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  1. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Ich kann dein Problem noch nicht so recht greifen, daher eher grundsätzlich: du bist ok so wie du bist - aber andere eben auch.

    Ich les ein bisschen den Anspruch heraus, alle Welt solle so sein wie du oder wie du dir das vorstellst. Find ich ein bisschen unrealistisch -und vor allem, wer sagt denn, dass du richtiger bist als die anderen?

    Also, wieso nicht jeden so lassen wie er nun mal ist? Nennt sich Toleranz, und damit kommt man meist weiter als mit so einer strengend Beurteilung.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich gehe damit so um, dass ich in den vielen Jahren viele Varianten ausprobiert habe, darauf zu reagieren. Ich war ebenfalls schlagfertig, auch mal frech, habe es ignoriert, das Thema gewechselt, das Spiel beim Namen genannt, mit Freundinnen darüber gesprochen und..wenn es mir zuviel wurde...dem jeweiligen Mensch ganz ernst ins Gesicht gesehen und gesagt habe "Du, mir reicht es jetzt". Dann hört es schlagartig auf. Ich bekomme ein "Es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen. " Und drei Tage ist Ruhe. Und irgendwann kommt eben der nächste Spruch.
    .
    Ich würde dies so immer und immer wieder praktizieren. So lange bis es der oder die anderen verinnerlicht haben. Wenn es eine Marotte/Eigenart der jeweiligen Person ist, dann hört das nicht nach 2 oder 3 x ansprechen auf. Das muss ständig und so lange passieren bis wirklich klar ist, dass es so nicht geht. Wenn Du natürlich ständig die Strategie änderst, dann wissen die Kollegen ja nicht unbedingt wie weit sie gehen können und wo bei Dir die Grenze zum Erträglichen ist. Manchmal muss man laut und energisch werden und das Ganze desöfteren wiederholen bis es auch beim letzten angekommen ist. Ich würde aber deshalb nicht unbedingt die Flinte ins Korn werden und eine gute Stelle aufgeben. Es ist überall was. Niegendwo ist alles 100% perfekt.
    Parallel dazu würde ich auch versuchen das nicht so sehr an mich ranzulassen. Menschen sind unterschiedlich und einen negativen Motzer wirst Du nie um 180 Grad drehen können. Ab und zu die Ohren schließen, versuchen das zu Ganze zu ignorieren und an was Schönes denken. Ebenso hat mir in negativen Zeiten schon geholfen, dass ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ein bestimmtes Geräusch oder Handlung als Stopp angesehen habe, um meinen Kopf auf Freizeit zu programmieren. Z.B. das Verlassen der Tiefgarage oder der Eintritt ins private Haus etc. Wenn dann die negativen Gedanken und Gefühle doch wieder eintreten oder Überhand nehmen, versuchen diese mit einem Stopp zu verdrängen und aktiv was anderes denken oder tun.

  3. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss ständig und so lange passieren bis wirklich klar ist, dass es so nicht geht.
    Das ist halt die Frage.

    Offenbar geht es doch für die meisten anderen (?) sehr gut so - wie kommt man denn dann als Einzelner dazu, dass man das so einordnet?

    Ich find das regelmäßig erstaunlich, wie man seine Sichtweise als die einzig richtige ansehen kann, nach der sich selbstverständlich alle anderen zu richten hätten.

  4. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Ich habe es jetzt nicht so verstanden, dass alle glücklich und zufrieden mit der Situation sind. Eher dass die anderen besser damit umgehen können. Und selbst wenn es den anderen untereinander nichts ausmacht, kann man es sich für sich selbst verbitten mit negativem Scheiss belästigt zu werden. Sollen sie sich zusammen negativ auslassen und runterziehen, aber ich will davon nichts mitkriegen.
    Es geht durchaus, dass Menschen mit anderen Menschen unterschiedlich umgehen. Je nachdem wie man seine Grenzen gesteckt hat. Man muss diese nur eindeutig genug formulieren und darauf achten und bestehen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe es jetzt nicht so verstanden, dass alle glücklich und zufrieden mit der Situation sind. Eher dass die anderen besser damit umgehen können.
    Immerhin.

    Ich finde allein die Idee, ich müsste am Arbeitsplatz oder sonstwo mit allen Mitmenschen glücklich und zufrieden sein, ein bisschen viel verlangt.

  6. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    @Alicia
    Danke

  7. gesperrt

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    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mich belastet dieser Negativismus.
    Ich denke, dass ihm das gleichgültig ist.
    Dann sorg dafür, dass er den in deiner nächsten Nähe nicht mehr ausspricht. wenn Ignorieren und sanftes Hinweisen nichts nützt, kann's ja auch mal etwas deutlicher sein. "Dein Leben ist so verschissen, nach allem was du ständig rummoserst, warum springst du nicht endlich von der nächsten Brücke und lässt mich mit deinem Trauerspiel in Ruhe? Es lohnt sich ja echt nicht für dich, auch nur eine Minute länger weiter zu leben! und lass mich jetzt in Ruh."

    Wenn so etwas einigermassen scharf und klar ausgesprochen wird, reicht oft schon bei den nächsten Gelegenheiten ein böser Blick.



    Und da hakt es. Ich stehe nicht drüber.
    übe es. zwinge dich dazu. Diszipliniere dich.

    Sich von blöden Bemerkungen - vor allem, wenn sie andere betreffen - belasten zu lassen, ist eine schlechte Gewohnheit, die man mit Vorteil durch eine bessere Gewohnheit ersetzt.

    Mancher grobe Kommentar tut mir weh. Ob er nun mich selbst trifft oder einen anderen. Ich schäme mich manchmal dafür. Und ich denke, dass ich mich manchmal auch zu sehr verantwortlich fühle.
    Denk bei Gelegenheit sorgfältig darüber nach, was dein Problem ist, wo du dich kümmern musst - und was nicht dein Problem ist. Wenn der Impuls in dir aufsteigt, dich um etwas zu kümmern (also: Kummer aushalten), was dich gar nicht betrifft, bet dein Mantra runter "das ist nicht mein Problem, das ist nicht mein Problem, das ist nicht mein Problem.".

    Ich denke, ich werde konsequent versuchen, jeden verbalen Tiefschlag zu ignorieren.
    Jene, die direkt an dich gerichtet sind (oder in deiner Hörweite stattfinden), würde ich nicht ignorieren, sondern abstellen. Kann auch mal sein "geh doch nach draussen heulen, hier stört es!"

    gruss, barbara

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    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mein Vater ist auch so ein Sprücheklopfer und liebt Provokationen und ist auch notorisch unzufrieden, aber den sehe ich ja nur sechsmal im Jahr und nicht fast täglich und kann damit dann ganz gut umgehen.
    Wie bist du denn bisher mit den Provokationen und Sprüchen deines Vaters umgegangen? Und waren deine Reaktionen erfolgreich?
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  9. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Ich hab noch nicht verstanden, was der Kollege nun eigentlich macht.

  10. Inaktiver User

    AW: Wie lerne ich, mit Provokationen und Angriffen besser umzugehen?

    Erfolgreich insofern als das ich mit 6 dummen Sprüchem im Jahr gut umgehen kann. Ich wohne ja schon sehr lange nicht mehr zu Hause. Also ändern konnte ich meinen Vater nicht. Ich sage meinem Vater, dass ich ihn nicht witzig finde wenn er gemeine Sachen sagt. Über seine Enkelkinder zum Beispiel. Zu mir war er schon sehr lange nicht mehr unverschämt. Ich liebe meinen Vater. Er hat auch viele tolle Eigenschaften. Aber diese "böse Reden" ist nicht mein Ding.

    Ja, ein Beispiel für meinen Kollegen: Er hält mir einen Presseartikel über einen anderen Kollegen unter die Nase und möchte, dass ich ihm zustimme, dass der Kollege eine optische Totalkatastrophe ist. Ich sage ihm, dass ich das mit ihm nicht diskutieren will. Wirklich, ich mag diese ganze Art und Weise andere zu dissen, nicht leiden. Es hat mit unserer Arbeit nichts zu tun. Ich kommuniziere das. Er weiß, was ich davon halte, nämlich nichts.

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