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Thema: Ersatzvater?

  1. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Du kannst dazu meine ich, deine Position ändern oder besser anschauen. Deine Erfahrung und Perspektiven ermöglichen erstmal dahingehend eine Annäherung an das gewünschte Objekt. Oder du siehst, was jemand gut kann und dich das Ganze interessiert, so kannst du andocken. Hast du allerdings keine Ahnung von dem anderen, so kann er dich vielleicht überhaupt nicht gebrauchen. Man(n) will ja nicht nur geben oder vermitteln müssen, dafür suche dir am Besten einen Lehrer-Typen.
    Ich gehe schon davon aus, dass ich auch einem älteren Mann, so er denn aufgeschlossen und interessiert genug ist, einiges vermitteln und nahebringen könnte und ich somit in keinem Fall per se eine langweilige Gesellschaft für ihn wäre, im Gegenteil.
    Allerdings kann man wohl nur schwer leugnen, dass bei einem solchen Altersunterscheid fast immer auch ein Ungleichgewicht hinstlich Erfahrung und Wissen vorhanden sein wird. Und meine Frage zielte eher darauf ab, ob Männer dieses Ungleichgewicht auch um seiner selbst willen spannend finden können, oder ob sie es lediglich inkauf nehmen, bspw . im Rahmen einer Liebesbeziehung zugunsten des Sex?

  2. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ich mag mich irren, aber die allermeisten Männer werden ohne sexuelle Komponente des Ganzen kaum Interesse haben.
    Ok, danke für die Ehrlichkeit....ich befürchte es ja ebenfalls.

    Immerhin ist auch meine bisherige Erfahrung die, dass ich bei (jungen) Männern zwar auf große Resonanz stoße, diese aber eindeutig sexuell konnotiert ist, was eine bloße Freundschaft natürlich sehr erschwert bis unmöglich macht...(zumal ich diesbezüglich ja bereits glücklich vergeben bin). Und mir fällt leider selbst kein plausibles Argument ein, warum das bei einer höheren Altersklasse so viel anders sein sollte...

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    AW: Ersatzvater?

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Sophya;32078346
    Allerdings kann man wohl nur schwer leugnen, dass bei einem solchen Altersunterscheid fast immer auch ein Ungleichgewicht hinstlich Erfahrung und Wissen vorhanden sein wird. Und meine Frage zielte eher darauf ab, ob Männer dieses Ungleichgewicht auch um seiner selbst willen spannend finden können, oder ob sie es lediglich inkauf nehmen, bspw . im Rahmen einer Liebesbeziehung zugunsten des Sex?[/QUOTE

    Keine Ahnung wie das mit dir euch werden wird. Ungleichgewicht in Wissen und Erfahrung wird vielleicht nicht das Problem sein, aber entsprechender Reifeprozess sowohl für deine Jugend als auch für sein Alter wird ausschlaggebend sein. Wenn du von Vaterfigur-Freund sprichst, sind dann schon mal 20 bis 30 Jahre Altersunterschied.

    Da wirst du ihm einiges voraus haben oder andere Beweggründe haben. Die Entwicklung so allgemein gesagt, betrifft ja in der Regel alle Generationen. Die Alten, wenn sie können sind noch fit. Wenn nicht, werden sie dich langweilen. Auf der anderen Seite ein heutiger 50 jähriger ist in der Regel alles andere als ein alter Mann und die Verständigungsebene ist ähnlich. Dass die 80 jährigen völlig anderes Mitteilungsbedürfnis haben liegt auf der Hand. Es sein denn , du machst den väterlichen Freund nicht vom Alter abhängig.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  4. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Ich mag mich irren, aber die allermeisten Männer werden ohne sexuelle Komponente des Ganzen kaum Interesse haben.
    Du irrst nicht!
    Geändert von Inaktiver User (07.08.2017 um 21:02 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Wenn du von Vaterfigur-Freund sprichst, sind dann schon mal 20 bis 30 Jahre Altersunterschied.

    Da wirst du ihm einiges voraus haben oder andere Beweggründe haben. Die Entwicklung so allgemein gesagt, betrifft ja in der Regel alle Generationen. Die Alten, wenn sie können sind noch fit. Wenn nicht, werden sie dich langweilen. Auf der anderen Seite ein heutiger 50 jähriger ist in der Regel alles andere als ein alter Mann und die Verständigungsebene ist ähnlich. Dass die 80 jährigen völlig anderes Mitteilungsbedürfnis haben liegt auf der Hand. Es sein denn , du machst den väterlichen Freund nicht vom Alter abhängig.
    Nun ja, ich wünsche mir ja nicht unbedingt einen "alten Mann", sondern lediglich einen, der deutlich älter ist als ich...und das würde für mein Empfinden bereits auf einen Vierzigjährigen zutreffen (immerhin bin ich selbst noch keine 30). Ob dieser dann auch väterliche Züge aufweist, ist vermutlich eher eine Typ- und Charakterfrage als eine des genauen Alters. Umegkehrt wäre mir ein Mann 60+ ja auch nicht per se zu alt, wenn ich mich seelisch, emotional zu ihm hingezogen fühle. Der Wunsch nach einem väterlichen Freund hängt in meinem Fall also keineswegs nur vom Alter ab, da es ja in jeder Generation ganz unterschiedliche Charaktere und Reifegrade gibt (wie du selbst schon angedeutet hast).

    So könnte ich mir bei meinem jetzigen Partner z.B. gut vorstellen, dass er in 10-20 Jahren genau so etwas sein könnte, was ich mir gegenwärtig unter einer Vaterfigur vorstelle, da er ein ziemlich fürsorglicher und auch beschützender Typ Mann ist, den ich manches Mal sogar schon bremsen muss in diesem Bestreben. Dabei schließe ich gar nicht aus, dass ich dieses Verhalten sogar (unbewusst) provoziere, da es mir durchaus häufiger passiert, dass sich mir (selbst jüngere) Männer auf diese Art präsentieren. Es fühlt sich für mich aber einfach nicht richtig an, einem Gleichaltrigen oder sogar Jüngerem gegenüber in eine solche Rolle zu fallen bzw. würde ich in einer solchen Konstellation um meine eigene Entwicklung und ein bisschen auch um die des Partners fürchten. Auch deshalb könnte ich mir vorstellen, dass es durchaus heilsam sowohl für mich als auch meine bestehende Partnerschaft sein könnte, wenn ich dieses Bedürfnis (nach einer Vaterfigur in meinem Leben) auslagere.
    Ist halbwegs verständlich, wie ich das meine?

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    AW: Ersatzvater?

    Es ist alles verständlich was du schreibst, vor allem dass du nicht weisst wie und wo du diesen Mann treffen kannst. Und am besten nichts dazu erklären musst. Ist schon klar. Auslagern ist gut, in der Partnerschaft gibt es dafür wohl keine eindeutigen Positionen für deine Bedürfnisse.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  7. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Es ist alles verständlich was du schreibst, vor allem dass du nicht weisst wie und wo du diesen Mann treffen kannst. Und am besten nichts dazu erklären musst. Ist schon klar.
    So hab ich das nicht gemeint. Ich erkläre mich sogar gerne, wenn es erforderlich und erwünscht ist
    Lediglich hatte ich Sorge, dass ich selbst nicht die richtigen Worte und Beschreibung finde, um zum Ausdruck zu bringen, was genau ich eigentlich meine.

    In diesem Sinne bin ich wirklich froh um eure Beiträge, sowohl um solche, die sich um Versrändnis bemühen als auch jene, die eher kritisch interfragen, was ich mir vorstelle...und wie.
    Ich habe wirklich die Hoffnung, dass mich das weiterbringen könnte. Danke dafür!
    Geändert von Inaktiver User (07.08.2017 um 20:14 Uhr)

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    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok, danke für die Ehrlichkeit....ich befürchte es ja ebenfalls.
    Die Männer, die Dir Aufmerksamkeit schenken könnten, ohne dabei allzusehr ihren sexuellen Interessen nachzugehen (Mentoren, Therapeuten usw.) würden Dir nicht die Art Nähe (Kuscheln, Zärtlichkeit) geben können/dürfen, die Du Dir offenbat wünscht. Und die Männer, die Dir so nahe kommen könnten und wollten, wären daran vermutlich nur aufgrund sexueller Anziehung interessiert und kaum imstande bzw. altruistisch genug, ihre sexuellen Ambitionen dann zu unterdrücken.

    Das Vater-Tochter- bzw. Vater-Kind-Verhältnis allgemein ist in seiner Besonderheit vermutlich sehr schwer in Gänze zu simulieren, da es eben diese besondere nicht sexuell gefärbte Zuneigung beeinhaltet, auf der das gegenseitige Interesse sich gründet.

    Allerdings kann man wohl nur schwer leugnen, dass bei einem solchen Altersunterscheid fast immer auch ein Ungleichgewicht hinstlich Erfahrung und Wissen vorhanden sein wird. Und meine Frage zielte eher darauf ab, ob Männer dieses Ungleichgewicht auch um seiner selbst willen spannend finden können, oder ob sie es lediglich inkauf nehmen, bspw . im Rahmen einer Liebesbeziehung zugunsten des Sex?
    Sie können das durchaus spannend finden, denke ich, bzw. es als prima Möglichkeit sehen, sich profilieren zu können oder sich überlegen zu fühlen und Macht auszuüben.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass es dafür keine Sicherheit gibt. Und wenn dann nur mit Streit, oder Übereinkommen...und dann...
    Wofür gibt es keine Sicherheit?
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

  10. Inaktiver User

    AW: Ersatzvater?

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Sie können das durchaus spannend finden, denke ich, bzw. es als prima Möglichkeit sehen, sich profilieren zu können oder sich überlegen zu fühlen und Macht auszuüben.
    Das klingt jetzt aber nicht sonderlich sympathisch...mir schwebten bei dieser Überlegung eindeutig weniger unlautere Motive vor, wie etwa Freude an der Vermittlung, oder auch dem hoffentlich positiven Einfluss, den ein Älterer auf das Leben eines Jüngeren und dessen Entwicklung nehmen kann, was sich wiederum positiv auf ihn selbst und sein Leben auswirken kann, sofern er es zulässt. Sich auch für Jüngere, deren Ideen und Erlebniswelt interessieren zu wollen, bewahrt doch auch vor Stillstand und somit rückständigem Gedankengut.
    Man könnte sich somit in gleich mehrerer Hinsicht positiv ergänzen und beflügen, ganz ohne den (manchmal ja auch ziemlich stressigen) Anspruch stellen zu müssen, überall gleich auf bzw. auf sogenannter Augenhöhe zu sein, wie das unter Gleichaltrigen sehr oft angestrebt wird.
    Ich sehe dabei aber keine zwingende Unter-, oder Überlegenheit, sondern am ehesten noch so etwas wie eine natürliche Andersartigkeit, von der allerdings beide profitieren könnten.

    Ist das wirklich so unrealistisch?
    Mir mag halt nicht so recht einleuchten, warum Männer (egal welchen Alters) immer nur und ausschließlich an Sex interessiert sein sollten, oder daran, Macht auszuüben...das klingt so furchtbar opportunistisch, dass ich es gar nicht mit meinem Menschenbild in Einklag bringen kann

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Das Vater-Tochter- bzw. Vater-Kind-Verhältnis allgemein ist in seiner Besonderheit vermutlich sehr schwer in Gänze zu simulieren, da es eben diese besondere nicht sexuell gefärbte Zuneigung beeinhaltet, auf der das gegenseitige Interesse sich gründet.
    Ja, das ist bestimmt richtig so. Ich würde aber gar nicht wollen, dass wir eine tatsächliche Vater-Tochter-Beziehung simulieren, genau so wenig wie ich ihn mit Papa ansprechen würde
    Dieser Vater-Vergleich soll doch nur zum Ausdruck bringen, welche tiefgreifenden Emotionen ich damit verbinde und wie (beidseitig) förderlich ich mir eine solche Verbinung vorstelle. Damit möchte ich den betreffenden Mann aber nicht auf diese Rolle reduzieren, sodern würde mich natürlich um einen ganzheitlichen Blick auf ihn bemühen und dabei auch nicht aus den Augen verlieren, dass er eben nicht mein Vater ist und somit auch nicht davor gefeit, sich körperlich zu mir hingezogen zu fühlen.
    Wer weiß. vielleicht wäre ja auch ich diejenige, die sich irgendwann entgegen ihrer Vorsätze unsterblich verliebt und alles Bestehende über den Haufen wirft...(ich glaube, das war es, was Akzent mit "mangelnder Sicherheit" meinte, oder?)
    Ich fürchte nur, so etwas erfährt man immer erst dann, wenn es bereits zu spät ist...
    Geändert von Inaktiver User (08.08.2017 um 09:06 Uhr)

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