Ja, das mag sein.
Es gab doch mal den Film über den kleinen Jungen, der Ballettänzer werden wollte, obwohl er aus einer Arbeiterfamilie kam die damit so gar nichts am Hut hatte...
Das ist dann schon schade, wenn Kindern ganze Bereiche fremd bleiben, weil die Eltern sie ihnen nicht erschließen, zumindest bei Sachen die man schon als Kind anfangen sollte.
Trotzdem hat man ja als Erwachsener dann trotzdem schon mal davon gehört dass es das gibt, und könnte sich damit befassen, wenn auch nicht mehr beruflich.
Traurig find ich nur, wenn man so gar nichts findet wofür man sich begeistern kann und womit man sich gut fühlt. Aber mit der Idee, ich könnte vielleicht ein irres Talent zum Fallschirmspringen oder Höhlentauchen haben, was nie entdeckt wird - damit kann ich leben.![]()
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11.01.2017, 10:10Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
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11.01.2017, 10:30
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
als Kind "sollte" man nur dann anfangen, wenn man vor hat, diese Disziplin auf hohem bis sehr hohem Niveau zu betreiben, also zur Weltklasse zu gehören.
Die allermeisten Dinge kann man aber durchaus auch noch später lernen und es darin zu einem ganz ordentlichen Niveau bringen.
Es ist wohl wichtiger, dass die Eltern eine grundsätzliche Neugier vermitteln; und nicht, dass sie alles, was man machen könnte, vollständig abdecken.
gruss, barbara
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11.01.2017, 10:37Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

Das finde ich zugegebenermaßen ungewöhnlich.
Dass heißt Du spielst nicht nur gern sondern auch viel und es klingt aber scheußlich?
Das glaube ich Dir nicht so ganz.
Ich habe mich eine zeitlang in Sportarten versucht, die mir definitiv nicht liegen.
Das war dann doch zu frustrierend, trotz regelmäßiger Teilnehme immer zu verlieren.
Irgendwann hatte ich keine Lust mehr.
Nun pflege ich eher Sportarten wo es auf Beweglichkeit und Tänzerisches ankommt, bei Ballsport würde ich mich dann eher an Boules halten.
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11.01.2017, 10:44Inaktiver User
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11.01.2017, 10:49Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Finde ich auch.
Und darum bin ich neugierig auf Herbstblatts Antwort, warum sie sagt, Klavierspielen sei nicht ihre Stärke...
Wenn man als Laie bei einem Instrument ein "ordentliches" Niveau hat und ein paar Stücke hübsch spielen kann, dann würde ich das nicht als Schwäche beschreiben.
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11.01.2017, 10:55Inaktiver User
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11.01.2017, 10:59Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Manches tut man gerne, obwohl man weiß, dass trotz Üben/Trainieren/Forschen nicht groß was dabei herauskommt. Aber wenn`s Freude bereitet, hat das allemal eine Berechtigung. Ob man das dann als Neigung bezeichnen kann, weiß ich nicht.
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11.01.2017, 11:03Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Wie gesagt, ich bin gespannt auf Herzblatts Antwort, wenn sie denn möchte.
Meine Frage war etwas scherzhaft und bewusst etwas zugespitzt formuliert, mich interessiert wie Herzblatt es gemeint hat.
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11.01.2017, 11:14Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Ja, das ist mühsam zu erklären bzw. was ich geschrieben habe, war schon selbsterklärend.
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11.01.2017, 11:28Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Ist ok.
Man muss auch nicht alles zerreden. (in der Bri ist das aber auch wirklich schwer,... gebe ich zu).
Mein Gedanke war nur "kokettiert da jemand mit etwas" um sich davor zu schützen, mit wirklich richtig guten Leuten / Profimusikern etc. verglichen zu werden.
Ich kenne das von vielen Laienmusikern, dass sie sofort eine Einschränkung bez. des Niveaus machen und da frage ich mich halt, woher das kommt.
Ich habe mein Sportbeispiel gebracht.
Ich bin auch in dem Sport den ich jetzt ausübe nicht besonders "gut", aber im Vergleich zu dem was ich damals probiert habe bin ich eben schon gut, es ist also eine "relative" Stärke.
Und zu der Frage der TE:
Ich finde am ehesten lernt man eben über das Ausprobieren.
Und dann kann man dabei mehr und mehr merken, was einem liegt.
Bei mir ist es so, dass mir dann schon die Dinge liegen zu denen ich ein gewisses Talent habe.
Es stimmt dann schon, dass man dann wenn man sowas dann zum Hobby macht, eben merkt, so gut wie jemand anders werde ich dann nicht mehr, man sich vergleicht etc.
Wenn man etwas ehrgeizig ist (und ich bin das), kann man sich damit aber auch die Laune daran verhageln.
Aber ich habe eben auch gemerkt, dass manche Zuschreibungen von außen kommen - a la "Du bist nicht sportlich", "Du kannst kein Mathe", "Du kannst nicht singen".
Manchmal stimmen die, aber manchmal liegt es eben auch wirklich an einem Lehrer oder einer Lehrerin, an Eltern die sowas nicht erkennen, an einem Geschwisterteil, das das Thema schon für sich "besetzt" hat etc.
Und letztlich glaube ich eben schon Übung macht den Meister -
gestern las ich ein Interview mit einem Pianisten der oft 12 Stunden am Tag übt - und seit seiner Kindheit jeden Tag stundenlang spielt.
Leidenschaft, Interesse und Talent kommen bei sowas natürlich zusammen.
Er sprach auch davon, dass es für ihn vielleicht eine Zeit lang eine Art Weltflucht war.
Auch Kunst hat aber sehr viel mit Arbeit zu tun, das fällt eben nicht alles vom Himmel und das wird von außen oft nicht so gesehen, viele hängen es auch nicht so an die große Glocke wie viel Arbeit dahinter steckt.


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