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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Hallo,
    Ich hoffe die Antworten meiner Vorredner konnten dir schon ein wenig weiterhelfen.
    Ich wurde durch eine Erkrankung schon früh "gezwungen" auf ich selbst zu achten und mein eigenes Wohlergehen.
    Ich glaube sich selbst zu lieben ist einer der wichtigsten Sachen im Leben. Schon verdammt früh habe ich den Satz gehört: Du musst dich erst selbst lieben, bevor du jemand anderen lieben kannst.
    Und mit den Jahren habe ich diesen Satz erst richtig verstanden und glaube auch dran.
    Also zu deiner eigentlichen Frage; ich könnte dir nur empfehlen mal eine Auszeit für dich zu selbst zu nehmen. Muss nichts langes sein. Villt einfach mal ein Wochenende ohne Außenwelt (Smartphone oder anderen Kontakt) irgendwo im Grünen und dann alles aufschreiben. Eine Art Tagebuch zu führen, hat mir immer geholfen, mich quasi gezwungen mich mit mir selbst zu beschäftigen. Und dann irgendwann kommt die Liebe, aber wie bei jeder anderen Liebe, kannst du auch die Liebe zu dir selbst nicht erzwingen ;)

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Wenn ihr von Liebe schreibt, geht es dabei wirklich um das Gefühl von Liebe?
    Empfindet ihr wirklich Liebe für euch selbst oder geht es dabei um Selbstfürsorge?

    Ich kann kognitiv einsehen, dass es wichtig ist, für sich selbst zu sorgen und auf sich zu achten.
    Und an guten Tagen mag ich mich auch, z.B. meinen Humor und dass ich mich von den Widrigkeiten des Lebens
    nicht unterkriegen lasse. Ich bin auch neugierig auf das, was noch kommen mag und mag die Unvorhersehbarkeit des Leben.

    So. Aber wirklich Liebe für sich zu empfinden, das habe ich noch nicht geschafft.

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Ich glaube Liebe ist eher das, was manche Menschen weitergeben wollen in der unbewussten Absicht, sich selbst zu bestätigen oder einfach nur glücklich zu sein, wenn das ankommt. Hängt aber wahrscheinlich mit der Sozialisation zusammen. Ansonsten ist es ein existenzielles Gefühl, auf jeden Fall mal besser als Hass, weil Liebe meist doch ohne Gewalteinfluss existiert. Ist glaube Liebe ist so ein Grundbedürfnis und ausgehend von einem selbst steuert es die eigene Zufriedenheit. Mag bei jedem anders aussehen. Auch ist der Begriff Liebe so vielseitig auszulegen.

    Liebe empfinden ist kein selbstverständliches Gefühl. Es muss sich vielleicht einstellen oder man sollte das zumindest mal erfahren haben. Ob es überlebenswichtig ist, glaube ich nicht, aber es ist ein angenehme Begleiterscheinung und vereinfacht oder behindert, wenn es strapaziert wird. Vielleicht wird Liebe auch überbewertet, also so untereinander.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Hallo zusammen,
    ich hänge nach wie vor oder schon wieder fest. Ein Schritt vor in puncto Selbstliebe und dann wieder einen großen Schritt zurück. Ich verzweifel.
    Ich finde mich ein Stück, stelle auch das wieder in Frage, stelle mich in Frage und verliere mich grade ganz.
    Ich bin immer noch abhängig von dem Spiegel nach aussen, wie andere Menschen mich sehen und beziehe viel von deren Verhalten auf mich. Was mich permanent zu der Frage bringt, was stimmt eigentlich nicht mit mir.
    Dabei werde ich oft auch in der letzten Zeit in mir wütend, weil ich denke warum nur ich, andere haben doch auch ihren Anteil. Aber ich äußere das nicht. Ich entschuldige mich für mein Verhalten und das wars.
    Alles ein bisschen wirr, ich hoffe ihr versteht mich.
    Lg

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Ich finde mich ein Stück, stelle auch das wieder in Frage, stelle mich in Frage und verliere mich grade ganz.

    Lg
    Nimmst du Medikamente? Es muss einen Grund haben warum du deinen Bezug zu dir verlierst, so wie er ist und alles in Frage stellst. Wobei ich mich dabei frage, was stellst du denn in Frage an dir.? Spürst du dich körperlich noch oder hast du Phasen, wobei das eben nicht mehr ist; wenn du so verzweifelst, bist du existenziell irgendwie gefährdet?

    (Hast du dabei auch das Gefühl, du weisst nicht mehr wo du warst oder wie du zu etwas gekommen bist? )
    Geändert von Akzent (10.04.2017 um 21:15 Uhr)

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    @Akzent
    Ich nehme keine Medikamente. Ich bin nicht mehr in einer tiefen depressiven Phase. Da habe ich schon einiges geschafft.
    Ich höre von Therapieseite immer wieder ich sei extrem Selbstkritisch mit mir und richte alles in Form von Ich bin Schuld , gegen mich selbst.
    Begründet ist das mit Teilen meiner Kindheit und mit meiner Ehe, in der ich mich ja komplett verlor.
    Ich weiß genau wo ich war usw.
    Ich denke manchmal, ich denke einfach zu viel. Ich schlucke zu viel.
    Es gibt gerade einige Menschen, denen würde ich gerne mal sagen, hier ist meine Grenze ( die spüre ich durch die Therapie wieder zuemlich genau), reagiere aber mit Verständnis.
    Was ich in Frage stelle, bin ich selbst. Ich habe Jahrzehnte lang gehört ich sei falsch usw. Es fällt mir schwer dieses in mir Loszulassen. Ich weiß was ich nimmer möchte in meinem Leben, bekomme es aber nach außen noch nicht richtig gesagt.
    Wolkenfeld

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Warum, sorry, schon wieder eine "Warum"-Frage, kommt bei dir nicht der Input dahingehend zu sagen und zu spüren: Ich mag das nicht mehr, so wie das mit mir ist? Dieser Input kommt so richtig von innen heraus und manifestiert sich, so kann man am besten etwas verändern. Das ist eine richtige AusgangsBasis. Vielleicht musst du mal deine kindheit loslassen.

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Hallo zusammen,
    ich bin auf meiner Reise zu mir ein Stück weiter bei mir angekommen. Das fühlt sich ganz gut an. Ich habe gemerkt, dass ich aus Verlustangst häufig zu viele Kompromisse eingegangen bin, die mir nicht gut Taten oder dass ich ohne Reflexion geklammert habe, was dem anderen nicht gut tat.
    Das tat mir auch sehr leid, weil es in einem Fall dieser Person zuviel wurde. Ich würde das gerne ansprechen, aber weiß nicht wie, da die Person dadurch auf Distanz ist.
    Auf der anderen Seite betrachte ich manche Freundschaften mit anderen Augen und frage mich in manchen Fällen, ob ich vieles so noch möchte.
    Ich habe es versucht anzusprechen, aber vieles endet in alten Mustern.
    Ich mag meinen Weg der Veränderung weiter gehen habe aber das Gefühl das manch einer mich grade nimmer versteht.
    Und jetzt spüre ich den Weg der Veränderung und gleichzeitig die Verlustangst in mir. Und bin hin und hergerissen, ob der Preis der Veränderung nicht auch zu hoch sein könnte.
    Liebe Grüße

  9. Inaktiver User

    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite betrachte ich manche Freundschaften mit anderen Augen und frage mich in manchen Fällen, ob ich vieles so noch möchte.
    .
    Liebe Grüße
    Ich werde nach wie vor das Gefühl nicht los, dass du von riesigen Mengen komplizierter Menschen umgeben bist - so viele Plurale und Mehrfach-ale höre ich zumindest selten in Bezug auf Freundschaft. Brauchst du die denn wirklich alle so dringend? Und warum hältst du nicht mal eine Weile Funkstille in alle Richtungen?

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    @KaraThrace,
    vielleicht bin ich die komplizierte oder ich bin zu viele Kompromisse bisher eingegangen.

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