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28.12.2016, 08:45
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
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07.01.2017, 15:07
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Ziele im Leben – brauche ich nicht. Ziele stellen sich quasi von selbst ein, z.B. diesen oder jenen Abschluß erreichen wollen.
Ich finde vielmehr, es braucht Projekte im Leben, Ideen, deren Erforschung und/oder Realisierung ich mich „verschreibe“. Ich arbeite daran, recherchiere, sammle Erfahrung, probiere, grüble, finde heraus – und dabei mag ich gar nicht an ein Ziel denken. Das würde mir die Freude an meinem Projekt nur verderben. Eigentlich bin ich nur der Beobachter meiner Aktivität, lasse offen, was aus meinem Projekt wird. Schaue mir gelegentlich den Zustand meines Projekts an – mit frohem Erstaunen oder ungeduldiger Enttäuschung. Meinen Teil trage ich bei zum Werden, ein Teil wird mir dazugegeben – spannend. Für mich ein Stück Lebensglück
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09.01.2017, 12:52Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Das hat sogar etwas Pädagogisches. Sich selbst fördernd im Lernen, falls das geht, handlungsorientiert.
Vielleicht gehen auch verschiedene Menschen verschiedene Wege, nennen es anders und tun doch in irgendeinem Punkt das Gleiche? Wir haben nur noch erkannt, was der motivierende Punkt ist? Der eine nennt es "Ziel", der andere "Glaube ans Gelingen", der nächste "Neugierde auf die Welt und Freude am Leben" oder "Glaube an den Sinn"?
Ich habe gerade im Zug in einer Zeitschrift ein Interview mit einer Schauspielerin gelesen, die behauptet, nie ein Ziel gehabt zu haben und auch nie geplant und sich um etwas bemüht zu haben. Das mag man kaum glauben. Vor allem nehme ich an, dass das keinesfalls bedeutet, dass sie ihren Beruf nicht gut gemacht oder nicht ernst genommen hat!
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09.01.2017, 13:25
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17.01.2017, 13:36Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Ich habe heute etwas zum Thema "Ziele finden" (gluexx-factory) gelesen. Interessanter Weise wird da die Bedeutung des Inputs betont. Wenn nichts von außen rein kommt, kann man auch keine neuen Ideen ausbrüten?
Geändert von maryquitecontrary (17.01.2017 um 14:51 Uhr) Grund: Seite mit Werbeinhalt entlinkt.
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19.01.2017, 14:32
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Und damit hatte der Lehrer ja auch recht.
Ein Schauspieler soll für sein Publikum idealerweise sein, was er tatsächlich natürlich nur spielt.
Wer will denn schon beispielsweise Jennifer Aniston, Til Schweiger oder Veronika Ferres dabei zu sehen, wie Jennifer Aniston, Til Schweiger oder Veronika Ferres so tun, als wären sie jemand anders?
Das ist nur dann cool, wenn der/die Schauspieler/in selbst schon ein Schauspiel ist.
Wenn es um eine/n Schauspieler/in geht, die/der "immer sich selbst spielt". Manfred Krug, John Wayne, Mae West, Lauren Bacall waren solche.
Und wer nun als Schauspieler/in das "idealerweise sein, was er/sie tatsächlich natürlich nur spielt" gelernt hat bzw. beherrscht (s.a. Naturtalente), hat schon ein Ziel erreicht, das für die meisten unerreichbar ist. Der Rest kommt dann tatsächlich "mühelos von selbst".Geändert von Kistenkumpel (19.01.2017 um 14:44 Uhr)
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19.01.2017, 14:40
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
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19.01.2017, 16:33Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
"
Fehlende Ideen in Bezug auf unsere persönlichen Wünsche liegen häufig an fehlendem Input. An mangelnden Ausgangs-Ideen. An zuweing Informationen. Und wenn wir zuwenig Input haben, dann es ist unglaublich schwierig, aus dem Nichts etwas zu erschaffen.
Doch das Schöne ist: wir müssen uns gar nicht komplett etwas Neues ausdenken. Denn reicht es völlig aus, wenn wir aus dem Vorhandenen das herauskristallisieren, was uns gefällt. Und es dann nach unseren ganz eigenen Wünschen anpassen und verändern. Oder wie Thomas Mann in „Meerfahrt mit Don Quijote“ schreibt: "Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen."
Deshalb: machen Sie sich auf den Weg, zuerst einmal die Welt zu erkunden. Und dann ihre ganz persönlichen Geht-ja-doch-Ideen abzuleiten.
Hier drei Ideen, wie Sie mögliche künftigen Veränderungen nähren können:
Gehen Sie diese Woche in eine Buchhandlung oder einen gut sortieren Zeitschriften-Kiosk. Und besorgen Sie sich Zeitschriften zu allen Themen, die Sie interessieren. Und auch zu Themen, die Sie völlig abgefahren finden, völlig exotisch. Lesen Sie die Zeitschriften durch. Reißen Sie Beiträge aus, die etwas in Ihnen zum Klingen bringen. Positiv oder auch negativ. Sammeln Sie diese Beiträge in einer Sammelmappe oder kleben Sie sie in eine Kladde. Lassen Sie es reifen.
(…)
Probieren Sie es aus - wir wissen nicht, wo die zündende Idee auf uns wartet. Also erhöhen Sie die Chance, ihr zu begegnen.
"Geändert von Inaktiver User (19.01.2017 um 16:47 Uhr)
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19.01.2017, 16:33Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Schade, die Seite führte zu einem Blog, aber war doch ein Werbeinhalt?
Es ging, glaube ich, darum, die festgefahrenen Bahnen im Hirn wieder mit Nahrung zu versorgen und wach zu rütteln. Indem man sich zum Beispiel einmal wöchentlich mit irgendetwas Neuem, Kindlichen (basteln, in den Zoo gehen) oder für einen Ungewöhnlichem zu beschäftigen. Möglichst ohne Erfolgsdruck, sondern spielerisch.
(gekürzt)Geändert von Inaktiver User (12.12.2021 um 15:32 Uhr)
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20.01.2017, 06:37
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Alle Inhalte vom Blog sind praktisch wortwörtlich von diesem Buch rausgenommen. Das macht die Inhalte nicht falsch aber den Blog ein bisschen billig.
nicht zu lesen schlägt die Autorin im Rahmen ihres Programms "nur" eine Woche lang vor. Es ist schon interessant, wie lang die Zeit werden kann, ohne etwas zu lesen... (einfach vor den Fernseher sitzen und sich bespassen lassen gilt auch nicht!)
gruss, barbara



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