Ja das tue ich - ich blicke von aussen oft auf mein Leben, aber ich denke oder dachte bis gerade auch, ich lebe dennoch on diesem!
Weit weg von mir und meinen Gefühlen: DAS finde ich sehr irritierend und spannend, weil ich denke, ich bin zu gefühl-voll und nehme zuviele Nuancen wahr, bin zu überempfindlich
Wie kann ich da zu weit weg von mir sein??
(ernstgemeinte Frage!)
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Ergebnis 11 bis 20 von 273
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23.04.2017, 21:55
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
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23.04.2017, 21:59Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
Auf mich wirkst du irgendwie verunsichert, als ob du dich nicht trauen würdest, dir deine Gefühle zu erlauben?
Du bist halt so streng wie es dir entspricht - wer wollte bewerten, ob das ZU streng ist? Wenn du dadurch viele Kontakte verlierst und dir das leid tut wirst du künftig sicher milder sein... wenn du damit leben kannst dass viele Leute deinen Ansprüchen nicht genügen musst du nicht milder werden. Das ist doch allein deine Entscheidung!
In deiner Ehe: ich glaub, ich wär erstmal recht wütend, und es wär mir wirklich wurscht ob das irrational ist oder peng.
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23.04.2017, 22:01Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
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23.04.2017, 22:03Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
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23.04.2017, 22:13
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
ich dachte, ich bin reflektiert und dazu gehört, mich auch in Frage zu stellen
Ich gestehe mir durchaus meine Gefühle zu!
Nur bin ich mir GsD im Gegensatz zu früher nicht immer so sicher, dass mein Handeln immer so super ist
Früher war ich z.B so konsequent in der Kindererziehung.
Heute würde ich sagen, ich war nicht konsequent, sondern z.T starrsinnig
1 x mal ne Ausnahme -da wäre nicht bis zum Auszug alles verdorben gewesen
Seither versuche ich mich mehr zu hinterfragen und milder zu sein
Und es fällt mir nicht schwer, Kontakte abzubrechen,
Ich kann eher nicht gut drin bleiben, ich weiß nicht wie das geht!!
Und drin bleiben und es "gut" sein lassen...puuhh...-da weiß ich auch nicht wie das geht
Natürlich kann ich es gut sein lassen, aber DANN ist es auch gut in mir!!
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23.04.2017, 22:16Inaktiver User
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23.04.2017, 22:23
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungend
Vielleicht lohnt es sich, darüber nachzudenken wo die Werte ihren Ursprung haben.
Ich bin jemand der sehr im schwarz- weiß denken aufgewachsen ist und seit Jahren und mit viel Energie und Anstrengung versuche, die Zwischentöne zu suchen und mit ihnen vielleicht glücklicher zu sein.
Das bedeutet nicht, dass ich mich aufgebe oder nicht authentisch bin.
Und es kommt immer auf den Kontext an... Ich war in einer beruflichen Situation in der ich immer das Gefühl hatte, meine Werte werden mit Füßen getreten.
Ich hab gekündigt und es geht mir nun viel besser weil ich eine Stelle gefunden habe an der meine Werte von anderen gelebt werden.
Bei einer Beziehung ist das viel schwerer denke ich.
Manchmal stelle ich mir die Frage: was gibt mir das recht, zu glauben, meine Werte seien die richtigen?
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23.04.2017, 22:27Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungend
Ich seh da zwei Ebenen: ich für mich kann meine Werte definieren wie ich will - und andere machen das eben für sich, und vermutlich in den meisten Fällen anders als ich.
Und richtig ist beides, ein richtiger oder ein falsch gibt es da erstmal nicht.
Und in Beziehungen ist eben wichtig jemand zu finden der ähnliche Werte hat, mir jedenfalls. Ich kann mit Unterschiedlichkeiten umgehen, die bereichern - aber unterschiedliche Werte empfinde ich als sehr trennend.
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23.04.2017, 22:33Inaktiver User
AW: Meine Werte und die Konsequenz in nahestehenden Beziehungen
Beides. Es kann übrigens beides auch geschehen ohne verheiratet zu sein.
Es ist nur eine Vermutung, aber ich habe die meisten Beziehungen von mir aus beendet, weil jemand meinen Ansprüchen im Bezug auf bestimmte Dinge nicht gerecht wurde. In meinem Freundeskreis bin ich mit einem Augenzwinkern als Moralapostel bekannt. Je näher mir jemand steht, desto enger sehe ich Sachen eben auch.
Dass ich selber nicht perfekt bin, finde ich manchmal nervig, wenn ich im Nachhinein feststelle, dass ich einen Bock geschossen habe. Auch wenn es nicht absichtlich war. Das dauert dann eine Weile und wenn ich kann, biege ich es gerade, auch wenn ich mich dafür blamieren muss.
Für mich (!) liest es sich wertend, weil Stilmittel der Überzeichnung (Podest, Heilige) benutzt werden.
Das kenne ich eben von Leuten, die in vielen Bereichen eben nicht so streng sind mit sich und den anderen und meinen, nur weil man seine ethisch-moralischen Vorstellungen vertritt, man wolle sich über die anderen erheben (Podest) und hielte sich für was besseres (Heilige).
Was aus meiner Sicht nicht der Fall ist, ich möchte eben morgens noch in den Spiegel gucken können, ohne dass mir schlecht wird und es hat mir nie gutgetan, meine Prinzipien zu unterwandern oder zu umgehen. Für mich hat es eben mit den anderen nur vermittelt und nicht unvermittelt zu tun.
Diese Haltung hat mir auch schon immer mal einen Haufen Ärger eingebracht, da lebe ich aber mit, lieber, als mit Zuständen in meiner unmittelbaren Umgebung, die ich nicht gutheißen kann.
Also genauer: die Wertung als solche ist nicht mein Problem, sondern die Formulierung, die eben ironisch und überzeichnet auf mich wirkt. Ich weiß NICHT, ob Wolkentier es so gemeint hat.
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23.04.2017, 23:28Inaktiver User




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