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    AW: Endlich Schluß mit Aufschieberitis/Prokrastination

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Wenn dort dann überwiegend Dinge laaaaangweilig sind, hilft wohl nur ein anderer Job.
    Das wäre schon eine recht extreme Massnahme, vielleicht gibt es Dinge, die man erst vorher versuchen sollte?

    Ber Büroarbeit ist schon sehr anfällig für Prokrastination, ich kann das verstehen!

    gruss, barbara

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    AW: Endlich Schluß mit Aufschieberitis/Prokrastination

    Zitat Zitat von feuerstein Beitrag anzeigen
    ich bin (wen würde es wundern?) - Perfektionistin.
    Perfektionismus ist eine gute Voraussetzung für Aufschieberitis .

    Ich war auch schon immer Aufschieberin, momentan ist es wieder ganz schlimm .

    Bei mir hat es üblicherweise einen der folgende Gründe (oder eine beliebige Kombination aus diesen Gründen):
    1. Ich weiß nicht, wie ich die Sache "richtig" angehen kann oder habe Angst, es falsch zu machen (s.o. - Perfektionismusfalle)
    2. Ich nehme mir optimistisch viel zu viel für einen viel zu kurzen Zeitraum vor und bin dann frustiert, wenn ich nicht alles schaffe und kann keine klaren Priotiäten setzen
    3. Ich muss etwas machen, was mich eigentlich total anödet (also das von Bae beschriebene Langeweile-Problem)


    Was mir hilft:
    zu 1.: ich zwinge mich, einfach zu starten, auch wenn ich keine klare Vorstellung von Vorgehensweise oder Ergebnis habe, meistens läuft es dann , wenn ich mal angefangen habe.
    Und was Berufliches angeht mus ich mich da auch wirklich zwingen, mal mit einem nicht ganz so perfekten Ergebnis zu einem Kollegen zu gehen - ich will nämlich oft alles hundertprozentig haben bevor ich an jemanden übergebe, obwohl ich eigentlich Input von dieser Person brauche, um ein hundertprozentiges Ergebnis zu erreichen.

    zu 2.:ich versuche, mir bewusst nur wenige Punkte pro Tag vorzunehmen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Letzeres ist oft garnicht so einfach. Meine Entscheidungskriterien für Wichtiges sind momentan:
    -Ein Kunde wartet auf Antwort.
    -Mein Chef und/oder eine andere Person, die mir beruflich nützlich sein kann findet es wichtig.
    -Das Nicht-Erledigen belastet mich so, dass ich es endlich weghaben will.

    Es gibt z.B. auch so Strategien wie "Top 3"- Listen zu machen, die man dann als erstes Morgens abarbeitet u.ä, ich mache das momentan nicht strukturiert (aber besser wäre es vielleicht).

    zu 3.: da habe ich selber noch keine wirklich effiziente Strategie gefunden. Manche Dinge kann man weglassen oder delegieren. Im Extremfall könnte man natürlich tatsächlich den Job wechseln.
    Meine wirksamste Strategie ist momentan: ich stelle mir vor, wie gut ich mich fühle, wenn ich diese blöde Aufgabe endlich erledigt habe (siehe auch Punkt 2).

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