Das Leben ist ja eigentlich ziemlich banal und gefüllt mit Dingen, die lästig sind (für mich z.B. Hausarbeit) und Dingen, die Entspannung/Erholung bringen (aber nicht unbedingt großartigen Sinn - im Sinne von weltbewegend" - machen).
Für mich ist das das Spannungsfeld.
Wenn ich bei Sonnenschein im See bade und das genieße - der Welt ist das wurscht, es befriedigt keinen Ehrgeiz, es rettet nix und niemanden. Es tut einfach mir gut.
Je nach Charakter brauchen Menschen wohl mehr oder weniger Zielsetzung/Wettbewerb. Kara braucht das offenbar mehr als z.B. ich.
Es bleibt aber - Ziele/Ehrgeiz hin oder her - trotzdem banal. Manchmal finde ich diesen Gedanken schwer auszuhalten, insgesamt bin ich aber unheimlich gerne am Leben.
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09.08.2021, 13:19
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Never be afraid, never.
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09.08.2021, 13:26Inaktiver User
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09.08.2021, 14:20
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Allein das Wort "Beschäftigung" wertet doch viele Dinge ab...
Bei mir ist heute so ein Tag, Tasche für die morgige OP ist gepackt, die Gedanken, die nach vorne drängen, möchte ich nicht im Kopf haben. Also lenke ich mich ab, schaue Krimis in der Mediathek, schreibe in der Bri, lese quer im Netz, alles nur Beschäftigung, Ablenkung....hilft dem Weltfrieden grad null
Wenn Brighid schreibt, dass sie einen Lebenssinn u a gefunden hat im Kümmern um das syrische Mädchen, das ist nicht nur Beschäftigung, das ist sinnerfüllter Tages Inhalt.
Ich sehe bei Dir, Kara, wenig persönliche Entwicklung, wenig umdenken, seit Beginn der Corona Einschränkungen nur Kreisen um das Problem, was von Aussen betrachtet kein grosses ist.
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09.08.2021, 14:32
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Mit inzwischen 55 Jahren hatte ich noch keine bucket-list und auch 2 Freundinnen von mir, 55 und 60, hatten den Begriff bisher noch nie gehört!
Jedenfalls stellt das Leben einem doch permanent Aufgaben, jedenfalls empfinde ich das so. Man tritt einen neuen Job an, in der Familie kommt jemand dazu oder es geht jemand (stirbt, lässt sich scheiden...), man hat die Gelegenheit, ehrenamtlich etwas zu tun usw.
Manchmal habe ich in der Praxis Patienten, denen langweilig ist und die nichts mit sich anzufangen wissen. Denen gebe ich dann immer den Rat, zur Ehrenamtsprechstunde zu gehen, die gibt es in anderen Städten und Gemeinden sicher auch.
Dort kann man sich schlau machen, wo Leute gebraucht werden. Meine Tochter arbeitet z. B. in einem Heim für schwerbehinderte Kinder. Wenn sie dort einen Ausflug machen wollen oder mal auf eine Freizeit gehen, brauchen sie für jedes Kind einen "Schieber", da alle auf den Rollstuhl angewiesen sind. So etwas nenne ich sinnvolle Beschäftigung.
Der eine oder andere Freiwillige hat dann auch mehr übernommen und ist mal mit einem Kind alleine, soweit das möglich ist, zu einer Aktivität gegangen, oder geht regelmäßig mit dem Kind ins Schwimmbad usw.
Da ergeben sich doch von alleine sinnvolle Beschäftigungen. Ich kreise doch nicht immer nur um mich selbst und frage mich, was ich alles im Leben noch machen könnte, sondern ich bin doch auch eingebunden in einen sozialen Kontext, aus dem heraus sich neue Dinge und Sinn ergeben können.
Leben ist das, was passiert, während du Pläne machst! Das ist nicht platt gemeint, beinhaltet aber viel Wahrheit. Denke mal darüber nach.
Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)
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09.08.2021, 14:38
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
so, habe mir eben nochmal dein ep durchgelesen.
vielleicht solltest du wirklich mal klarstellen, was dein problem ist.
weil so, also wenn man einfach nur wörtlich nimmt, was du schreibst, was soll denn einer dazu sagen?
"ja, geht mir auch so."
und dann?
willst du hoffen, dass das viele leben, dass du noch übrig hast nach abarbeiten der bucket list, möglichst bald zuende ist?
oder jahrzehntelang unglücklich sein?
wenn du wirklich nur wissen wolltest, ob es außer dir noch ein paar andere gibt, die sich ihre ziele so gesetzt haben, dass sie (ohne störende zwischenfälle wie krankheit, tod, trennung, haus weggeschwommen o.ä.) locker in 40 jahren erreichbar waren, müsste deine frage doch beantwortet sein.
deine ziele selbst möchtest du scheinbar nicht überprüfen.
es gibt ja auch ziele, die man immer haben kann und die nie "abgehakt" sind.
z.b. umweltbewußt leben.
tierlieb handeln.
anderen ggü. hilfreich sein.
etc.pp.
eine derartige liste könnte man 100 jahre haben und danach leben und sie würde sich, wenn man offen dafür ist, beliebig (in form konkreter, abzuhakender projekte) erweitern lassen.
dir bleibt ja im prinzip nur zu hoffen, dass dein haus weggeschwemmt wird, damit du wieder genug arbeiten und ansparen kannst für ein neues, dass dein partner sich trennt oder stirbt (sofern feste partnerschaft haben ein ziel war, hab ich grad nicht im kopf), dir deine erstudierten titel aberkannt werden, damit du neue machen musst, um wieder welche zuhaben.
da ich mir aber irgendwie nicht vorstellen kann (oder will), dass das so ist (weil für die von dir im ep formulierte problematik ist das eben beschriebene, außer ein rascher tod, ja die einzige lösung,) wäre es vielleicht doch gar nicht so schlecht, deine fragestellung nochmal zu überdenken, anstatt hier noch den usern vorzuwerfen, sie würden dein ep wohl nicht verstanden haben, denn anregungen wolltest du ja keine.
oder du wolltest jammern, was auch völlig o.k. ist, weil du echt absolute luxusprobleme hast (was du aber nicht hören willst).

Die Gedanken sind frei....


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09.08.2021, 14:48Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das liegt aber vermutlich an einer unterschiedlichen Definition von „Ziel“, wenn du meinst, dazu wäre viel geschrieben worden. Viele schreiben als Ziel: „glückliches, erfülltes Leben“. Das ist ein tolles Ziel, aber keines für die bucket list. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint, aber es ist einfach was anderes. Bucket List heißt: abhaken, irgendwas, das zu einem Zeitpunkt auch „erledigt“ ist.
Man kann auch immer den Stecker ziehen, schon klar. Aber so „Vorspul-Tage“ oder „-monate“ werden einige schon mal kennengelernt haben, denke ich.
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09.08.2021, 15:01
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Kara, Du begreifst es nicht.Man kann auch immer den Stecker ziehen, schon klar.
Es geht nicht um Dinge abhaken oder den Stecker ziehen. Wenn das die einzigen Alternativen in Deinem Leben sind, dann bist Du ein zutiefst armer Mensch.
Es geht darum, die Tage mit Leben zu füllen, nicht mit Aktivitäten.
Du glaubst, Du brauchst eine Liste zum "Abhaken". Viele User hier haben versucht, Dir nahezubringen, dass Du durch dieses Denken verpasst zu leben.
Nicht die User haben Deinen Strang nicht verstanden. Du hast nicht verstanden, was die User hier Dir zu sagen versuchen.
Du solltest versuchen, Dich soweit persönlich weiterzuentwickeln, dass Du überhaupt keine bucket list brauchst. Aber ich fürchte, da sind alle Worte zwecklos, denn Du bist so in Deinem Denken gefangen, dass Du schon den Ansatz nicht verstehst.Wir werden weitermachen!
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09.08.2021, 15:04
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
dann liegt der fehler entweder darin, sich das falsche system gesucht zu haben (=lediglich abhakbare einzelprojekte)
oder
nicht genug ziele für eine durchschnittliche lebenserwartung
oder
nicht genug krankmachende faktoren für die viel zu kleine liste (ist selbst mit großen streßfaktoren an sich in 30-35 jahren locker abzuhaken) eingebaut
oder
keine metaziele (z.b. bildung an sich) aus der sich ständig neue abhakbare ziele für die konkrete bucketlist ergeben.

Die Gedanken sind frei....


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09.08.2021, 15:08Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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09.08.2021, 15:09


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