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  1. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann es nur bestätigen. Ich kann mich an alltäglichen Plaudereien kaum freuen. Berichte ich erfreuliches, wird das getoppt oder kleingeredet. Jeder stellt sich super dar. Fehler machen nur die anderen.
    Und ich musste mir heute anhören: "Also bei uns in der Straße wohnen nur Akademiker!"
    Ja, was soll denn sowas? Ist das wichtig? Ist man dadurch ein besserer Mensch?

  2. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    hahahahahaha

    In welchem Zusammenhang wurde das denn erwähnt?

  3. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Es ging um einen Leerstand und das Rätseln, wer da wohl einziehen wird.

  4. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wie Robin Mogan über die Leute schrieb, die ihr sagen, "Aber du bist doch niiiiieee 48! Du siehst so viel jünger aus!" schrieb, "Liebe Leute, so sieht 48 aus. Wir wissen das nur nicht." All die Leute, die wir gewohnheitmäßig für Ende 30 halten? Ende 40!
    Ich verstehs immer noch nicht. Sowohl Leute die selbst 48 sind als auch die Ende dreissig müssten das schon wissen...

  5. User Info Menu

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    .

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist es nicht eher umgekehrt? Ich klebe mir ein Etikett auf und erwarte, dass alle Welt Fragen dazu stellt.
    Dann kann ich mich aber durch einen Anrufbeantworter ersetzen.
    Und "verpeilt und chaotisch" (das Original-Etikett) ist jetzt gerade ein typisches "laßt mich in Ruhe, ich kann nichts dafür, ich bin so" Etikett.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie kann ein Etikett je zutreffen?
    Ha. Klebe ein Etikett "Pfirsich" auf eine gelbe Kirschmarmelade, und die Leute glauben, Pfirsich zu schmecken. Behaupte, du bist unorganisiert. Manipulativ. Charismatisch. Schlecht in Mathe. Gut mit Computern. Die Leute glauben es, bis du es selber glaubst. Die Aufmerksamkeit lenkt sich auf die zugeschreibene Eigenschaft. Du wendest die Eigenschaft an und findest sie bestätigt. In den Worten von Kurt Vonnegut, "Du bist, was du vorgibst zu sein, also sei vorsichtig, was du vorgibst, zu sein".

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, was soll denn sowas? Ist das wichtig? Ist man dadurch ein besserer Mensch?
    Nee, aber man findet leichter gemeinsame Themen auf Nachbarschaftsparties.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehs immer noch nicht. Sowohl Leute die selbst 48 sind als auch die Ende dreissig müssten das schon wissen...
    Die Leute wissen eine Menge über sich, was andere nicht wissen...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit der Industrialisierung begann auch das Zeitalter der Selbstdarsteller, der Schreihälse, der Powerpointpräsentierer.
    vor dem Zeitalter der Industrialisierung gabe es doch genauso kastendenken, Prestige und Abgrenzungen zu anderen Klassen. bauer - landbesitzer, so wie in der Industrialisierung Produzent - arbeiter.

    es war auch schon immer so das die unten aufsteigen wollten und die oben oben bleiben wollten. dann kam seit den 70ern die Idee der Chancengleichheit auf die positive und negative Änderungen brachten.

    ich seh nicht dieses Phänomen "bei uns wohnen nur Akademiker" als ein völlig neues. darum ist mir der thread auch nicht klar.
    die Selbstdarstellung hat wohl zugenommen und das egozentrische - weniger der kampf um Status.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Die Leute wissen eine Menge über sich, was andere nicht wissen...
    Äh ja - und deshalb kann man auch ganz gut einschätzen, ob jemand gleichaltriges nun ähnlich oder älter oder jünger ausschaut. Oder jemand der so alt ist wie die eigenen Kinder oder Eltern, oder der Partner, oder... So schwierig find ich das eben nicht, und ich find auch nicht, dass alle Gleichaltrigen auch gleich alt aussehen.

    Das fängt schon mit Teenies an, wo manche ausschauen wie Erwachsene, und andere wie Kinder, und dennoch gleich alt sind.

  9. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar ist das Ausgangsposting pauschal ausgedrückt - aber deswegen nicht wirklich falsch. Gerade hier in der Bri posten doch reihenweise wahre Wunderwesen: beruflich einfach nur top, mit Personalverantwortung und totaler Selbstbestimmung (und soviel Zeit, dass sie jederzeit hier posten können statt zu arbeiten), selbstverständlich stets geschmackvoll gekleidet in hochwertige Kleidungsstücke, immer auf dem Laufenden, sei es in der Politik oder in aktuellen wissenschaftlichen Fragen, mit tollem Liebesleben, super Freundeskreis, ausgefallenem Hobby .... Und selbstverständlich jünger aussehend.
    Ich muss hier wirklich sehr oft grinsen.
    das ist eben die Selbstdarstellung und Überzeichnung vor fremden die im Internet Zeitalter etwas völlig neues ist. diese art der ego pflege ist ja die wurzel von Hedonismus und Egozentrik und ultimativ dem Selbstbetrug wenn man dann sich plötzlich trotz 500 Facebook freunden 1000 instagram followern usw einsam und unzufrieden in eine Depression abgleiten sieht.
    das synthetisch konstruierte online leben ist irgendwann so schön das man das echte leben gern vernachlässigt, genauso wie der Drogen fan ein nüchternes leben als zu farblos empfindet. ist natürlich auf dauer destruktiv da man im Gegensatz zu anderen sich selbst nicht auf dauer verarschen kann.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Angst vor dem Mittelmaß

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    das ist eben die Selbstdarstellung und Überzeichnung vor fremden die im Internet Zeitalter etwas völlig neues ist. diese art der ego pflege ist ja die wurzel von Hedonismus und Egozentrik und ultimativ dem Selbstbetrug wenn man dann sich plötzlich trotz 500 Facebook freunden 1000 instagram followern usw einsam und unzufrieden in eine Depression abgleiten sieht.
    das synthetisch konstruierte online leben ist irgendwann so schön das man das echte leben gern vernachlässigt, genauso wie der Drogen fan ein nüchternes leben als zu farblos empfindet. ist natürlich auf dauer destruktiv da man im Gegensatz zu anderen sich selbst nicht auf dauer verarschen kann.
    Muss das anstrengend sein!

    Schön geschrieben, Shingen.

    Da halte ich mich lieber im Mittelmaß auf und bin zufrieden mit dem was ich bin und was ich habe.

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