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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Bitte streitet euch nicht wegen dem Urlaub.

    Wir hatten vor geraumer Zeit eine Besprechung, da wurde klipp und klar gesagt, wenn nicht gerade ein engster Familienangehöriger gestorben oder das Haus abgebrannt ist, sollen wir die Probezeit bitte durcharbeiten. Soll ich einen Wasserrohrbruch erfinden oder einen Wohnungseinbruch? Das wäre auch keine bessere Notlüge als einen Tag krankzumachen.

    Zumal wir gerade in der Abrechnungsphase stecken und eine Angestellte plus Chef selbst im Sommerurlaub sind, wir also eh Personalmangel haben, sozusagen. Wir sind insgesamt nur 7, inkl. Chef. Davon 3 in Probezeit.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    ich kenn mich mit den deutschen gesetzen nicht aus - aber würdest du jetzt ALG oder hartz4 bekommen?
    Ich war zuvor arbeitslos nach einem befristeten Job und habe dann eine Weiterbildung gemacht. Mein Anspruch auf ALG ist verbraucht und ich würde direkt in H4 rutschen, weil ich noch kein ganzes Jahr in dem jetzigen Job bin.

  3. Inaktiver User

    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von Schwarzistbuntgenug Beitrag anzeigen


    Die chronische Migräne tritt fast jeden Tag in irgendeiner Form auf. Mir wird öfters schwarz vor Augen, obwohl ich meine mind. 2 l am Tag Wasser trinke. ...

    In der Zwischenzeit habe ich nach jahrelangem Suchen bestätigt bekommen, dass ich mehrere Skelett-Baustellen habe. HWS, LWS, Rundrücken, Schulterhochstand, Beinverkürzung, Kieferfehlstellung. Außerdem noch ein paar Dinge, die auf ein nicht behandeltes Schleudertrauma zurückgehen. Jetzt habe ich Termine bei Fachärzten, sollte am besten zur Reha fahren (wie, in der Probezeit?), zu spezieller Krankengymnastik (die natürlich auch während der regulären Arbeitszeit stattfindet).
    Ist alles nicht schön, aber - wie andere hier auch schon schrieben - bis auf die Migräne kein akut neu aufgetretener Zustand.

    Ich sehe jetzt nicht, warum die Reha etc. nicht bis Ende der Probezeit warten kann, wenn du auf keinen Fall diesen Job verlieren willst. Vor diesem Hintergrund würde ich mich jetzt nicht mit Facharztterminen stressen, sondern das erst mal ein paar Monate schieben. Gegen Schlaflosigkeit und Migräne hält die Pharmaindustrie ein paar Präparate bereit, die dir notfalls auch der Hausarzt verschreiben kann, und der hat ja oft bessere Öffnungszeiten (notfalls suchst du dir halt einen, der das hat). Konzentrier dich auf das Wesentliche - a) Migräne in den Griff bekommen und b) neuen Job finden. Der Rest kommt später. Viel Erfolg , da wird sich schon was ergeben.

  4. Moderation

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Liebe schwarzistbuntgenug,

    das ist wirklich viel auf einmal. Einen Teil davon kenne ich - die WS Problematik zum guten Teil und das Erschöpftsein wegen zuviel oder schwieriger Arbeit und die Auswirkungen auf den Schlaf.

    Was mir dazu spontan einfällt:

    • wieviel Zeit brauchst du für das Vorstellungsgespräch inkl Fahrzeit? würde ein halber Tag Urlaub reichen und könntest du das mit einem nichtverschiebbaren Termin, den du vor deiner Einstellung gemacht hast, begründen?

    • die WS Problematik lässt sich ja nicht von heute auf morgen verbessern und eine Reha ist zwar gut, aber wird auch nicht gleich alles verbessern und hat meiner Meinung auch eher noch Zeit. Mein Tip ist auch, alles erstmal ambulant zu machen, die Dinge einzeln angehen, wenn es bei dir möglich ist, am Wochenende oder abends. Wenn die KG nur während der Arbeitszeiten geht, dann muss sie vielleicht ein paar Wochen warten, bis die PZ vorbei ist. Du findest auch online Videos zur Nackenentspannung.

    Podiologe/Orthopäde wegen Schuheinlagen zur Beinlängenkorrektur. Zahnarzt wegen Kieferthema, evtl brauchst du eine Aufbeissschiene (meine hilft ein gutes Stück, ich klemme die Kiefer wenn ich gestresst bin - was den Nacken verspannt - was wieder den Kiefer verspannt) und Chiropraktiker oder Massage für die Nackenverspannungen.
    Das alles bedingt sich ja gegenseitig, was da Huhn und was da Ei ist, kann man oft gar nicht sagen.

    • dann guck mal, ob du eine Möglichkeit hast, entweder Yoga, Tai Chi, Meditation oder Pilates zu machen. Oder eine Kombi. Selbst wenn ich total fertig bin, hilft mir das abends, ein bisschen runterzukommen. Pilates war/ist für mich optimal für die WS und Hüftproblematik. Aber es dauert halt alles ein bisschen.

    • Regelmässig kontrollieren, wie du atmest. Klingt möglicherweise albern, aber hilft.

    • Viel Wasser trinken

    • In der Mittagspause rausgehen

    • Nicht mehr arbeiten als angebracht ist. Initiative, gerade in der Probezeit ist zwar gut, aber du kannst ja nicht eine langjährige schlechte Struktur wieder in Gang bringen. Vor allem nicht zu diesen Kosten.

    • Und dann guckst du nach der PZ nach einem neuen Job.


    Alles Gute!
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Noch ein Tipp: Wenn Du Kurse machst, dann geh gleich nach der Arbeit da hin und nicht erst nach Hause. Wenn man eh schon kaputt ist, kann man sich nur noch sehr schwer aufraffen.
    Zähl mal bis zehn, ich brauch 'ne Stunde Ruhe.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    wieviel Zeit brauchst du für das Vorstellungsgespräch inkl Fahrzeit? würde ein halber Tag Urlaub reichen und könntest du das mit einem nichtverschiebbaren Termin, den du vor deiner Einstellung gemacht hast, begründen?
    Falls Urlaub nicht möglich ist würde ich versuchen, das Gespräch später am Tag zu legen und ggfls. etwas früher gehen (das sollte sich ja mit Handwerker, Arztbesuch, Behörde u.ä. begründen lassen?).
    Ich war auch mal in einer ganz schrecklichen Jobsituation wo ich quasi nach drei Wochen schon wieder was neues gesucht habe und hatte zudem feste Arbeitszeiten. Ich habe dann versucht, die Gespräche eben spät am Nachmittag/am frühen Abend zu legen.

    Wenn alle Stricke reißen ist krank melden natürlich auch eine Option, auch wenn das sicher nicht die feine Art ist. Dass dich jemand just in dem Moment sieht wo du auf dem Weg zum Gespräch bist halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Ich habe während der oben erwähnten Jobphase einen sehr schönen Yoga-Kurs gemacht, der mich echt aufgebaut hat. Und gegen Verspannungen etc. hilft es auch, aber natürlich eher langfristig.
    Und ich finde, Abends noch etwas Schönes zu machen hilft einem das beim Abschalten, auch wenn man sich erst mal dazu zwingen muss, weil man so fertig ist.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von Schwarzistbuntgenug Beitrag anzeigen
    Er ist nicht außergewöhnlich/selten. Dennoch gibt es, wohl sommerbedingt, gerade wenige Stellenangebote.
    Wie schon jemand schrieb: Stellenangebote zeigen nur einen Bruchteil der existierenden offenen Stellen.

    wenn Überweisungen an gewünschte Fachärzte verweigert wurden
    Du weißt aber schon, dass du auch ohne Überweisung zu den allermeisten Fachärzten gehen kannst?

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    es ist dein risiko - wenn du dich krank meldest und es sieht dich jemand oder irgendjemand in der neuen firma kennt jemanden von deiner aktuellen usw riskierst du eben eine kündigung, aber vielleicht wäre das gar nicht das schlechteste, solange du es dir leisten kannst.
    Du meinst, wenn sie in dem Unternehmen gesehen wird, wo sie das Vorstellungsgespräch hat?
    Ja, dann kann es Probleme geben.
    Aber sonst, einfach auf der Straße gesehen werden, ist kein Problem. Auch wer krank ist, muss z.B. einkaufen.

    Zitat Zitat von guerteltier Beitrag anzeigen
    Falls Urlaub nicht möglich ist würde ich versuchen, das Gespräch später am Tag zu legen und ggfls. etwas früher gehen (das sollte sich ja mit Handwerker, Arztbesuch, Behörde u.ä. begründen lassen?).
    Und dafür haben die allermeisten ARbeitgeber auch Verständnis bei Bewerbern, die noch in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis stehen. Es kann sogar einen positiven Eindruck machen, weil es Pflichtbewusstsein zeigt.

    Zitat Zitat von Schwarzistbuntgenug Beitrag anzeigen
    Ich habe seither keine Nacht mehr durchgeschlafen, wache aller 2 h auf und denke an bestimmte Dinge von der Arbeit.
    Hast du eine Todo-Liste auf die alles kommt? Das entlastet den Kopf ungemein.

    Ich schaffe meine Arbeit nicht, weil es schlichtweg zu viel ist. Anfangs dachte ich noch, Überstunden würden helfen, auch, um meinen Arbeitswillen zu zeigen. Doch irgendwann kam ich an den Punkt, dass ich mir dachte, nein, ich mache pünktlich Feierabend. Ich lebe nicht, um zu arbeiten, ich bin auch noch Mensch, der auch privat Dinge zu regeln hat und Freizeit steht mir zu.
    Das ist die richtige Haltung, behalte das bei.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und warte nicht auf Stellenanzeigen, sondern schreibe Initiativbewerbungen an Unternehmen, die dich interessieren.
    Oh ja. Und Netzwerke, Kontakte nutzen!

    Wenn du keine Kraft mehr hast, nicht schlafen kannst und unter chronischer Migräne leidest, geh zum Neurologen oder zum Hausarzt. Im Zweifelsfall lass dich krank schreiben oder beantrage eine psychosomatische Reha.
    Eben. Wichtiger als die Gesundheit kann nichts sein, und die Aufzählung der TE klingt schon sehr erschreckend.

    Zitat Zitat von irgendeinwald Beitrag anzeigen
    und aus 3 bewerbungen einen vorstellungstermin zu bekommen ist eine super quote, spricht für deine bewerbung und qualifikation.
    Absolut. Wobei natürlich 3 Bewerbungen noch eine zu kleine Grundgesamtheit ist, um daraus schon Trends ableiten zu können. Trotzdem ist es ermutigend.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sehe jetzt nicht, warum die Reha etc. nicht bis Ende der Probezeit warten kann, wenn du auf keinen Fall diesen Job verlieren willst. Vor diesem Hintergrund würde ich mich jetzt nicht mit Facharztterminen stressen, sondern das erst mal ein paar Monate schieben.
    Wie jetzt, die Gesundheit weiter sausen lassen, die Kraftlosigkeit hinnehmen, den Schlafmangel usw.?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gegen Schlaflosigkeit und Migräne hält die Pharmaindustrie ein paar Präparate bereit, die dir notfalls auch der Hausarzt verschreiben kann,
    Ich bin ehrlich gesagt nicht bereit meine gesundheitlichen Probleme mit Chemie zu unterdrücken, ich möchte sie loswerden.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    • wieviel Zeit brauchst du für das Vorstellungsgespräch inkl Fahrzeit? würde ein halber Tag Urlaub reichen und könntest du das mit einem nichtverschiebbaren Termin, den du vor deiner Einstellung gemacht hast, begründen?
    Wenn alles gut läuft verkehrsmäßig, bräuchte ich 20 min. vom Büro zum Gespräch. Ich bin mittlerweile auch so weit, dass ich tatsächlich frage, ob ich wegen einem privaten Termin mal für anderthalb, maximal zwei Stunden verschwinden kann. Ich könnte mir ja meine 1 h Mittagspause anrechnen lassen, auch wenn ich die dann eben früh um 10 nehme.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    • die WS Problematik lässt sich ja nicht von heute auf morgen verbessern und eine Reha ist zwar gut, aber wird auch nicht gleich alles verbessern und hat meiner Meinung auch eher noch Zeit. Mein Tip ist auch, alles erstmal ambulant zu machen, die Dinge einzeln angehen, wenn es bei dir möglich ist, am Wochenende oder abends. Wenn die KG nur während der Arbeitszeiten geht, dann muss sie vielleicht ein paar Wochen warten, bis die PZ vorbei ist. Du findest auch online Videos zur Nackenentspannung.
    Mir wären ambulante Angebote sowieso lieber als eine Reha. Ich setze jetzt soviel Hoffnung darein, die HWS und LWS durchgecheckt zu bekommen, damit ich danach (hoffentlich) weiß/erfahre, wie ich beides am besten in Angriff nehmen kann.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    ich klemme die Kiefer wenn ich gestresst bin - was den Nacken verspannt - was wieder den Kiefer verspannt) und Chiropraktiker oder Massage für die Nackenverspannungen.
    Bei mir verspannt der Kiefer meist nachts. Dann wache ich auf (noch ein Aufwach-Grund...) und fürchte., wenn ich jetzt eine falsche Bewegung mache, verklemmt der Kiefer total und ich kann den Mund nicht mehr auf-/zumachen. Dass das auch mit dem verspannten Nacken zu tun haben könnte, war mir bislang gar nicht so bewusst.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    • dann guck mal, ob du eine Möglichkeit hast, entweder Yoga, Tai Chi, Meditation oder Pilates zu machen.
    Zu Pilates habe ich mich heute über so einen Gesundheitskurs der Krankenkasse angemeldet. Geht nächsten Montag los.

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    • In der Mittagspause rausgehen
    Das mache ich von Anfang an konsequent. Andere Kolleginnen rackern durch und schauen mich schief an, wo ich mir dann denke: Ihr seid doch selbst schuld, die Pause steht euch zu. In der Stunde will ich frische Luft, Beine vertreten. Meist gehe ich auf den nahe gelegenen Friedhof. Dort ist es im Gegensatz zum Büro so himmlich ruhig.

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    AW: Das Leben ändern - wie?

    Zitat Zitat von greta1 Beitrag anzeigen
    Noch ein Tipp: Wenn Du Kurse machst, dann geh gleich nach der Arbeit da hin und nicht erst nach Hause. Wenn man eh schon kaputt ist, kann man sich nur noch sehr schwer aufraffen.
    Das ist der Punkt. So wird es allerdings noch schwieriger etwas zu finden, was a) zeitlich passt, b) irgendwie halbwegs am Weg liegt und vor allem c) etwas ist, was mich interessiert.

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