Den Fall gibt es sicher, aber andererseits scheint das ja kein Automatismus zu sein. Ich habe schon absurd abgedrehte Eltern gesehen, die extrem ruhige, geerdete Kinder hatten - und umgekehrt das Gleiche.
Ist es nicht gruselig, was man alles bei der Kindererziehung falsch machen kann? Das ist einer der Gründe, warum ich keine habe.
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Thema: Stress - immer hausgemacht?
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03.11.2017, 22:01Inaktiver User
AW: Stress - immer hausgemacht?
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04.11.2017, 00:17
AW: Stress - immer hausgemacht?
Ich glaube nicht, dass Paraplumeau das Konzept nicht verstanden hat, sondern dass sie auf Leute gestoßen ist, die das Konzept falsch und vor allem zu ihrem eigenen Vorteil anwenden.
Ich kann es mir, aus eigener Erfahrung, lebhaft vorstellen.
Das sind Leute, die erst über all mitmischen, aber wenn ´s ernst wird oder in Arbeit ausartet, plötzlich auf sich achten müssen und „sich mal rausziehen“ oder die vor Dir stehen, wenn Du eine wichtige Aufgabe schnell erledigen musst und deshalb nicht mit zum Mittagessen der Kollegen mitkannst, und Dir einen Vortrag halten, dass Du entspannter sein sollst, statt mal zu fragen, ob sie Dir was zum Essen mitbringen sollen oder sich neben Kindern, Job und Hund noch ein Pferd anschaffen, um dann, weil´s wie absehbar zu viel ist, ganz achtsam mit sich abends um 8 ins Bett müssen und die Kinder deshalb großzügig vor dem Tablet parken, weil die Achtsamkeit den schulischen Pflichten der Kinder vorgeht.
Mir ist schon klar, dass Achtsamkeit etwas anderes meint, aber durch solche Exemplare kann sie zum Reizwort werden und, um den Bogen zu dem was Kara geschrieben hat, zu spannen, wenn sie als Gegenentwurf zu allem, was nach Disziplin und Gemeinsinn aussieht, gestellt wird, dann ist sie egoistischer, als narzissistischer Altruismus jemals sein kann.
Zu letzterem noch ein Gedanke: TT, Du hast es mit diesem Begriff sehr überspitzt formuliert. Könnte es nicht einfach auch der Wunsch nach Anerkennung sein?
Den ja viele kennen und der nicht als verwerflich empfunden wird.Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist
Intro "Tatsächlich Liebe"
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04.11.2017, 06:57Inaktiver User
AW: Stress - immer hausgemacht?
@LustundLiebe
Danke für dein langes Posting, das ich hier jetzt nicht noch mal zitiere. Da hast du sehr gut den Zwiespalt erkannt, in dem ich stecke.
Ich hab es ganz gut hinbekommen, „TT3“ und „Frau Doktor“ in einer Person zu sein, auch wenn mir manchmal die Gewichtung nicht so behagt.
Aber das Unternehmer-Sein, da hast du vollkommen recht, das ist irgendwie das schmutzige Stiefkind, das bei meiner Party immer am Katzentisch sitzen muss. Und das wird dann halt auch leider immer wieder auffällig durch delinquentes Verhalten, erledigt seine Aufgaben nicht und bockt rum... Vielleicht sollte ich es mal in den Arm nehmen und genauso lieb haben wie die anderen???
Danke, Du Gute, für diese morgendlichen Gedanken. Schönes WE.
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04.11.2017, 08:02
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04.11.2017, 09:02
AW: Stress - immer hausgemacht?
MeineStressituationen
Was mit hier in den Foren wirklich auffällt, dass sich verschiedene Nicks immer wieder und soweiter regelmäßig löschen. Habt ihr Angst davor, dass eure gesamten Postings untersucht und benutzt werden und ihr euch anders darstellen wollt, als das was ihr jemals wart und welche Probleme jeder schon in dieser virtuellen Welt hatte?
Es sind für jeden von euch momentane Sitationen welche ihr mit eurem virtuellen Verständnis dazu schreibt. So insgesamt. Ihr beobachtet die Leben anderer aus der virtuellen Realität mit der Wirklichkeit einzelner Personen,. Diese Kommunikationsweg werden in der Gegenwart beschrieben. So dass immer wisst, was diejenige gerade macht und wie er ist. Wenn man dann seine eigene Verhaltensweisen auch bei euch entdeckt aus einer anderen Sichtweise hier liest, ist schon merkwürdig.Geändert von Akzent (04.11.2017 um 09:59 Uhr)
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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04.11.2017, 15:03
AW: Stress - immer hausgemacht?
Solltest du.

Viele Sachen werden viel netter, wenn man sich ein bißchen mit ihnen beschäftig und ihnen sagt, "du bist gut und wichtig und verdienst Aufmerksamkeit."
Das könnten die Unterstreßten aus Maryquitcontrarys Bild sein, sein, denen alles zu anstrengend wird, wenn es droht, ernst zu werden, da sie sich von Anforderungen überfordert fühlen. Davon hab ich einige im Umfeld. Die werfen aber nicht mit Achtsamkeitsbegrifflichkeiten um sich sonder mehr mit "Müde. So müde."
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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04.11.2017, 16:53Inaktiver User
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04.11.2017, 20:16
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09.11.2017, 19:23
AW: Stress - immer hausgemacht?
es gab mal eine zeit da hab ich buddhistische weltanschauung und weisheit aufgesogen wie ein schwamm. eines davon das geblieben ist ist tatsächlich die erkenntnis das stress von einem selbst kommt.
ich habe die bahn verpasst, darum verpasse ich ein wichtiges meeting, muss abends länger im geschäft bleiben und verpasse einen für mich wichtigen privaten termin am abend. ich bin sauer, ich fluche, ich warte auf die nächste bahn und in mir brodelt es. das es in mir brodelt ändert aber nichts. ich kann mich auch zurücklehnen, noch einen kaffe kaufen, zeitung lesen oder spazieren gehen bis die nächste bahn kommt.
daran erinner ich mich oft wenn ich stress hab. es wirkt nciht immer 100%, aber es lindert oft und hilft mir entspannter zu sein.
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09.11.2017, 20:32
AW: Stress - immer hausgemacht?
ein interessantes Thema. ich bin generell sehr strukturiert und halte so Stress im rahmen. wenn man sehr vorausschauend und umsichtig ist, hat man mitunter weniger (alltags-) stress. das hat auch was mit Vorstellungskraft usw. zu tun. gut, nun könnte man stress auch erst einmal definieren. es gibt ja verschiedenartigen;-).
ich plane mir pausen ein, bin nie spät dran und habe deshalb keinen Zeitdruck. habe ich nach der Arbeit einen Termin, organisiere ich es so, dass ein Kaffee mit eingeplant ist - als Übergang. kleine Inseln, die mir Kontrolle über meinen tag geben. ich belaste mich wenig mit dingen, die mir "unwichtig" sind. ich putze, aber nicht täglich. ich wasche, aber manchmal auch zweimal, weil ich zum aufhängen zu müde war. ich jongliere rum, was tut mir gut, was nicht. schaffe Rituale und regelmässigkeiten.



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