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03.10.2017, 21:46
AW: Endlich Schluß mit Aufschieberitis/Prokrastination
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04.10.2017, 09:57
AW: Endlich Schluß mit Aufschieberitis/Prokrastination
Perfektionismus ist eine gute Voraussetzung für Aufschieberitis
.
Ich war auch schon immer Aufschieberin, momentan ist es wieder ganz schlimm
.
Bei mir hat es üblicherweise einen der folgende Gründe (oder eine beliebige Kombination aus diesen Gründen):
- Ich weiß nicht, wie ich die Sache "richtig" angehen kann oder habe Angst, es falsch zu machen (s.o. - Perfektionismusfalle)
- Ich nehme mir optimistisch viel zu viel für einen viel zu kurzen Zeitraum vor und bin dann frustiert, wenn ich nicht alles schaffe und kann keine klaren Priotiäten setzen
- Ich muss etwas machen, was mich eigentlich total anödet (also das von Bae beschriebene Langeweile-Problem)
Was mir hilft:
zu 1.: ich zwinge mich, einfach zu starten, auch wenn ich keine klare Vorstellung von Vorgehensweise oder Ergebnis habe, meistens läuft es dann , wenn ich mal angefangen habe.
Und was Berufliches angeht mus ich mich da auch wirklich zwingen, mal mit einem nicht ganz so perfekten Ergebnis zu einem Kollegen zu gehen - ich will nämlich oft alles hundertprozentig haben bevor ich an jemanden übergebe, obwohl ich eigentlich Input von dieser Person brauche, um ein hundertprozentiges Ergebnis zu erreichen.
zu 2.:ich versuche, mir bewusst nur wenige Punkte pro Tag vorzunehmen und Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Letzeres ist oft garnicht so einfach. Meine Entscheidungskriterien für Wichtiges sind momentan:
-Ein Kunde wartet auf Antwort.
-Mein Chef und/oder eine andere Person, die mir beruflich nützlich sein kann findet es wichtig.
-Das Nicht-Erledigen belastet mich so, dass ich es endlich weghaben will.
Es gibt z.B. auch so Strategien wie "Top 3"- Listen zu machen, die man dann als erstes Morgens abarbeitet u.ä, ich mache das momentan nicht strukturiert (aber besser wäre es vielleicht).
zu 3.: da habe ich selber noch keine wirklich effiziente Strategie gefunden. Manche Dinge kann man weglassen oder delegieren. Im Extremfall könnte man natürlich tatsächlich den Job wechseln.
Meine wirksamste Strategie ist momentan: ich stelle mir vor, wie gut ich mich fühle, wenn ich diese blöde Aufgabe endlich erledigt habe
(siehe auch Punkt 2).



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