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  1. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Nun habe ich mir zur Aufgabe gemacht, durch und durch ein guter Mensch zu sein.
    Warum?
    Wie sehr stellst Du Dich und Dein Dasein in Frage, dass Du Dir nun Regeln schaffst, nach denen Du Dich nun richten möchtest?
    Wie wertest Du Dein bisheriges Leben?
    Wie wenig warst Du bis jetzt gut und richtig?

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Das beinhaltet für mich: Fairness, Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und Offenheit.
    Ich lese das so, dass Du das auf Kontakte zu anderen Menschen beziehst- richtig?
    Bezieht sich dann Deine Definition nur auf den Kontakt mit Menschen?
    Was ist mit Dir selbst?
    Steht nicht vor jedem Kontakt mit anderen Menschen zuerst einmal, wie ich mit mir selbst umgehe?
    Wie fair, ehrlich, treu, loyal und offen bist Du Dir selbst gegenüber?

  2. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Hallo Leandra,

    was ein "guter Mensch" ist, weiß ich nicht. Gibt es denn da keine "Gebrauchsanweisung" in den Büchern, oder wo auch immer Du Dir die Sache mit dem Karma rausgeholt hast?

    Ich halte es auch mit dem kategorischen Imperativ als Handlungsmaxime - der sich ja verkürzt in der alten Volksweisheit widerspiegelt: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu."

    Und ja, wenn man danach lebt, kommt es zu einem zurück, die Erfahrung, die Fels da beschrieben hat, die kenne ich auch. Und von verbitterten Egoisten, Lügnern oder ähnlichem Menschenschlag kann ich mich dank Selbständigkeit beruflich Gottseidank komplett fernhalten. Privat sowieso.

    Was die Gesprächsführung mit den Mitarbeitern betrifft, sehe ich das auch so: Mach klar, wo im Ernstfall Deine Loyalität liegt. Dann fühlst Du Dich nicht verlogen, oder dass Du wen verraten hättest. Ehrlichkeit schafft Vertrauen. Und es jedem Recht machen zu wollen in einer Firma mit mehr als zwei Mitarbeitern ist ein Vorsatz, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Karma hin oder her...

  3. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und es jedem Recht machen zu wollen in einer Firma mit mehr als zwei Mitarbeitern ist ein Vorsatz, der von vornherein zum Scheitern verurteilt ist. Karma hin oder her...
    naja karma übersetzt sich in ihrem konkreten beispiel ja so das sie vordergründig nett ist und daher auch andere als ihr team zu ihr kommen, später fällt sie denen aber heimlich in den rücken indem sie ein vermeindlich vertrauliches gespräch "weiterpetzt". karma ist hier das ihr früher oder später jemand anders ebenso in den rücken fällt.

    allen recht machen geht nie. mit allen offen und ehrlich umgehen und zu seinen entscheidungen und meinungen stehen auch wenns gegenwind gibt oder sogar negative konsequenzen ist aber immer möglich wenn man sich traut/das will. alles andere ist geheuchel. und genau da trennt sich meine rmeinung nach spreu von weizen.
    idealisten sind im mittleren management seltend, dampfplauderer häufig - nicht ohne grund.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Wie ist man "ein guter Mensch"?

    Vielleicht das noch - mit diesem hier im Herzen:

    https://youtu.be/IuLRmiuLoPM


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    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    mhhh, wie ist man ein guter Mensch?
    Ich glaube, je nach Kultur kriegst du da ganz unterschiedliche Antworten.

    Ich denke, ein guter Ansatz ist es, anderen kein Leid zu zu fügen und zu sehen, dass man mit sich selbst im Reinen ist.

    Für mich persönlich ist Integrität sehr wichtig und ich bewundere es, wenn Menschen es schaffen, mit ihrer Arbeit und ihren Ideen vielen zu helfen und zu nützen.

  6. User Info Menu

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Liebe Leandra

    ich halte dein Anliegen gleichzeitig für unkonkret und überambitioniert. Kann es sein, dass du 'sein' und 'verhalten' verwechselst?

    Beginne doch einfach, dich wie ein guter Mensch zu benehmen, und schaue wie du damit zurechtkommst.

    Bleibt die Frage, was ein guter Mensch ist. Deine Beispiele lassen mich dabei etwas ratlos zurück. Das hat nicht mit gut und böse, sondern mit Führung und Entscheidungen (zu denen man halt auch stehen muss) zu tun.

    Mein Rat: breche dieses unkonkrete, riesige Ziel auf kleine konkrete Projekte herunter und arbeite daran. Niemand kann dir sagen, was gut und böse von Fall zu Fall ist. Das kannst nur du entscheiden.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Für mich ist die Einteilung in Gut und Schlecht schon mal eher kritisch......Gut im Gegensatz zu was?
    Wie definiere ich GUT? In einigen Kulturen ist gut, wer viel Geld macht, egal welche Konsequenzen dies hat/hatte.
    Im Westen ist aktuell das Leistungsprinzip absolut Maßstab für eine Einteilung in GUT oder SCHLECHT.

    Ist diese Einteilung nicht schon der erste Schritt in eine Wertung, die gerade für das Schlechte in der Welt sorgt?

    In anderen Kulturen wird geschätzt, wenn jemand der Allgemeinheit dient oder selbstlos handelt, hier wird dies eher als Schwäche ausgelegt.

    Die Situation mit deinem Mitarbeiter schätze ich so ein: Der Mitarbeiter aus dem Team schildert Dir sein Problem und wendet sich an seinen Teamleiter, wie Du ihm empfohlen hast.

    Nun kommt dieser Teamleiter zu Dir und schildert das Thema aus SEINER Sicht, daher mag es für Dich völlig anders klingen, dass MUSS nicht zwingend an dem Mitarbeiter liegen.

    Es ist ja auch nicht von der Hand zu weisen, dass dein Kollege (Teamleiter) sich nicht die Blöse gibt und die Kritik 1:1 offen legt, er möchte ja auch vor Dir in einem guten Licht erscheinen.

    Es mag jedoch auch daran liegen, dass er die Worte des Mitarbeiters einfach völlig anders aufgefasst hat also Du.

    Wie Du sehen kannst, es gibt bereits zwei Stellen, bei denen die Dir geschilderte Thematik anders gefiltert sein könnte.


    Der Mitarbeiter hatte ggf. die Hoffnung, dass Du seinen Teamleiter so gut kennst, dass Du empfehlen kannst, wie er mit diesem Problem bei seiner Führungskraft am besten weiter kommt.

    Alles Spekulation, vielleicht herrscht auch einfach nicht das beste Klima und Kritik ist ein heikles Thema.

    Du hast nun den Teamleiter mit der Thematik konfrontiert, jedoch auch so, wie Du dieses Thema verstanden hast....

  8. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Zitat Zitat von Leandra_82 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Ich möchte mich mit Euch über das Thema "was versteht man unter einem guten Menschen" sprechen.
    Was "man" drunter versteht ist schon falsch.
    Wir sind hier auf dieser Erde und leben in Polaritäten. Will heißen Du kannst nicht wissen das Du "gut" bist wenn Du "schlecht" nicht kennst, Freude zu empfinden wenn Du Traurigkeit nicht kennst usw.
    Und auch Du trägst sowohl die in unserem Kulturkreis bewerteten "Guten" aber auch die "Schlechten" Eigenschaften in Dir.
    Zielführender halte ich die Innschrift vom griechischen Orakel: Erkenne Dich selbst! und Nichts im Übermaß.

    Zielführenden deswegen weil Sie Dich vom Außen zum Innen bringt und die Begegnung mit Dir selbst erfordert Mut, viel mehr Mut als sich im Außen oberflächlich als "gut" zu präsentieren.

    Die letzten Wochen habe ich mich stark mit Karma und der Wiedergeburt beschäftigt und für mich dort den Sinn des Lebens gefunden, wie auch viele Erklärungen auf Fragen die ich mir bis dahin nicht erklären konnte.
    Na dann ist es doch eigentlich noch einfacher, je nachdem wieviel Karma Du gesammelt hast umso weniger wirst Du wieder geboren, quasi als Wurm wenns schlecht läuft.
    Du siehst doch selbst, daß die Lehre vom Karma eigentlich nichts anderes ist wie die Erbsünde der Christen. Bist Du weniger "gut" gewesen gibts noch das Fegefeuer bevor Du in den Himmer kommst, beim Karma gibts halt verschiedene Wiedergeburtsstufen. Beides ist für mich nicht sinnvoll und zielführend, denn es verschärft noch die Konflikte wie Du anhand Deines praktischen Arbeitsproblemes bereits erkennen kannst.

    Nun habe ich mir zur Aufgabe gemacht, durch und durch ein guter Mensch zu sein. Das beinhaltet für mich: Fairness, Ehrlichkeit, Treue, Loyalität und Offenheit.
    Tja aber was ich von Dir lese bist Du das nicht. Sogar im Gegenteil Du betrachtest Dich als etwas "besseres" weil Du eine Führungskraft bist im Unternehmen.
    Glaubst Du wirklich, daß Du als Führungskraft ein besserer Mensch bist?


    Ich bin wirklich im Zwiespalt und fühle mich oft schlecht weil ich merke, dass ich mich nicht daran gehalten habe... Beispiel: Ich bin Teamleiterin von 17 Mitarbeitern und habe mit allen ein sehr gutes Verhältnis. Dies merken auch Mitarbeiter aus anderen Teams und konfrontieren mich mit Anliegen die mich nichts angehen, sondern ihre Chefs betreffen, also meine Teamkollegen.
    Wie lange meinst Du hast Du noch ein gutes Verhältnis zu Deinen Mitarbeitern wenn irgendwann rauskommt das Du im Grunde eine Petze bist?

    Dann haben wir Teammeeting und mein Teamkollege redet genau von diesem Thema, womit mich sein Mitarbeiter gestern konfrontiert hat, erklärt das ganze aber völlig anders. Gut, ich weiss nicht was stimmt, fühle mich dann aber verpflichtet unter Führungspositionen dies anzusprechen. Nun fühle ich mich hinterher aber trotzdem schlecht, weil ich diesen Mitarbeiter indirekt verraten habe.
    Warum fühlst Du Dich verpflichtet?
    Weil wir da oben und die da unten?
    Weil Du insgeheim selbst Angst hast, daß jemand über Dich herziehen könnte oder schon tut?

    Und um mal bei Deinem eigenen Ansinnen zu bleiben: Dem einzigen und wirklich nur dem Einzigen dem Du verpflichtet bist bist Du selbst und sonst niemanden! Denk mal drüber nach, denn das was Du alles schreibst über die Situation und was Dich umtreibt ist völlig normal, passiert ständig auf dieser Erde aber würdest Du wirklich so handeln wie Du es gern möchtest a la Karma gäbe es kein Petzen oder Du würdest die Situation anders angehen.



    Ich könnte noch viele solche Situationen aufschreiben, ich hoffe aber ihr wisst was ich meine.
    Ja ich weiß was Du meinst und ich würde jeder Führungskraft ein Coaching verordnen oder eine Supervision und zwar regelmässig. Und nicht wie kann ich Mitarbeiter ausspielen sondern wie ticke ich selbst.
    Denn wer führen will muss erstmal sich selbst führen können.
    Und wenn ich Dich frage ob Du Dich selbst führen kannst dann müsst Deine Antwort ein Nein sein.

    Nun zu meiner konkreten Frage: Denkt Ihr man kann durch und durch ein guter Mensch sein?
    Wenn Du denkst Du möchtest ein guter Mensch sein dann denkt es in Dir schon insgeheim, ich bin ein schlechter Mensch.
    Ansonsten müsstest Du ja nicht gut werden ;-)

    Und was macht einen guten Menschen für Euch aus?
    Tja, ein Mafiaboss wird sich selbst auch als "guten Menschen" empfinden, er hat Familie und kümmert sich um sie und in seiner Arbeit betoniert er Menschen in Fundamente.
    Was also ist "gut" und was ist "schlecht"?

    Du kannst es nur für Dich selbst rausfinden und Dein innerer Kompass ist anscheinend noch intakt denn sonst würden Dich diese zentralen Fragen nicht umtreiben.

    Mein Rat an Dich: Such Dir privat einen Coach, der Dich zu Dir selbst führt.

    Viel Glück

  9. Inaktiver User

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Übrigens ist Dein Ansinnen viel zu hoch aufgehängt, damit ist schon fast garantiert, daß Du scheitern wirst und zwar an Dir selbst.

  10. User Info Menu

    AW: Wie ist man ein "guter Mensch"?

    Meine Bekannte machte letztes Jahr einen Koran-Kurs mit, als ich sie darauf an sprach, meinte sie nur: du glaubst gar nicht wie viele Sünden ich schon auf mich geladen habe, die ich als solche nicht gekannt habe.

    Was ist gut oder böse?
    Das ist doch nur mit seinem Hintergrund beantwortbar. Ich bin gut, wenn ich Gesetze einhalte! Ich bin gut, wenn ich mich an die Regeln meiner Religions Gemeinschaft halte, etc

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