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  1. Inaktiver User

    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Der Typ hört mich ja nicht😊 wenn ich rumschreie.
    Aber generell hab ich ein Problem damit, anderen meinen Ärger zu zeigen, sondern schlucke es meist runter. Das regt mich total auf, aber ich kann das einfach nicht. Keine Ahnung, woher das kommt!
    Kenn ich. Wenn ich ein liebes Mädchen bin, krieg ich nicht so viel Wut ab. Also bin ich lieber still und schlucke. Dann beruhigt Mama sich wieder von allein.





    Als Erwachsene hab ich dann gelernt, dass es keinem weh tut, wenn ich mal laut werde. Im Gegenteil. MIR tut das sogar gut.

    Und im Auto hört es ja eh keiner, da werd ich nicht nur zum Rohrspatz sondern zum Berserker und dass der andere das nicht mitkriegt - umso besser... kann ich alle Schimpfwörter testen, die ein liebes Mädchen niemals in den Mund nehmen würde

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kenn ich. Wenn ich ein liebes Mädchen bin, krieg ich nicht so viel Wut ab. Also bin ich lieber still und schlucke. Dann beruhigt Mama sich wieder von allein.
    Yepp. Genau so. Das kotzt mich manchmal selber an!

    Aber, unter uns gesagt... allein im Auto kommen mir durchaus Wörter über die Lippen, die ich sonst tunlichst vermeide😆.

    Aber das ist etwas anderes, als sein Gegenüber wissen zu lassen, was man von seinem Verhalten für ne Meinung hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Warum? Weil der auch ne Meinung haben könnte?

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Beispiel a)
    jemand überholt mich sehr rücksichtslos an einer völlig unübersichtlichen Stelle. Das macht mich unheimlich wütend, weil er damit mich und andere gefährdet und ich verstehe so ein Verhalten nicht. Ich schreie dann aber nicht rum oder so, sondern merke, dass es in mir brodelt und mein Puls geht dermaßen hoch, dass es mir fast Angst macht.
    Es dauert, bis ich mich wieder beruhige.

    Zu b)
    es steht eine Reise an. Ich mache mich völlig fertig durch Gedanken wie, was wenn die Kleine ins Auto kotzt? Wenn wir verschlafen, eine Autopanne haben, den Flieger verpassen, die Koffer nicht ankommen? Wenn es schneit und ich im Graben lande?
    Ich weiß natürlich, dass sich Dinge meiner Kontrolle entziehen, man auf Vieles keinen Einfluss hat und es somit unsinnig ist, sich deswegen zu stressen. Aber es passiert einfach und ich kann es nicht abstellen.

    Ich behalte diese Gedanken für mich und versuche, mir meinen Stress nicht anmerken zu lassen. Aber es zermürbt mich und ich möchte es so gerne ändern.

    Vielleicht hilft noch die Info, dass ich selbst ein Mensch bin, der ungern aneckt. Ich passe mich möglichst an, versuche mich stets rücksichtsvoll zu verhalten und kann auch mit Streit nicht gut umgehen ("harmoniesüchtig" trifft es wohl ganz gut). Ich weiß das, kann aber nicht aus meiner Haut und mit Anfang 40 werde ich diesen Charakterzug wohl nicht mehr groß ändern können.
    Damit komme ich aber auch gut klar.

    Lediglich oben genannte Dinge machen mir manchmal das Leben schwer und verderben mir so manche Vorfreude. Außerdem denke ich, dass mir meine Reaktionen auch gesundheitlich nicht guttun.

    Habt Ihr Tipps für mich, wie ich wenigstens etwas gelassener werden kann in solchen Situationen?
    Das mit dem Auto kenne ich, wenn einer mit 40 statt mit 50 durch die Gegend tuckerte, ich sag dann nicht, was in meinem Auto los war

    Seit ich Yoga mache und Buddhistische Meditation und mich auch sonst mit Buddhismus beschäftige, geht mir so etwas am Popo vorbei. Und ich denke nicht mehr über Dinge nach, die evtl. kommen könnten.

    Ein interessantes Buch: "Buddhistische Psychotherapie", hört sich vielleicht komisch an, aber es werden viele Dinge logisch erklärt. Es wird viel über die Buddhismus erklärt, aber auch viele Dinge, die einem das Leben leichter machen können, z. B. über die Vergänglichkeit der Dinge, man erlebt z. B. jeden Moment andere Gefühle, man kann sich nicht kontrollieren, aber man kann sich in die Gedanken hineinsteigern.

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
    Geändert von linsemo (10.07.2017 um 15:05 Uhr)
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
    Wem sagst Du das😊.
    Man sollte meinen, ich lerne daraus, dass Katastrophenszenarien zu ca 99,9% ausbleiben. Oder, dass etwas Blödes passiert, an das man gar nicht gedacht hat. Und es bisher immer ne Lösung dafür gab.

    Ich sollte mir das wirklich öfter vor Augen halten.

    Ist erwähntes Buch denn auch für den Durchschnittsmenschen verständlich? Ich hab mir vor Urzeiten mal ein Buch über Meditation gekauft, voller Fachbegriffe und verschachtelte Sätze, die ich schon nach der Hälfte nicht mehr verstanden habe.

  6. Inaktiver User

    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Danke Euch allen für Eure Denkanstöße.
    Mary,
    ich bin sehr glücklich und behütet aufgewachsen. Das Verhältnis zu meinen Eltern war und ist sehr liebevoll, auch konnte ich stets auf sie vertrauen bzw mich auf sie verlassen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich in einigen Dingen so ängstlich bin.
    Kann es sein, dass du als Kind einfach nie Deine Komfort-Zone verlassen musstest, weil immer jemand auf dich "aufgepasst" hat? Ich hatte das beim Thema Autofahren - war in einer Kleinstadt aufgewachsen, fuhr immer nur die gleichen Strecken , und als ich noch zuhause wohnte, parkte mein Vater mir den Wagen ein und aus. Früher war daher jede Autofahrt außerhalb meiner gewohnten Umgebung Horror pur. Erst als ich beruflich öfters in verschiedenen Städten und mit verschiedenen Autos fahren musste, konnte ich das ablegen, denn ich war gezwungen, meinen Wohlfühlbereich zu verlassen, weil ich sonst meinen Job verloren hätte. Nur so konnte ich die Ängste überwinden.

  7. gesperrt

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Ich bekomme Herzrasen und möchte dem Verursacher am liebsten die Meinung geigen.
    Vielleicht solltest du es einfach tun. Geige dem die Meinung, schimpfe, lass es raus.

    gruss, barbara

  8. gesperrt

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Aber das ist etwas anderes, als sein Gegenüber wissen zu lassen, was man von seinem Verhalten für ne Meinung hat.
    oh, ich lasse mein Gegenüber gerne wissen, was ich von seinem Verhalten denke, wenn mir das angebracht erscheint. Das muss man ja nicht vulgär oder unkontrolliert machen, das kann ganz ruhig und sachlich geschehen. Und es befreit!

    gruss, barbara

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    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Wem sagst Du das��.
    Man sollte meinen, ich lerne daraus, dass Katastrophenszenarien zu ca 99,9% ausbleiben. Oder, dass etwas Blödes passiert, an das man gar nicht gedacht hat. Und es bisher immer ne Lösung dafür gab.

    Ich sollte mir das wirklich öfter vor Augen halten.

    Ist erwähntes Buch denn auch für den Durchschnittsmenschen verständlich? Ich hab mir vor Urzeiten mal ein Buch über Meditation gekauft, voller Fachbegriffe und verschachtelte Sätze, die ich schon nach der Hälfte nicht mehr verstanden habe.
    Ich kenne einige Buddhistische Bücher. Die Bücher vom Dalai Lama verstehe ich und die anderen 3-4, die ich gelesen habe, habe ich nicht verstanden und gebe mir auch keine Mühe mehr damit. Das Buch, vom dem ich geschrieben habe (465 Seiten), habe ich monatelang vor mir hergeschoben, ich hatte so meine Befürchtungen . Dann habe ich mich daran gegeben und war positiv überrascht, habe es in einer Woche ausgelesen und alles verstanden. Das ist wirklich für Ottonormalverbraucher. Man muß sich schon konzentrieren, aber wenn ich das verstanden habe, verstehst du es auch . Ein wenig kennst du dich ja aus

    Es wird erklärt wie manche buddhistische Aussagen gemeint sind und was sie bedeuten, Mediation wird erklärt, wie sie wirkt, wie Gefühle entstehen und was Gedanken damit machen können.

    Es ist ein völlig anderes Buch, als die, die man über Psychotherapie so kennt.
    Geändert von linsemo (10.07.2017 um 22:31 Uhr)
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  10. User Info Menu

    AW: Wie schaffe ich es, gelassener zu bleiben und mir weniger Sorgen zu machen?

    Zitat Zitat von GreenEye123 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, da ist jetzt ein bisschen zu viel reininterpretiert.
    Mich ärgert der Autofahrer einfach deswegen, weil er wissentlich andere in Gefahr bringt. Er ist kein Stellvertreter für eine verhasste Person aus meiner Kindheit.

    Ich leide an Migräne mit Aura, allerdings sind die Anfälle seit Ende der Pubertät sehr stark zurückgegangen und treten kaum noch auf.
    Ich bin und fühle mich körperlich gesund.
    ich wünsche dir , dass dich dein derzeitiger (ich sage mal vorsichrig) UNMUT :) nicht weiter aus der Bahn wirft...

    Wie hier auch schon erwähnt - lasse alle deine Gefühle raus - verdränge und unterdrücke nichts - wenn du alleine Auto fährst hört dich ja keiner ...
    Ich habe dir mit meinem Geschriebenen meine eigenen Erfahrungen etc. mitgeteilt - ich war mitte 40 als es anfing mit meiner eigenen Unerträglichkeit ;) - Krankheiten kamen-von denen einige nie eine richtige Diagnose bekamen...
    Bei mir war es leider so , dass ich komplett meine Kindheit aufarbeiten musste ... darum sprach ich es auch mit dem " inneren Kind" an....
    Ich wünsche dir jedenfalls alles erdenklich Gute - und dass du deinen Weg zur Gelassenheit findest - Namaste

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Seit ich Yoga mache und Buddhistische Meditation und mich auch sonst mit Buddhismus beschäftige, geht mir so etwas am Popo vorbei. Und ich denke nicht mehr über Dinge nach, die evtl. kommen könnten.

    Ein interessantes Buch: "Buddhistische Psychotherapie", hört sich vielleicht komisch an, aber es werden viele Dinge logisch erklärt. Es wird viel über die Buddhismus erklärt, aber auch viele Dinge, die einem das Leben leichter machen können, z. B. über die Vergänglichkeit der Dinge, man erlebt z. B. jeden Moment andere Gefühle, man kann sich nicht kontrollieren, aber man kann sich in die Gedanken hineinsteigern.

    Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
    muss ich voll zustimmen - ich mache auch Yoga , habe aber auch lange Psychotherapie hinter mir - bin viel gelassener geworden...

    Ich lese viel von Robert Betz und auch vom Dalai Lama - hilft mir sehr....
    Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
    die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden

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