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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    aber meint auch mittlerweile, dass ich eh bei nichts wirklich bleibe.
    Warum ist das schlimm? Dieses Blut, Schweiß und Tränen, dieses auf Teufel komm raus einen Lebensplan zu haben und bis zum letzten zu verfolgen, wird m.E. überbewertet. Es braucht auch Menschen, die wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte hüpfen, mal dieses, mal jenes ausprobieren und dann wieder etwas ganz anderes machen. Ohne diese kreativen Querdenker wäre die Welt ganz schön trist. Sieh das als Chance und besondere Qualität deiner Persönlichkeit!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Worüber wir aber oft streiten ist, dass ich nicht immer gleich meine Meinung sage sondern mal zu allen "ja" und erst später mich dazu äußere was bei ihm Unmut erzeugt da er das Verhalten nicht nachvollziehen kann. Obwohl ich mich hier schon verbessere in dem ich nicht gleich zustimme sondern bewusst um Bedenkzeit bitte.
    Zu allem eine Meinung zu haben, ist ja noch so eine Sache, die m.E. völlig überbewertet ist. Es könnte so sein, aber auch ganz anders! Und vor allem ist es doch eh egal. Und was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Bedenkzeit ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Aber warum meinst du, dir überhaupt eine Meinung bilden zu müssen. Wie wäre es mal mit einem "Ist mir egal!", "Da bin ich indifferent und will es auch bleiben." Oder einem "Kann man so sehen, aber auch ganz anders.".

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verliere schnell das Interesse sobald es schwierig wird. Das konnte ich jetzt schon für mich feststellen. Ich hab "angst" unnütze Zeit in etwas zu investieren und etwas anderes zu verpassen.
    Sobald es schwierig wird oder sobald du dir ein solides Wissen oder Können angeeignet hast? Vielleicht bist du einfach nicht perfektionistisch. Das ist aber kein Drama, sondern eher eine sehr gesunde Einstellung und die beste Chance zum Glücklichwerden. Kennst du die 80-20-Regel? Man braucht 20 Prozent der Zeit, um 80 Prozent zu erledigen. Und für die letzten 20 Prozent braucht man 80 Prozent der Zeit. Seit mich die letzten 20 Prozent nicht mehr interessieren, ist mein Leben um Länger schöner, abwechslungsreicher und viel mehr "meins" geworden.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Alles was ich bis jetzt angefangen habe kommt aus Eigeninitiative.
    Ich hab ja so eine kleine Liste im Kopf mit Interessen die ich gerne ausüben würde. Mittlerweile hab ich aber Angst, dass es das auch nicht ist und ich wieder von vorn anfangen muss bei etwas.
    Noch mal: Was ist schlimm daran? Mach doch einfach in der Zeit, die andere aufwenden, um etwas zu 100 Prozent zu machen, fünf Dinge zu 80 Prozent. Mein liebstes Beispiel sind Sprachen: ich spreche zwei Sprachen sehr gut. Und fünf weitere so, dass ich mich super verständigen kann. Schreiben kann ich die fünf aber nicht. Macht aber nichts, denn ich will sie ja nur sprechen!
    Liebe in der Fantasie ist viel besser als Liebe in der Wirklichkeit.
    Es nie zu tun, ist sehr erregend.

    Andy Warhol

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab einfach mal gemacht worauf ich Lust hatte. Musste auf niemanden Rücksicht nehmen und es war toll.
    Was ich nicht verstehe: Warum kannst du nicht auch machen, was du willst, wenn dein Freund da ist? Warum diese, wie mir scheint, übertriebene Rücksichtnahme?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich so darüber nachdenken hab ich eh meine Zeit für mich. Ich muss sie mir nur selbst bewusster machen.
    Ja, ich denke, das solltest du: Mach sie dir bewusst, zelebriere sie, genieße sie in vollen Zügen. Und vor allem: Lass dich nicht von diesem komischen Denken leiten, dass diese Zeit irgendein Ziel haben muss. Wenn es dir gut tut, und es dir entspricht, ist absolut nichts gegen Müßiggang, Flanieren und Sich-treiben-lassen einzuwenden. Das sind zwar keine Qualitäten, die heutzutage besonders gewertschätzt werden, aber sie können so gut tun.

    Da fällt mir ein schönes Zitat ein: Was machen Sie? Nichts. Ich lasse das Leben auf mich regnen. (Rahel Varnhagen)
    Liebe in der Fantasie ist viel besser als Liebe in der Wirklichkeit.
    Es nie zu tun, ist sehr erregend.

    Andy Warhol

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    hallo Schwarze Blume,

    Du denkst zuviel!

    Du denkst, wie Du wohl sein müsstest (ausdauernder, leidenschaftlicher, usw) und da Dein "Soll- Bild" mit dem "Ist- Bild" nicht zusammen passt, muss das Ist-Bild wohl schlecht sein!- zumindest gehörst Du mal in Frage gestellt

    Es passt ja auch zusammen- wenn Du nichts von Dir weißt, zuerst einmal das zu nehmen, was Du von außen aufschappst oder Dir Dein Freund erzählt.
    Aber es gibt alleine 80 Millionen Deutsche und damit 80 Millionen Charakter- Dimensionen- es könnte ja sein, dass da Vielfalt zu allem und jedem herrscht? - tut es

    Was wäre denn besser, wenn Du Dich für etwas entscheiden könntest- voller Leidenschaft und ausdauernd?
    Du denkst, dann wärst Du glücklicher?
    ja........wenn ich erst das und das habe, mache, kann, erwerbe, weiß...........DANN geht mein Leben los......
    Und was, wenn nicht?
    Vielleicht ist gutes Leben, dass Du das Hier und Jetzt erfährst und den Moment so intensiv wie möglich lebst?
    Denn DAS können diese "nicht- gut-durchhalten- Menschen" sehr gut........im Moment sein und genießen, was JETZT ist.

    kennst Du Eckhart Tolle? " Leben im Jetzt"- ist wärmstens zu empfehlen- vor allem als Hörbuch.

    Übrigens- hat wirklich JEDES Verhalten seine guten Seiten--überlege doch einmal, was die guten Seiten in Deinem Verhalten sind?
    Selbst- bewusst- sein.............ist vor allem- sich selbst bewusst sein..........und damit kommen wir wieder ins Hier und Jetzt und Eckhart Tolle.

    Ansonsten probiere doch einfach nur einiges aus- geh allein ins Kino- mach mal was Neues- Kletterwand- Theater oder oder oder.........erlebe Dich und bewerte nicht- fühl einfach nur hin.
    Dieses Ausdauernde, Verlässliche in Hobbies wird gerne überbewertet
    Geändert von kenzia (13.02.2017 um 16:10 Uhr)

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    hallo schwarze blume

    ginge es dir eventuell besser, wenn du das positive sehen könntest?
    ist es nicht toll, vielseitig interessiert zu sein und verschiedenes auszuprobieren?

    ich bin auch so.

    lange habe ich nach dieser einen leidenschaft oder mission gesucht (vor allem beruflich). ich habe dann begonnen andere menschen zu studieren.
    und finde nun, beides hat was: das sich-festbeissen in ein thema (egal ob beruflich und / oder hobbymässig)
    aber auch das rundum-gucken was es alles gibt und "alles" auszuprobieren.

    ich wäre ja am liebsten einige monate in einem friseursalon, dann in einer gärtnerei, dann würd ich mich noch mit schreinern befassen. tbc...
    einfach aus interesse und weil ich es selber ausprobieren möchte. gleichzeitig weiss ich genau, dass es mich nach einiger zeit langweilen würde.

    wie ich dahin gefunden habe? wie erwähnt mit beobachten und ganz fest geholfen hat mir yoga.
    das achtsam im moment sein hat mich gelehrt, keine grossen ziele zu verfolgen, sondern im hier und jetzt das zu tun, was mir gut tut.
    (im rahmen, was familie und vernünftige vorsorge und planung zulässt, ganz naiv lass ich mich dann doch auch nicht treiben)

    was ich schon immer wusste ist, dass ich ganz viel zeit für mich alleine brauche, genau aus dem grund, einfach zu tun was ich will, ohne rücksicht.
    ich fahr auch gerne alleine in urlaub, so dass ich nicht mal fragen muss:"wollen wir mal langsam essen gehen?" oder den plan von vor zehn minuten über den haufen schmeissen kann, ohne rücksprache mit jemandem.

    genau so gerne bin ich aber auch mit menschen zusammen, ich bin keine einsiedlerin.

    ich wünsche dir alles gute! das leben ist so vielschichtig, es wäre schade, nur eine leidenschaft zu haben!

  5. Moderation

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Warum willst du selbstbewußter sein? Was erwartest du davon? Was bedeutet das für dich? In welchen konkreten Fällen würde es dein Leben besser machen? Was könntest du dann tun, was du jetzt nicht kannst?

    Oft stellt man erst fest, was man alles kann, wenn es kracht. Man war gar nicht schwach, sondern hatte nur keinen Anlaß, stark zu sein. Aber man will ja nicht darauf warten, daß es kracht. (Hast du Sorge, daß es krachen könnte? Das Bauchgefühl, daß etwas unrund läuft, dem du nicht gewahsen bist?)

    Andere wirken oft stark, weil sie Anlässe gefunden haben, es zu sein (Oder weil die Anlässe ihnen schmerzhaft auf die Füße gefallen sind.) Worin äußert sich diese Stärke, die du bei anderen siehst, für dich? Was würdest du damit machen, wenn du sie hättest?

    Vielleicht kannst du dir einen Anlaß geben? Räume dir gelegentlich Zeit frei, und mach allein etwas, was du noch nie vorher gemacht hast, oder wofür du zumindest noch nie vorher die Verantwortung übernommen hast, daß du es machst.

    Ich denke, daß du vielleicht nirgends hinkommst, weil dein Ziel zu schwammig ist. Vielleicht kann es dir helfen, für dich (muß nicht im Forum sein), die Fragen zu beantworten, die mir eingefallen sind.

    Alternativ könnten ein Coaching oder eine Therapie dir helfen, die richtigen Fragen zu stellen und aus dem Wattebausch, in dem du dich vielleicht gefangen fühlst, ein Wollknäuel zu machen, das du aufdröseln kannst.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Moderation

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er unterstützt mich bei fast allen meiner Projekte aber meint auch mittlerweile, dass ich eh bei nichts wirklich bleibe.
    Na und? Eine umfassende Halbbildung kann viel Spaß machen. Dann kannst du eben in fünfzig Sprachen übers Wetter reden und nur in einer über Literatur. Oder weißt von 50 Spielen, wie sie gehen, aber gewinnst bei keinem besonders oft.

    Dilettantismus ist eine sehr effiziente Verwendung von Zeit: Wenn man mit etwas neu anfängt, lernt man am meisten. Später wird der Lerneffekt pro Arbeitseinheit viel geringer.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er will, dass ich auch meine eigene Meinung hab und sieht uns als gleichberechtigt. In vielen Gesprächen hat er mir das sehr häufig gesagt.
    "Dazu hab ich keine Meinung und brauch keine", "da bin ich ambivalent", "da muß ich erst drüber nachdenken" ist auch eine Meinung. Welche Dinge gibt es, wo du selber findest, daß du mit einer Meinung besser dran wärst?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hab "angst" unnütze Zeit in etwas zu investieren und etwas anderes zu verpassen.
    Leben ist das, was stattfindet, während du mit was anderem beschäftigt bist.
    Was würde denn das, was du zu verpassen fürchtest, für dich tun, wenn es endlich des Weges kommt?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Moderation

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Ich lese aus Schwarze Blumes Eingangsbeitrag unter anderem heraus, dass sie sich selbst als zu abhängig von den Meinungen anderer Menschen empfindet und leicht Angst davor hat, anzuecken oder Fehler zu machen.

    Das so wahrzunehmen, klingt schon nach einer echten eigenen Unzufriedenheit und dem Wunsch, da etwas anders handhaben zu können.

    Daher finde ich den hier im Strang aufkommenden Tenor, auf das Positive zu fokussieren und sich zufrieden zu geben, zwar auch eine bedenkenswerte Perspektive, aber doch auch ein bisschen kleinredend.


    Wenn man wahrnimmt, dass man Angst vor Kritik und Ablehnung hat und sich öfter anpasst als man möchte, dann steht man vielleicht mit diesem Unbehagen am Anfang eines Weges. Man muss ja erst mal gar nicht viel tun, vielleicht einfach wahrnehmen, dass da eine Sehnsucht nach mehr Mut und Deutlichkeit besteht, und vielleicht die kleinen Freiräume bewusst genießen und sich sagen, jetzt mache ich das genau so wie ich will. Damit wächst dieser Anteil und es kann sich was Neues entwickeln.

    Wenn man Angst hat, sich zu sehr zu zeigen, dann hat das schon einen guten Grund. Vielleicht früher zu wenig Unterstützung oder Gesehen-Werden, vielleicht Angstmachendes erlebt, vielleicht einfach wenig Platz und Freiraum gehabt. Wenn man das über viele Jahre so lebt, werden diese "Fahrspuren" in der Persönlichkeit immer tiefer und eingefahrener. Trotzdem kann man neue Wege gehen, aber dazu muss man neue Spuren anlegen und begehen. Es klingt so, als sei bei dir die Zeit dafür richtig.

    Fang einfach klein an bzw mach weiter damit, dir Freiräume zu nehmen und dich dran zu erfreuen. Dann wächst das :-)
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat vielleicht jemand Tipps oder ist es einfach hoffnungslos.
    Mach doch einfach mal gar nichts; Und schau, was dir alles erstmal so nicht gefällt und dann so nebenbei erst, was andere so machen. Allerdings nicht aus der Perspektive, dass die Anderen alles können, sondern einfach mal so , was wirklich so gemacht wird und wie.

    Damit verlierst du vielleicht auch diese Bedeutung oder den Eindruck , alle anderen sind erfolgreicher oder aktiver. Auch wenn es so ist, dass sie aktiver sind. Vermutlich triffst du die aktiven erst gar nicht.

    Selbst wenn du vieles anfängst und liegen lässt. Ist Verschwendung, aber nur im Material. Etwas mit Musik machen ist immer gut. Sei es auf der Jagd nach guter Musik zu sein und sich da so richtig hineinarbeiten oder ein Instrument anfangen zu spielen.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Ich finde schon, dass das ein Thema ist, das man professionell bearbeiten kann.
    Quarterlifecrisis ist kein Randphänomen. Es geht vielen so und es hat immer einen Grund, warum man an nichts lange Freude hat, oder immer einen "nützlichen" Sinn in etwas sucht.
    Viele Menschen hatten aus verschiedenen Gründen in der Kindheit oder Jugend keinen Raum sich zu entfalten um zu schauen, was man selbst will, kann oder einem gefällt und gut tut.
    Das spiegelt sich dann im jungen Erwachsenenleben wieder. Nach erfolgreicher Beendigung von Schule und Ausbildung kommt nach den ersten Berufsjahren das : und jetzt? !?

    Allein sein kann heilsam sein, meine Erfahrung (ich habe mich aus ähnlichen Gründen getrennt - nach 11 jahren) war, dass ich unglaublich einsam war und mich das so lähmte, dass ich zu gar nichts mehr Lust hatte. Wochenende war essen, zocken, schlafen und sauber machen UND relativ schnell einige Männerbekanntschaften (whs um sich geliebt zu fühlen oder Bestätigung zu erhalten)

    Leider habe ich keinen ultimativen Tip. Ich suche auch noch immer nach einem unglaublich tollem Hobby... aber ich kenne mittlerweile den Grund für mein zielloses Dasein.
    (1 Jahr Therapie)

    LG

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    AW: ich weiß nicht wer ich bin (Selbstbewusstsein) ....

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Wenn man wahrnimmt, dass man Angst vor Kritik und Ablehnung hat und sich öfter anpasst als man möchte, dann steht man vielleicht mit diesem Unbehagen am Anfang eines Weges. ...

    Wenn man Angst hat, sich zu sehr zu zeigen, dann hat das schon einen guten Grund. .
    .. Mary bringt jetzt sehr deutlich das Wort Angst mit rein.

    SchwarzeBlume, du hast das Wort, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, nur einmal benutzt und das mit "".

    Ich war beim lesen ständig ambivalent, vor allem ab dem Moment, als die sog. Scannerpersönlichkeit mit ins Spiel kam.
    Da stellt sich mir nämlich die Frage: ist es Angst oder ist es Langeweile?
    Ich verstehe nix von Scannerpersönlichkeiten, gebe ich offen zu. Aber ich könnte mir vorstellen, dass dieser Begriff auch mißbraucht werden kann für ein vermeidendes Verhalten. Und dahinter steckt dann wiederum die Angst.

    Es wäre schon wichtig, sich hier selbst auf die Schliche zu kommen, ob und wo man sich selbst die Taschen voll haut und damit die nächsten Schritte selbst blockiert.

    Wahrscheinlich müsstest du wirklich nicht viel verändern, nur hier und da ein eigenes Projekt, um dein Selbstvertrauen zu stärken, wo du dir nicht dreinreden lässt. Das kann ein Trainingsplan für einen Halbmarathon sein oder eine Urlaubs-/Aktiv-/Kulturreise sonstwohin und allein, oder eine Pflanzaktion mit dem Naturverein, egal was. Da kannst du doch ruhig zu deinem Freund sagen: halt dich da mal raus, ich will das alleine machen. Ich erzähl dir hinterher wie es war.

    Wenn du in deinem ruhig dahinplätschernden Leben einfach nur gelangweilt bist, reicht das vermutlich schon, ohne dass du was zerdeppern musst, das eigentlich gut läuft.

    Wenn Ängste dahinter stehen, dann könnte professionelle Hilfe in welcher Form auch immer, vielleicht wirklich weiterhelfen. Vielleicht reicht aber auch schon die Selbstehrlichkeit, auch wenn Angst-haben sich weniger cool anhört als der Begriff Scannerpersönlichkeit.

    Grundsätzlich ist es egal, was du lebst, also ob alleine oder nicht, es kommt immer nur darauf an, wie du es lebst.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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