Deine Stränge sagen viel mehr über Dich aus, als Dir lieb ist. Du willst Dich gerne von Deiner Familie emanzipieren und eigenständig werden. Aber noch brauchst Du diesen Krückstock. Denn diese Familie ermöglicht Dir den Freiraum, den Du suchst.
Ansonsten träfe auf Dich zu:
I've got no father, I've got no mother, I'm selfmademan
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Thema: Familie Überbewertet
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25.04.2017, 08:03
AW: Familie Überbewertet
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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25.04.2017, 09:09Inaktiver User
AW: Familie Überbewertet
Wie wichtig "die Familie" ist - diese Frage könnte ich nie so pauschal behandeln.
Es hängt von den einzelnen Familienmitgliedern ab.
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25.04.2017, 10:14
AW: Familie Überbewertet
Ich denke, man muss Famile in beide Zeitrichtungen betrachten: wo komme ich her und wo gehe ich hin.
Man hat Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Geschwister usw. Sie prägen uns genetisch und sozial, stellen die Weichen für unser Leben. Wir wurden da hineingeboren, ohne es zu wollen, das macht die Herkunftsfamilie prinzipiell ambivalent.
Viele haben aber auch Lebenspartner, Kinder, Enkel usw. Wir prägen sie genetisch und sozial. Damit stehen wir auch auf der anderen Seite der Medaille.
Für mich ist meine Herkunftsfamilie wichtig (dass es sie gibt und dass es ihnen gut geht), aber sie beeinflusst mein Leben nur wenig.
Meine Frau und meine Kinder dagegen sind meine Lebensrealität, mein Ein und Alles. Das wird auch immer so bleiben, auch wenn mein Einfluss auf das Leben meiner Kinder immer weniger wird und irgendwann für sie nur noch sekundär ist. Familienbeziehungen snd auch immer asymmetrisch.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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26.04.2017, 22:47
AW: Familie Überbewertet
@ Controx aus deinen Strängen liest man sehr klar heraus, das du sehr enttäuscht und verbitterst bist, in meinen Augen siehst du alles sehr pessimistisch.
Was ist in deinem Leben denn passiert, dass du so verbiestert bist. Fehlte dir in deiner Kindheit die Liebe deiner Familie, oder hattest du gar keine? Niemanden auf den du dich verlassen konntest?
Mit tut das sehr leid für dich
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27.04.2017, 11:33
AW: Familie Überbewertet
Nun also auch mein persoenlicher Senf: Fuer mich gibt es keine klare Abstufung zwischen Familie und Freunden. Ich wuerde sagen, einige sehr gute Freunde sind in die Familie integriert. Ich habe Schulfreundinnen, bei denen ich quasi immer noch Kind im Haus bin und die auch meine Eltern als "Vizeeltern" ansehen. Und ich habe Freundinnen, die ich zwar nicht aus der Kindheit kenne, die mir aber so nahe stehen wie Schwestern.
Ich habe das Glueck, zu meiner Kernfamilie ein gutes Verhaeltnis zu haben. Unsere Geschichte war auch nicht immer leicht, aber kein Vergleich zu dem, was hier einige erleben mussten. Das Verhaeltnis zu meiner weiteren Familie (Onkel, Tanten, Cousins, Grosstanten...) ist sehr unterschiedlich, hier kommt es mehr auf die individuelle Person an. Und es gibt sicher Freunde, die mir naeherstehen als manche Cousine, und fuer die ich eher nachts um 3 Uhr aus dem Bett springen wuerde. Aber das bedeutet nicht, dass das Verhaeltnis zu meinen Cousins schlecht ist.
Ich wuerde sagen: Ja, meine Familie ist schon das Wichtigste im Leben. Wichtiger als Geld, Karriere, Hobbies. Und manche Freunde gehoeren zur Familie dazu.
Controx, darf ich Dich fragen, was - jetzt gerade in diesem Moment - duer Dich das Wichtigste im Leben ist?Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne
"Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".Maxi Gstettenbauer
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28.04.2017, 20:49
AW: Familie Überbewertet
Da der TE hier nicht mehr mitschreiben kann, schließe ich den Strang ab..



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