Liebe Sunna,
du hast alles richtig gemacht.
Hättest du das Haus behalten , bliebe es ein ewiger Zankapfel innerhalb der Familie.
Egal, wie du es verwaltet hättest.
Geld ist ein prima Polster, auch wenn es nicht glücklich macht.
Der Vekauf ist gelaufen; deine Tante kann zetern und wettern, es hilft nichts mehr,
Selbst wenn es zu billig weggegangen sein sollte.
Der Vorwurf kommt lediglich aus geldgierigen Gründen: Ihr Anteil ist "zu gerig ausgefallen"
Laß dir nix einreden und mach DEIN Ding.
Vor allem: werde glücklich.
PS: meine Signatur spricht für sich![]()
Antworten
Ergebnis 41 bis 49 von 49
Thema: Irreparablen Fehler begangen
-
16.07.2017, 11:36
AW: Irreparablen Fehler begangen
simplemind
_____________________________________
Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
George Bernhard Shaw
4.6.18

-
16.07.2017, 12:20
AW: Irreparablen Fehler begangen
Hallo Sunna,
tut mir leid zu hören, daß du schon wieder Streß hast mit der Verwandtschaft. Die Katze läßt eben das Mausen nicht.
Aber gut, daß du mit deiner Entscheidung jetzt Frieden geschlossen hast. Laß dir nichts einreden und geh deinen Weg!** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
-
17.07.2017, 09:01Inaktiver User
-
17.07.2017, 09:11Inaktiver User
AW: Irreparablen Fehler begangen
Falsch war, dass Du Deinen Verwandten nicht sofort ihren Pflichtteil ausgezahlt hast - der war ihr gutes Recht.
Miteigentümerschaft wäre ohnehin schwierig geworden, weil man Pflichtteile bar auszahlen muss.
So, wie Deine Großmutter es verfügt hat, war das Haus nicht zu halten.
-
19.07.2017, 15:08
AW: Irreparablen Fehler begangen
Hallo Sunna,
Meine Interpretation:
Deine Tante kann doch tief in ihrem Herzen nicht erfreut sein, dass sie von ihrer eigenen Mutter nicht im Testament bedacht wurde. Auch wenn sie es vielleicht so hat kommen sehen: Mit ihrer Mutter kann sie jetzt nicht mehr „in den Clinch“ gehen.
Aber –stellvertretend, denn Du hast ja schließlich geerbt- mit Dir!
Ihre Frustration und das nachvollziehbare Gefühl „zu kurz“ gekommen zu sein, nun, das kann sie solange in immer neuen Varianten an Dir abarbeiten, solange Du das zulässt.
Hättest Du an sie verkauft und würdest mietfrei wohnen, wärst Du sicher schuld an der kaputten Fliese links vorne im Hausflur…
Jetzt gerade ist sie also der Meinung, Du habest zu preiswert verkauft. Ziehe Dir diesen „Vorwurfs-Schuh“ gar nicht erst an! Wenn es dies nicht ist, wird sich auch in Zukunft ein anderes Thema finden lassen; alles gespeist aus der „zu kurz“-gekommenen Mentalität. Aber Du musst das Spiel nicht mitspielen – steig aus.
Und sei froh, das Haus nicht behalten zu haben. Ich bin Teil einer Erbengemeinschaft eines gar nicht mal so schlechten Altbaus von 1902 und kann Dir sagen, dass Du selber Handwerker sein solltest und viele Handwerker in Deinem Freundeskreis haben solltest, falls Du einen Altbau Dein Eigen nennst. Ansonsten: Allein gegen Alle – Du kannst die Schäden und den Reparationsbedarf am Haus selbst nicht realistisch einschätzen, meist, wenn Du irgendwo eine „Kleinigkeit“ machen lassen willst, fallen noch ganz andere Desaster auf, dann musst Du die Handwerker (Elektriker, Installateur, Fliesenleger, etc.) zeitlich koordinieren und immer feste bezahlen. Dann machen Handwerker auch mal Fehler – dann hat man die Freude, denen das nachweisen zu dürfen.
Außerdem bist Du als privater Immobilieneigner auch noch staatlicher Willkür ausgesetzt. Wir erhielten z. B. in den 80er Jahren eine Rechnung, anteilig, für die Installation der Gaslaternen im Jahre 1909 in „unserer“ Straße. Da hatte jemand damals in der Verwaltung das wohl vergessen. Zwei Weltkriege später mussten wir als Anrainer der Straße diese Laternen bezahlen, alle Nachbarn genauso. Einsprüche wurden abgelehnt.
Getrennte Regen- Abwasserwasserrohre, Dämmung, neue Heizungsanlage - alles, alles kann der Staat (mit) bestimmen; vor allem die Ausgaben, die Du nicht auf die Mieter umlegen kannst….
Wenn Du Dich vollends unglücklich machen willst, wirst Du dann nämlich auch noch Vermieterin. Denn klar, die Instandhaltung (und vielleicht will / muss man ja auch einmal etwas modernisieren?) kostet und kostet und kostet. Da wären Mieteinnahmen ja nicht verkehrt. Und da ist es so: Als einzelner, privater Vermieter bekommst Du in Deutschland kein Bein auf den Boden. Wir hatten einen Fall von Mietnomadentum und das hat viele Tausende gekostet. Das Mietrecht in D. ist einseitig und nahezu ausschließlich auf Seiten der Mieter. Bis Du einen heraus geklagt hast – Zeit, Nerven, Anwaltskosten – grausam. Und die ganze Zeit, in der keine Miete kommt, wohnt der Nomadisierende im selben Haus mit Dir und grinst Dich im Hausflur entspannt an.
Danach war die Wohnung übrigens auch noch relativ unbewohnbar/ unvermietbar – Renovierungskosten trägt – wer wohl? Klar kannst Du auch hier dem strategisch geschickten, seine neue Adresse garantiert nicht mitteilenden Wohnnomaden per Detektiven und Anwälten auf der Spur bleiben; jedoch: Zeit, Nerven, Anwaltskosten - siehe oben.
Meiner subjektiven, aber durch Miteigentümerschaft gestählten Meinung nach kannst Du sehr froh sein, Deinem Impuls zum Verkauf außerhalb der Familie gefolgt zu sein – Du hast damit die Chance auf ein weiterhin freies Leben.
Werde Installateurin , bist ja noch jung, gehe auf Wanderschaft in den USA oder wo Du willst wenn Du gerne reist und heirate z.B. einen Elektriker. Und dann sucht Ihr Euch nen netten Kasten und legt los *g*
Alles Gute!
Susanne
-
19.07.2017, 15:26
-
19.07.2017, 15:46
AW: Irreparablen Fehler begangen
Hi Wildwusel, wahrscheinlich irgendwie so:
https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Standardartikel/Statistiken/kaufkraftvergleiche_historischer_geldbetraege.html
Viele Grüße, Susanne
-
19.07.2017, 17:22Inaktiver User
AW: Irreparablen Fehler begangen
ist doch egal. im leben muss man vorwärts schauen. die beziehung zu tante und vater war schon lange schlecht. das haus ist verkauft. dafür hast du geld bekommen. überleg dir gut wozu du das geld nutzen willst. alles andere ist für dich irrelevant.
-
20.07.2017, 07:38


Zitieren
...
