Damit habe ich mich schon lange beschäftigt. Dennoch erwischt es einen immer wieder, bzw. es hat ja meinen Charakter geformt. Und es ist ja tatsächlich so: Wenn man etwas gut kann, dann lässt man es nicht so gern los.
Nur als Beispiel: Meine Stärke liegt bei bestimmten Arbeiten nicht in der Schnelligkeit, sondern in Genauigkeit und in der eigenständigen Idee (etwas wurde gut durchdacht und kreativ gelöst). Lasse ich nun die Genauigkeit weg, bin ich plötzlich dann die Langsame?
Ich reagiere tatsächlich empfindlich auf bestimmte Worte, weniger auf die Haltung, die dahinter steht.Es sind nur markige Worte oder das, was da hineingelegt wird. Man kann das Gleiche auch anders ausdrücken. Zuverlässig, verantwortungsbewusst, zurückhaltend, fleißig oder selbstdiszipliniert.
(gekürzt)
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03.12.2016, 10:53Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Geändert von Inaktiver User (12.12.2021 um 15:18 Uhr)
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03.12.2016, 11:06Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Ruhe und die Zeit verstreichen lassen mit Dingen, die mir gerade in den Sinn kommen, ist herrlich. Aber neue Energie gab es mir nicht. Es minimierte nur Belastung und inneren Stress, immerhin! Man braucht eben auch Anregungen (nicht nur im Internet und in der eigenen Stadt auf bekannten Wegen). Erlebnisse braucht man und Hoffnung.
Die Rolle der Hoffnung ist eine interessante Sache! Man könnte es auch als den Glauben bezeichnen, es wird schon kommen, was ich brauche. Oder es ist sogar schon da?
Wenn dieser Auftrag erledigt ist, ist der Druck von dieser Seite erst einmal erledigt.langfristig kann einen sowas auffressen. Gibt es Alternativen?
Ich bin eine Frucht, die besonders empfindlich auf Druck (Erwartungen, Zwänge) reagiert, fiel mir gerade ein.
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03.12.2016, 13:15
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
(Zitat v Dir gekürzt)
Das ist eines der Probleme, die sich ergeben können
Ich schaffe mir alles aus dem Leben, was mir nicht gut tut
(im besten Fall geht das evtl.)
Komme dann zur Ruhe und in meine Mitte ((klappt vielleicht auch noch)
Und dann....fehlen Anregungen
Mittlerweile leb ich also mehr im Innen und im Aussen wieder aktiv zu werden, wird plötzlich zur Anstrengung, weil die Belastbarkeit zunehmend weniger wurde und die Aussenreize zu stark
Da dann wieder einen guten Weg für sich zu finden, kann schon steinig werdenEs wird Zeit für eine neue Signatur
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03.12.2016, 14:25Inaktiver User
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gesperrt
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03.12.2016, 17:11
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Und nach ruhigen, guten u zufriedenen Aus-zeiten ist es ungewohnt, wieder in Aussen zu gehen
Wo anfangen?
Denn die früher bekannten Impulse hatte ich einfach, die musste ich nicht erst suchen gehen
Ja, das sind meine Erfahrungen, die aber so neu sind, dass ich mich schwer tue
Das Gefühl des "Lebendigfühlens" geht dabei verloren, denn wie du schreibst, das entsteht oft im AußenkontaktEs wird Zeit für eine neue Signatur
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03.12.2016, 17:59Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Da ich Momente der Lebendigkeit auch bei meiner Arbeit erlebe, habe ich mich gefragt, ob es dafür (selbst wenn man alleine und nicht mit Menschen arbeitet) ein sich Öffnen und eben auch Zuversicht braucht ("Der Außenkontakt kann gelingen! Mein Schritt nach draußen ist berechtigt!").
Wir haben beide die Erfahrung gemacht, dass das Gefühl von Lebendigkeit auch mal seltener werden kann.
In der Rückschau auf meine letzten 5 Jahre entstand nun der Gedanke, ob es da eine negative Erfahrung im Außenkontakt gab, die erst verarbeitet und dann verabschiedet werden kann. Danach entsteht im besten Fall wieder Zuversicht und RAUM für ein Gefühl von Lebendigkeit. Denn die braucht Raum = Spiel + Bewegungsfreiheit. Auch Raum für glückliche Zufälle, die man erkennt und annehmen kann.
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03.12.2016, 18:02Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Ich hielt mich immer für einen "der Weg ist das Ziel" Menschen, muß aber jetzt gerade feststellen daß ich wenn ich angesichts des demnächst anstehenden 50. Geburtstages Bilanz ziehe jetzt doch nicht so zufrieden bin mit der Ziellosigkeit mit der ich die meisten Dinge in meinem Leben betrieben habe.
Allerdings wird das doch auch verstärkt durch Einschätzung und Forderungen von anderen Personen.
Wenn ich erzähle daß ich seit 35 Jahren Gitarre spiele wird sofort gefragt ob in einer Band und gewünscht daß ich etwas vorspiele, dabei mache ich das eigentlich nur für mich selbst um die Musik die ich liebe ein wenig intensiver zu erfahren.
Oder wenn ich vom Tanzen erzähle wird auch gleich gefragt in welchem Level dieses Kurses ich denn schon wäre.
Und nicht zuletzt ist mir eine langjährige Lebenspartnerin abhanden gekommen unter anderem weil ich angeblich keine Lebensziele hätte.
Alleine für mich hätte ich immer behauptet daß ich spielen will, nicht gewinnen.
Obwohl Mann ist mir sogar beim Sex nichtmal der Höhepunkt am wichtigsten, auch das ein Mangel an Zielorientiertheit der selten Verständnis findet.
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03.12.2016, 18:15Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
In jedem Fall wünsche ich dir neue Bekannte und Freunde, die viellecht manches, von dem du schreibst, auch als Vorteil begreifen können.

Tanzen nur im Verein? Musik machen, immer mit dem Ziel aufzutreten? Muss nicht sein, wirklich nicht.
Mein erster Gedanke beim Lesen deiner Zielen war: Auch wenn der Weg das Ziel ist, heißt das meiner Meinung nach nicht, dass man kein Ziel hat! Man weiß ja schon, wo man lang will. ("Da hinter dem runden Hügel im Norden und nicht hinterm See im Süden ist der Ort, zu dem ich gehe. Auf diesem Weg werde ich viel erleben! Ich gege ihn mit Aufmerksamkeit.")
Wenn jemand ein Ziel hat, können Andere Ehrgeiz und die Begeisterung bei ihm spüren. Da weiß jemand, was er will. Das entlastet auch und Begeisterung kann mitreißend wirken.
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03.12.2016, 18:36Inaktiver User
AW: Braucht es Ziele im Leben, damit es ein glückliches Leben ist?
Ziele...hmmm verwirklichte Träume? Oder Herausforderungen muss man nicht haben. Machen das Leben aber sinnvoll.
Das Pferd das ich als Mädchen wollte hatte ich mit Mitte vierzig. Den schwarzen Gürtel im Jui jitsu habe ich nicht geschafft. Bis grün kam ich ...mein Buch fertig schreiben und veröffentlichten wäre noch ein Ziel aber tja daran korrigiere ich und schreibe neu schon viele Jahre....ich mache gern vieles auf einmal. Fange an mache was Neues spannenderes....um nichts zu verpassen wohl....keine Ahnung eine Zwilling Macke. Besser werden in dem was ich gut kann war immer mein Ziel. Hilfreich war immer ein Partner der besser war als ich so als Herausforderung
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03.12.2016, 18:46Inaktiver User



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