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Thema: Stress - immer hausgemacht?
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01.11.2017, 14:46
AW: Stress - immer hausgemacht?
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01.11.2017, 14:49
AW: Stress - immer hausgemacht?
Mir käme ein Leben wie ein ruhiger Fluss ohne Stress einfach zu langweilig vor, ich mag es, wenn es brizzelt und ich am Wuseln bin.
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01.11.2017, 14:58
AW: Stress - immer hausgemacht?
"Stress - hausgemacht?" ist ein so riesiges, so spannendes Thema (auch wissenschaftlich).
Für mich hat das mit Frustrationstoleranz zu tun. Und die erwirbt man sich - mit den Jahren, mit Erfahrung, mit sich-stellen.
Meiner Erfahrung nach: Die wirklich erfolgreichen Menschen, die ich in meinem Leben getroffen habe und auch um mich herum habe, die sprechen wirklich nie, never, nada von "Ich hab Stress". Wirklich nie. Da sagt man: "Nächste Woche ist viel." Und Punkt.
Lustigerweise hatten in meiner Umgebung genau die mit der meisten Freizeit und den übersichtlicheren, eher Po-absitzenden Jobs irgendwie immer und permanent und überall "Stress".
Stress entsteht mit der Bewertung von Situationen.
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01.11.2017, 14:59
AW: Stress - immer hausgemacht?
Der Trick bei jedem Training ist das rechte Maß, und geeignete Erholunsphasen.

@Maryquitecontrary, das mit dem "Unterforderungsstreß", um es mal so zu nennen, ist sehr aufschlußreich. Ich habe bei einigen Leuten, die ich kenne, die Befürchtung, daß das Gefühl von Überlastung, Überforderung und unmöglichen Ansprüchen an sie, das sie durch "rausschmeißen, abbauen, Rückzug" zu reduzieren versuchen, bereits ein "alle in die Bunker und Tür zu"-Streß ist, der durch "weniger" nicht besser wird.
Aber ich habe keine Ahnung, ob (und wenn ja, wie) ich das sagen könnte (insbesondere, man steckt ja nicht drin und kann komplett falsch liegen), deswegen sage ich dann nichts, auch nicht, wenn die betroffene Person über Streß klagt.
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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01.11.2017, 15:02
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01.11.2017, 15:02
AW: Stress - immer hausgemacht?
Das kenne ich auch, bzw. kenne ich solche Menschen. Meine Erfahrung ist tatsächlich auch, dass diejenigen, die am lautesten über Stress klagen, meist nicht unbedingt sehr viel Stress haben, sondern einfach nicht sehr belastbar sind und sich bereits dadurch auf den Schlips getreten fühlen, dass sie sich an Arbeitszeiten etc. zu halten haben.
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01.11.2017, 15:08
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01.11.2017, 15:11
AW: Stress - immer hausgemacht?
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01.11.2017, 15:16
AW: Stress - immer hausgemacht?
Ich habe Freunde, die jedes Jahr einen Weihnachtsbrief verfassen und an alle Freunde, Verwandte, Gemeindemitglieder verschicken.
Darin geht es viel um Achtsamkeit, Spüren, bei sich bleiben, Schmetterlinge, Harmonie, Raum für Gefühle lassen usw.
Es wird dann ein Jahresabriss mit den Highlights der letzten 12 Monate gegeben (Urlaub, Verwandtenbesuche, Geburtstage) und nicht verschwiegen, dass das Jahr wieder ein sehr forderndes und anstrengendes Jahr gewesen ist.
Jedes Jahr muss ich mir einen grinsen und denken, das, was die im Jahr erleben, ist mein Programm für einen Nachmittag.
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01.11.2017, 15:20
AW: Stress - immer hausgemacht?
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber das klingt für mich sehr anmaßend.
Als wäre man "etwas besseres", wenn man mehr "Stress" bzw. "Aufregung" verkraften kann.
Jeder ist nunmal unterschiedlich. Und wie ihr es nicht mögt, dass die Leute euch behelligen, wie ihr das aushaltet etc., mögen diejenigen, die nunmal ein langweiliges Leben führen, weil sie nicht stressresistent sind, es nicht, wenn man sie deswegen "belächelt"...
Nur so als Denkanstoß und keineswegs zickig gemeint



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