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  1. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    zum Lernen gehört, als Erstes, dass man sich erlaubt, Anfänger zu sein. Dass man sich erlaubt, Dinge erst mal schlecht zu machen.

    Und dass man die Ansprüche an sich entsprechend stellt. Also nicht "ich kauf jetzt eine professionelle Leinwand und zaubere ein super Bild", sondern "ich nehm etwas Altpapier und Farbe und schmier einfach mal ein bisschen drauf herum, nur so zum Spass. Mal gucken was passiert."


    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die Fokussierung aufs Ergebnis ist wirklich eine grosse Bremse. Man kann sich auc hauf den Prozess fokussieren. zB einen Wecker stellen, eine Viertelstunde oder eine halbe Stunde, und in dieser halben Stunde einfach mal tun, was immer man kennen lernen will. Schlecht malen. Schlecht singen. mit grausamem Akzent fremdsprachige Gedichte aufsagen... aber es tun.
    Ganz genau!

  2. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Ja und nein. Dafür bin ich zu sehr Profi...

    Aber dafür müßte ich hier zuviel Persönliches von mir schreiben, und Anonymität und so... Kurz: in dem, was ich tue, bin ich über das Stadium des Hobbymalers weit hinaus.

  3. gesperrt

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    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Das ist ja egal in welchem Bereich und auf welchem Niveau, aber die Konzentration auf Prozess statt Ergebnis ist und bleibt eine gute Sache, wenn man etwas hinkriegen will und aktuell das Problem hat, gar nicht damit anzufangen.

    Und was heisst "zu sehr Profi" sein? Profis wissen doch, dass Entwicklung immer über Phasen von Anfänger-Sein geschieht. Auch dann, wenn es darum geht, in einer bekannten Kunst neue Aspekte zu erforschen. Bloss machen sie das halt still und leise zuhause oder im Atelier, und nicht auf der Bühne vor Publikum.

    gruss, barbara

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    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Ich bin ebenfalls z.T extrem und den ungesunden Teil,Bereiche, in dem ich mich spüre habe ich GsD verbannt

    Alles ist im guten Bereich-ich kann mich in Vielem gut mit meiner Energie auslassen, ICH sein
    Habe ein gutes und gesundes!! Leben

    Bin wirklich zufrieden !

    Für Viele mag es nach Luxusproblem klingen
    Und gemessen an die vielen Sch....zeiten/jahre ist es das auch

    Da ist etwas eingeschlafen, oder tot und dafür blieb kein Raum
    Klar, nun man ich mich wieder finden, den Teil suchen.....hmmmmm

    Aber es ist eine tiefe Sehnsucht nach dem sprühenden Teil, dem Trieb, dem "es zieht mich"

    Ebenfalls würde Jeder von/über mich sagen, dass ich das doch lebe und lebendig bin

    Stimmt, aber ICH weiß ja, was ich vermisse ( ist wirklich schwer zu formulieren)
    -ev am Ehestens mit : "ES in mir " will raus, will toben, spielen, tanzen"

    Und es ist nicht damit getan, nen Tanzkurs zu besuchen
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

  5. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja und nein. Dafür bin ich zu sehr Profi...

    Aber dafür müßte ich hier zuviel Persönliches von mir schreiben, und Anonymität und so... Kurz: in dem, was ich tue, bin ich über das Stadium des Hobbymalers weit hinaus.
    Diese Haltung macht es dir doch offenbar gerade schwer.

  6. gesperrt

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    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Und es ist nicht damit getan, nen Tanzkurs zu besuchen
    und vielleicht ist ein Tanzkurs trotzdem keine schlechte Idee. Man muss der Magie ja auch eine Chance geben, zu wirken, und diese Chance ist am ehesten dann vorhanden, wenn man mal was Neues macht.

    Im schlimmsten Fall hat du dann halt einfach besser tanzen gelernt. Und vielleicht führt so ein Kurs zu neuen unbekannten Ufern, die womöglich gar nichts direkt mit Tanz zu tun haben.

    gruss, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Ich denke, ich verstehe Dich, Twix.

    @ Bae: Das ist ein netter Gedanke: auch als Profi durch das Anfängerstadium durch. Es fühlt sich trotzdem immer wieder beschissen an.

    @ ErsterAchter: Diese Haltung gehört zu mir, sie ist Teil meiner Persönlichkeit - und ich möchte sie auch gar nicht missen. Oder anders: ich bin ganz zufrieden damit, ich zu sein. Ich mag mich.
    Noch mal zur Verdeutlichung: Wenn Du, sagen wir, Leichtathletikwettbewerbe als Jugendlicher mitmachst und Leistungssport betreibst, wirst Du später nicht sagen: Och, egal, ob ich den Ball beim Fußball treffe oder sogar mal ein Tor schieße, einfach nur zu kicken und mit denen Anderen über den Platz zu rennen, das macht mir Spaß und erfüllt mich genug.

    Eigentlich wollte ich ja nur erklären, warum man Hemmungen haben kann, an ein Thema ranzugehen, obwohl oder gerade WEIL es einem wichtig ist, und daß das nicht zwangsläufig einen MANGEL an Motivation bedeuten muß. Und: gerade bin ich ja wieder dran an meinen Lebensthemen. Und ja, ich lasse mich auch auf das ein, was ich noch nicht kann - und stelle fest, was ich kann, und es freut mich. Andere sind deutlich weniger kritisch mit mir als ich selbst...

    Und ja: das ist auch ein Thema. Ich bin derzeit trotz oder wegen und mit allem dabei erstaunlich entspannt. Es ist gut, wie es aktuell ist - ich bin auf dem Weg.

  8. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Ja, das sehe ich alles halt völlig anders. Ganz besonders den Teil:

    auch als Profi durch das Anfängerstadium durch. Es fühlt sich trotzdem immer wieder beschissen an.
    Ich empfinde hier tatsächlich IMMER "und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne".

  9. gesperrt

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    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ein netter Gedanke: auch als Profi durch das Anfängerstadium durch. Es fühlt sich trotzdem immer wieder beschissen an.
    nur im ersten Moment.

    Nachher kann man dann auch gleich von der typischen steilen Lernkurve profitieren, die das Anfänger-Sein mit sich bringt.

    Wenn man an etwas schleift, das man grundsätzlich schon gut oder sehr gut kann, sind Verbesserungen im Vergleich zum reingesteckten Aufwand ja meist winzig.

    Man kommt meist schneller und leichter von 0% auf 80% Kompetenz, als von 80% auf 90% Kompetenz.

    gruss, barbara

  10. Inaktiver User

    AW: Leben ist jetzt! Oder: tempus fugit.

    @Loving: dein Hauptproblem scheint doch der Mangel an Fokussierung zu sein. Anstatt etwas anzufangen und auch abzuschließen, prokrastinierst du lieber.

    Die Angst davor, dass etwas "nichts wird", kenne ich auch gut, aber wenn man gar nicht anfängt, wird es erst recht nichts 😎. Und selbst Profis machen zwischendurch mal ein Basistraining...

    For something completely different könntest du mal "Dinge geregelt kriegen" von Sascha Lobo und Kathrin Passig lesen, da geht es um den (humorvollen) Umgang mit dem Thema Prokrastination.

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