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    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Ja, du hast eine andere Einstellung zu den Spatzen . Du findest sie süß, beneidest sie ein bisschen darum, dass sie sich das Leben so einfach machen können und siehst den Hintergrund, der sie dazu gemacht hat.
    Stimmt , ich finde sie momentan süß. Liegt aber daran, dass ich mir das gewissermaßen leisten kann, da ich im Moment in der luxuriösen Situation bin, von keinem Spatzen irgendwie abhängig zu sein. Da habe ich lange hart dran gearbeitet, sowohl auf praktischer wie auf emotionaler Ebene. Und ich weiß schon, dass das auch wieder anders werden kann, wenn ich nicht achtgebe...
    Beneiden tue ich sie übrigens nicht, das ist ein Missverständnis. Zwar glaube ich schon, dass ein bisschen Spatzenverhalten (mit sich gut gehen lassen, sich mal in den Mittelpunkt stellen etc.) einer Spatzenmama ganz gut tun kann. Aber die Betonung liegt auf „ein bisschen“. Ich glaube, dass sich Spatzen zumindest unterschwellig sehr abhängig und machtlos fühlen. Das kenne ich zwar auf meine Spatzenmama-Weise auch. Aber da ich es gerade nicht mehr auf diese Weise empfinde, brauche ich definitiv jetzt nicht noch die entgegengesetzte Variante, herzlichen Dank auch...

    Aber wenn das
    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Für mich sind Spatzen sozusagen Wölfe im Schafspelz, die gut getarnt nur eines wollen: Meine Zeit und meine Energie.
    für Dich im Moment so ist, dann ist das
    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Der Hintergrund, warum sie so sind, ist mir mittlerweile ziemlich egal.
    eine absolut gesunde Reaktion.

    Dann würde ich dafür auch einstehen und schließe mich an der Stelle Strolinka an. Wenn Du findest, Du wirst ungerecht behandelt, dann sag nein.
    Finde Wege, das nicht mitzumachen. Vor allem: erwarte nicht, dass Dein Spatz einsichtig wird. Spatzen werden nicht einsichtig. (Wenn doch, sind sie keine Spatzen mehr. Aber darauf würde ich echt nicht warten wollen...) Sorg selbst dafür.
    Habe Geduld mit Deinem schlechten Gewissen. Nimm es in die Arme wie ein Kind, das Angst vor Strafe hat. (Denn das ist es.) Aber richte Deine Handlungen nicht danach aus. (Ich bin sicher, Du kaufst Deinen Kindern auch nicht 10 Packungen Gummibärchen auf einmal... ) Es ist schwer, ich weiß das. Es kann dauern, bis Du das schaffst, und es kann eine Menge Rückschläge geben. Aber letztlich ist das der Punkt.

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Also steht man nicht da und tauscht den "Spatz" gegen etwas Adäquates, sondern man denkt sich "Das ist der Alltag, das muss so sein, das passiert in jeder anderen Beziehung über kurz oder lang ebenfalls."
    Das ist aber nicht so. Natürlich gibt es jetzt nicht so wenig „Spatzenpaare“, aber bei den Nicht-Spatzen ist das anders. Nicht dass die keine Probleme hätten, aber die Aufgaben- und Verantwortungsverteilung ist nicht so ungerecht.
    Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft! Du schaffst das! Tschaka!
    We are born to be happy, not perfect.

  2. Inaktiver User

    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und jetzt im Ernst: fast ein jeder psychisch einigermaßen Gesunde hat beide Anteile in sich, der eine mehr so, der andere mehr so und bei anderen 50/50.... und je nach Gegenüber stülpt sich das "magnetisch" Passendere raus... Und wenn es extrem "depressiv" wird, werd ich z.B. ein richtig egozentrischer Narzisst. Und wenn es ausgewogen und gesund läuft, kann ich ganz lieb und nett und hilfsbereit sein...
    Dann machst Du nix anderes wie Manipulation. Du müsstest gar nicht Deinen egozentrischen Narzisten raushängen lassen aber Dich macht es an und das ist dabei das Ungesunde. Du könntest auch aktiv für das Ausgewogene beisteuern aber stattdessen gehst Du auf Konfrontation. Beim Grenzen setzen kommt es nicht nur auf das was und wo sondern auch auf das wie an.

    Du bist doch noch gar nicht in diesen Schuhen gelaufen (depressiv) wie also willst Du das beurteilen? Wäre es nicht viel besser Du würdest Dich um Deine narzistischen Anteile im Spiegel des depressiven kümmern?

  3. Inaktiver User

    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann machst Du nix anderes wie Manipulation. Du müsstest gar nicht Deinen egozentrischen Narzisten raushängen lassen aber Dich macht es an und das ist dabei das Ungesunde. Du könntest auch aktiv für das Ausgewogene beisteuern aber stattdessen gehst Du auf Konfrontation. Beim Grenzen setzen kommt es nicht nur auf das was und wo sondern auch auf das wie an.

    Du bist doch noch gar nicht in diesen Schuhen gelaufen (depressiv) wie also willst Du das beurteilen? Wäre es nicht viel besser Du würdest Dich um Deine narzistischen Anteile im Spiegel des depressiven kümmern?
    Ich glaub nicht, dass sowas bewusst abläuft. Das sind extrem frühe Prägungen, die diese Verhaltensmuster triggern, da springt man ganz schnell und vollautomatisch rein. Und du ja grad ganz genauso: Während ich die ganze Zeit von mir (!) schreibe, gehst du voll auf mich ein und versuchst mir einen Spiegel vorzuhalten, um mich - überspitzt formuliert - vor meinem Narzissmus zu retten... Erwischt

    Der Witz ist ja, Narzissmus fühlt sich gut an. Der Narzisst will gar nicht gerettet werden, der fühlt sich grossartig. Und das ist auch noch echt. Der hat kein Trauma, keine schwere Kindheit. Dem hat Mama Zucker in den Arxxx geblasen, wann immer es ging. DAS ist es, was er dann auch braucht, um sich gut zu fühlen... dass alle um ihn kreisen. Geiles Gefühl. Und das holt man sich dann eben einfach. Durch Krawall oder durch Schmollen oder durch Verbreiten von Angst und Schrecken, wenn die eigene Glorie nicht ausreicht. Funktioniert.

    So, morgen bin ich wieder freundlich und nett und helfe vielen Menschen, weil die dann total dankbar sind und mich toll finden.... DAS ist die narzisstische Seite am Helfersyndrom

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    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich habe über 25 Jahre benötigt um an den Punkt zu kommen mich selber zu bespatzen bzw. den Außenfokus eher in meine eigene Mitte zu verschieben.
    Ich auch so ungefähr.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was passiert wenn man jahrelang durch Kondition und eigene Persönlichkeit plötzlich Muster als hinderlich empfindet und man diese versucht in ähnlichen Situationen anders zu leben? Es entsteht im Kopf ein Konflikt aus dem was man bereits kennt und einem neuen Gefühlserleben und da man das nicht kennt fühlt man sich wirklich erstmal "scheiße". Denn es schwingt meist auch Angst mit, Angst abgelehnt zu werden, nicht mehr gefragt zu werden und das berührt eine der Urängste in uns und löst sowas wie Todesangst aus.
    Das finde ich sehr gut beschrieben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Indem man tatsächlich den Mut aufbringt Nein zu sagen und manche Menschen haben sich auch pö a pö von mir verabschiedet, im Nachhinein wars gut weil ich sie an mir saugen ließ und micht verausgabte, wenig bis nichts zurückkam.
    Ja, bei mir haben sich vor ca. 10-15 Jahren eine Menge Menschen auf einmal aus meinem Leben verabschiedet. (Teilweise habe auch ich sie verabschiedet, aber nur weil sie darauf bestanden, weiter so mit mir umzugehen, wie sie es gewöhnt waren... ) Ich habe trotzdem nicht wirklich gezweifelt, weil ich damals schon so klar war, dass ich wusste, dass es für mich einfach keine Alternative gibt. Lieber allein. Aber schön ist anders...
    Im Rückblick sehe ich, dass es gut war und dass seither eine Reihe Menschen in mein Leben gekommen sind, die anders sind, als ich das früher kannte. Ich habe jetzt nicht weniger Menschen, nur andere. Aber das Risiko musste ich erst mal eingehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie alles im Leben gehts im Grunde um Balance und jede Fähigkeit kann sowohl positiv als auch negativ ausgelebt werden.
    Sehr wahr...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kannte bis vorhin den Begriff gar nicht, also Spatzenmama
    Den gibt es bisher auch gar nicht, den haben wir erfunden.... Und haben noch gar nicht so richtig gründlich drüber nachgedacht - wie man auch daran merken kann, dass es gar keinen Begriff gibt für eine „männliche Spatzenmama“. Und ich habe dann halt gedacht, „Spatzenpapa“ könnte vielleicht passen.
    Ich habe nur deshalb nochmal extra nachgefragt, weil ich ganz sicher sein wollte, dass Du nicht sagen willst, dass Du ein „Spatz“ bist (weil das unser Begriff ist für die Menschen (weiblich oder männlich), die die Spatzenmama /der Spatzenpapa umsorgt). Aber es ist mir jetzt klar!
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich glaube, das sind auch Menschen, die sonst im Leben sich immer kümmern, vor allem um andere.
    Genau.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wenn es extrem "depressiv" wird, werd ich z.B. ein richtig egozentrischer Narzisst. Und wenn es ausgewogen und gesund läuft, kann ich ganz lieb und nett und hilfsbereit sein...
    Will sagen, wenn Du Dich hier so richtig schlecht benimmst, sind wir schuld? - Steile These...
    We are born to be happy, not perfect.

  5. Inaktiver User

    AW: Spatzenmamas....

    @himiko
    Ich muss an irgendeiner Stelle ungut formuliert haben... denn schlecht benehmen will ich mich nicht. Also sorry, was auch immer da sauer aufstößt.
    Vielleicht ist das ja aber auch genau das, was Ihr heraufbeschworen habt? Dass es eben auch "Spatzen" gibt, die sich einmischen (sollen???) - so hab ich es verstanden...
    Oder wollt Ihr lieber unter Euch bleiben? Dann kommt Ihr nur nicht weit, fürchte ich. Weil es das Yin nicht ohne das Yang, das Plus nicht ohne das Minus, das Schöne nicht ohne das Hässliche und das Licht nicht ohne den Schatten gibt...

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    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @himiko
    Ich muss an irgendeiner Stelle ungut formuliert haben... denn schlecht benehmen will ich mich nicht..
    Schön. Ich mich auch nicht. Gute Nacht!

    Edit:
    Ach doch noch dies, ist einfach zu schön:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann kommt Ihr nur nicht weit, fürchte ich.
    Ist ja rührend, wie Du Dich um uns sorgst... Bist Du ganz sicher, dass Du keine depressiven Anteile hast?
    Gut´s Nächtle!
    Geändert von Himiko (24.07.2017 um 23:06 Uhr) Grund: Edit
    We are born to be happy, not perfect.

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    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin ein Spatzenmann
    und ich habe über 25 Jahre benötigt um an den Punkt zu kommen mich selber zu bespatzen bzw. den Außenfokus eher in meine eigene Mitte zu verschieben.
    Stecher, danke für diesen ganzen Beitrag!!! Du hast mir so aus der Seele geschrieben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....Es entsteht im Kopf ein Konflikt aus dem was man bereits kennt und einem neuen Gefühlserleben und da man das nicht kennt fühlt man sich wirklich erstmal "scheiße". Denn es schwingt meist auch Angst mit, Angst abgelehnt zu werden, nicht mehr gefragt zu werden und das berührt eine der Urängste in uns und löst sowas wie Todesangst aus.
    Danke für diesen Zusammenhang. Ja, das mit der Angst, der Todesangst (Ausschluß aus der- sozialen - Gruppe und damit allein nicht mehr überlebensfähig) kannte ich, aber beides in Einklang zu bringen, darauf bin ich nicht gekommen. So einfach, wenn man es liest....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So wie ich Euch verstehe oder ich ticke habe ich genau den anderen Weg gewählt ich wurde leise und beobachtete mit Argusaugen meine Umgebung.
    Ja, so bin ich auch. Man kann mich heute noch mit einem lauten Wort, einer unwirschen Bewegung, einem scharfen Blick vollends zur Verstummung bringen, aber mittlerweile ist es mir bewusst und ich arbeite daran, den Mund dann doch wieder aufzumachen und zu sagen, dass mir das nicht passt. Immer noch nicht. Aber das kostet mich in dem Moment unendlich viel Kraft und mindestens genauso viel Mut.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Nachteil an dieser Fähigkeit: Ich schätzte das Wohl und Wehe anderer immer viel höher ein wie mich selbst was mich dann auch im Beruf in den Burnout beförderte und ich auch in meiner eigenen Familie mich verausgabte.
    Beruflich konnte ich da seltsamerweise immer sehr gut Grenzen setzen. Natürlich gab und gibt es immer wieder Stoßzeiten, in denen unglaublich viel zu tun ist und ja, jeder verlässt sich darauf, dass ich am Ende die Zielsetzung schaffe, egal wie unmöglich sie anfangs zu erreichen scheint. Trotzdem war es für mich einfacher, dort Grenzen zu setzen als im Privatleben. Da habe ich aber wirklich auch viel aus diesem Klammeraffen-Buch gelernt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Anderen war die Frage wie Du aus diesem Kreislauf des sich Kümmerns aussteigen kann
    Indem man tatsächlich den Mut aufbringt Nein zu sagen und manche Menschen haben sich auch pö a pö von mir verabschiedet, im Nachhinein wars gut weil ich sie an mir saugen ließ und micht verausgabte, wenig bis nichts zurückkam.
    Das habe ich - nachdem ich es dann endlich anfing zu lernen - tatsächlich sehr gern gemacht, denn in der Regel war ich mit diesen Menschen gar nicht gern zusammen. SIE waren gern mit MIR zusammen. Sie hatten ja etwas davon, ich eher nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Dann noch die Verblüffung, daß Du Dir Wissen und Kompetenz aneignest wo andere schon mit einem Bruchteil der Antwort zufrieden wären:

    Das
    ist ebenfalls Teil der Überlebensstrategie nur darfst Du es nicht machen "um zu" bekommen, denn dann gegibst Du Dich wieder in Abhängigkeit.
    Nein, solche Dinge habe ich einfach gemacht, weil ich dachte, dass es "normal" wäre, das jeder jedem hilft. Vielleicht ist das wie bei dem Männer/Frauen-Kommunikationsproblem. Sie will nur darüber reden, er bietet eine Lösung an. Der andere hat nur eine Frage und ich habe sofort das Gefühl, ich wäre für das Problem nun zuständig.

    Tatsächlich hat diese Verblüffung meines Gegenüber damals für ein Umdenken gesorgt. Ich fing an, mich abzugrenzen. Zunächst einmal habe ich gelernt, eine Frage tatsächlich nur als Frage zu betrachten und nicht als Zuständigkeitsübertragung für irgendwelche Probleme, von denen ich bis zu dieser Frage noch gar nichts wusste. Das war nicht leicht, aber ich bin diesem Menschen heute noch dankbar für seine Verblüffung (er kannte mich nicht, alle, die mich kannten, waren nie verlüfft). Er hat den Anstoß gegeben, dass ich viele Projekte und Arbeiten abgelehnt habe, statt mich daran aufzureiben, während andere sich entspannt zurückgelehnt hätten.

  8. Inaktiver User

    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Edit:
    Ach doch noch dies, ist einfach zu schön:

    Ist ja rührend, wie Du Dich um uns sorgst... Bist Du ganz sicher, dass Du keine depressiven Anteile hast?
    Gut´s Nächtle!

    Ich bin sogar sehr sicher, dass ich depressive Anteile hab, wie die meisten Menschen. Und die meisten Menschen können mal so und mal so sein, je nach Umfeld.
    Schwierigkeiten bekommen nur diejenigen, wo ein Teil der Dualität Depressivität<-> Narzissmus extrem überwiegt. Und weil sich der krasse Narzisst von Haus aus erst mal für den König der Welt hält, hat er primär keine Probleme - sein Umfeld, das sich quasi automatisch eher depressiv verhält (wenn es nicht schreiend davon läuft), dann aber umso mehr, weil es sich klein und immer kleiner fühlt und schuldig und was weiß ich, wenn man eben das mit dem Abgrenzen nicht gelernt hat... Und da wären wir wieder beim Spatzenmama-Thema.
    Gute Nacht.

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    AW: Spatzenmamas....

    Zitat Zitat von Strolinka Beitrag anzeigen
    ....so stellte ich fest, hält man das Gegenüber dadurch eben auch - wenn auch unabsichtlich - klein. Das Gegenüber muss selbst sein Potential nicht ausschöpfen durch so ein Verhalten und wird dadurch auch reduziert. ...

    Ich habe mir auch knallhart angewöhnt, bei Problemen von anderen hauptsächlich Fragen zu stellen und nicht Lösungen vorzuschlagen.....

    ...., denn ich empfand dieses "Spatzenmama"-Ding als sehr ungesund, .....
    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    ....
    Tut er das aktiv oder kann er als Spatz-Typus -bisher- nicht anders, weil es sein Mechanismus ist?
    Ich wollte hierauf noch einmal eingehen. Ich glaube, es gibt zwei verschiedene Typen von Spatzenmamas. Einmal die, denen es wirklich Freude macht, sich zu kümmern und die auch einen gewissen "Nährwert" aus der Situation ziehen und dann die, die aufgrund eines vor ihnen sitzenden Spatzen in diese Rolle gedrängt werden, obwohl sie eigentlich zu dieser Person eine ganz andere Rolle einnehmen wollten.

    Bei mir war es z.B. nie so, dass ich meinem Partner etwas aus der Hand genommen habe, sondern ER hat es zunächst - gern auch mehrfach - vermasselt und erst danach habe/musste ich mir etwas einfallen lassen, um zu gewährleisten, das wichtige Dinge auch zuverlässig funktionieren. Ihn dazu zu bringen, diese Dinge dann doch noch zu erledigen und damit zu leben, dass diese Dinge schlampig, unvollständig, gleichgültig und lieblos erledigt wurden, war weit anstrengender als sie gleich selbst und dann auf Anhieb vollständig zu machen, aber ich WOLLTE es einfach nicht alles selbst machen müssen.

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Ja, ich auch-
    ich bin in Teilen gerade an einem solchen Punkt und er hat tatsächlich enormes Sprengpotential.

  10. Inaktiver User

    AW: Spatzenmamas....

    @Denise: Das ist aber ein ähnliches Phänomen, wenn du mit dir nicht genehmen Lösungen nicht zufrieden bist. Das heißt, der andere darf gerne, aber nur in dem Rahmen, wie du ihn absteckst. Das Ergebnis ist dasselbe (und ernüchternd).

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