Das würde mich auch mal interessieren!
Ich habe da so Vermutungen, aber es sind reine Spekulationen.
Vielleicht ist es so, dass sich ältere Menschen nicht mehr so gerne waschen und auch auch ihre Wäsche nicht mehr so häufig in die Waschmaschine werfen? Nach dem Motto: ich habe doch gar nicht geschwitzt und die Bluse ist noch sauber, die kann ich Morgen doch noch mal anziehen. Und übermorgen auch noch mal, ich mache mich doch gar nicht mehr dreckig. So vergeht ein Tag nach dem anderen, ohne sich mal zu duschen ("bin doch gar nicht dreckig") oder die Wäsche zu wechseln. Oder vielleicht haben manche auch noch wie früher die Gewohnheit: am Samstag ist Badetag und sonst nur Katzenwäsche?
Wenn man körperliche Einschränkungen hat und nicht mehr gut in Dusche oder Badewanne rein- oder raus kommt, ist Körperpflege sicherlich auch beschwerlich und man tendiert zum "mache ich lieber Morgen".
Genauso die Waschmaschine zu bedienen: wenn die z. B. im Keller steht und man nur noch gerade so die Treppe laufen kann, dann vermeidet man natürlich jeden in seinen Augen überflüssigen Waschgang.
Ich habe sonst auch keine andere Erklärung für diesen Alte-Leute-Geruch, aber kenne den auch.
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Ergebnis 51 bis 60 von 134
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16.11.2017, 16:30
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
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16.11.2017, 16:34Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
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16.11.2017, 16:35Inaktiver User
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16.11.2017, 16:37
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
Ich kenne diesen Geruch auch, aber ich weiß nicht, woher er kommt. Viele alte Leute riechen ja auch NICHT so.
May you be surrounded by friends and family,
and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.
Leonard Cohen
Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
Erich Kästner
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16.11.2017, 16:38Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
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16.11.2017, 16:44Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
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17.11.2017, 10:21Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
Dasselbe gilt aber auch andersherum. Ich erlebe gerade bei meiner Schwiemu, dass sie immer mehr um sich kreist. Kann sie ja grundsätzlich machen, ich muss es ja nicht azkeptieren oder gutheißen. Jeder soll sein Leben so gestalten, wie er möchte.
Aber wenn man Hilfe von anderen Leuten möchte, muss man eben auch das Leben der anderen Leute ein Stück weit akzeptieren. Meine Schwiemu ist immer weniger bereit, zu akzeptieren, dass mein Mann nun mal von Montag bis Freitag tagsüber arbeitet und ihr nicht von jetzt auf gleich zur Verfügung stehen kann. Da kommt dann "mein Sohn muss doch flexibel sein, wenn ich ihn brauche, und wenn ich ihn brauche, brauche ich ihn aber immer sofort und nicht in 2 Stunden oder am nächsten Tag".
Etwas Toleranz, Akzeptanz und Verständnis füreinander auf allen Seiten kann oft sehr hilfreich sein. Wenn das fehlt, geht halt Vieles nicht.
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17.11.2017, 10:46Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
Richtig, dann geht halt vieles nicht. Finde ich nicht problematisch, schlimmer finde ich, dass immer mehr Menschen, alle anderen müssten so ticken wie sie.
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17.11.2017, 10:58
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
Ich stelle bei mir (53, fast 54) folgendes fest.
Ich werde gelassener, toleranter und mitfühlender.
Gleichzeitig neugieriger auf neue Dinge, verliere das Interesse an Dingen die mir früher wichtig waren, z.B. Politik (rund 36 Jahre).
Ich bin zwar noch politisch interessiert und gehe wählen, aber ich habe einfach keine Lust mehr mich stärker zu engagieren.
Ja ich verändere mich. Ich werde zufriedener und ausgeglichener, genieße den Augenblick mehr.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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17.11.2017, 11:17Inaktiver User
AW: Über die Veränderungen der Persönlichkeit im Alter
Das würde ich für mich (56) auch sagen.
Und ich mache viele Dinge von "früher" entweder gar nicht mehr oder weniger intensiv, weil sich die Welt so stark verändert hat in den letzten 30 Jahren, dass ich einfach Kapazitäten frei machen musste für neue Dinge.
Insofern geht es mir wie einigen aus dem anderen Strang, allerdings in die andere Richtung: Der Kontakt zu vielen Gleichaltrigen hat sich verringert, weil sie immer noch genau das machen, was sie damals schon gemacht haben und wenig an Neuem interessiert sind.


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