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Thema: Panik

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    AW: Panik

    Zitat Zitat von KaoriNight Beitrag anzeigen
    Angst vor Schmerz ist Grund zur Panik.
    man könnte auch mal die Idee haben, dass Schmerz so schlimm auch wieder nicht ist.

    Ein gebrochenes Herz, ein paar durchheulte Nächte... ja das tut weh, aber doch, das übersteht man.

    gruss, barbara

  2. Inaktiver User

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ein gebrochenes Herz, ein paar durchheulte Nächte... ja das tut weh, aber doch, das übersteht man.
    Tja, wenn es immer nur bei ein paar Nächten bliebe... Das Leid ist individuell, liebe Bae...

  3. Inaktiver User

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    man könnte auch mal die Idee haben, dass Schmerz so schlimm auch wieder nicht ist.

    Ein gebrochenes Herz, ein paar durchheulte Nächte... ja das tut weh, aber doch, das übersteht man.
    die angst/panik vor dem einlassen muss nichts mit verlustangst und dem liebeskummer zu tun haben.

    man kann sich auch fürchten, von einem anderen menschen vernichtet zu werden, wenn er zu nah kommt. z.b. wenn man entsprechende erfahrungen mit übergriffigen menschen hinter sich hat.
    die angst in dann kein panzer, sondern ein selbsterhaltungstrieb...

    @sin, mir hilft laufen (rennen) draußen in fast allen krisen... und wenn es was zu essen sein soll, babyfraß: griesbrei

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    AW: Panik

    Wenn Laufen, Yoga etc. einer ersten Beruhigung der Panik dient, damit wieder neuer Raum entsteht, sich in Ruhe zu sortieren - dann JA zu all diesen Ideen.

    Häufig aber will dieses Panikgefühl einem etwas sagen, was lange unterdrückt oder nicht gehört werden wollte. Eine aktive Maßnahme wie Laufen etc. würde dann nur über dieses Gefühl, das doch gespürt, gesehen, gehört werden will (!), drübergetackert werden. Also wieder verdrängt, unterdrückt.

    Panik will dir etwas sagen.

    Vielleicht hast du eine wesen-tliche Lebensaufgabe schleifen lassen und dein Inneres braucht ein aktives Drangehen?
    Vielleicht hast du auch jahrelang tiefe Wut hinuntergeschluckt und bist immer wieder über deine Grenzen gegangen (z.B. im Job, in Beziehungen)?

    Ich war vor vielen Jahren von Panikattacken betroffen. Dies war auch mein Auslöser, einen Therapeuten zu suchen. Von daher habe ich zum Thema "Panik" ein ganz besonderes Verhältnis.

    Kurz nach der Geburt meines Kindes kamen die Panikattacken dann plötzlich wieder. Und ich nickte wissend in mich hinein. Lauschte. Weil, es war doch eine so intensive Zeit für mich mit Baby und alles neu. Meinem Inneren zu lauschen, war interessant. Die Panik war chancenlos. Weil sie gehört wurde.

  5. Inaktiver User

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht ja nicht nur um diesen Mann. Es geht allgemein um mich - und diese Panik - Anfälle oder - Wellen. Und tatsächlich suche ich allgemein nach Strategien, wie das aushalten besser funktioniert und weniger schmerzhaft wird. Oder wie die Panik gar nicht erst so schlimm wird. Das wäre mir ja das Liebste.
    Nicht wegmachen wollen..
    Atmen

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    AW: Panik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht wegmachen wollen...Atmen
    Wenn ich früher diese Emotionen hatte, habe ich manchmal einfach nur in den Raum gestarrt.
    Und den inneren Sturm zugelassen. Und gewartet. Einfach, weil ich aus Erfahrung wusste: Wenn du es jetzt nicht zulässt, wann denn dann?

  7. Inaktiver User

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Wenn ich früher diese Emotionen hatte, habe ich manchmal einfach nur in den Raum gestarrt.
    Und den inneren Sturm zugelassen. Und gewartet. Einfach, weil ich aus Erfahrung wusste: Wenn du es jetzt nicht zulässt, wann denn dann?
    Ja das ist eine Erkenntnis aber so wie ich die Geschichten von OS hier kenne wird das nicht viel nützen wenn sie sich an die wirklichen Ursachen rantraut...

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Zu deinem Beiträg gebe es sehr viel zu schreiben. Aber ich befürchte, du willst gar nicht soo genau hinschauen - von daher bleibe ich in deinem akuten Jetzt.

  8. User Info Menu

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    man könnte auch mal die Idee haben, dass Schmerz so schlimm auch wieder nicht ist.

    Ein gebrochenes Herz, ein paar durchheulte Nächte... ja das tut weh, aber doch, das übersteht man.

    gruss, barbara
    Ou danke. War mir ja gar nicht klar.
    Ich leide hier nicht an Panikzuständen. Tat ich auch nie.
    Es ist ja natürlich auch nie zu spät. Keiner ist jemals gewapnet.
    Aber warum auch. Leben halt.
    Und Angst vorm Schmerz habe ich auch sowieso nicht.
    Sonst würde ich ja gar nicht so leben wie ich lebe.
    Aber ja, danke für deinen Hinweis.

    Kaori

  9. Inaktiver User

    AW: Panik

    ...
    Geändert von Inaktiver User (28.10.2017 um 16:46 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Panik

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja, wenn es immer nur bei ein paar Nächten bliebe... Das Leid ist individuell, liebe Bae...
    Ja das wollte ich gerade im P.S. von meinem Beitrag auch noch niederschreiben.
    Schmerz ist nicth so flappsig reduzierbar und belanglos wie du es darstellst, Bae.
    Und nicht immer geht es um irgendwelchen Männern.
    Es gibt so viel im Leben, das mehr als schlimm ist.
    Liebe und Angst sind zwei Seiten vom Selben.

    Ich mag Blues Ansatz hier.
    Das ist auch immer meiner.
    Suche danach, was dir dein Inneres vermittel will, Sin.
    Und lenk dich nicht ab und suche nicht nach oberflächlicher Zerstreuung.
    Die praktischen Tipps helfen lediglich bei Midnerung der Symptome.
    Klar - gut und praktisch.
    Und dann?
    In Wirklichkeit gilt stets: Pack das Übel an die Wurzel!
    Oder mal positiv augedrückt: fällt mir gerade auf die Schnelle auch nicht ein.
    Aber ich bin voll positiv, schwöre!

    Ich les mich mal wieder rein, was du da schreibst.
    Aber insgesamt bei Panik denke ich mir, dass es die Angst von der Abhängigkeit vom Außen betrifft.
    Mit anderen Worten - die eigene Ausgeliefertheit äußerlicher Komponenten.
    Seien es Menschen, Verhältnisse, Arbeit, Süchte.
    Und ich glaube, dass Panik viel mit Denken zu tun hat. Ist das so?
    Ich lege allen nahe so gut wie nicht zu denken.
    Praktisches Denken ist super. Aber so kurzfristig angelegt es geht.
    Bloss nicht ständig urteilen, bewerten und schematisieren.
    Ich glaube, da müsste wirklich jeder in Panik verfallen.
    Weil irgendwas ist immer schräg und strange und unzureichend.
    Urteilen in gut und schlecht ist das größte Übel für den Menschen.

    Da hat Blue vollkommen recht. Glauben ist die größte Kraft von Allen.
    Aber den Zustand muss man selber erreichen. Da kommt man nicht vom Außen ran.
    Man versteht es vom Innen nach Außen und dafür muss man durch seinen Lektionen gehen und dafür muss man sich halt eben erst einlassen. Und das ist wiederum schmerzhaft.
    Aber nur so paar Nächte.

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