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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ergebnisoffen.
    Ich fürchte, genau das wäre ein Problem.

  2. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, ich kenne mich schon ganz gut . Ich bin einfach nicht der Typ für Kreatives, Meditation, musizieren usw. Das ändert sich auch nicht durch „ausprobieren“. Das eine oder andere habe ich schon ausprobiert, aber das war‘s leider nicht.
    Überzeugt mich nicht. "Mal ein bisschen was ausprobieren" ist etwas anderes als "Ich lote meine Grenzen aus, ich erweitere sie." Bei Triathlon machst du das, bei anderen Dingen beschränkst du dich selbst.

    So jedenfalls my 2 cent.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  3. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich werde es mal in Betracht ziehen.....

    Obwohl Ergebnis offen eben genau ein Problem für mich ist.

    Aber zu verlieren hab ich ja eigentlich nix.
    Ich kenne es so ein wenig aus der Praxis, Begleitung von Menschen, die durch Krankheit, Trennung, Verlust von Angehörigen etc. altbekannte Strukturen verlieren.
    Es gibt dafür den Begriff Anpassungsstörungen, bedeutet, dass Menschen ihr bisheriges Leben neu/ anders strukturieren müssen.
    In diesen Situationen gibt es alles, was man/frau sich vorstellen kann.
    Abwehr, depressive Verstimmungen, blinden Aktionismus, Diskussionen in die höchsten Metaebenen ohne auf den Punkt kommen zu wollen.
    Bedeutet auch die Kontrolle abgeben zu wollen, loslassen lernen, Ohnmacht zulassen und einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
    Kein Spaziergang, geht auch ans "Eingemachte" und es lohnt sich.

  4. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Danke für die Erklärung @sariana

    Es ist tatsächlich so das ich mich komplett neu strukturieren muss und auch etwas unbeholfen in der. Situation bin.

    Das erste Mal seit ich denken kann, daß einfach ein großes nix ist.

    Klar, man wacht auf... Macht sich Frühstück... Geht sich duschen.... Zieht sich an

    Und dann? Ja... Dann ist da nix. Ich warte bis Junior Hunger hat und mach halt was im Haushalt (was mich inzwischen total nervt)


    Alltag besteht aus Haushalt, Einkaufen und Kochen... Und schlafen

    Das kann es einfach nicht gewesen sein.

    Gleichzeitig habe ich einen inneren Konflikt bei dem Thema Verantwortung. Ich bin gewohnt, Verantwortung für Gott und die Welt zu übernehmen und gleichzeitig merke ich..... Stopp-ich will das nicht mehr. Ich habe die Verantwortung zum ersten Mal im Leben los und ich fühle mich erleichtert.

    Trotzdem merke ich bei verschiedenen Situationen, wie ich sofort wieder Verantwortung übernehmen würde (weil ich es immer so gemacht habe)

  5. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Überzeugt mich nicht. "Mal ein bisschen was ausprobieren" ist etwas anderes als "Ich lote meine Grenzen aus, ich erweitere sie." Bei Triathlon machst du das, bei anderen Dingen beschränkst du dich selbst.

    So jedenfalls my 2 cent.
    Wir reden da aneinander vorbei Ich war schon vom Triathlon angefixt, bevor ich meine ersten 10 km am Stück gelaufen bin - weil ein Sportlehrer von mir in den 80ern auf Hawaii war, und damals war das eine kleine Sensation. Das ist das, auf das sich auch Lufti bezogen hat - ein Ziel, das einen total jieperig macht, im Sinne von „ganz unbedingt haben wollen“. Genauso wollte ich unbedingt einen Doktor-Titel. Und eine Eigentums-Wohnung. Meditieren oder Kräuterbrot backen bringt mich nicht dahin - das ist dann ein Ausprobieren, damit man‘s mal gemacht hat, aber eben kein Herzenswunsch.

  6. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    . Das ist das, auf das sich auch Lufti bezogen hat - ein Ziel, das einen total jieperig macht, im Sinne von „ganz unbedingt haben wollen“. Genauso wollte ich unbedingt einen Doktor-Titel. Und eine Eigentums-Wohnung. Meditieren oder Kräuterbrot backen bringt mich nicht dahin - das ist dann ein Ausprobieren, damit man‘s mal gemacht hat, aber eben kein Herzenswunsch.


    Bin da völlig bei dir.

    Alle Herzenswünsche sind erfüllt...... Eigentlich sollte man sich doch glücklich und zufrieden zurücklehnen und entspannen.....

    Ich kann es (noch?) nicht...... Eine innere Unruhe und Unzufriedenheit macht sich breit.

    Neue Herzenswünsche nicht in Sicht

  7. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Kara, magst Du Golf?

    Angeblich lautet der kürzeste Golferwitz der Welt: "Ich kann's!"

    Wer diese Sportart lernt, kommt demnach nie ans Ziel, und Turniere und Wettbewerbe gibt es auch.
    Der Outdoor-Faktor ist während der Pandemie ein zusätzlicher Pluspunkt.

    Alles in allem glaube ich, dass ein "Alles ist ausgereizt"-Gefühl hauptsächlich durch einen zu engen Fokus entsteht.
    Manche Menschen richten ihre Lebensziele hauptsächlich auf sich selbst und ihr engstes Umfeld/Familie: Partner finden, interessanten Beruf mit auskömmlichem Gehalt, gute Wohnsituation, vielleicht noch Hund und Kind/er und ausreichende finanzielle Mittel für alle mit einem Lebensstandard, der als angenehm empfunden wird. Angereichert durch die typischen Zeitvertreibe, die ein passabler Lebensstandard ermöglicht: Urlaube, Hobbies, Besitz (schönes Auto, Haus und Garten, schicke Klamotten, Klavier, neues Tablet, etc).

    Das ist ja auch alles nicht schlecht, nur: Die Welt besteht aus viel, viel mehr als dem eigenen Mikrokosmos.

    Genau diese schöne, einzigartige spannende Welt steht vor vielen großen Herausforderungen. Klimawandel, Artensterben, gerechtere Verteilung globaler Ressourcen, Kriege, in vielen westlichen Kulturen Verlust an Gemeinschaftsgefühl, um nur ein paar zu nennen.

    In diesen Bereichen ergibt sich ein riesiger, weltweiter Handlungsbedarf, der nie "fertig" oder abgehakt ist.

    Was liegt Dir auf dieser Welt am Herzen, was Du erhalten und unterstützen möchtest für die Generationen nach uns?
    Wo kannst Du Dich dafür engagieren, dass es erhalten bleibt?
    Oder was möchtest Du unbedingt gern verändern und verbessern? Etwas bewegen?
    Am Anfang steht ein vager Wunsch, aber er lässt sich in konkretere Handlungspakete herunterbrechen. Bewusstsein und Gehör verschaffen, andere Menschen dafür anwerben, Organisationen unterstützen oder sich selbst in diesen engagieren, Projekte aufsetzen oder mit durchführen, Fundraising sind nur ein paar Beispiele.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass solche Ziele irgendwann final bewältigt sind und es nichts mehr zu tun gibt.
    "Etwas leisten" muss man auch, beispielsweise gegen Lobbygruppen, Trägheit der Massen oder schlichtes Desinteresse ankämpfen.
    Und im ersten Schritt den eigenen Hintern hochschwingen
    Vor Herausforderung 1 stehe ich noch.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Überzeugt mich nicht. "Mal ein bisschen was ausprobieren" ist etwas anderes als "Ich lote meine Grenzen aus, ich erweitere sie." Bei Triathlon machst du das, bei anderen Dingen beschränkst du dich selbst.
    Für Triatlon gibt es Bewunderung und Anerkennung. Für Meditation nicht. Ich glaube, das macht ganz viel aus.

  9. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Vielleicht waren es gar keine Herzenswünsche? So richtig tief drinnen.

  10. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ich bewundere z. B. auch eine Jugendfreundin.

    Sie tanzt auf der Wiese.... Legt sich einfach so ins Gras und beobachtet die Wolken....

    Sie erfreut sich an den kleinen Dingen und ist sehr Natur verbunden.

    Sie ist glücklich und das spürt man.

    Wenn ich mich in die Wiese liege, hab ich nur Sorge welche Viecher auf mir rumkrabbeln und finde daran nichts reizvoll.

    Auch ewig in den Himmel zu schauen.... Gibt mir nichts.... Ausser dem Gefühl der zeitverschwendung.

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