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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Hallo,
    @Akzent
    ich bin immer noch traurig wegen besagtem Freund oder Nichtfreund.
    Zumal er mal in ähnlicher Lage war und ich dann da war.
    Aber der Zustand lässt sich grade nicht ändern.
    Mit dem nicht auf Menschen warten tue ich mich schwer.
    Was macht das leichter?

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Mit dem nicht auf Menschen warten tue ich mich schwer.
    Was macht das leichter?
    Was bitte ist denn daran so schwer zu verstehen? Auf was willst du denn warten?

    Gut wenn deine Beziehungen so intensiv waren ist es natürlich schwieriger auszusteigen. Das braucht eine 180° Wendung, wenn du etwas verändern willst, und die Dinge nicht so laufen wie es dir gefällt. Nur du kannst entscheiden, was für dich sinnvoll ist und was nicht. Nur denke ich mir, wenn ein Mensch in einer gewissen Zeit nicht so *funktioniert*, dass man mit Schaden und Trauer in diesem mentalen Leeraum steckt, ist doch auch nichts gewonnen, sofern man nicht von ihm abhängig ist, ist doch der Weg frei um etwas anderes zu wollen, womit man glücklicher oder zufriedener ist.

    Die Frage ist keineswegs einfach zu beantworten, wenn du zu den Menschen gehörst, die immer und unbedingt eine Bezugsperson um sich herum brauchen oder eine Gruppenzugehörigkeit wünschen. Ich weiss nicht wie es da um dich bestellt ist. Deswegen meine etwas unsentimentalen Ansichten.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  3. Inaktiver User

    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Nur meine ich so wie bei der TE, ist es wertvoller, wenn sie die Sache nicht alleine mit sich ausmacht und als Begleiterscheinung zur Therapie und deren Aufgaben in einem Umfeld leben kann mit welchem sie die Sache umsetzen kann -
    Ich lese aus Deinen Worten, dass Du noch nie in einem Kurs oder interaktiven Vortrag bei Gewaltfreier Kommunikation warst.
    Es wird immer mit Konflikten gearbeitet, die die Menschen "mitbringen"- also könnte wolkenfeld nun ihren Konflikt dort bearbeiten.
    Das geschieht unter Anleitung, in Begleitung und viel Erklärung. So das niemand alleine bleibt sondern immer ein Aufklären und Verstehen für alle möglich wird- samt dem Protagonisten.

    man kann mit Trainern oder Anbietern von Gewaltfreier Kommunikation normalerweise auch Einzelcoachings vereinbaren- was ja dann ein ganz intensives Training ist und mit einer Therapiestunde durchaus vergleichbar.

    Der Sinn IST, dass gewesene Konflikte bearbeitet werden und auch mögliche neue Situationen überlegt und durchgespielt werden.
    Alles absolut praxisnah und direkt am Zeitgeschehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    ich bin immer noch traurig wegen besagtem Freund oder Nichtfreund.
    Zumal er mal in ähnlicher Lage war und ich dann da war.
    Aber der Zustand lässt sich grade nicht ändern.
    Mit dem nicht auf Menschen warten tue ich mich schwer.
    Was macht das leichter?
    Geht es dir jetzt um die Freundschaft oder darum, gleiches mit gleichem zu vergelten?

    Ansonsten: die Alternative dazu, auf andere zu warten, besteht darin, sich neue Leute zu suchen. Ggf. in einen Badminton-Verein eintreten?

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich lese aus Deinen Worten, dass Du noch nie in einem Kurs oder interaktiven Vortrag bei Gewaltfreier Kommunikation warst.
    Es ist immer mühsam, wenn Zitate zu einer anderen Aussage verwendet werden und dann einfach umgedeutet werden wollen, so wie du das eben damit machst. Und dass sich mein folgendes Zitat nicht auf einen Kurs Gewaltfreie Kommunikation bezieht sondern sich auf ein Leben nach der Therapiestunde bezieht und sowie ich das noch in Erinnerung habe, macht die TE eine Verhaltenstherapie . Es gibt eben ein Leben nach der Therapiestunde. Vielleicht verstehst du damit besser, wie ich das meine.

    Zitat von Akzent http://bfriends.brigitte.de/foren/im...post-right.png
    Nur meine ich so wie bei der TE, ist es wertvoller, wenn sie die Sache nicht alleine mit sich ausmacht und als Begleiterscheinung zur Therapie und deren Aufgaben in einem Umfeld leben kann mit welchem sie die Sache umsetzen kann -

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  6. Inaktiver User

    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Und dass sich mein folgendes Zitat nicht auf einen Kurs Gewaltfreie Kommunikation bezieht sondern sich auf ein Leben nach der Therapiestunde bezieht und sowie ich das noch in Erinnerung habe, macht die TE eine Verhaltenstherapie . Es gibt eben ein Leben nach der Therapiestunde. Vielleicht verstehst du damit besser, wie ich das meine.
    Ich bezog mich genau darauf- dass es ein Leben nach der Therapiestunde gibt.
    Und zwar unabhängig von der Therapie, die sie selbst nun macht.
    Dass Gewaltfreie Kommunikation eine Möglichkeit sein kann, sich selbst näher zu kommen und gleichzeitig seine Konflikte mit anderen produktiv zu bearbeiten.

    Man arbeitet IN diesen Stunden nicht alleine und bekommt soviel Rüstzeug mit, dass das "alleinsein" danach angefüllt ist mit neuen Möglichkeiten, die man wählen kann.

    Ich wollte nur deutlich machen, dass es sich hier nicht um einen Kurs handelt, bei dem jemand vorne steht, was erzählt und alle gehen wieder heim.
    Hier wird viel gearbeitet, immer mit eigenen Themen und gerade dieses eigene Empfinden, was erlebt wird, weckt dann den Wiederholungswunsch.

    Ich will auch nicht sagen, dass diese Methode nun DIE Lösung für die TE ist-- ich sehe das nur als Mosaiksteinchen, was halt auch gut immerzu und nebenbei laufen kann. Kurse werden beinahe flächendeckend in Deutschland angeboten und sind bezahlbar.

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Hallo zusammen,
    ich bin ja grade auf der Suche nach Veränderung und Therapien. Insofern finde ich alle Vorschläge wichtig und sinnvoll.
    Nur leider ist es häufig noch so, dass ich in der Therapie erkenne, was mein Problem ist , aber ich im Alltag auf alte Verhaltensmuster zurückfalle.
    Ich sage nach wie vor zu wenig was ich will.
    Was Freundschaften betrifft @Akzent ist es nun mal so, dass ich mich intensiv auf Freundschaften einlasse. Wenn mir dann Freundschaften gekündigt werden, und jetzt so ein MittelDing mit meinem Badmintonpartner entsteht zwischen im Gespräch privates erzählen, dann wieder auf Distanz gehen, tue ich mich grade schwer, nicht daran zu denken, wie es war, sondern es gerade stehen zu lassen, wie es ist.
    Loslassen und Kontrolle abgeben, sind wohl meine nächsten Themen.
    Lg

  8. Inaktiver User

    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Nur leider ist es häufig noch so, dass ich in der Therapie erkenne, was mein Problem ist , aber ich im Alltag auf alte Verhaltensmuster zurückfalle. .
    Du sprichst von dem Erkennen auf Verstandesebene und das ist der erste Schritt aber kann letztlich nie als "jetzt verändert es sich" angesehen werden. Das funktioniert nie!

    Es geht darum, dass Du auf spür-baren Ebenen arbeitest- mehr in die Tiefe gehst.

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Ich sage nach wie vor zu wenig was ich will..
    Ich vermute, dass Du gar nicht wirklich gut weißt, was Du willst.
    Wenn wir total klar in uns sind- ist das Durchsetzend oder Deutlichmachen oft gar kein Problem.
    Das Problem liegt oft darin, dass wir selbst nicht klar sind und nur zig Stimmen in uns sprechen- hier geht es wieder darum, seine Identität zu erkennen. Wer bin ich, was will ich? siehe Therapie.

    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    entsteht zwischen im Gespräch privates erzählen, dann wieder auf Distanz gehen, tue ich mich grade schwer, nicht daran zu denken, wie es war, sondern es gerade stehen zu lassen, wie es ist.
    mit sowas käme ich auch nicht zurecht.
    Ganz klar habe ich entweder Menschen, denen ich mir Näheres erzähle oder es bleibt auf der distanzierten Ebene.
    Alles andere empfinde ich als anstrengend und unberechenbar- es verunsichert.
    Insofern würde ich da eine ganz klare Linie für mich ziehen- keine wirkliche Nähe mehr zulassen. Wenn der andere erzählen will, seine Sache- ich dann aber nicht mehr.
    Zitat Zitat von Wolkenfeld Beitrag anzeigen
    Loslassen und Kontrolle abgeben, sind wohl meine nächsten Themen.
    wenn du lernst, Dich auf Dich zu beziehen, wird sich alles andere einstellen.
    Denn erst mit dem Vertrauen in Dich, kann die Kontrolle gehen und Du wirst loslassen.

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    @ Kenzia
    ich versuche mich auf mich zu beziehen.
    Aber ich glaube es ist echt noch ein Weg, bis ich ganz bei mir angekommen bin. Aber mit dem was ich schon für mich erreicht habe, geht es mir besser.
    Ich kann mich jetzt schon selbst mögen.
    Was mein Badmintonpartner betrifft, der auch im gleichen Betrieb arbeitet und mir daher häufig begegnet, sollte ich vielleicht nicht so hartnäckig auf die Definition von Freundschaft schauen.
    Wir sind im Gespräch, allerdings nicht in der Intensität und Tiefe.
    Da bin ich mir noch unschlüssig. Auch weil ich so immer nur am reagieren bin, was von seiner Seite kommt.
    Viele Grüße

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    AW: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben

    [QUOTE]
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich genau darauf- dass es ein Leben nach der Therapiestunde gibt.
    Und zwar unabhängig von der Therapie, die sie selbst nun macht.

    Ich wollte nur deutlich machen, dass es sich hier nicht um einen Kurs handelt, bei dem jemand vorne steht, was erzählt und alle gehen wieder heim.
    Hier wird viel gearbeitet, immer mit eigenen Themen und gerade dieses eigene Empfinden, was erlebt wird, weckt dann den Wiederholungswunsch.

    Nein Kenzia, das stimmt einfach nicht wie du dich jetzt selbst interpretierst. Du beziehst dich mit deiner Meinung wie hier in deinem folgenden Zitat auf eine Gruppenarbeit


    Es wird immer mit Konflikten gearbeitet, die die Menschen "mitbringen"- also könnte wolkenfeld nun ihren Konflikt dort bearbeiten.
    Das geschieht unter Anleitung, in Begleitung und viel Erklärung. So das niemand alleine bleibt sondern immer ein Aufklären und Verstehen für alle möglich wird- samt dem Protagonisten.

    man kann mit Trainern oder Anbietern von Gewaltfreier Kommunikation normalerweise auch Einzelcoachings vereinbaren- was ja dann ein ganz intensives Training ist und mit einer Therapiestunde durchaus vergleichbar.

    Der Sinn IST, dass gewesene Konflikte bearbeitet werden und auch mögliche neue Situationen überlegt und durchgespielt werden.
    Alles absolut praxisnah und direkt am Zeitgeschehen.
    und das hat erstmal nichts mit dem Leben nach der Therapiestunde zu tun, wenn die Protagonisten wieder alleine gelassen werden. Vorbereitet ja, aber eben ohne Therapeut.

    Auf das Leben nach der Therapiestunde habe ich dich erst darauf hingewiesen. Vielleicht kannst du das annehmen so wie es ist.

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    von Bruce Lee



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