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  1. User Info Menu

    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Zitat Zitat von Cassie71 Beitrag anzeigen
    Keine Begründung. Kein Bock... Fühlte sich belästigt...
    Ne, das geht wirklich gar nicht...Ist aber doch oft so...Mit liegengelassenen Socken und Unterhosen fängt so respektloses Verhalten meist an...Wer das duldet, jahrelang, der bekommt eine permanente Steigerung an Dreistigkeiten präsentiert....

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Das ist ja mein Problem. Dass ich oft in dieses Kindstadium zurückfalle. Weil ich nicht gesehen werde, über meine Grenzen gehe oder andere gehen über diese Grenzen. Da will ich raus, aber es kommt so oft wieder. Ich steh manchmal wie neben mir und ich WEISS was gerade abläuft, kann aber das Gefühl dazu nicht abschalten. Ich kann dann schon aus einer Situation rausgehen, es beschäftigt mich aber trotzdem. Oder ich "fordere" etwas ein oder frage danach, aber es ist nicht das gleiche, wenn jemand es von sich aus gemacht hätte. Ich kann die Situationen quasi meistern, aber der Ärger bleibt. Und im Falle meines Ex ging es noch nicht mal so sehr um die Erfüllung von Wünschen, sondern um normale Sachen des Zusammenlebens.

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Reden hilft in 98% aller Lebenssituationen
    Konsequent Handeln hilft in 98% aller Lebenssituationen.

  4. Inaktiver User

    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Zitat Zitat von Cassie71 Beitrag anzeigen
    Keine Begründung. Kein Bock... Fühlte sich belästigt...
    Du hast ihn gewählt, um etwas zu lernen.
    Ggf. hatte deine Schwiegermutter ebenso unausgesprochene Erwartungen und er sollte schon als Kind hellsehen?

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    "Du hast ihn gewählt, um etwas zu lernen."

    Ja, wie ich mein Muster fortsetze... Das Leben als Kümmererin

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Danke.

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Zitat Zitat von Cassie71 Beitrag anzeigen
    aber der Ärger bleibt
    Der bleibt, weil deine Wut keine äußere Konsequenz zieht. Somit fühlst du dich am Ende immer wie ein Verlierer.

    Was meinst du, was für ein unfassbar gestärktes, "confidentes" Gefühl ich hatte, als ich das allerallererste Mal meiner Wut einer Handlung zuteilte.

    Ich hatte den Eltern meines Exfreundes Geld geliehen. Vereinbart war eine monatliche Rückzahlung von Summe X.
    Haben sie aber nicht eingehalten. Ich geredet. Ich gemailt. Ich wütender gemailt. KEINE Handlung. Nur vertröstendes Blabla. Sprich: Wieder wurde ich verarscht und hingehalten. --- Mein damaliger Therapeut schaut über seine Brille, Augenbrauen zusammen: "Wieso reden sie noch? Sie werden nicht ernst genommen! TUN sie was!"

    Ich bin zum Anwalt gegangen. Der Oberhammer. Dieses Gefühl. Grenze. Hier. Schluss mit lustig.

    Das Geld habe ich nicht wiederbekommen. Aber der Anwalt hat derart viel Druck gemacht bis das Amtsgericht bei denen vor der Tür stand, um Uhus zu klebern. Als sie dann die Tür nicht geöffnet haben, hat das Amtsgericht einen Inhaftierungsbescheid angeordnet! Gröööhl. Was hab ich gelacht...

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Das ist sicher bei jedem anders.

    Denke aber, dass man eine glückliche Kindheit nicht „nachholen“ kann. Man muss immer mit den Folgen daraus leben.

    Ich habe meine Kindheit während einer Therapie im Krankenhaus aufgearbeitet. Das war für mich perfekt! Ich konnte endlich mit meinen Eltern Frieden schließen. Und das genieße ich heute sehr. Es ist zehn Jahre her. Mein Vater ist jetzt Pflegefall. Und ich kann meine Eltern jetzt sehr gut begleiten im Alter. Das ist für mich eine Bereicherung.

    Was das Gefühl angeht, sich immer um alles selber kümmern zu müssen und für alles die Verantwortung zu haben, kann ich sagen, dass ich mich weiter entwickelt habe. Schritt für Schritt. Ich rede mit meinem Mann viel darüber. Ich sage ihm sofort, wenn ich das Gefühl habe, wieder für alles verantwortlich sein zu müssen. Er kann dann sehr gut einlenken.

    Eine Therapeutin sagte mir mal, ich soll mal in so einem Fall die Dinge gegen die Wand laufen lassen. Die Katastrophen werden nicht so schlimm sein, wie in meinen Vorstellungen.
    Ich probierte es dann aus. Meine Tochter war damals in der Pubertät. Ich habe ihr dann erklärt, dass sie gewisse Dinge alleine zu Ende bringen muss. Da hat sie natürlich rebelliert. Und sie hat es so lange ausgesessen, bis es gar nicht mehr anders ging und sie sich kümmern musste. Und das hat geklappt.

    Nicht immer ging das gut. Manche Sachen musste ich später auch aufarbeiten und es war dann vielleicht auch ein Fehler. Aber generell habe ich gelernt, mich auch zurück zu halten. Und das ist schon ein riesiger Gewinn!

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    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Oh ja, das ist es genau. Ich REDE seit Jahren. Ich verstehe aber nicht, wieso ich ausschließlich bei meiner family auf taube Ohren stoße. Bei allen anderen hilft REDEN. Ich werde gehört. Leute bedanken sich für meine Inputs. Man hilft mir gerne. Nur die Familie nicht.
    Und bei vielem fällt mir gar nicht ein, welches Handeln angemessen wäre. Bei Kindern ist das ja oft so, dass man sich ins eigene Bein schneidet mit irgendwelchen Konsequenzen. Also zum Beispiel beendet man eine unerwünschte Handlung, muss aber dafür Geschrei ertragen. Es gibt wenig wirksames, was mir einfällt, das nur den Verursacher treffen würde...

  10. Inaktiver User

    AW: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit, oder doch?

    Zitat Zitat von Cassie71 Beitrag anzeigen
    Das ist ja mein Problem. Dass ich oft in dieses Kindstadium zurückfalle. Weil ich nicht gesehen werde, über meine Grenzen gehe oder andere gehen über diese Grenzen. Da will ich raus, aber es kommt so oft wieder. Ich steh manchmal wie neben mir und ich WEISS was gerade abläuft, kann aber das Gefühl dazu nicht abschalten. Ich kann dann schon aus einer Situation rausgehen, es beschäftigt mich aber trotzdem. Oder ich "fordere" etwas ein oder frage danach, aber es ist nicht das gleiche, wenn jemand es von sich aus gemacht hätte. Ich kann die Situationen quasi meistern, aber der Ärger bleibt. Und im Falle meines Ex ging es noch nicht mal so sehr um die Erfüllung von Wünschen, sondern um normale Sachen des Zusammenlebens.
    Erfüllst du all die Ansprüche, die du gegenüber anderen Menschen hast?
    Du könntest dir bei der nächsten Kindchensituation ein Stopschild vorstellen.
    Kommuniziere mit erwachsenen Menschen auf der Erwachsenenebene.
    Du willst gesehen werden, dann mach dich sichtbar als erwachsene Person, handele erwachsen.

    In der lösungsorientierten Kurzzeitherapie beschäftigt man sich unter anderem mit den unterschiedlichen Beziehungstypen und deren Verhalten.
    Damit das Leben "rundläuft" sollten alle drei großen Ebenen integriert sein: die Beziehungsebene, die Sachebene und die Handlungsebene.

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