Da interpretierst du Work-Life-Balance aber seltsam. Man kann sich auch zuständig fühlen, wenn man nicht rund um die Uhr für den Job verfügbar ist und wenn man keine Karriere machen will. Gleichgewicht ist das Zauberwort, und immer mehr Menschen merken, dass ihnen dass viel eher guttut, als extremes Leistungsdenken.
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05.02.2021, 15:47
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 15:49
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05.02.2021, 15:51
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 15:54
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das ist ein guter Gedanke den ich auch schon hatte. Er ist einfach naheliegend. Mir scheint ja auch, wenn ich das - irgendwo anders - richtig gelesen habe, dass es da jetzt doch ein paar Sachen gibt die nicht mehr so enfach flutschen. Wie gehst du, @Kara, damit um? Es müsste dich doch eigentlich herausfordern, Spannung erzeugen?
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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05.02.2021, 16:05
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 16:07Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Mir ist jetzt bei einigen Beiträgen aufgefallen, daß in etwa geschrieben wurde:
"Bucket-list-Ziele erreichen" -
und genau das ist für mich schon eine Formulierung, die sehr entlarvend ist.
Erreichen ist Abhaken, wie Mediterraneee so richtig schrieb.
Und damit mit dem Erreichen keine Befriedigung mehr generiert.
Kein Nachhall, keine dauerhafte Befriedigung.
Ich würde viele Bucket List-Wünsche, -Hoffnungen und -Träume eher er-leben wollen (extra so geschrieben).
Durchleben, intensivst fühlen, in mir wirken und nachklingen lassen.
Ich denke, vieles liegt an der Unterschiedlichkeit der Persönlichkeit und Prägungen, ob man erreichen oder erleben möchte.
Wer "nur" erreichen möchte, für den entsteht wahrscheinlich eine Leere,
wer etwas er-lebt, der schafft sich - lebendige und nachhallende - Erinnerung und Dankbarkeit und damit auch anhaltende Fülle.
Erleben generiert meiner Erfahrung nach einen Schatz, der im besten Fall ein Leben lang bereichert.
Und wenn es die Erinnerung an eine Pizza an einem italienischen Strand ist, die so vielleicht unvergeßlicher wird als der x.te Marathon, der während des Laufes auch noch weh tat.
Geändert von Inaktiver User (05.02.2021 um 16:14 Uhr)
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05.02.2021, 16:10
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ja, super Post! So sehe ich das auch!
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05.02.2021, 16:11
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Natürlich ist die Menschheit lernfähig, natürlich hat es positive Entwicklung gegeben. Ich finde diese fatalistischen Allgemeinplätze ziemlich weit weg von der Realität. Dass das alles aber eben nicht so schnell geht ist doch normal. Nicht mal ein einzelner Mensch ändert sich von jetzt auf gleich, wie soll das denn mit der gesamten Menschheit klappen? Das sind nun mal sehr lange Prozesse. Corona ist nur ein Puzzlestein von vielen in der Menschheitsgeschichte.
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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05.02.2021, 16:14
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05.02.2021, 16:14
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das wird ja immer besser ;-)
Also im Ernst - du wirfst mit so vielen Sprüchen um dich, die irgendwie rechtfertigen sollen, dass du dich kaputt machst und innerlich leer bist. Sei's drum.
Wenn du dich mit 5 Sportarten immer noch kaputt machst, dann willst du das so.
"No risk, no fun" -> wie viel fun war das denn, als du nicht laufen durftest/konntest? Sehr viel, vermute ich.
Ich definiere fun im sportlichen Sinn als: Mein Körper macht vieles mit, ich achte aber darauf, dass ich Belastungs- und Entlastungsphasen gut ausbalanciere und so stelle ich mir vor, bzw. hoffe ich, möglichst lange das tun zu können, was mir Freude macht. Ich spüre, dass mir Training gut tut - einerseits, um mich einfach gut und fit zu fühlen, und andererseits spornt mich die persönliche Verbesserung auch wirklich an (etwas, das ich aktuell vermisse, aber es ist okay für mich).
Und weil das ohne Zahlen für dich ja nicht gilt und du uns alle bestimmt nur als ambitionslose Nichtstuer betrachtest: Auch ich habe schon sportliche Wettkämpfe bestritten, die ganz bestimmt mit einem Marathon mithalten können. Meine HM-Zeit ist übrigens 1:45 Std, auch nicht so schlecht, dafür dass ich nur max. 3x/Woche laufe.
Sprich: Ich kenne leistungsorientierten Sport.
Nur ticke ich einfach komplett anders.
Ich weiß auch gar nicht, warum du nun alle schlecht machst und glaubst, dass du nun bei diesen Themen auf jeden Fall ganz viel Munition verballern musst.
Ich glaube dir, dass du viele Argumente für dein Leben hast. Und ich glaube auch, dass du selbst daran glaubst, dass das richtig so ist. Passt nur einfach nicht damit zusammen, dass du ja irgendwie selbst mal gemerkt hast, dass etwas fehlt. Aber alles, was nicht rational nachvollziehbar und durch Zahlen präzisierbar ist, kommt bei dir nicht an. Akzeptiert.
Da gibt es nun ca. 70 Seiten an Beiträgen und ich habe viel wert-und sinnvolles hier gelesen. Ich tausche mich gerne weiter darüber aus (hier oder woanders), aber nur, wenn es dann ok ist, dass wir nicht mehr über Kara als TE sprechen. Das führt einfach zu nichts.



Weil trotzdem am Ende vom Tag einer die Kartoffeln aus dem Feuer holen muss und das nicht funktioniert, wenn sich alle aus life-work-Balance-Gründen nicht zuständig fühlen. 
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Aber das ist ja auch ok. Wie gesagt, no risk, no fun.
