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  1. gesperrt

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Pola Beitrag anzeigen
    Also, da wäre ich aber echt befremdet, wenn eine Nachbarin alle Zimmer absperren würde bis auf das mit den Grünpflanzen... bin ich da zu empfindlich, wenn ich denken würde: Das nächste Mal soll sie ihren Kram alleine machen, wenn sie so wenig Vertrauen hat? Ich bin echt etwas fassungslos...
    ich bin auch gerade fassungslos und wuerde es genauso empfinden
    zumal, wenn ich eine wohnung betreue ich dann auch in alle raeume schauen wuerde, denn, es kann immer mal etwas sein

    gerade so dinge wie heizkoerper undicht oder sonstiger wasserschaden, fenster nicht geschlossen, rollo ist unten

    all das wollte und wuerde ich nachschauen
    und wenn auf einmal ein rinnsal wasser unter der tuere durchlaeuft in der wohnung die ich betreue und ich kann dann nicht in den raum, kaeme ich mir als "betreuer" schon ein wenig veraeppelt vor
    denn in dem moment stehe ICH vor dem problem, das der wohnungsmieter/eigentuemer mir den zugang verwehrt aus reinem mißtrauen, waere es das erste und das letzte mal, das ich so etwas freiwillig mache

  2. gesperrt

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich sperre im Urlaub immer alle Zimmer in der Wohnung außer dem Gästezimmer zu - das ist direkt neben der Wohnungstür. Dort stelle ich alle Pflanzen hinein. Zu holen gibt es dort nix außer etwas Bettwäsche. Meine direkte Nachbarin kenne ich sehr gut, die anderen beiden auch ganz gut.
    ich bin fassungslos
    siehe mein beitrag 111 zu dem thema

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    ich bin fassungslos
    siehe mein beitrag 111 zu dem thema
    Mein Gedanke war, vielleicht liegt da auch der Schlüssel zu dem Phänomen, dass bei manchen Menschen immer alle keine Zeit haben oder zu Feiern zum Großteil absagen.

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    wieso befremdet? willst du dich in Ruhe umschauen oder zeitoptimiert die Blumen gießen?
    Wenn ich alleine in einer fremden Wohnung bin, fühle ich mich ehrlich gesagt immer etwas unwohl. Keine Ahnung warum. Ich sehe auf jeden Fall immer zu, schnell wieder rauszukommen.

    Allerdings kenne ich es gar nicht anders, als dass zum Blumen- und Postservice eben auch "mal durchlüften" gehört. Das geht ja dann gar nicht. Und es fällt ja dann schon auf, dass die Blumen alle in einem Zimmer stehen. Also, ich fände das sehr seltsam (obwohl ich das Bedürfnis dahinter verstehen kann). Aber dieses Misstrauen mir gegenüber (die ich ja freiwillig eine Gefälligkeit leiste), würde mich ehrlich treffen.

  5. Moderation

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    *hüstel* Bitte bleibt beim Thema. Das Anschließen von Wohnräumen gegenüber dem Blumensitter ist off-topic. Danke, Mary

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt nur mir das so vor, oder warum reagieren die Leute, die es nicht so mit Geselligkeit haben, mit solchen Übertreibungen? Ich empfinde das als regelrecht aggressiv. Niemand zwingt Misanthropen, sich mit anderen zu treffen, aber man muss auch nicht alle Leute, die jemanden zu einem geselligen Miteinander einladen, niedermachen, sich über sie lustig machen, das dortige "Geschwätz" als nervtötend, alle Einladungen und Partys als stressig titulieren.
    Was steckt da dahinter? Zu oft Kopfschütteln bei Absagen geerntet, sich zu oft unwohl gefühlt? - wofür der Gastgeber ja nix kann? Gemerkt, dass man sich bei Smalltalks nicht so wohlfühlt, nicht gut ankommt? Und daher diese aggressive/belustigte Einstellung gegenüber Menschen, die einen nett zu etwas einladen? Sogar mehr: alle Leute, die sich auf geselligen Anlässen befinden werden in einen Topf geworfen, die alle nur banales, langweiliges Zeug von sich geben? Oder mit Sorgen zumüllen? Die sich offenbar auch nicht wirklich für andere Menschen interessieren, sondern sich nur präsentieren wollen, sich nur um sich selber drehen, einem den Schlaf stehlen wollen?
    Also jetzt mal im Ernst...

    Muss ich nicht verstehen - aber ich find's unmöglich, echt.
    Und interessanterweise haben all die Leute, die hier gepostet haben die keine Gesellschaftsmuffel sind, in keiner Form herablassend oder mit übertriebener Wortwahl sich über wenig geselligere Menschen geäußert.
    Hallo Spatz,

    da du mich ja auch zitiert hast, antworte ich mal - ich würde mich als sehr gesellig bezeichnen, gerade deswegen muss ich mir meine zeit einteilen und bekomme ich viele einladungen und die woche/der monat/der sommer hat eben nur begrenzt freie zeit und diese möchte man mit den menschen verbringen, die einem am wichtigsten sind ehemann/familie/freunde/bekannte/vereinskollegen usw.

    ich denke jeder mensch ist anders, wichtig ist ja nur, dass dein persönliches umfeld es ähnlich empfindet wie du selbst - ich hab gern und oft freunde um mich, aber ich hab derzeit wenig lust & zeit, dass aus bekanntschaften weitere freunde werden - einfach weil ichs jetzt schon schwierig finde, alle so oft zu sehen, wie ich es manchmal gerne würde.

    große party´s & festln find ich aber grundsätzlich eher anstrengend, bei geburtstagen/taufen/hochzeiten bin ich gern dabei, einfach weils ein wichtiger tag für mich wichtige menschen ist - zb halloweenparty´s, faschingsumzüge oder silvesterpartys dagegen meide ich meist - einfach weils mir nichts gibt.

    ich glaube, wenn man gerade neue kontakte sucht oder mit den vorhandenen nicht besonders zufrieden/ausgefüllt ist, dann freut man sich einfach über neue bekanntschaften und nutzt auch grillparty´s von nachbarn/bekannten usw - wenn es aber passt und die derzeitige zeit ohnehin gut gefüllt ist und man sich im freundeskreis aufgehoben fühlt, heißt jede zusätzliche feier eben, dass diese zeit woanders abgezogen werden muss.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kommt nur mir das so vor, oder warum reagieren die Leute, die es nicht so mit Geselligkeit haben, mit solchen Übertreibungen? Ich empfinde das als regelrecht aggressiv.
    Muss ich nicht verstehen - aber ich find's unmöglich, echt.
    Und interessanterweise haben all die Leute, die hier gepostet haben die keine Gesellschaftsmuffel sind, in keiner Form herablassend oder mit übertriebener Wortwahl sich über wenig geselligere Menschen geäußert.
    Ach Spatz, so eine feine Fleißarbeit. Früher war halt alles besser, da könnte man die Menschen, die sich lieber mit sich oder ihrer Familie beschäftigen, über Konventionen zut Geselligkeit verpflichten.

    Du scheinst emotional über dieses Thema aufgewühlt zu sein, daher auch deine Wortwahl. Es stimmt natürlich, es nervt ungemein, wenn andere nicht kapieren, dass mir meine Zeit zu schade für sie ist. Wahrscheinlich hast du schon sehr viele Absagen bekommen und reagierst dementsprechend.

    Wenn ich nur an frühere Nachbarn denke: Sie laden uns zum Essen ein, dann sitzen wir zu zweit 3 Stunden auf der Terrasse, weil sich die beiden um ein unerzogenes Kleinkind kümmern müssen. Wenn die dann im Bett ist, werden wir mit den Eheproblemen zugetextet, die mit gesundem Menschenverstand vermeidbar gewesen wäre. Der ganze schöne Abend ist dann im Eimer. Nie wieder, das nächste Mal gehen wir tanzen.

    Das ist das Schöne an diesen modernen Zeiten, dass die Konventionen von früher nicht mehr funktionieren. Hach, ich liebe es.

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Raviola Beitrag anzeigen
    Ich beobachte, dass immer mehr Menschen immer mehr ihrer Lebenszeit der Arbeit widmen (müssen?).

    Die Prioritätenliste sieht dann oft so aus:
    1. Arbeit, 2. Arbeit, 3. nochmals Arbeit, 4. Ausruhen+Entspannen, 5. Sozialleben.

    So schauts aus. Zumindest in meinem Umfeld.
    Mein Freundes- und Bekanntenkreis besteht eigentlich durchweg aus recht geselligen Menschen.

    Wir hatten sogar 15 Jahre lang eine große gemeinsame Berghütte, da war im Winter jedes Wochenende jemand bis alle, im Sommer zumindest jedes zweite.
    Ca. fünf Jahre, nachdem der letzte fertigstudiert hatte, wurde die schweren Herzens aufgegeben, alle zu viel Stress im Job oder zum Teil auch ganz weg aus München.

    Damals wohnten aber zumindest noch alle, die dageblieben waren, in der gleichen Himmelsrichtung der Stadt, man traf sich auch unter der Woche abends auf einen Absacker, im Sommer schneite man einfach ringsum auf blöd in den jeweiligen Gärten vorbei.

    In den letzten Jahren haben einige gebaut oder größere Häuser gemietet, aber wegen der Münchner Immobilienpreise jenseits der Stadtgrenzen. Das wars dann mit den Überraschungsbesuchen, wo man nur schnell paar Minuten aufs Radl steigen musste.
    Ich wohn weiterhin "relativ" zentral im Westen, bei mir kommt zumindest noch manchmal jemand spontan oder auf Ansage vorbei; bei denen, die draußen in ihren Umland-Palästen wohnen, findet zumindest kurzfristig gar nix mehr statt.

    Und dann kam in den letzten zwei, drei Jahren Jahren noch dazu, dass die meisten sich wirklich aufarbeiten. Hier sind alle zwischen Mitte 40 und Anfang 50, entweder in einer wesentlichen Phase der unselbständigen Karriere oder, überwiegend, im Zenit der Selbständigkeit.

    Inzwischen ist das schon fast ein blasphemisches Ansinnen, will man bei dem geilen Wetter unter der Woche abends noch ein Stünderl in den Biergarten oder auf die Terrasse.
    Da kommt fast keiner vor acht oder neun oder zehn Uhr aus dem Geschäft, geschweige denn nach Hause.
    Die Wochenenden dienen auch großflächig der Arbeit oder liegen gebliebenen Sachen im Haushalt.

    Die Leute leiden aber unter dieser sozialen Verarmung! Fragt man sie, warum sie es dann so exzessiv ausweiten mit der Arbeit, wissen sie auch keine rechte Antwort. Mein Freund eingeschlossen. Gut, der hat wenigstens noch das Argument, dass ihn sein (schöpferischer) Broterwerb sehr befriedigt, die anderen jammern durchweg über ihren unbefriedigenden Stressjob.
    Die meisten sind kinderlos, die meisten haben geerbt oder werden erben, sie müssen überwiegend also eigentlich weder wegen der Familie noch wegen der Hypotheken noch wegen der Altersversorgung ihre 60-70 Wochenstunden abreißen.

    Scheint so, dass weniger innerer Widerstand gegen diese soziale Verarmung empfunden wird als gegen eine Modifizierung der Arbeitsbelastung.
    An beides hat man sich wohl schleichend gewöhnt.

    Bei im Laufe der Jahre neu hinzugekommenen Menschen im Freundeskreis - gleiche Altersklasse, gleiches Bild...

    Ich bin ein geselliges Kerlchen und ich habe ausreichend freie Zeit, ich leide unter dieser Entwicklung.
    Obwohl ich mir durchaus selbst genüge und ich mich alleine beschäftigen kann (wenns auch seit meiner Erkrankung weitgehend Essig ist mit meinen Hobbies).
    Aber doch nicht immer! Mööp.

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    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Ich lebe auch nicht so und kenne das auch aus dem Freundeskreis, dass die Arbeit Kontakte einschlafen lässt.

    Dennoch bezweifle ich, dass diese Menschen ihr nun nicht mehr so geselliges Leben selbst so furchtbar finden, wie andere es an ihrer Stelle finden, selbst wenn sie an der einen oder anderen Stelle so tun. Ich denke, man kann das gar nicht von außen beurteilen.

  10. Inaktiver User

    AW: Freunde/Sozialleben out oder nur bei den Anderen

    Zitat Zitat von Raviola Beitrag anzeigen
    Spatz22:

    Ich finde es bemerkenswert, mit wie viel Energie und Eifer das Thema hier diskutiert und der eigene Lebensentwurf verteidigt wird. Auch und gerade von so manchen, denen schon bloßer Smalltalk zu anstrengend ist.
    Das ist es, was mich nervt an solchen Diskussionen. Dieser Rechtfertigungszwang.

    Womöglich werden manche "Ungeselligen" irgendwann mal fuchtig, weil ihre Art zu leben einfach nicht akzeptiert wird.
    Man erklärt sich, indem man Arbeitsüberlastung, volle Terminkalender oder gesundheitliche Aspekte auffährt und letzten Endes kommt dann wieder jemand: "Aber ich verstehe das nicht, das ist doch so schade und ich finde es aber so schön, wenn..."

    Ich war in jüngeren Jahren auch geselliger als heute. Keine Party ohne mich. Das hat sich im Laufe der Jahre geändert. Dafür gibt es Gründe. Wenn ich jemandem absage, mache ich es freundlich, so dass er/sie sich nicht vor Kopf gestoßen fühlt. Soweit so gut.

    Wenn es aber jemand partout nicht hinnehmen will, dass ich etwas nicht will, kann ich es nicht ändern. Aus so mancher Erfahrung weiß ich das ein "Ich verstehe nicht, dass..." eigentlich ein "Es passt mir nicht, dass..." bedeutet.

    Dann mache ich dicht. Ich erkläre einmal. Aber ich rechtfertige mich nicht.

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