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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich sehe gar kein Problem mit dem Partner, das nicht durch Abwesenheit der - erwachsenen !!! - Kinder gelöst wäre.
    @daisymiller hat es aber schon oft anklingen lassen, dass es mit
    dem Partner nicht so optimal läuft. Da waren die Diskussionen über
    Heirat, über ein Kind, wenn ich mich recht erinnere.

    Und die erwachsenen Töchter mögen zwar physisch abwesend sein,
    aber aus dem Familiensystem kann man sie trotzdem nicht ausblenden.

    Alles greift ineinander und hat mit einander zu tun, so simpel ist die
    Lösung also bestimmt nicht.

  2. gesperrt

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Ich denke, wenn die Töchter als alltägliche Stressoren nicht mehr stattfinden, fallen ganze Themenkomplexe weg und es ist wieder Zeit für die Partnerschaft.

    Und Fakt ist ja wohl auch, dass dieser Mann in den letzten Jahren schier Unglaubliches geleistet hat.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich habe in fast all Deinen Strängen das Gefühl, dass Du in dieser Partnerschaft
    einfach nicht glücklich oder auch nur zufrieden bist.

    Das könnte (!) auch an der Opferhaltung Deines Partners liegen. Wenn er Dir
    direkt oder unterschwellig, immer wieder vorhält, wie viel er sich versagt hat, dann
    kann sich das sehr negativ auf die Beziehung und die Gefühle auswirken.

    Deine Fluchtgedanken sind verständlich, aber das würde die Probleme nicht lösen.

    Hallo schafwolle,

    du hast das richtig bemerkt... diese Opferhaltung ist echt zum K...! Mir fällt es immer schwerer, positive Dinge anzunehmen, weil ich mir nicht sicher bin, ob er die macht, weil er sie auch will oder weil er sich damit"aufopfert" um etwas anderes zu erreichen (er sagt ja oft, er hätte das alles nur gemacht, wegen unserer Liebe und nun würde ich ihn nicht einmal SO lieben und für ihn dasein, wie er sich das erhofft hat). Die Kinder gehen teilweise ganz anders damit um. Die eine tochter nimmt gar nichts mehr von ihm an, mein Sohn nimmt die positiven Dinge und lässt den Rest nicht an sich heran und die andere Tochter streitet immer wieder mit ihm.

    Ich denke schon, dass meine Kinder auf einem hohen Niveau jammern. Aber das spielt sich immer mehr ein, je mehr sie selber machen müssen und je mehr Verantwortung sie für sich tragen (ich sehe das an den beiden, die nicht mehr daheim wohnen und bin bei Nr. 3 auch zuversichtlich, es ist halt ein Prozess, der seine zeit braucht). Aber ich sehe keine Lösung mit meinem Partner. Er hat tatsächlich auf vieles "verzichtet" (worum ich ihn aber zum großen Teil gar nicht gebeten habe und was auch in unserer Konstellation gegangen wäre). Und ich würde es ihm (und uns beiden) gönnen, nun endlich andere Aspekte zu leben und zu genießen. Aber dazu kommen wir gar nicht. Ein deprimierter und mit dem Leben hadernder Partner hat z.B. kein offenes Auge für die "erotische Anziehung" seiner Partnerin oder ähnliche Dinge und wenn er mir sagt, heutzutage fühlt er sich so alt und verbraucht und ihn würde nichts mehr anmachen (auch nicht das Reisen, was er sich immer "verkneifen musste"), dann weiß ich auch nicht mehr, was ich mit ihm anfangen soll...

    Du sagst, Fluchtgedanken würden die Probleme nicht lösen... aber was dann?? Ich möchte auch nicht meine Kinder komplett aus meinem Leben ausschließen, bloß damit er nicht an das erinnert wird, was er nicht gemacht hat :-(

  4. Inaktiver User

    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    @daisymiller hat es aber schon oft anklingen lassen, dass es mit
    dem Partner nicht so optimal läuft. Da waren die Diskussionen über
    Heirat, über ein Kind, wenn ich mich recht erinnere.

    Und die erwachsenen Töchter mögen zwar physisch abwesend sein,
    aber aus dem Familiensystem kann man sie trotzdem nicht ausblenden.

    Alles greift ineinander und hat mit einander zu tun, so simpel ist die
    Lösung also bestimmt nicht.

    das sehe ich ganz ähnlich... die Kinder sind tatsächlich nur wenig da. Aber ihn stresst es z.B. schon, wenn die Tochter,d ie hier wohnt, nicht exakt sagt, wann sie daheim ist. Dabei ist er weder fürs Einkaufen noch fürs Kochen zuständig, kommt abends nach hause und ist froh, seine Ruhe zu haben. Ob sie da bei ihrem Freund übernachtet (und mir kurz vorher eine Nachricht schickt) oder daheim ist, ist im Grunde egal.

    Und all diese Dinge "gingen nicht", weil für ihn die Situation zu stressig und nicht stabil genug war.

    Das könnte ich ja auch akzeptieren und im Grunde wäre eine Trennung unter diesen Umständen sinnvoll gewesen. Aber wir waren getrennt und er ist zurückgekommen! Und hat auch noch eine Eigentumswohnung mit mir gekauft! Daher dachte ich, er hätte sich mit manchen Umständen arrangiert.

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Du solltest erstmal für DICH rauschenden warum DU Auf das ganze genörgel und gemecker überhaupt anspringst

    Dich kann jemand nur runterziehen mit sowas wenn du dich irgendwie schuldig fühlst

    Also was sind deine schuldgefühle wenn
    -die Mädels sich streiten
    -dein Partner nörgel
    -das wochenende versaut ist

    Man läuft nur in Schuhen die man sich anzieht

    Ich bin definitiv nicht verantwortlich für
    -Entscheidungen meines partners , er ist erwachsen
    -Streitereien meine Kinder, sind auch erwachsen
    -allgemeine Unzufriedenheit, muss jeder durch

    So und jetzt du

    Warum zum Teufel lässt du zu daß du dich für alle Befindlichkeiten de anderen zuständig fühlst

    Was ist mit dir?

    Interessiert es die anderen wie es DIR mit ihrem Verhalten geht?

    Man kann nicht
    Und man muss auch nicht
    Dafür sorgen es allen recht zu machen

    Abgesehen davon da es eh nie funktioniert
    Das ist wie mit einem Teelöffel eine Badewanne ausschöpfen

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    hast du etwa unsere Gespräche belauscht??
    Nein, ich bin selbst erfahren in so etwas und mich davon abzugrenzen, ist auch meine Herausforderung.
    Es geht mal besser, mal schlechter.
    Ganz gut funktioniert manchmal ein Themawechsel zu etwas Erfreulicherem.
    Oder die ernstgemeinte Frage: "Und was kann ich dabei für dich tun?"

    Bei manchen Leuten ist es aber auch so, dass sie nur durch echte Schmerzen lernen, was Luxusprobleme eigentlich sind.

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von Maggie74 Beitrag anzeigen
    Warum zum Teufel lässt du zu daß du dich für alle Befindlichkeiten de anderen zuständig fühlst
    Weil es ja allgemeiner Konsens zu sein scheint, dass man als Partnerin nicht zu seinem Partner sagt "Deine Probleme interessieren mich nicht", sondern ihm beisteht.
    Wie gehst du mit dieser Gratwanderung um, einerseits in den berühmten "guten und schlechten Zeiten" für jemanden da zu sein, andererseits sich eben nicht runterziehen zu lassen?

    Interessiert es die anderen wie es DIR mit ihrem Verhalten geht?
    In der TAt ist es eine gute Strategie, sich aus der Rechtfertigungshaltung zu lösen, die vom unzufriedenen Partner ja getriggert wird mit seinem "du hast also kein Verständnis für mich?!" und den Spieß rumzudrehen.

    Man kann nicht
    Und man muss auch nicht
    Dafür sorgen es allen recht zu machen
    Aber dem Partner zu sagen "will ich nicht hören, lass mich damit in Ruhe" findest du nicht kaltschnäuzig?

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    [QUOTE=daisymiller;30790836
    Und all diese Dinge "gingen nicht", weil für ihn die Situation zu stressig und nicht stabil genug war.

    Das könnte ich ja auch akzeptieren und im Grunde wäre eine Trennung unter diesen Umständen sinnvoll gewesen. Aber wir waren getrennt und er ist zurückgekommen! Und hat auch noch eine Eigentumswohnung mit mir gekauft! Daher dachte ich, er hätte sich mit manchen Umständen arrangiert.[/QUOTE]

    Ja armer Mann...bei Gelegenheit such ich mal Mitleid für ihn.

    Und ER ist zurück gekommen nach eurer Trennung...schön. Und wolltest DU den Meckerer auch wieder?

    Du klingst total passiv finde ich. Bist du so ein Muttertier?

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Ich bin weder kaltschnäuzig noch uninteressiert

    Ich fühle mich aber nicht für jeden quersitzenden pups verantwortlich

    Mein Partner und unsere Kinder haben mir immer einen starken Rückhalt gehabt (und haben noch)
    Sowie ein offenes Ohr für Probleme jeder Art

    Gemecker und generell Unzufriedenheit auf so hohe Niveau muss aber bitte jeder mit sich ausmachen

    Ich bin ein grosser Fan von konstruktiver Kritik und bestimmt als andere als fehlerlos

    Aber ich MUSS Und ich WILL auch nicht auf jedes gemoser anspringen oder es auf mich beziehen

    Genauso wie ich mich auch still jubelnd über einen Sonnenuntergang oder einen maikäfer freuen kann und nicht dauernd meinem Mann sage oh wie toll, ist das nicht schön, etc
    Weil er eben nix damit anfangen kann

    Er wird nicht aufhören zu meckern, er War schon immer so, aber ich bin nicht dafür zuständig, es ändert Ja nix wenn müsste er was dran ändern an seiner Einstellung oder an dem Zustand der ihn nervt (was schwierig wird weils meistens immer was anderes ist)

    Genauso meine Kinder
    Die streiten und vertragen sich laufend
    Aber ich weigere mich , da auf einer Seite Partei zu ergreifen
    Da ich seltenst involviert bin und dann 3 verschiedene stories von 3 Personen zu hören bekomme

    Sie sind erwachsen und können und sollen das auch alleine klären
    Meinen teil habe ich dazu beigetragen als sie kleiner waren

    Sie sind übrigens auch nie länger als 3 Stunden zerstritten, dann sind sie wieder ein Herz und eine Seele

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    AW: Wie sich gegenüber nahestehenden Menschen abgrenzen?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich habe in fast all Deinen Strängen das Gefühl, dass Du in dieser Partnerschaft
    einfach nicht glücklich oder auch nur zufrieden bist
    Ich sehe das auch so...

    Ich meine es überhaupt nicht böse, Daisy, aber ich nehme dich als extrem unzufrieden und (häufig) jammernd wahr, und das seit Jahren. Es erstaunt mich nicht wirklich, dass das ganze Familiengefüge von tiefer Unzufriedenheit geprägt ist.

    Ich denke, statt vor der Unzufriedenheit der anderen davonzulaufen, solltest du dich erst einmal ganz eingehend mit deiner eigenen befassen...

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