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27.04.2017, 18:33Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
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04.05.2017, 13:29Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
@Changes
Ich bin fast so wie du.
Ich seh das genauso für mich, dass ich für mich selbst Werte und Ansichten vertrete und auch danach handele.
Bei mir ist es so, dass ich ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsgefühl habe und mich von Menschen absolut fern halte, die charakterlich einfach scheiße sind bzw. die andere mies behandeln, schlecht machen, psychisch andere misshandeln usw.
Solche Menschen sind Gift für mein Leben und meine Seele und ich hab schon so einige aus meinem Leben gekickt, die sich so verhalten und ich das beobachten konnte. Nicht unbedingt im Zusammenhang mit mir persönlich, aber bei Menschen, die mir sehr nahe stehen; Familie oder bei meinem Freund.
Ich distanziere mich auch von sogenannten falschen Freunden meines Freundes und gehe dort auch nicht mit zu Einladungen, da diese Leute keine echte Freundschaft zu ihm oder uns empfinden und Einladungen eher dazu dienen, um Klatsch und Tratsch loszuwerden und Neugier.
Zum Thema Einsamkeit:
Ich sehe das so, dass ich lieber alleine da stehe, als Leute um mich zu haben, mit deren Charakter ich nicht klar komme und die mich unentspannt sein lassen bei Treffen.
Ich will mich ja wohl fühlen und wenn ich das eben nicht tue, wenn bestimmte Menschen in meiner Nähe sind, dann bleib ich lieber fern!
Einsam fühle ich mich dadurch aber nicht, da ich selbst das ja für mich so entschieden habe und ich auch genau weiß, wie ich meine Zeit besser fülle und zufriedener bin. Ich hoffe, man versteht was ich meine.
Mir ist ein gutes Buch lieber, als schlechte Gesellschaft.
Mein Wohlbefinden steht da an erster Stelle.
Dir alles Gute weiterhin.
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04.05.2017, 18:28
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
Das sehe ich wie du. Ich bin wirklich dafür, andere Lebenseinstellungen und -entwürfe zu akzeptieren. Was soll denn verkehrt daran sein, als Frau kinderlos zu bleiben oder seine Homosexualität auszuleben? Damit schadet man ja niemanden.
Wenn aber mein Dad offenkundig diskriminierend ist und diesen Hass ja sogar offen zur Schau stellt, finde ich das schon "eingreifwürdig". Immerhin schadet er damit einer anderen Person, und das aus reiner Willkür.
Das Problem ist wohl eher, dass das eben Familie ist und ich mir meine Familie nicht aussuchen kann. Bei Freunden verhält es sich ja so: Solange man sich gut versteht, ist alles schick, ändern sich die Leben und Anschauungen, geht man getrennte Wege. Ganz einfach. Nur bei der Familie stehe ich vor dem Dilemma, das eine mit dem anderen unter einen Hut kriegen zu müssen.
Daher mag ich die Formulierung des "Aushaltens" wirklich nicht. Freundschaften schließe ich ja aufgrund von Ähnlichkeiten - ich habe mit diesen Menschen sehr ähnliche Vorstellungen und Werte (sonst wären wir ja keine Freunde) - sprich, es gibt nicht viel auszuhalten. Mehren sich die Gründe, sollte man sich lieber trennen. Und das wäre wohl manchmal bei der Familie auch der beste Weg... Tja.


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