich wichtigeres zu tun. Meine Beispiele sind die, die innerhalb der Toleranzgrenzen für Frustration und Energie ins Rollen gekommen sind. Es gibt andere.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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07.11.2017, 15:48
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07.11.2017, 15:53
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
Da stimme ich zu. Es braucht einen inneren Antrieb, ein inneres "Ich will das endlich nicht mehr" oder "Ich will das endlich", eine Zielfokussierung.
Bei mir hat es auch nie funktioniert, wenn ich ohne dieses Ziel, ohne ein Bild vor Augen, das ich unbedingt wollte, irgendwie zusammenhanglos versucht habe, mein Leben irgendwie irgendwo zu ändern.
Wobei, geschadet hat das auch nicht. Das waren dann so kleine Gehversuche, aus denen ich schon jedes Mal ein Tröpfchen mitgenommen habe. Nicht den wirklichen Durchbruch, aber kleine winzige Erkenntnisse.
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07.11.2017, 17:29
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07.11.2017, 17:35
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07.11.2017, 17:38
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
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07.11.2017, 19:00Inaktiver User
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
Was habe ich verpasst?
Ich verstehe den Umschwung auf das Konkrete gerade nicht, abgesehen davon, dass jemand vielleicht gerne möchte, dass ich hier konkrete Ziele formuliere. Vielleicht tu ich das noch, aber wie ich weiter oben schrieb, empfand ich erst einmal die Erkenntnis als wichtig, mit sich in Kontakt zu bleiben. (Auch wenn es sich möglicherweise esoterisch anhört.)
Noch mal: ich glaube, der Weg zu sagen "Ich ändere außen x und zwar durch yz" führt nicht wirklich zum Erfolg. Ich habe das oft genug probiert.
Strolinka und Blue, ihr habt, wenn ich euch richtig verstanden habe, doch auch davon geschrieben, dass das Umsetzen von Veränderungen eher eine Frage oder vielleicht besser noch: ein Ergebnis - der inneren Einstellung ist, oder?
@homofaber
"Der Weg ist das Ziel"
Oder noch mal anders: wenn ich hier schreiben würde, ich will 5 kg in 10 Wochen abnehmen, dann weiß ich schon jetzt, dass ich das nicht tun werde, egal wie konkret das Ziel und der Umsetzungsplan aussieht. Ich glaube, das liegt daran, dass das einfach noch "zu groß" für mich ist.
Aber ich arbeite dran.
Habe heute mit Coach zwei Mini-Veränderungen überlegt, die ich die nächsten Tage täglich tu. Bin gespannt wie weit mich die Motivation trägt, ob sich die Handlungen in den Alltag integrieren lassen und wann, wenn es denn geschieht, es wohl soweit ist, dass man ggf. von Routine sprechen kann.
Dann kommt das nächste.
Liebe Grüße
Comsai
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07.11.2017, 19:50
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
Liebe Comsai, deine Fragen gehören zum einfachsten Handwerkszeug eines Coaches. Von daher bin ich verwundert ehrlich gesagt.
Ich kann dir die Antwort geben zu exakt diesem Thema. Kleine Veränderungen ---> in Routine. Wann ist/wird es Routine. Ich zitiere aus "Optimismus-Training" von Dr. med Pizzecco (GU Verlag):
Wenn Sie 21 bis 30 Tage lang eine bestimmte Tätigkeit oder Bewegung regelmäßig ausführen, so wird diese in Ihrem Unterbewustsein gespeichert, und Sie machen den Handgriff oder die Bewegung von nun an automatisch, ohne darüber nachzudenken. Das ist die Regel der konditionierten Reflexe, die in jedem von uns angelegt sind...Jedes Bild, gleich ob positiv oder negativ, das Sie 21 Tage lang visualisieren, wird in Ihrem Unterbewusstsein so gespeichert, dass Sie sich nach einiger Zeit nur noch schwer davon trennen können.
Der Autor führt als Beispiel die nicht zugeschraubte Zahnpastatube an. Man soll sich 2x täglich vorstellen, wie man die Tube schließt.
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07.11.2017, 19:59
AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.
Für mich gesprochen:
Ehrlich gesagt hatte ich Panikattacken, meine zweite Beziehung war gescheitert und beruflich war ich aufgrund von Angst, Feigheit und Naivität in der Eiszeit gelandet. Ich wurde motiviert und getrieben von der Angst, dass ich mein Leben verbocke. Ich wollte das Ruder herumreißen. Und wahrlich, das ist gelungen.
Aber das hatte seinen Preis. Eben viele Tränen, viel Auseinandersetzung, viel Desillusionierung.



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