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  1. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Lebenslanges Lernen... unverzichtbar...

  2. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil keiner einen 45-jährigen Berufseinsteiger auf so einer Position einstellen würde?
    Mal abgesehen davon bin ich mit dem Thema Fortbildung auch einfach durch..
    Du wärst doch kein 45-jähriger Berufseinsteiger. Deine bis jetzt vorhandene Erfahrung nimmt Dir doch keiner weg, es sagt ja keiner, Du sollst danach Code Monkey werden.

  3. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lebenslanges Lernen... unverzichtbar...
    Thanks, but no, thanks. Irgendwann ist mal gut. Ein weiterer Grund, möglichst schnell zum Ruhestand vorzuspulen .
    Mit Ausnahme von „learning by doing“. Aber so was wie noch mal fünf Jahre die Schulbank drücken - auf keinen Fall. Ich habe 10 Jahre meines Lebens mit akademischer Ausbildung verbracht, mit dem Thema bin ich durch.
    Geändert von Inaktiver User (06.02.2021 um 23:26 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du wärst doch kein 45-jähriger Berufseinsteiger. Deine bis jetzt vorhandene Erfahrung nimmt Dir doch keiner weg, es sagt ja keiner, Du sollst danach Code Monkey werden.
    Als Gedankenexperiment ganz nett , aber so funktioniert das nicht im wirklichen Leben.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Nach diesem einen letzten Post werde ich wirklich nicht mehr auf das Gejammer eingehen, aber ein Gedanke kam mir noch:

    Kara, wie präsentierst du dich eigentlich in Vorstellungsgesprächen?
    Was zeichnet dich aus, als Persönlichkeit? Womit willst du die Personaler/Entscheider dazu bringen, zu sagen "ja, die wollen wir als GF"?
    [editiert]

    Ich kann dir nur empfehlen, dich mal mit Künstlern auseinanderzusetzen. Ich glaube die wenigsten der "erfolgreichen" Künstler dachten vom ersten Moment an, dass sie mal total berühmt und erfolgreich werden. Der Weg ist ein anderer, aber das willst du nicht hören.

    Du wirkst auf mich resigniert und traurig, leer, und irgendwie gefangen in dir selbst.

    [editiert]

    Du hast für dich ein funktionierendes Konstrukt gebastelt, mit dem du jegliche Anmerkungen oder Vorschläge hier einfach ausschlägst. Aus meiner Sicht bist du vermutlich von zu vielen Menschen umgeben, die ähnlich denken wie du, und du hast wahrscheinlich schon dein ganzes Leben wenig Ermutigung und Inspiration erhalten - eher Leistungsdruck und Beurteilung, daher kannst du auch gar nicht anders "ticken", solange du nicht eine andere Erfahrung machst, dir dir unter die Haut geht und das berührt, was da in dir verborgen ist. Ich wünsche dir diese Erfahrung.

    Ich finde, in diesem Strang gibt es so viele tolle Gedanken und Ideen - ich möchte mir davon etwas mitnehmen und klinke mich jetzt aus.
    Danke an alle, die das ernst genommen haben und versucht haben zu helfen.


    Wenn ich samstags hier zu dem kleinen Hofladen gehe, erfahre ich von dem Herrn, kurz vor der Rente, der einfach aus Freude den Laden schmeißt und da freudig mit seinem Taschenrechner den Betrag ausrechnet, jedes Mal mehr Empathie, Freundlichkeit, Offenheit und "Lebensbejahung", als du dir vorstellen kannst.

    Und nein, der macht das bestimmt nicht, weil die Bezahlung so toll ist und auch bestimmt nicht, weil er sich dann mal ein Zertifikat übers Bett hängen kann.

    Ein erfülltes Leben ist das, was man draus macht.
    Geändert von _Winterkind (07.02.2021 um 10:02 Uhr) Grund: Editiert wegen AGB 14.1 Verstoß

  6. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Wenn ich samstags hier zu dem kleinen Hofladen gehe, erfahre ich von dem Herrn, kurz vor der Rente, der einfach aus Freude den Laden schmeißt und da freudig mit seinem Taschenrechner den Betrag ausrechnet, jedes Mal mehr Empathie, Freundlichkeit, Offenheit und "Lebensbejahung", als du dir vorstellen kannst.

    Und nein, der macht das bestimmt nicht, weil die Bezahlung so toll ist und auch bestimmt nicht, weil er sich dann mal ein Zertifikat übers Bett hängen kann.

    Ein erfülltes Leben ist das, was man draus macht.
    Ja, und da kenne ich auch viele Beispiel, dass Leute "erfüllt" und "inspiriert" von etwas sind und dass auch ausstrahlen, ganz unabhängig von ihrer Tätigkeit. Ich glaube aber, dass das für Kara einfach zu weit von ihrer Grundpersönlichkeit weg ist, sie braucht da etwas anderes.

    Ich kenne auch Leute, die alles haben, was sie wollen und brauchen, inklusive jetzt auch das langersehnte Home Office mit einem unverbaubaren Panorama und trotzdem nur unzufrieden sind.

    Ich habe auch öfter Mal das Problem, dass ich mich im Alltag nicht so erfüllt und inspiriert fühle, wie ich mich gern fühlen würde. Das hat natürlich momentan auch mit dem Coronaalltag mit minimalen Kontakten, zwei kleinen Kindern und Dauerregen zu tun, aber normalerweise (wenn ich arbeiten darf), dann habe ich schon von Berufswegen her viele gute Momente, die mich inspirieren.

  7. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hast eine sehr romantische Vorstellung davon, wie das mit dem Spät-Einstieg bei Konzernen läuft. In deinem Fall mag das ja auch zuträglich sein (gefragte Qualifikation etc), aber bei mir ist das nun mal anders.
    Die einzige GF-Karriere in meinem Umfeld die ich mitverfolgt habe war tatsächlich jemand der in dem Unternehmen angefangen hat und dort zu einem mehrerer Geschäftsführer (zuerst Prokurist) aufgestiegen ist, jetzt sogar Teilhaber. Die Weichen frühzeitig daraufhin gestellt. Engagement gezeigt aber tot arbeiten war jetzt auch nicht angesagt.

    Im Grossen und Ganzen hast Du schon recht, dass viele Weichen in den 30er/frühen 40ern gestellt werden.

    Viele haben dann sich auch darauf eingestellt auf dem Level zu arbeiten auf dem sie sind.
    Manche in höhere Positionen gerutscht als angestrebt aber sich darin eingelebt andere nicht so "hoch" gekommen wie gedacht aber sich da auch zurecht geruckelt.

    Du hast noch sehr viel Ehrgeiz, und ich halte es auch nicht für unnormal dass man Mitte 40 nochmal sucht, was ändern will.....und oftmals ja auch muss.

    Kann Dir da jetzt keinen richtigen Tip geben, ein bisschen ein Sprung ins kalte Wasser ist ein Unternehmenswechsel der jetzt anstrengt ja immer.


  8. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Ein erfülltes Leben ist das, was man draus macht.
    Und was "erfüllt" bedeutet, definiert nun mal jeder anders.

    Aber: wenn man gerne 25 Jahre vorspulen möchte, um endlich zu entschleunigen und Chips essend auf dem Sofa sitzen zu können, dann klingt das nicht danach, dass man es geschafft hat, sein Leben zu erfüllen. Und es klingt nicht danach, dass man seine Lebenszeit wertschätzt.

    Und mir will es einfach nicht in den Kopf, was dagegen spricht, sein Leben heute schon zu entschleunigen, insbesondere, wenn die finanziellen Verhältnisse nicht dagegen sprechen. Ich kapier´s, einfach nicht, woher dieser Imperativ kommt, bis zur Rente durchklotzen und dann alles fallenlassen zu müssen.
    Wir werden weitermachen!

  9. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Ich kapierst auch nicht.



    Aber: Kara schrieb ja, dass ihr Unternehmen vielleicht Corona nicht überlebt. Dann muss sie sowieso einen neuen Job suchen.


    Es wird doch nicht wirklich unmöglich sein, mit Anfang/ Mitte 40 einen Job zu finden, in dem sie noch 25 Jahre ranklotzen, vielleicht auch einmal befördert werden kann, wenn sie das will?

    Ist das wirklich so naiv gedacht?

  10. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Nein, ist es nicht.

    Aber : Ich habe 2019 ein Unternehmen bzw einen Unternehmensteil verlassen (müssen), was schon vor Corona aufgegeben werden musste. Dieser Prozess zog sich gut ein Jahr hin. Und bis endlich die Eckdaten fest standen (wann genau? Wie sehen die Modalitäten für die Mitarbeiter aus (Abfindung, Transfergesellschaft..)) nach der endgültigen Entscheidung (Wir schließen...) waren wieder fast 3 Monate um.
    Gut 1,5 Jahre, in der man täglich in ein "Sterbezimmer" marschierte.
    Ich habe meinen Job dort gerne gemacht und es war mir auch wichtig, das gut zu Ende zu bringen.
    Aber : Es macht was mit einem, wenn man sich täglich damit beschäftigen muss.
    Selbst wenn es einigermaßen ruhig zugeht.

    In unserem Fall gab es immer mal wieder echte Aufregungen, Kollegen, die die Nerven verloren, weinend im Büro standen... Und es wundert mich bis heute, dass ich unseren GF nur einmal in seinem Büro einsperren musste - bzw einen tobenden Mitarbeiter damit aussperren - bei dem ganzen Gerät, was am Arbeitsplatz rumlag....

    Ich habe recht problemlos was Neues gefunden, so im Nachhinein, aber ich war davon selbst äußerst überrascht. Ich saß nämlich auch da und ging davon aus, bestenfalls mit viel Glück irgendwas zu finden. So eine Situation zerrt an den Nerven und am Selbstwert.

    Wie sehr, das habe ich erst gemerkt, als ich beim Ex Arbeitgeber weg und beim neuen Arbeitgeber wirklich angekommen war-also gut ein halbes Jahr danach.

    Ich glaube, so selten ist das nicht.

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