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  1. Inaktiver User

    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Zitat Zitat von Dabadu Beitrag anzeigen
    Dennoch verspüre ich diese Sehnsucht nach Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft von anderen erwachsenen.
    .
    Das ist ja auch völlig in Ordnung, aber wenn das aus der eigenen Familie heraus nicht geht, hat man immer noch die Wahl, sich das anders zu schaffen - z.B. über Engagement in einer Kirchengemeinde oder in einem Sportverein. Das fällt nicht vom Himmel und braucht Geduld, lohnt sich aber.

    Du siehst die Welt insgesamt schon sehr negativ - das ist auch nicht hilfreich beim Knüpfen neuer Kontakte. Vielleicht hilft es dir, über Achtsamkeitstechniken o. ä. zu lernen, mehr im Hier und Jetzt zu leben , und nicht in "Hätte-könnte-sollte"?

    Ein weiteres Thema sind Entscheidungen - offensichtlich hast du in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, mit denen du im Nachhinein nicht zufrieden warst. Hast du mal analysiert, wie es dazu kam, und dir Strategien zurecht gelegt, wie du zukünftig mit dem Thema "Entscheidungen" umgehen willst?

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Ne leichte Depri ist angeblich leider normal nach einer Trennung. Es kommen auch wieder andere Zeiten. Mir hat das Buch "Wer sagt, dass Männer glücklich machen" gut gefallen.

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    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Dieser Strang bewegt mich sehr. Danke an Blue und Chryseis für die wunderbaren Beiträge.

    Auch ich bin alleinerziehend mit einem zweijährigem Kind und oft nahe der Erschöpfung, wie wohl fast alle, die mit ihrem Kind / ihren Kindern viel alleine sind und auch sonst alles stemmen.

    In meinem Freundeskreis gibt es einige Happy familys mit Haus, Geld, mehreren Kindern etc. Ja, das sieht von außen alles schön aus. Habe ich mir auch gewünscht. Wenn ich mich aber mit den Frauen unterhalte, dann sehe ich auch hinter die Fassade. Und da gibt es auch viel Stress, Unzufriedenheit, Einsamkeit, Streit, Abhängigkeit.

    Familie ist da, wo Kinder sind!

    Mir hilft in Momenten, in denen ich das sehe, was mir fehlt, der Blick auf das, was ich habe. Und wenn ich mein Kind betrachte, ihm zuhöre, es beobachte, wie es lacht und zufrieden spielt, dann frage ich mich: Was fehlt uns WIRKLICH?

    Ich selbst bin in einer sogenannten Bilderbuchfamilie groß geworden und wenn ich an meine Kindheit denke, dann fällt mir nicht das Haus und der Garten ein, sondern das Rumtollen mit meinem Freunden auf dem Spielplatz.

    Und sicher, als Alleinerziehende gibst du sehr viel, in deinem Job auch und das wäre wunderschön, wenn emotional das durch die Anerkennung und das Gesehen werden eines Partners aufgefüllt werden würde, aber leider ist es im Moment nicht zu ändern.

    Mir hilft es immer wieder sehr, wenn ich mich mit anderen Mamas treffe, die auch alleine mit ihren Kindern leben. Hast du da welche in deinem Umfeld? Fast überall gibt es Treffen, die vom VAMV etc organisiert werden.

    Alles Liebe!

  4. Inaktiver User

    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Hallo

    in meinem Leben war ich mehr als 10 Jahre allein erziehend mit 3 Kinder fast in der gesamten Schul- und Berufsausbildungszeit.
    Trotzdem habe ich mich engagiert (Elternbeirat z.B.).
    Meinen Familienstatus "geschieden" habe ich fast nie zum Thema gemacht und viele haben davon gar nichts gewußt und ich hatte auch nicht das Gefühl anders behandelt zu werden.
    Nur der engere Bekannten- und Familienkreis durfte an meinem Privatleben teilnehmen.

    LG

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    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Ich war schon sehr oft bei AE-Treffen, bei denen kaum jemand war.
    Manchmal kommt es mir so vor, als sei ich verflucht. Immer wieder habe ich neue Kontakte, aber schon nach kurzer Zeit haben diese andere Freundeskreise. Ich bekomme es nicht hin, anderen wichtig zu sein.
    Und auch nicht, zu einem Freundeskreis zu gehören, der sich regelmäßig trifft.
    Kirche habe ich gestern versucht-das ging gar nicht. Die Leute waren sehr nett, aber ich kann einfach keinen Gott anbeten, wenn ich davon nicht überzeugt bin.

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    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Chryseis ‘ Beitrag #29 bringt vieles auf den Punkt. Und die negative Einstellung (mit mir will eh keiner was zu tun haben...) wirst Du leider auch ausstrahlen. Auch unbewusst. Hört sich nach doofem Kalenderspruch an, stimmt aber: Zuerst musst Du Dich selbst lieben! Wie kannst Du das schaffen? Was baut Dein Selbstwertgefühl auf? Ein neuer Sport vielleicht? Eine Weiterbildung? Jedenfalls nicht im Selbstmitleid versinken, das findet tatsächlich niemand spannend auf Dauer. Was sagt denn Dein guter Freund zu Deiner Situation? Und zum bürgerlichen Traum vom eigenen Haus kann ich nur sagen: Das kann Dein schlimmster Albtraum werden 😂 Mein Ex und ich sind froh, wenn wir es wieder los sind! Wir sind alle happy in einer Wohnung, sogar die Hunde. 😬 Das sind alles Äußerlichkeiten! Versink‘ nicht weiter in Trauer, geh‘ Dein Leben an, Deine Kinder brauchen kein Haus, sondern eine glückliche und selbstbewusste Mutter! 😃

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    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Ich versuche es ja!
    Ich lade Leute ein, aber sie kommen nicht.
    Ich frage, ob man gemeinsam etwas tun könnte.
    Wenn, bin ich halt da, aber unwichtig.

    Irgendetwas blockiert mich gewaltig.
    Ich weiß nicht, wie das geht, sich selbst zuerst zu lieben.

  8. gesperrt

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    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Zitat Zitat von Dabadu Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie das geht, sich selbst zuerst zu lieben.
    Ganz einfach (und doch so schwer), indem du dich mit sämtlichen Schwächen und Stärken akzeptierst.
    Dann verwandelst du deine Schwächen in Stärken und gehst mit dem Leben besser um und strahlst das aus.

    Beispiel mit effektiver Übung gefällig?
    Du hast wahrscheinlich wie jede Frau einen inneren Kritiker, der dich ständig ermahnt, dass dein Körper nicht dem üblichen Schönheitsvorstellungen entspricht. Der Bauch ist zu groß, die Nase zu lang, Orangenhaut an den Oberschenkeln, Pickel auf der Stirn....weg mit diesem Blödsinn.
    Stell dich vor den Spiegel und betrachte dich mal mit einem liebevollen Blick. Dein Körper hat zwei Kinder ausgetragen. Das war ab dem vierten Monat eine immense Aufgabe. Deine Beine und deine Füße tragen dich seit deiner Geburt. Sieh mal die sanften Kurven, dein ebenmäßiges Gesicht, dein Lächeln, deine funkelnden Augen und sag ganz laut in den Spiegel zu dir selbst: "Bist du schön!"
    Und dann sieh deine Vorzüge und betrachte sie bewusst. Dieser Prozess dauert ein wenig und verlagert sich von den Äußerlichkeiten zu den inneren Vorzügen. Wirf alte Glaubenssätze weg, leg sie ab, setz dich bewusst darüber hinweg. Lebe deine neuen, die zu dir passen und die deinem Bedürfnis entsprechen. Du wirst zufrieden mit dir.... Warum lieben dich deine Kinder? Warum mögen dich deine Kleinen? Da geht es um die Aura des Angenommenseins, die du ihnen vermittelst, sanfte Hinweise, was nicht geht, und viel Lob für eigenständiges, kreatives und angenehmes Verhalten.

    Denk daran: Nichts schmückt dich so sehr wie ein herzliches Lächeln.

    Zitat Zitat von Dabadu Beitrag anzeigen
    Ich lade Leute ein, aber sie kommen nicht.
    Ich frage, ob man gemeinsam etwas tun könnte.
    Ist es so wichtig, dass Menschen zu dir kommen?
    Es geht mir auch so, dass ich gerne Besuch hätte, aber keiner kommt. Das ist doof, ist aber so. Dann besuche eben ich die Leute. Darüber mache ich mir keine Gedanken mehr.

    Es geht keiner mit?
    Dann mach das eben alleine.
    Ich liebe Flohmärkte, aber weder mein Kind noch meine Expartner sind da gerne mitgegangen. Also gehe ich alleine. Dafür habe ich immer neben mir nette Verkäufer gehabt und bin ins Quatschen gekommen. Mittlerweile stört mich das nicht.

    Nicht jede Begegnung mündet in einen großen Freundeskreis. Muss es auch nicht.
    Aber für mich ist jede Begegnung mit einem anderen Menschen ein Geschenk und etwas sehr Schönes, was mein Leben bereichert. Egal ob fünf Minuten oder viele Stunden - jedes Lächeln, das ich zurückbekomme, tut mir gut. Und so werde ich auch heute wieder mein Lächeln verschenken und verschwenden und meine gute Laune teilen.

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Zitat Zitat von Dabadu Beitrag anzeigen
    Ich versuche es ja!
    Ich lade Leute ein, aber sie kommen nicht.
    Ich frage, ob man gemeinsam etwas tun könnte.
    Wenn, bin ich halt da, aber unwichtig.

    Irgendetwas blockiert mich gewaltig.
    Ich weiß nicht, wie das geht, sich selbst zuerst zu lieben.
    Vielleicht geht es dir besser, wenn du die Bemühungen zumindest temporär mal einstellst und versuchst, Sachen zu machen, die dir und deinen Kindern auch „alleine“ Spaß machen? Nur wer sich selbst genügt, ist wirklich frei.

    Wie schon anderswo geschrieben, hängt der Aufbau von Beziehungen auch sehr von der Zeit ab, die man darin investieren kann. Als Alleinerziehende verläuft dein Leben vermutlich sehr durchgetaktet, und das macht es schwer, sich auf den Rhythmus einer zwischenmenschlichen Beziehung einzulassen.

    Ansonsten: weiter ausprobieren, Plattformen nutzen. Wenn du der Kirchengemeinde nichts abgewinnen kannst, probier mal einen Sportverein. Oder was auch immer dich interessiert - wo jedenfalls Menschen zusammenkommen, die ähnliche Interessen haben.

  10. User Info Menu

    AW: Ich bin so unglücklich über mein Leben...

    Zitat Zitat von Dabadu Beitrag anzeigen
    Mein Leben haut einfach nicht hin.
    2 Kinder, keinen Mann.
    Teilzeit....
    Gesunde Kinder?
    Teilzeit? Also kein Hartz 4?
    life's a beach

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