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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Und nur die Tatsache, dass jemand gerne isst, sagt das nichts aus über sein Essverhalten
    aus oder über die Qualität des Essens, dem er zugeneigt ist.
    Das würde ich so nicht sagen.
    Ich habe mal fasziniert bei der Aufzählung der kulinarischen Reiseerlebnisse eines Mannes zugehört, der sehr wohlhabend ist. Sein Erfolgserlebnis bestand darin, ausschließlich in Restaurants zu essen, wo die Portionen riesig und der Preis minimal waren, Qualität und Geschmack spielten dabei keine Rolle.
    Dieser Geiz zieht sich auch durch andere Bereiche seines Lebens. Wie ein Leben auf Sparflamme. Er gönnt sich und anderen nichts.

    Auch das Festgefahren sein auf gewohntes Essen kann etwas mit Charakterzügen zu tun haben. Wer im Urlaub im Ausland beharrlich auf einem Schnitzel mit Pommes beharrt, ist sicher anders gestrickt, als jemand, der neugierig Neues ausprobiert.

  2. Inaktiver User

    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Dieser Geiz zieht sich auch durch andere Bereiche seines Lebens. Wie ein Leben auf Sparflamme. Er gönnt sich und anderen nichts.
    Gut, die Charaktereigenschaft wäre dann aber "geizig". Natürlich sieht man am Verhalten, wie jemand etwas tut, bestimmte Chraktereigenschaften. Diese Eigenschaft beeinflusst dann seine Wahrnehmung und sein Verhalten, ist also beiden übergeordnet. Er richtet sich in vielen Lebensbereichen danach aus, etwas, was eine Charaktereigenschaft ausmacht.

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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Das stimmt doch nicht. Charaktereigenschaften, gerade bei Erwachsenen, ändern sich kaum. Wer heute zuverlässig ist, wird das übermorgen wohl auch sein; wer heute gern, gut und häufig kocht, wird dies wohl auch in zwei Jahren immer noch tun.


    Was jemand über viele Jahre sehr gerne praktiziert hat, kann aus den verschiedensten Gründen irgendwann nicht mehr passend sein.
    Dann lässt man das hinter sich und entdeckt vielleicht etwas Neues für sich. Oder auch nicht.

    Die Freude am Kochen kann verloren gehen unter bestimmten Voraussetzungen.
    Dann ändert sich das.

  4. Moderation

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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Wenn man natürlich beim Personaler was sagen soll, ist "Ich kann kochen" oder "Mein Hobby ist kochen", je nach Job durchaus sinnvoll sein, obwohl es eine Fertigkeit ist und keine Charaktereigenschaft.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. gesperrt

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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Was jemand über viele Jahre sehr gerne praktiziert hat, kann aus den verschiedensten Gründen irgendwann nicht mehr passend sein.
    Dann lässt man das hinter sich und entdeckt vielleicht etwas Neues für sich. Oder auch nicht.
    ja, aber solche radikalen Veränderungen sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

    Die Regel ist: Menschen sind Gewohnheitstiere, und Gewohnheiten, die sie mal haben, lassen sie nicht so leicht los.

    gruss, barbara

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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Die Regel ist: Menschen sind Gewohnheitstiere, und Gewohnheiten, die sie mal haben, lassen sie nicht so leicht los.

    gruss, barbara
    Deine Regel, die Gewohnheitstiere, wobei ich überhaupt nicht weiß, was das ist, hier als Indikator zu nehmen um Charaktereigenschaften des Menschen eindeutig zu definieren, ist als Defination hoffentlich noch anders zu sehen, und nicht bindend, also so aus deinem Bauchgefühl heraus zu verstehen.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  7. gesperrt

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    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Deine Regel, die Gewohnheitstiere, wobei ich überhaupt nicht weiß, was das ist,
    Eine Redensart, die besagt, dass Menschen stark ihren Gewohnheiten unterworfen sind und diese kaum je ändern.

    gruss, barbara

  8. Inaktiver User

    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Aber das ist doch kein Lernen um des Lernens Willen?
    Ist das nicht vielmehr die Neugierde, das Verstehen-Wollen? Sich Zusammenhänge zu erschließen kann so spannend sein!
    Herausfinden, wie weit man auf einem Gebiet kommen kann, seine Grenzen entdecken. Sich selbst überraschen, über sich hinauswachsen, aber auch erkennen und annehmen, dass man etwas gar nicht so gut kann.

    Ich wünschte, ich hätte die Energie und die finanziellen Möglichkeiten zumindest einen kleinen Teil dessen lernen zu können, was ich noch gerne alles lernen würde.
    Sich ein paar Kleinigkeiten zu erarbeiten ist eben etwas anderes wie zusätzlich zu Job und Alltag eine weitere Ausbildung, ein Studium.
    Ach weißt du, ich wünschte ich hätte mal die Gelegenheit bekommen meine Englischkenntnisse wirklich anwenden zu können. Weil nämlich ohne eine gewisse Praxis alles wieder verpufft.

    Ich gehe zwar immer noch in Kurse und liebe diese Sprache.
    Aber, es ist und bleibt eben doch reines Stückwerk.

    Warum ich so hartnäckig trotzdem weiter Kurse besuche, Gelder für die Kurse und vor allem Materialien ausgebe ist mir manchmal auch ein Rätsel.
    Englisch inspiriert mich irgendwie....

  9. Inaktiver User

    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin da eindeutig bei Dir, Hutlieberin, und sehe es so, dass es eine so grundlegende Verhaltensweise ist, gerne oder nicht gerne für andere zu kochen, oder auch für sich selbst, oder für sich selbst und andere, dass es Einfluss auf das moralische Verhalten anderer Menschen haben kann.

    Ich z. B. koche gern für andere und für mich selbst eher aus Notwendigkeit und ich freue mich, wenn jemand für mich kocht, um mir eine Freude zu machen. Das muss gar nichts besonders sein.

    Den Charakter - also meinen muss ich ständig schulen. Insofern ist z.B. die Bibel ein praktisches historisches Schulungsmaterial oder Montaignes Essay oder Marc Aurels Selbstbetrachtungen oder unzählige andere Bücher, Filme &c., auch unterhaltende Literatur oft.

    Charakter, das ist für mich eine Veranlagung, ständig geschulte Tätigkeit im Umgang mit mir und anderen, um mein Lebensglück zu fördern und mit Menschen, mit denen ich zusammenkomme, gut auszukommen.

    Das sind so meine persönlichen Gedanken. Jeder hat wahrscheinlich seine eigenen
    Genau!!!!
    Kochen ist Zuwendung und auch Liebe. Hast du mal lieblos gekochtes Essen gegessen?
    Ich schmecke das wirklich.

    Es gibt in der Zen-Kultur darüber fast wissenschaftliche Abhandlungen. Da geht man der Tatsache aus, dass mit Liebe und Sorgfalt gekochtes Essen viel bekömmlicher ist.

    Als ich noch meine Familie bekochte war ich das auch viel sorgfältiger. Bin manchmal für ein Brot extra ein paar Stationen mit der U-Bahn gefahren.

    Für mich koche ich schon auch, aber weitaus nicht so gerne und vor allem macht das Essen weniger Spass. Eigentlich haue ich das Zeugs einfach nur rein, obwohl ich mir schon schön den Tisch decke.

    Was aber jetzt besser ist: ich bin heute experimentierfreudiger. Was vielleicht auch daran liegt dass ich nicht mehr in so großen Portionen denken muss und auch nicht an die verschiedenen Geschmäcker.

  10. Inaktiver User

    AW: Neigungen - Stärken und Schwächen - woran merkt man, was einem liegt und was man

    *schubs*

    Dieser schoene Thread und die wunderbare Eingangsfrage - Woher weiss man... - haben mich dazu bewogen, etwas auszuprobieren, was ich eigentlich immer koennen wollte und von dem ich immer der Meinung war, (a) man brauche Talent und (b) genau das haette ich nicht: Zeichnen!

    Dahniter steckt ein bisschen, dass ich hier beruflich Statistikkurse gebe, beim Beginn jedes Kurses frage ich, wer in Mathe schlecht war, wer Angst vor Statistik habe und wer glaube, dass ohne Mathekenntnisse man nicht gut in Statistik sein koenne. Fast immer melden sich: alle. Bis auf die ein, zwei Leute, die sagen sie seien schon in der Schule Mathecracks gewesen.

    Dann halte ich meinen Einfuehrungsvortrag, dass man Mathe nicht brauche fuer Statistik (Gott segne Computerprogramme), dass es nur um grundsaetzliches Logikverstaendnisse gehe, dass das tatsaechlich einfach sei und dass es sowas wie 'Mathetalent' eh nicht gebe. Zahlen sind einfach, wenn man (oefter: Frau) sie schwierig findet, dann liegt das in 100% der Faelle daran, dass die Leute schlechte Lehrer hatten. Und ein Umfeld, was ihnen eingeredet hat, Maedchen koennten eh kein Mathe.

    So, nun dachte ich mir, angeregt von diesem Thread: Was wenn das mit dem Zeichnen aehnlich ist? Ehrlich, ich war davon ueberzeugt, dass ich keinen geraden Strich (geschweige denn etwas anderes) hinkriege.

    Weil man bei mir mit Erklaerungen nun mal weit kommt, habe ich mir Betty Edwards, 'Drawing on the right side of the brain' gekauft. Das ist jetzt zwei Wochen her. Ich zeichne mit Begeisterung alles was mir vor die Nase kommt, und gehe seit gestern zu einer Zeichengruppe. (Hallo! Ich! wo ich doch keinen geraden Strich hinkriege!!)

    Damke schoen, lieber Thread, fuer den Tritt in den A***.
    Manchmal muss man einfach machen.

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