Das würde ich so nicht sagen.
Ich habe mal fasziniert bei der Aufzählung der kulinarischen Reiseerlebnisse eines Mannes zugehört, der sehr wohlhabend ist. Sein Erfolgserlebnis bestand darin, ausschließlich in Restaurants zu essen, wo die Portionen riesig und der Preis minimal waren, Qualität und Geschmack spielten dabei keine Rolle.
Dieser Geiz zieht sich auch durch andere Bereiche seines Lebens. Wie ein Leben auf Sparflamme. Er gönnt sich und anderen nichts.
Auch das Festgefahren sein auf gewohntes Essen kann etwas mit Charakterzügen zu tun haben. Wer im Urlaub im Ausland beharrlich auf einem Schnitzel mit Pommes beharrt, ist sicher anders gestrickt, als jemand, der neugierig Neues ausprobiert.
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15.01.2017, 11:16
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
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15.01.2017, 12:39Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Gut, die Charaktereigenschaft wäre dann aber "geizig". Natürlich sieht man am Verhalten, wie jemand etwas tut, bestimmte Chraktereigenschaften. Diese Eigenschaft beeinflusst dann seine Wahrnehmung und sein Verhalten, ist also beiden übergeordnet. Er richtet sich in vielen Lebensbereichen danach aus, etwas, was eine Charaktereigenschaft ausmacht.
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15.01.2017, 13:15
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Was jemand über viele Jahre sehr gerne praktiziert hat, kann aus den verschiedensten Gründen irgendwann nicht mehr passend sein.
Dann lässt man das hinter sich und entdeckt vielleicht etwas Neues für sich. Oder auch nicht.
Die Freude am Kochen kann verloren gehen unter bestimmten Voraussetzungen.
Dann ändert sich das.
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15.01.2017, 13:30
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Wenn man natürlich beim Personaler was sagen soll, ist "Ich kann kochen" oder "Mein Hobby ist kochen", je nach Job durchaus sinnvoll sein, obwohl es eine Fertigkeit ist und keine Charaktereigenschaft.
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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16.01.2017, 09:09
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
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16.01.2017, 10:30
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Deine Regel, die Gewohnheitstiere, wobei ich überhaupt nicht weiß, was das ist, hier als Indikator zu nehmen um Charaktereigenschaften des Menschen eindeutig zu definieren, ist als Defination hoffentlich noch anders zu sehen, und nicht bindend, also so aus deinem Bauchgefühl heraus zu verstehen.
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
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16.01.2017, 14:36
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17.01.2017, 13:41Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Ach weißt du, ich wünschte ich hätte mal die Gelegenheit bekommen meine Englischkenntnisse wirklich anwenden zu können. Weil nämlich ohne eine gewisse Praxis alles wieder verpufft.
Ich gehe zwar immer noch in Kurse und liebe diese Sprache.
Aber, es ist und bleibt eben doch reines Stückwerk.
Warum ich so hartnäckig trotzdem weiter Kurse besuche, Gelder für die Kurse und vor allem Materialien ausgebe ist mir manchmal auch ein Rätsel.
Englisch inspiriert mich irgendwie....
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17.01.2017, 13:50Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
Genau!!!!
Kochen ist Zuwendung und auch Liebe. Hast du mal lieblos gekochtes Essen gegessen?
Ich schmecke das wirklich.
Es gibt in der Zen-Kultur darüber fast wissenschaftliche Abhandlungen. Da geht man der Tatsache aus, dass mit Liebe und Sorgfalt gekochtes Essen viel bekömmlicher ist.
Als ich noch meine Familie bekochte war ich das auch viel sorgfältiger. Bin manchmal für ein Brot extra ein paar Stationen mit der U-Bahn gefahren.
Für mich koche ich schon auch, aber weitaus nicht so gerne und vor allem macht das Essen weniger Spass. Eigentlich haue ich das Zeugs einfach nur rein, obwohl ich mir schon schön den Tisch decke.
Was aber jetzt besser ist: ich bin heute experimentierfreudiger. Was vielleicht auch daran liegt dass ich nicht mehr in so großen Portionen denken muss und auch nicht an die verschiedenen Geschmäcker.
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12.02.2017, 20:10Inaktiver User
AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man
*schubs*
Dieser schoene Thread und die wunderbare Eingangsfrage - Woher weiss man... - haben mich dazu bewogen, etwas auszuprobieren, was ich eigentlich immer koennen wollte und von dem ich immer der Meinung war, (a) man brauche Talent und (b) genau das haette ich nicht: Zeichnen!
Dahniter steckt ein bisschen, dass ich hier beruflich Statistikkurse gebe, beim Beginn jedes Kurses frage ich, wer in Mathe schlecht war, wer Angst vor Statistik habe und wer glaube, dass ohne Mathekenntnisse man nicht gut in Statistik sein koenne. Fast immer melden sich: alle. Bis auf die ein, zwei Leute, die sagen sie seien schon in der Schule Mathecracks gewesen.
Dann halte ich meinen Einfuehrungsvortrag, dass man Mathe nicht brauche fuer Statistik (Gott segne Computerprogramme), dass es nur um grundsaetzliches Logikverstaendnisse gehe, dass das tatsaechlich einfach sei und dass es sowas wie 'Mathetalent' eh nicht gebe. Zahlen sind einfach, wenn man (oefter: Frau) sie schwierig findet, dann liegt das in 100% der Faelle daran, dass die Leute schlechte Lehrer hatten. Und ein Umfeld, was ihnen eingeredet hat, Maedchen koennten eh kein Mathe.
So, nun dachte ich mir, angeregt von diesem Thread: Was wenn das mit dem Zeichnen aehnlich ist? Ehrlich, ich war davon ueberzeugt, dass ich keinen geraden Strich (geschweige denn etwas anderes) hinkriege.
Weil man bei mir mit Erklaerungen nun mal weit kommt, habe ich mir Betty Edwards, 'Drawing on the right side of the brain' gekauft. Das ist jetzt zwei Wochen her. Ich zeichne mit Begeisterung alles was mir vor die Nase kommt, und gehe seit gestern zu einer Zeichengruppe. (Hallo! Ich!
wo ich doch keinen geraden Strich hinkriege!!)
Damke schoen, lieber Thread, fuer den Tritt in den A***.
Manchmal muss man einfach machen.



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