Ja. Das war mein spontaner Gedanke als ich deine Frage las. Und der zweite auch.
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Thema: Verlorene "Lebensintensität"
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01.11.2017, 12:05
AW: Verlorene "Lebensintensität"
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01.11.2017, 12:08
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Sonst würde ich gehen. Ich habe kein Problem mit alleine sein.
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01.11.2017, 12:12
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Du sollst und musst gar nichts.
Ich kann hier nur von meinen Erfahrungen berichten. War ich nicht richtig verliebt, war aber alles irgendwie toll, dann hat es sich gerächt. Milchglasscheibe. Abgetrennt von Emotionen. Fassade, aber nicht echt. Gefühl, Leben zu verpassen. Innere Leere und Dumpfheit. Gefahr der Depression. Sinnlosigkeit.
War ich verliebt, dann konnte eine Beziehung explodieren, Probleme haben, Trennung, was weiss ich, ich hatte nie das oben beschriebene Gefühl. Sondern eher "Scheisse, hat nicht geklappt, Mist, verdammt", Wut, Energie, echte Trauer, Kraft, echte Müdigkeit, echten Schmerz, nix Fassade, hinfallen, wieder aufstehen, weiter gehen, grosses merkwürdiges Leben, hmm, was kommt noch, oh, da kommt noch was. Ich spüre mich.
Es gibt Menschen, denen reicht die plätschernde Verbundenheit in einer Partnerschaft ohne Verliebtsein.
Mir reicht das nicht.
Du darfst frei entscheiden.
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01.11.2017, 12:14Inaktiver User
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Das ist doch schon mal was.
Ich glaube, dass dieses Milchglas-Gefühl mehr mit dir selbst zu tun hat als mit eurer Beziehung. Du tust eventuell zu wenig für dich selbst. Hast dich vereinnahmen lassen von all den ach so wichtigen gemeinsamen Projekten, hast vielleicht vergessen, wie es ist, auch mal eine Frau ohne Mann an der Seite zu sein. Deshalb war es mit der Freundin so toll. Weibliche Energie tanken. Das braucht jede von uns. Und die Männer brauchen Männerfreunde. Ganz wichtig. Sonst werden sie auch unglücklich.
Wenn du mal Zeit hast, schau dir das YouTube hier mal an. Zwei sehr unterhaltsame und vor allem lehrreiche Stunden. Eine Paarbeziehung kann nur die allerwenigsten Menschen komplett glücklich machen. Das gehört sich so. Wir Frauen sassen zusammen in der Höhle ums Feuer, während die Kerle auf Jagd waren. Um es mal auf das Wesentliche runter zu brechen. Und das steckt noch tief in uns drin. Wenn wir gegen diese Natur leben, vernebelt sich was im Kopf und wir sind unglücklich. Also such dir Nischen, Frauenzeug, Oasen nur für dich
Geändert von Inaktiver User (01.11.2017 um 12:21 Uhr)
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01.11.2017, 12:17
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01.11.2017, 12:19Inaktiver User
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01.11.2017, 12:20
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Unverletzbarkeit ist das Privileg der verkommenen Seele.
Nicolás Gómez Dávila
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01.11.2017, 12:24
AW: Verlorene "Lebensintensität"
doppelt
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01.11.2017, 12:25
AW: Verlorene "Lebensintensität"
@ TT: Auf meine Frage, ob sie je verliebt war, schreibt sie ganz klar: Nein.
Aus meiner Erfahrung, auch hier in den Strängen, schreiben solche Frauen dann oft, dass sie ihren Mann natürlich "lieben". Und meinen damit die Verbundenheit, die Übereinstimmung der Lebensentwürfe, das pragmatische "Passen", die Absenz von Drama. Er ist wirklich toll, er ist so zuverlässig, er ist so da. So.
Aber das Prickeln, die Schmetterlinge, das Verliebtsein, war nie da. Diese Tiefe, diese "richtige" Liebe, dieses "Etwas", das fehlt. Und das holt einen eben ein. Glaube ich.
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01.11.2017, 12:28


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