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  1. Inaktiver User

    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    @trolll
    Schau, ich hab die umgekehrte Erfahrung gemacht. Wenn ich richtig richtig groß geträumt hab, wurde es schließlich sogar noch besser. 😎
    Natürlich wollte ich nie Angelina Jolie oder der Dalai Lama werden. Sondern das Bestmögliche, was ICH sein kann. Manchmal haben die schlauen Ratgeber recht - wenn man sich halt traut... 😉

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    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Manchmal haben die schlauen Ratgeber recht - wenn man sich halt traut... 😉
    @Klatschmohn - Auch ich habe mich getraut (s.o.) und mir so meinen Traum realisiert. Deshalb weiß ich auch, wovon ich spreche.

    Ich habe den Eindruck, dass viele gut darin sind, sich viele 'Geht nicht, weil ...' in den Weg zu legen. Das Streben nach zu großen Zielen gehört mmn dazu.

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    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Ja, im dem "geht nicht weil" bin ich wohl auch ziemlich gut...

    Ich danke euch sehr für all eure Gedanken und nehme sie alle mit. Leider werde ich es am Wochenende nicht an die Tasten schaffen, obwohl ich doch so viel beantworten möchte. Ich möchte nicht, dass ihr plötzliches Desinteresse vermutet, deshalb melde ich mich offiziell ab

    Danke!!

  4. Inaktiver User

    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Trolll Beitrag anzeigen
    @Klatschmohn - Auch ich habe mich getraut (s.o.) und mir so meinen Traum realisiert. Deshalb weiß ich auch, wovon ich spreche.

    Ich habe den Eindruck, dass viele gut darin sind, sich viele 'Geht nicht, weil ...' in den Weg zu legen. Das Streben nach zu großen Zielen gehört mmn dazu.
    Ja, der Reality-Check gehört natürlich auch dazu, keine Frage. Ich glaub, den darf man an die zweite Stelle stellen. Erst das Ziel haben. Schööööööööön groooooooooooß. Weil die Realität wird es eh noch ein bisserl stutzen, keine Frage. Aber erst mal sich überhaupt erlauben, sich trauen mal zu träumen... Find ich bei solchen Fragen des Lebens essentiell. Der Rest kommt dann später.
    Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

  5. Inaktiver User

    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Candini Beitrag anzeigen
    Ja, im dem "geht nicht weil" bin ich wohl auch ziemlich gut...
    (...)
    Leider werde ich es am Wochenende nicht an die Tasten schaffen, obwohl ich doch so viel beantworten möchte!
    Omma sagte immer: wo ein Wille ist, da ist auch ein Gebüsch!!!

  6. Inaktiver User

    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Trolll Beitrag anzeigen

    Ich halte viel davon, zu träumen von Dingen, die ICH tatsächlich schaffen kann. Und die können auch groß sein, aber nicht gigantisch.

    .
    Naja, egal ob groß oder klein - Hauptsache der Traum lässt sich irgendwie konkretisieren, und genau das fällt vielen Leuten schwer (Stichwort: "Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was es ist"). Der TE ja anscheinend auch.

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    smile AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit



    Hi Candini,

    ja, wenn man in der Tierrechtszene aktiv ist, kennt man "Hof Butenland" natürlich - er ist, soweit ich weiß, sogar Deutschlands größter Gnadenhof für ausgediente "Nutz"tiere.
    Dementsprechend genau und ernst nehmen die Inhaber Karin und Jan allerdings natürlich zukünftige Mitarbeiter unter die Lupe, denn gerade der ehemalige Demeter-Bauer Jan weiß natürlich, dass Facebook nur die sonnigen Seiten auf Hof Butenland zeigt und auch zeigen will (sie wissen, dass sie Likes/Unterstützer brauchen, diese aber nur mit tollen idyllischen Tieraufnahmen bekommen, nicht mit Bildern der üblichen "Drecksarbeit" auf einem Bauernhof): Einen so großen Gnadenhof mit so vielen traumatisierten Tieren zu führen ist härteste Arbeit mit sehr langen Arbeitszeiten, wenig Lohn, keinem Urlaub und viel öder Verwaltungs- und Marketingarbeit. Deshalb stellt Hof Butenland eben auch nur ausgebildete Landwirte ein, selbst die Praktikanten müssen vom Fach sein und dürfen als Arbeitsmotivation nicht nur den puscheligen Ochsen Paul im Kopf haben. Die nun ehemalige Praktikantin Emily hat sicherlich die wenigste Zeit auf dem Hof nur Schweine und Kühe gekrault, auch wenn die Bilder anderes vermuten lassen, sondern über 90% der Zeit Gülle und Kot weggeschaufelt, Heu transportiert, schwere Dinge gehoben und verladen und ist täglich insgesamt mehrere Kilometer weit gelaufen - auch beim ekligsten Wetter.
    Also zu behaupten, du wollest als Laie Hof Butenland übernehmen, sehe ich jetzt mal als Scherz an und Praktikantin werden wirst du dort sicher auch nicht. Die Eigentümer nehmen wie gesagt nur erfahrene Leute, bei denen sie das Gefühl haben, dass sie ein großes Durchhaltevermögen haben und dieses auch beweisen konnten, wenig Schlaf brauchen und harte, körperliche Arbeit gewohnt sind. Und natürlich landwirtschaftliches Know-How besitzen. Dass sie Veganer sind oder "gut mit Tieren können" (sagt sicher jeder Zweite von sich), wird zwar auch erwartet, kommt aber sicherlich erst an einer hinteren Position auf der Wichtigkeitsskala.

    Aber ich denke, deine gewünschte Art der sinnvollen Betätigung geht in den Bereich der Tierrechtsarbeit, oder? Dann sollte dir klar sein, dass Deutschland noch weitaus mehr und auch kleinere Gnadenhöfe als nur Hof Butenland zu bieten hat, auf denen du dich engagieren oder auch erstmal ausprobieren könntest: den "Erdlingshof", das "Land der Tiere", "Lebenskühe", die "Kuhrettung Rhein-Berg", "weil Tiere lieber leben e.V.", die "Stiftung Lebenshof" von Andreas Fendt, das österreichische Pendant zu Butenland, "Gut Aiderbichl", um nur einige zu nennen und auch ganz kleine private Gnadenhöfe von zum Beispiel der Journalistin Hilal Sezgin oder der Schriftstellerin Karen Duve. :) Auch im europäischen Ausland gibt es einige Gnadenhöfe - viel Auswahl also für dich. :)
    Was ich dir nun also vorschlage, ist einen Bundesfreiwilligendienst auf einem dieser Höfe zu machen. Damit schaust du, ob diese harte Arbeit fast rund um die Uhr wirklich etwas für dich ist und tust natürlich auch etwas sehr Sinnvolles, unmittelbar und mit sofortigem Nutzen und Wirkung. Und das auch noch an der frischen Luft und mit gesundem leckerem Essen. :) Ein Bundesfreiwilligendienst ist die moderne Weiterentwicklung des "Freien Sozialen Jahres": Er ist ohne Altersbeschränkung möglich, jederzeit im Jahr für mindestens ein halbes Jahr leistbar, man bekommt ein kleines Taschengeld, Weiterbildungsseminare, Sozialversicherungen und sammelt tolle Insider-Erfahrungen, die den meisten von uns in ihrem Leben wohl verwehrt bleiben. :)
    Ich weiß zum Beispiel, dass "Hof Butenland" keine Bufdi-Stelle anbietet (zu den Gründen siehe oben), der kleine Erdlingshof jedoch schon.
    Wenn du dann nach diesem Reinschnuppern in harte landwirtschaftliche Arbeit immer noch der Überzeugung bist, dass ein Gnadenhof auch dein Traum ist, du sogar in deiner Überzeugung noch bestätigt wurdest, womöglich sogar neue Inspiration und Unterstützung für deine Idee gewonnen hast - dann solltest du unbedingt selbst einen kleinen Gnadenhof aufmachen, mehr als schiefgehen kann es ja nicht. :)

    Du könntest zum Beispiel mit einem kleinen Hühnerhof als Grundbestand anfangen - Hühner sind sehr einfach zu halten, dankbare, lustige und einfach zuckersüße Tiere. Über den Verein "Rettet das Huhn" könntest du auch deine ersten Flattertierchen bekommen, die vermitteln "ausgediente" Legehennen an tierliebe Menschen (übrigens auch an Städter), bei welchen die Hennen bis zu ihrem natürlichen Ende bleiben dürfen und das Hühnerleben bekommen, das ihnen bislang nicht ansatzweise zugestanden wurde. :)

    Ich wünsche dir alles Gute (höre immer auf dein Bauchgefühl)!
    Geändert von Pixxel (27.03.2017 um 00:03 Uhr)
    Es ist sicher, dass nichts sicher ist - selbst das nicht.

  8. Moderation

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    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Geht denn ein Bundesfreiwilligen-Dienst mit dem Leben als alleinerziehende Mutter mit schulpflichtigem Kind zusammen?

    Ich lese diesen Strang mit Zweifeln, da mir bislang nicht deutlich geworden ist, ob es mehr um eine innere oder äußere Sortierung geht.

    Mit Ende dreißig ist noch viel möglich, aber die Rahmenbedingungen sind anders als mit zwanzig, zumal wenn man Verantwortung für ein Kind trägt. Es hat zudem absolut Vorteile, irgendwann nicht immer wieder ganz neu anzufangen sondern die Kompetenz und Erfahrung, die man bereits erworben hat, einzusetzen. Insofern ist es klug, wenn es denn möglich ist, "realistische" Träume umzusetzen.
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Pixxel, vielen Dank für Deine ausführlichen Gedanken!

    Ich bin mir über all diese Hintergründe natürlich bewusst und dass ich "den Hof Butenland will", war natürlich eher mit Augenzwinkern gemeint, einfach um zu verdeutlichen, wo ich gewollt hätte dass mein Lebensweg mich hinführt. Aus meiner jetzigen Lebenssituation heraus ist ein Abbiegen in diese Richtung leider wirklich utopisch. Nicht mal wegen der harten Arbeit - dass jegliche Form der Arbeit mit Tieren wenig mit romantischer Idylle zu tun hat, das weiß ich und habe das auch schon sehr sehr oft erfahren - vor allem wegen den organisatorischen und natürlich finanziellen Aspekten.

    Bei den Ideen, die Du schreibst, zuckt und hüpft es beim Lesen in meinem Herz. Wirklich, so schön! In der nächsten Sekunde werden meine Gedanken dann aber von der Realität eingeholt, und wieder ist er da, der Frust. Ich bin mit dieser Erkenntnis einfach knapp 20 Jahre zu spät. Ich kann das so schwer akzeptieren.

    Mit der inneren oder äußeren Sortierung, da ist was dran. Vielleicht beißt sich da die Katze in den Schwanz? Da muss ich mir ganz dringend drüber klar werden. Das ganz große Gedankendrama berufsbezogen der letzten Woche hat sich jetzt z.B. ein wenig verflüchtigt und ich sitze hier relativ gelassen, wenn auch alles andere als zufrieden. Aber "duldend", ich sehe die Sonne und freue mich einfach auf den Feierabend. Dadurch verdrängt es sich natürlich leichter, wird bequemer und man wähnt sich in Sicherheit... bis zur nächsten Sinnkrise.
    Das kann doch aber eigentlich auch keine Lösung sein?

  10. Inaktiver User

    AW: Sackgasse zwischen falschem Job und dem inneren Ruf der Persönlichkeit

    Zitat Zitat von Candini Beitrag anzeigen
    Das ganz große Gedankendrama berufsbezogen der letzten Woche hat sich jetzt z.B. ein wenig verflüchtigt und ich sitze hier relativ gelassen, wenn auch alles andere als zufrieden. Aber "duldend", ich sehe die Sonne und freue mich einfach auf den Feierabend. Dadurch verdrängt es sich natürlich leichter, wird bequemer und man wähnt sich in Sicherheit... bis zur nächsten Sinnkrise.
    Das kann doch aber eigentlich auch keine Lösung sein?
    Ein Teil der Lösung besteht darin, überhaupt mal einen ersten Schritt zu machen. Hier gab es viele Anregungen (Fernstudium, Praktikum in den Ferien, Suche nach einem besseren Job) - allein um das alles zu evaluieren, ist man doch schon recht beschäftigt. Kann es sein, dass du ein Problem damit hast, diesen ersten Schritt zu tun? Ggf. wäre das ein Thema für ein Coaching? Literatur-Tipp: "Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was es ist" von Barbara Sher. Da sind ein paar ganz gute Selbst-Coaching-Übungen drin. Oder auch von Sabine Asgodom: "So coache ich"- ein paar einfache Coaching- Impulse, um gezielt Veränderungen herbeizuführen.
    Geändert von Inaktiver User (27.03.2017 um 11:19 Uhr)

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