Lilalka,
Mir scheint gleichfalls dass Du im goldenen Käfig sitzt und Deine Freiheitsliebe durchkommt. Bei mir persönlich war es immer so, dass die Beziehung auf der Kippe stand wenn ich angefangen habe von wilden Zeiten und anderen Verehrern zu traeumen.
Mich hat die Hervorhebung seines bzw Eures gemeinsamen Wohlstands stutzig gemacht. Erinnert mich an Juliane Werdings "Sehnsucht ist unheilbar".
Ich kenne beides aus Erfahrung: die gediegene Beziehung mit Tendenz zum Langweiligen und die Rock n Roll - Beziehung zum sexy Kerl die ein staendiges Auf und Ab ist, auch finanziell.
Ich würde immer wieder Letzteres nehmen, weil hier kann ich ich selbst sein.
Letztlich kannst Du es auf Dich zukommen lassen. Wenn es das Falsche für Dich ist wird es sowieso binnen kurzer Zeit zerbröseln.
Alles Gute und Rock n Roll!
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Thema: Verlorene "Lebensintensität"
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01.11.2017, 11:13
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Unverletzbarkeit ist das Privileg der verkommenen Seele.
Nicolás Gómez Dávila
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01.11.2017, 11:23Inaktiver User
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Naja, auf sich zukommen lassen ist nicht immer die richtige Methode .... unter Umständen werden dann noch Kinder mit reingezogen, die als Beziehungskitt auf die Welt kamen... Augen auf bei der Partnerwahl.
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01.11.2017, 11:48
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Warst Du denn überhaupt je richtig verliebt in Deinen Mann, also zu Beginn?
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01.11.2017, 11:55
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Nein. Es war von Anfang an eher eine tiefe Verbundenheit, er als Mensch ist super und wir hatten eine gemeinsame Lebensvision.
Ich glaube ich komme dahinter was mich stört. Jetzt als ich mit meiner Freundin im Ausland war, konnte ich mich etwas von ihr "inspirieren" lassen, sie machte Vorschläge oder sah und kommentierte Situationen, über die wir uns dann schieflachten. Es war entspannt, lustig und interessant.
Mit meinem Partner kann ich an meinen Zielen arbeiten, aber er ist eher der disziplinierte, schweigsame Typ. Wenn zB Feiertag ist und wir frei haben frage ich immer "wollen wir heute etwas machen?", von ihm kommt nichts.
Ich genieße es total wenn neue Impulse von aussen kommen, genieße es, mich auch mal von humor einer anderen Person mitreissen zu lassen. Ich will Leichtigkeit. Er ist eher der zuverlässige Introvertierte.
Aber in einer Beziehung sind ja auch andere Werte wichtig. Wenn er einfach nur der schnöde Langweiler wäre, hätte ich ihn nie geheiratet.
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01.11.2017, 11:58
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Unverletzbarkeit ist das Privileg der verkommenen Seele.
Nicolás Gómez Dávila
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01.11.2017, 11:58Inaktiver User
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Ich kenne das Gefühl. In meinem Fall war es eine Mischung aus "falscher Mann/Beziehung" und eigener Persönlichkeitsstruktur, die Freiheit braucht... und vielleicht überhaupt keine feste Beziehung. Und unaufgearbeitete Sehnsucht nach Vergangenem.
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01.11.2017, 11:58
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01.11.2017, 12:00
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01.11.2017, 12:02
AW: Verlorene "Lebensintensität"
Ist es so offensichtlich? Andere haben ganz andere Probleme in Beziehungen. Ich hab ja eigtl kein Problem.
Es geht nicht in meinen Kopf rein, dass ich eine im Alltag tausendfach bewährte Beziehung aufgeben soll für ein konfuses Gefühl der Unzufriedenheit.
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01.11.2017, 12:04


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