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  1. gesperrt

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich muss, fürchte ich, wirklich tiefer ansetzen: Beziehung zu mir selbst verbessern und vor allem auf die "Fallen" rings um mich rum aufpassen.
    ich nehm jetzt nur mal das zitat als beispiel. alles was du schreibst liesst sich völlig diffus, abstrakt und esoterisch.
    beziehung zu mir selbst verbessern, bei mir bleiben und sowas.
    du hast kein konkretes ziel und du hast keine motivation weil die diffusen ziele die im kopf rumschwirren keine konkrete ursache haben, bzw keinen echten grund.
    du musst erstmal konkret werden dir gegenüber.

    was will ich ändern.
    warum will ich etwas ändern.
    was soll mir die änderung (konkret!)bringen.
    wie kann ich das (konkrete!) heute! anfangen zu ändern.
    wie könnten die folgende schritte aussehen.

    wer kein ziel hat brauch sich nicht über den weg gedanken machen.

  2. Moderation

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wildwusel,

    sehr schöne Beispiele. Leidensdruck funktioniert bei mir leider nicht. .
    Naja, genaugenommen ist es Leidendruck + Lösungansatz + Umsetzung + Erfolg, was zu Entwicklung guter Gewohnheiten führt. Denken kann man viel, begreifen, reden kann man viel, aber solange man nicht handelt, passiert nichts. Erst wenn man etwas tut, ändert man die Umwelt, ändert sich das Leben, ändert sich -- zuletzt -- man selber.

    Manchmal ist das, als wollte man eine Straßenbahn anschieben: Man schiebt sehr lange, bis es rollt. Vielleicht länger, als man Nerv hat, daran zu schieben. Vielleicht gibt es ja wirklich wichtigeres zu tun. Meine Beispiele sind die, die innerhalb der Toleranzgrenzen für Frustration und Energie ins Rollen gekommen sind. Es gibt andere.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. gesperrt

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    reden kann man viel, aber solange man nicht handelt, passiert nichts.
    und um langfristig anders zu handeln brauch man eine klare motivation, zumindest bis das neue verhalten zur gewohnheit geworden ist.

  4. gesperrt

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von homo_faber Beitrag anzeigen
    und um langfristig anders zu handeln brauch man eine klare motivation, zumindest bis das neue verhalten zur gewohnheit geworden ist.
    Da stimme ich zu. Es braucht einen inneren Antrieb, ein inneres "Ich will das endlich nicht mehr" oder "Ich will das endlich", eine Zielfokussierung.

    Bei mir hat es auch nie funktioniert, wenn ich ohne dieses Ziel, ohne ein Bild vor Augen, das ich unbedingt wollte, irgendwie zusammenhanglos versucht habe, mein Leben irgendwie irgendwo zu ändern.

    Wobei, geschadet hat das auch nicht. Das waren dann so kleine Gehversuche, aus denen ich schon jedes Mal ein Tröpfchen mitgenommen habe. Nicht den wirklichen Durchbruch, aber kleine winzige Erkenntnisse.

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von homo_faber Beitrag anzeigen
    was will ich ändern.
    warum will ich etwas ändern.
    was soll mir die änderung (konkret!)bringen.
    wie kann ich das (konkrete!) heute! anfangen zu ändern.
    wie könnten die folgende schritte aussehen.
    Wären das nicht exakt die Fragen, die der Coach abklären müsste? Und zwar spätestens in Sitzung Nummer Zwei?! Mir ist das auch zu schwammig...

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Mich motiviert der Leidensdruck, das ist dann auch sehr konkret
    Ich war bei gewissen Dingen z.B. jobtechnisch naiv. Das hat sich bitter gerächt. Ich hatte in meiner arbeitslosen Zeit einen extrem hohen Leidensdruck. Beim Job habe ich heute noch meine ganz persönliche Großbaustelle...

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von Strolinka Beitrag anzeigen
    Bei mir hat es auch nie funktioniert, wenn ich ohne dieses Ziel, ohne ein Bild vor Augen, das ich unbedingt wollte, irgendwie zusammenhanglos versucht habe, mein Leben irgendwie irgendwo zu ändern.
    Das ist doch eigentlich die Coachinglektion Nummer Eins, oder? Ziel konkret definieren. Plus Zeitangabe.
    Also nicht: "Ich will abnehmen", sondern: "Ich will 2 kg abnehmen in 3 Monaten. Beginn: Zeitpunkt X."
    Dann Feintuning (Essensplan, Realismuscheck, Sport etc.).

  8. Inaktiver User

    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Was habe ich verpasst?

    Ich verstehe den Umschwung auf das Konkrete gerade nicht, abgesehen davon, dass jemand vielleicht gerne möchte, dass ich hier konkrete Ziele formuliere. Vielleicht tu ich das noch, aber wie ich weiter oben schrieb, empfand ich erst einmal die Erkenntnis als wichtig, mit sich in Kontakt zu bleiben. (Auch wenn es sich möglicherweise esoterisch anhört.)

    Noch mal: ich glaube, der Weg zu sagen "Ich ändere außen x und zwar durch yz" führt nicht wirklich zum Erfolg. Ich habe das oft genug probiert.

    Strolinka und Blue, ihr habt, wenn ich euch richtig verstanden habe, doch auch davon geschrieben, dass das Umsetzen von Veränderungen eher eine Frage oder vielleicht besser noch: ein Ergebnis - der inneren Einstellung ist, oder?

    @homofaber
    "Der Weg ist das Ziel"

    Oder noch mal anders: wenn ich hier schreiben würde, ich will 5 kg in 10 Wochen abnehmen, dann weiß ich schon jetzt, dass ich das nicht tun werde, egal wie konkret das Ziel und der Umsetzungsplan aussieht. Ich glaube, das liegt daran, dass das einfach noch "zu groß" für mich ist.

    Aber ich arbeite dran.
    Habe heute mit Coach zwei Mini-Veränderungen überlegt, die ich die nächsten Tage täglich tu. Bin gespannt wie weit mich die Motivation trägt, ob sich die Handlungen in den Alltag integrieren lassen und wann, wenn es denn geschieht, es wohl soweit ist, dass man ggf. von Routine sprechen kann.
    Dann kommt das nächste.

    Liebe Grüße

    Comsai

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habe heute mit Coach zwei Mini-Veränderungen überlegt, die ich die nächsten Tage täglich tu. Bin gespannt wie weit mich die Motivation trägt, ob sich die Handlungen in den Alltag integrieren lassen und wann, wenn es denn geschieht, es wohl soweit ist, dass man ggf. von Routine sprechen kann.
    Liebe Comsai, deine Fragen gehören zum einfachsten Handwerkszeug eines Coaches. Von daher bin ich verwundert ehrlich gesagt.

    Ich kann dir die Antwort geben zu exakt diesem Thema. Kleine Veränderungen ---> in Routine. Wann ist/wird es Routine. Ich zitiere aus "Optimismus-Training" von Dr. med Pizzecco (GU Verlag):

    Wenn Sie 21 bis 30 Tage lang eine bestimmte Tätigkeit oder Bewegung regelmäßig ausführen, so wird diese in Ihrem Unterbewustsein gespeichert, und Sie machen den Handgriff oder die Bewegung von nun an automatisch, ohne darüber nachzudenken. Das ist die Regel der konditionierten Reflexe, die in jedem von uns angelegt sind...Jedes Bild, gleich ob positiv oder negativ, das Sie 21 Tage lang visualisieren, wird in Ihrem Unterbewusstsein so gespeichert, dass Sie sich nach einiger Zeit nur noch schwer davon trennen können.

    Der Autor führt als Beispiel die nicht zugeschraubte Zahnpastatube an. Man soll sich 2x täglich vorstellen, wie man die Tube schließt.

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    AW: Lernen "gut" mit sich zu leben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Strolinka und Blue, ihr habt, wenn ich euch richtig verstanden habe, doch auch davon geschrieben, dass das Umsetzen von Veränderungen eher eine Frage oder vielleicht besser noch: ein Ergebnis - der inneren Einstellung ist, oder?
    Für mich gesprochen:
    Ehrlich gesagt hatte ich Panikattacken, meine zweite Beziehung war gescheitert und beruflich war ich aufgrund von Angst, Feigheit und Naivität in der Eiszeit gelandet. Ich wurde motiviert und getrieben von der Angst, dass ich mein Leben verbocke. Ich wollte das Ruder herumreißen. Und wahrlich, das ist gelungen.

    Aber das hatte seinen Preis. Eben viele Tränen, viel Auseinandersetzung, viel Desillusionierung.

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