Das schliesst das andere für mich nicht aus.
Die Ehe klingt ja auch stark nach Symbiose und sehr zielorientiert.
Sooo viel Raum um mit sich selbst anzufangen wird sie nicht haben. Und eine Ehe macht ja auch einen Großteil des eigenen Lebens aus, ist ja nicht nur eine Randerscheinung im Leben.
Die Frage, warum es dieser Partner wurde, faengt im Grunde ja auch bei einem selbst an.
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Thema: Verlorene "Lebensintensität"
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01.11.2017, 14:34
AW: Verlorene "Lebensintensität"
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01.11.2017, 14:42
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Da würde ich Dir zustimmen, wenn die TE zu Beginn verliebt gewesen wäre. Dann würde ich auch sagen, schau auf Dich selbst, beginne bei Dir.
Wenn sie gar nie richtig verliebt war, ist der Fall für mich aber anders gelagert. Aus meiner Erfahrung lässt sich das auch nicht mit Eigenarbeit, Hobbies, Selbsthilfeseminaren, Therapie, Freunden, Reisen oder Anderem kompensieren. Da fehlt dann immer etwas.
Aber grundsätzlich ist der Weg sicher stimmig, zuerst einmal zu versuchen, sich die Intensität selbst wieder ins Leben zu holen. Dann wird sie merken, ob es nur an ihr liegt oder an der fehlenden Verliebtheit.
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01.11.2017, 15:06
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Hm...weiß schon, was du meinst. Dieses anfänglich ganz freie, schmetterlingartige, völlig ratio-entbehrende: "Ich will dich und nur dich."
Ach Mensch. Aber die Schmetterlinge sind - nüchtern betrachtet - am Ende von 2 Jahren doch nur ein Hormonrausch gewesen. Sprich: Du warst in dieser Zeit eigentlich ein bischen gaga.
Alles, was danach kommt, braucht schon eine Basis...Und immerhin wurde auch geheiratet nach vielen Jahren.....*grübel*
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01.11.2017, 15:14
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Ja schon. Aber wenn sie nie da waren, wird auch die danach folgende Liebe nie gleich tief, wie wenn sie da waren. Meine Erfahrung.
Die darauf folgende Liebe baut in ihrer Tiefe und Belastbarkeit eben doch auf diesen anfänglichen Schmetterlingen auf. Glaube ich.
Waren die Schmetterlinge mal da, dann kann man jahrzehntelang Krisen, Probleme, Alltag wuppen. Waren sie nie da, dann schleichen sich immer mehr Zweifel, Unzufriedenheiten, Ausbruchfantasien ein.
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01.11.2017, 15:35
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01.11.2017, 16:01
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Auch meine und das habe ich auch beobachtet.
Das hat auch zu meiner letzten Trennung gefuehrt, immerhin nach mehreren Jahren.
Dann habe ich jemand Neues kennengelernt - jetzt ist wieder alles anders!
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01.11.2017, 16:14Inaktiver User
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Also Leute...
Weshalb der TE den Mann ausreden? Bisschen too much, oder? Jede Beziehung ist anders. Und eure Verflossenen müssen nicht notwendigerweise allgemeingültig sein.
Und wenn die TE ein wenig mehr ihre eigenen Sachen macht und sich dann wohler fühlt, dann kann die Ehe sogar besser und noch stabiler werden.
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01.11.2017, 16:16
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Ich rede ihr nichts aus. Ich habe nur Bezug darauf genommen, dass sie sagt, sie war nie in ihren Mann verliebt.
Es wurde hier explizit mehrmals geschrieben, dass das für einige reicht, auch wenn sie nie richtig verliebt waren, und dass sie selber entscheiden muss/kann/soll/darf, welchen Weg sie wählt.
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01.11.2017, 16:58
AW: Verlorene "Lebensintensität"
@TT - aber die TE macht doch ihre eigenen Sachen? War auch ohne Mann im Urlaub?
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01.11.2017, 17:16Inaktiver User


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