Im Job ja.
Aber privat können es sich Männer tendenziell besser gut gehen lassen als Frauen - was einen bestimmten Typus Frau total auf die Palme bringt. Anstatt sich was davon abzuschauen.
Ich kenn z.B. keinen Mann, der erst Sex haben kann wenn die Küche blitzeblank ist. Frauen schon.![]()
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Thema: Frauen unter sich
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17.10.2017, 10:41Inaktiver User
AW: Frauen unter sich
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17.10.2017, 10:51
AW: Frauen unter sich
Ich beobachte auch einen seltsam perfiden Druck, der auf Frauen lastet...Aber auch, dass Frauen sich häufig viel zu sehr in Details verlieren.
Beispiel: Frau mit Kindergartenkindern. Geht einem TZ-Job nach. Haus. Mann VZ. Garten. Kranke Oma. So - das Programm, das die Frau täglich zu meistern hat, geht gehörig in die Mukkies. Aber anstatt zu reduzieren, legt man in den Details immer noch einen drauf. Da reicht nicht der einfache und schnelle Rührkuchen, nein man bastelt aufwendig Cake-Pops, geht nachmittags noch in den Kiga zum Kastanientierchen-Basteln und macht noch mit beim Kleiderbasar.
So manch eine Mutter aus den 90ern hätte uns vermutlich heute bei vielen Aktionen den Vogel gezeigt, wie man sich das Leben selbst derartig unnötig schwer machen kann.
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17.10.2017, 10:52
AW: Frauen unter sich
Ach so, privat. Hm, ja ich glaube ja immer noch, dass das bei Maennern einfach so aussieht, weil sie das nicht klar kommunizieren. Aber das macht sie nicht unglaublich viel grosszuegiger oder sozial kompetenter. Die sind genauso nickelig wie wir.
Nur heisst es da eben nicht: "Der Dirk kommt nicht mit auf den Skitrip, der kann sowieso nicht, weil der so an seiner Frau haengt, was ein Pantoffelheld, und ueberhaupt, was der neulich abgelassen hat...." Sondern der Dirk kommt halt nicht mit.
Und wir Frauen, weil wir es uns gewohnt sind, dass Konflikte ausgesprochen werden, glauben, das sei alles im schoensten Einvernehmen, weil eben kein Konflikt formuliert wurde. Aber im Ergebnis ist es genau dasselbe, und ich bin es ein bisschen leid, dass Frauen sich dafuer selbst niedermachen und vor den Maennern so niederknien, weil die einfach still vor sich hinwurschteln. Finde ich, ehrlich gesagt, auch nicht so irre emanzipiert.
Es gibt natuerlich Szenarien, in denen dadurch, dass Frauen sich explizit austauschen, Drama entsteht. Und wo bei Maennern, dadurch dass etwas Nicht-Weitreichendes eben nicht kommuniziert wird, halt auch kein Drama entsteht.
Aber genausogut gibt es ja Faelle, wo durch maennliche Nicht-Kommunikation Drama entsteht, wo etwas leicht geklaert sein koennte.
Ich sehe auch Unterschiede zwischen maskulinem und femininen Kommunikationsverhalten, aber die Komplikationen, Vor- und Nachteile halten sich in meiner Erfahrung in etwa die Waage.
Nein, ich kenne auch keine solche Frau.Ich kenn z.B. keinen Mann, der erst Sex haben kann wenn die Küche blitzeblank ist. Frauen schon.
Aber in der Tat einen solchen Mann. Und jetzt?
Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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17.10.2017, 10:59Inaktiver User
AW: Frauen unter sich
Ja, die Richtung meinte ich.
Ich hab junge Kolleginnen, im Job sehr leistungsbereit, machen viel Sport, sehen toll aus, immer super gestylt und gepflegt, und dann rufen die um 19h aus dem Büro den Freund an, was er heut abend zum Essen haben möchte. Das wird dann auf dem Heimweg noch eingekauft, der Liebste bekocht, die Küche aufgeräumt - hallo?
Da denk ich oft, ich wär auch gern ein Mann und hätte eine Frau mit so einer Rundumversorgung, die noch dazu Vollzeit arbeitet und viel Geld heimbringt.
Das reine Schlaraffenland.
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17.10.2017, 11:14
AW: Frauen unter sich
Es ging ja um das "Frauen gegen Frauen"-Thema. Die Frage nach dem Schulterschluss von Frauen. Schulterschluss geht nur, wenn man Teamwork lernt, Hierarchiegerangel akzeptieren kann, sich einzuordnen weiß und sich weniger abhängig macht von der Anerkennung anderer.
Derzeit gefällt mir der Gedanke: Selbstbestimmung. Ich bestimme mein Leben. Als Frau. So. (Die dementsprechende Klassifizierung in "TZ/VZ/Hausfrau" - "Raben/Helikopter/Bastelmama" - Kita gut/schlecht, Hort ja, nein, Einzelkind/Mehrkind/ohne Kind, pffffffffffffffffff, geht mir mächtig auf den Arsch). Ich bestimme mein Leben. Und das individuell. So, wie es für mich persönlich und für meine Familie gut ist. Und das im zeitlichen Kontext. Fließend. Punkt.
Was mache ich nun, wenn ich merke, dass ich eine andere Frau beneide? Wenn es britzelt?
Dann habe ich selbst eine Baustelle. Einen leeren, unerfüllten Bereich in mir.
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17.10.2017, 11:24
AW: Frauen unter sich
Wir sollen ja eigentlich keine "Gut/Schxxxe-Posts" posten, aber trotzdem einfach mal ein
fuer Blue.
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17.10.2017, 11:48
AW: Frauen unter sich
Was ist der Witz an einer 3-er-Konstellation?
Denken wir an das Beispiel "Affäre": Heiß, sexy und irgendwie ein Kick des Heimlichen ist es doch nur so lange, wie die dritte Person ausgeschlossen ist. Das ist der systemische Zweck dieser dritten Person. Wie häufig lesen wir das: Lebenspartner wird verlassen für die Affäre - und zack, plötzlich ist der Affärenpartner als "normaler" Lebenspartner weder heiß noch sexy.
Das Ganze funktioniert nur mit deiner Präsenz. Und mit deinem Angebritzeltsein.
Es wird sein wie ein Wunder: In dem Moment, wo du drüber lachst über diesen Kindergarten da, wirst nicht nur du dich erleichtert fühlen, sondern auch diese beiden Frauen verlieren an Einfluss auf dich. Damit gewinnst du an Unabhängigkeit und wirst wieder attraktiver.
Eine Ebene tiefer: Schau mal nach, wo die 3er-Konstellation in deinem Leben dir ähnliche Ausgeschlossen-Sein-Gefühle gemacht haben. Vielleicht unter Geschwistern? Zwischen Mama und Papa? Oder in der Schule? In der Beziehung, ein Affärenthema?
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17.10.2017, 12:05
AW: Frauen unter sich
Vielleicht könnte man sagen, eine unsichere Beziehung funktioniert nur zu dritt?
Eine meiner kleinen Patienten (jetzt 5 Jahre alt) hat eine hochunsichere Bindung zu ihrer psychisch kranken Mytter und von dieser schon viel Ablehnung und Schuldzuweisung ("du bist mir zu viel") erlebt. Im letzten Jahr im Kindergarten ergab sich dann eine Konstellation zwischen diesem Mädchen, seiner Busenfreundin (ohne die sie nicht klarkommt und die sie dominiert) und einem dritten Mädchen, das zwar irgendwie "mit sein" durfte, aber immer wieder ausgeschlossen wurde. Dies war sozusagen ihre "Rolle", aus der meine Patientin vermutlich viel Befriedigung zog auf eine (ungute) Weise. Ich nehme an, hier wurde die Ablehnung by Proxy noch mal erlebt und bearbeitet.
Die arme Dritte im Bunde war zur Stabilisierung der anderen da.
Ich halte das in Maβen für das , was im menschlichen Repertoire liegt, was man aber reflektieren und sein lassen kann. Ob es geschlechtsspezifisch ist, würde ich eher verneinen. Aus dem Kindesalter wüsste ich dazu nichts - wohl aber, dass die Art unterschiedlich ist, wie Mädchen und Jungen ausgrenzen und abwerten.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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17.10.2017, 16:48
AW: Frauen unter sich
Ja, dann verstehe ich dich, wenn du das trennst.
Ich verstehe, dass du es als nicht so schwerwiegedn empfindest wie ich.
Ich verbinde Lästern schon mit der Konsequenz der Abwendung und/oder auch sehr sehr gern der Kleinhaltung - innerhalb einer Gruppe. Bzws. mit der Pseudo-Verbrüderung auf Kosten anderer.
Einige meiner besten Kumpel sind absolute Lästerschwetser (soviel zu Frauen unter sich), denke schlimmer als Frauen und ehrlich gesagt: Solche Menschen sind einfach nicht mehr meine Lieblingsmenschen.
Als Kumpel und zum Zeitvertreib mag ich sie und nach zehn Jahren hängt man offensichtlich aneinander, aber gerade frisch beschlossen mich, was Privates angeht weit von denen fernzuhalten. Weil ich ihr Benehmen absolut widerlich finde. Obwohl keine weittragende Konsequenzen erfolgen, wie von mir davor beschrieben.
Weil diese Lästerei, wenn nicht gegen die Person gerichtet, schon sehr feindselig und erniedrigend wirkt.
Man hält sich wohl für ne Instanz. Und im Schutz der Lästereirunde geilt man sich noch daran auf.
Wie alte Weiber aufm Dorf...
Und das von Männern...
Es ist einfach ein richtig doofes Benehmen, wenn ich das so sagen darf, richtig billig und das Lächerlich- oder Kleinmachen einer Person in der Form, dass man in ihrer Abwesenheit vor anderen herieht am Ende nur noch sie lächerlich dastehen lässt. Anscheinen brauchen es manche, um sich besser zu fühlen.
Es zeigt wie wenig (Selbst)Liebe und Anerkennung für sich und andere man in sich selber hat.
Wenn ich nix Gutes/Neutrales über jemand sagen kann, dann schweige ich.
Es sei denn man selbst oder andere werden durch ein bestimmtes Benehmen dieser Person negativ betroffen.
Dann gilt wie immer dieselbe Regel: entsprechende Person darüber informieren, was sie verzapft, anstatt sich daran aufzugeilen. Am Ende geht es nur darum sich im Vergleich zu jemanden besser zu fühlen und sich vom eigenen Misthaufen abzulenken. Schon bedauernswert sowas... Tja.
Kaori
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17.10.2017, 16:55Inaktiver User
AW: Frauen unter sich
Ja, mag sein.
Aktuelles Beispiel: mein Chef hat ein (wie beide meinen) heimliches Verhältnis mit einer Kollegin.
Beide drauf ansprechen? Schwierig. Ich geb zu, das ist grad intern ein beliebtes Lästerthema. Und ich hab nicht den Hauch eines schlechten Gewissens dabei.
Tatsächlich schafft das Verbundenheit unter denen, die das auch unter aller Kanone finden. Und es ist ein Ventil, weil wir uns schon verarscht genug fühlen dadurch.




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