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  1. Inaktiver User

    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du bist doch Aerztin, oder? Was wuerdest du jemandem raten, der zu dir kommt mit solchen Dingen?
    Sport und meditieren, jeden Tag 20 Minuten, eins von beidem je nach Typ... oder eben beides, wenn es sich einbauen lässt in den Tag.
    Hab es selbst in meinem Kummer zuletzt nicht mehr gemacht und geriet in den Strudel... böse Falle. Und grad hab ich gemerkt, dass ich das brauche wie die Luft zum Atmen, 30 Minuten nur bei mir in meinem Kopf. Da ist es so schön, egal, was draußen für Stürme um irgendwelche Berge toben... Ich werde das meditieren wieder in meine Mittagspause einbauen - statt BriCom

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    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So, jetzt komme ich aus der Badewanne... Duftige Badeessenz und nebenbei "die fabelhafte Welt der Amélie", der immer noch läuft. Ich liebe diesen Film. Steinchen springen lassen, Knallerbsen knallen lassen, Kirschkernweitspucken, Zwetschgendatschi, Bienen beim Summen zuschauen, Apfelmus kochen, heiße Milch mit Honig, Kinderlachen, mit Oma im Himmel reden, Christbaumkerzen anzünden...
    Das klingt heimelich und sorgenlos.

    Aber du als intelligente Frau, weißt, so ist nicht (nur) das Leben. Es ist auch geprägt von kleinen Katastrophen. Ich, die ja immer in allem etwas Positives sieht, würde den Unfall auch als solchen sehen, nämlich, du hast 1A reagiert, weil du es eben kannst. Unfälle möchte man vermeiden, aber sie gehören eben auch mal zum Leben. Vor allem für jemanden, der viel fährt. Ich kann dich trösten, ich hatte schon einige (und auch noch niemals selbst verursacht), es ist jedesmal wieder ein Aufreger - man wird also nicht abgeklärt.

    Dass du Schwierigkeiten im Job hattest, du deinen Lieblingsmenschen gehen lassen hast (irgendwie aber auch nicht ), jetzt der Unfall, das mag dich verzeifeln lassen. Aber sie bedeuten nur eines: du bist eine lebendige Frau in einem lebendigen Leben. Freud und Leid, wie nah das beieinander ist.

    In solchen Situationen, wenn du am Schicksal zweifelst, dann setze dich bewusst hin und schreibe die schönen Dinge auf, die du erlebt hast. Situationen mit Patienten, ein Deal, Erlebnisse mit deinem Lieblingsmenschen, mit Freuden/Familie, usw., usf.

    Dann wirst du sehen, dass das Schöne mehr in´s Gewicht fällt. Wenn man gerade etwas aufgeregt ist, weil die Situation so heftig war, wirkt alles irgendwie schwarz. Aber denke doch mal an etwas, was du total schön fandest. War nicht in diesem Moment die Welt besonders schön? Also.

    Du bist da, du lebst, dein Leben ist gut.

    Also lass dich umarmen und sag dir einfach, der Lkw-Fahrer ist doof und wenn du ihn erwischst, dann.....

  3. Inaktiver User

    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    dann schenk ich dir mal ein Totemtier, als Vorbild für die nächste Yogastunde:

    (...)

    ... und da hat auch niemand auch nur den geringsten Verdacht, dass es in dieser Faulheit an Stärke fehlen könnte. Wirklich nicht.
    Danke Danke Danke... die nehm ich alle. Passend zum Sternzeichen :schenkelklopfend:

  4. Inaktiver User

    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Also lass dich umarmen und sag dir einfach, der Lkw-Fahrer ist doof und wenn du ihn erwischst, dann.....
    Naja, der Arme stand auch am Strassenrand und konnte ja auch nix für, dass der Reifen die Hufe hebt...

  5. Inaktiver User

    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Blue2012 Beitrag anzeigen
    Ein Gebet kann ja unabhängig davon gesprochen werden. Für andere Menschen. Als Bitte, als Teilnahme, als Dankeschön.
    Das weiß ich. Ich hab Freunde in den USA und Canada - die sind da ja ganz anders - wenn es jemanden nicht gut geht - prayers!

    Und ja mei, da bin ich dabei, das bricht mit keinen Zacken aus der Krone und die Menschen freuen sich.

    Ich persönlich bete nicht - weil ich nicht weiß zu wem, Gott gibt es für mich nicht. Ich bin Buddhistin. Das muss reichen

  6. Inaktiver User

    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Hab vorhin den Film ausgemacht und war ganz schnell wieder bei mir ... im Licht, beim Lachen... Danke fürs nie-missionieren
    *verneig* gern geschehen.

    Wenn meditieren mal gar nicht so richtig geht (ich bin innerlich manchmal zu unruhig) dann spiele ich Klavier, das beruhigt mich ungemein....

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    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, der Arme stand auch am Strassenrand und konnte ja auch nix für, dass der Reifen die Hufe hebt...
    Dann hast du recht, dann ist er der Falsche dafür.

    Aber wie ich nun lese, meditierst du. Das ist eh die bessere Lösung.

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    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Liebe TT,

    ich habe jetzt noch nicht alles gelesen. Aber ich will Dir eine feste und laaange Umarmung hier lassen.

    Ich glaube auch, dass es "den" Zeitpunkt gibt und Deiner ist noch nicht da.

    Und ich glaube, dass wir nur die Aufgaben aufgebürdet bekommen, mit denen wir auch fertig werden können. Ich hasse es zwar, wie die Beulenpest, wenn zu mir einer sagt: du schaffst das schon. Aber, aber, ich erinnere mich selbst immer daran, dass das Leben nur erfüllbare Aufgaben für uns hat. Uns werden einfach keine Aufgaben gestellt, an denen wir scheitern müssen. Daher vielleicht auch mal überlegen, was die Aufgabe wirklich ist und was Du davon selbst und allein erledigen musst und ob es vielleicht nicht ganz andere Hürden sind über die gerade hopsen sollst? Du erinnerst Dich an den Hasen und den Igel und die komfortabelen Abkürzungen? Schau mal genau hin.

    Ich schieb Dir was von meinem Tee und ein paar Clementinen rüber. Das ist reines Doping:-) .

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    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    *verneig* gern geschehen.

    Wenn meditieren mal gar nicht so richtig geht (ich bin innerlich manchmal zu unruhig) dann spiele ich Klavier, das beruhigt mich ungemein....
    Schöööön!!

  10. gesperrt

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    AW: Lass uns leben - egal wohin...

    TT, wie wäre es, dir mal ein richtig schönes WE mit einer tollen Freundin zu machen? Mir hilft das immer sehr, wenn es mir schlecht geht. Ich treffe mich dann mit meiner Lieblingsfreundin, heule eine Runde, lasse mich bemitleiden, quatsche mich aus, lass mich umarmen und "liebhaben" - und danach gehen wir dann aus und freuen wir uns immer, wie toll es ist, dass wir uns gegenseitig gefunden haben. Ich finde es ganz wichtig, so Jemanden in seinem Leben zu haben. Für Viele ist das der Partner - aber wenn man den nicht hat, ist es ganz wichtig, gute Freunde zu haben - im Idealfall dann noch zusätzlich eine liebe Familie.

    Ich habe bei dir ein bisschen das Gefühl, als stehst du gerade ein wenig im luftleeren Raum da. Du wirkst auf mich traurig und irgendwie sehr alleine. Oder täuscht das? Meditation und Sport sind sicher nicht verkehrt - aber vielleicht musst du mal von der Denke weg, alles allein wuppen zu müssen und keine Schwäche zeigen zu dürfen. Und: virtuelle Umarmungen sind zwar schön, aber ersetzen bei weitem nicht reelle Menschen, die einen in den Arm nehmen.

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