Ach, Med, das haben die neoliberal verstrahlten Over-achiever*innen vor 25 Jahren nicht verstanden, und seitdem eben nichts dazu gelernt.
Mein Nachbar, Anfang 30, Vater von zwei Kleinkindern, muss sich gerade mit seiner Firma und den Anfeindungen seiner Kolleg*innen auseinandersetzen, weil er die Unverschämtheit besaß, seine ihm gesetzlich zustehenden Kinderkrank-Tage nehmen zu wollen bzw. zu nehmen.
Antworten
Ergebnis 701 bis 710 von 1296
-
05.02.2021, 13:58
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Geändert von Nicolo (05.02.2021 um 16:48 Uhr)
-
05.02.2021, 14:26
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Also ich muss sagen, dass ich es bei meinem Team eher so erlebe, dass es die Arbeitsmotivation massiv steigert, wenn man ihnen sie bei ihren Wünschen nach einer gesunden und für sie passenden Work-Life-Balance unterstützt. Die wissen das zu schätzen, wenn sie die Möglichkeit haben Elternzeit zu nehmen und sind gerne bereit, mal den Extra-Meter zu gehen und Überstunden zu leisten, wenn sie wissen, dass sie dafür dann zu einem späteren Zeitpunkt einen Freizeitausgleich bekommen indem sie ihre Überstunden tage- oder stundenweise (je nach Bedarf) abfeiern können. Wir haben auch Führungskräfte, die z.B. zugunsten der Familie mit reduzierten Stunden arbeiten, geht alles. Die Aufgaben sind halt entsprechend definiert.
Natürlich gibt es in der Generation Y/Z Menschen, die "auf der faulen Haut" liegen. Gibts aber in anderen Generationen auch.
Und genauso habe ich in der Generation X schon erlebt, dass Menschen so leistungsgetrieben waren, dass sie sich irgendwann komplett kaputt gemacht haben und dann monatelang ausgefallen sind oder sogar komplett arbeitsunfähig geworden sind. Damit ist denke ich auch keinem geholfen.
Btw gehöre ich auch der Generation Y an und kann mich nicht mit dem Bild im Bällebad identifizieren...
-
05.02.2021, 14:40Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Nun, andere schauen ja auch auf meinen Lebensstil verächtlich herab. Was "Bällebad" jetzt heißt, können wir gern in dem Strang diskutieren, den es noch nicht gibt, aber auf den alle anscheinend so dringend warten.
Na, wer will den Strang aufmachen? Wenn ich das mache, wird er böse.
-
05.02.2021, 14:44Inaktiver User
-
05.02.2021, 14:44
-
05.02.2021, 14:46
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Super spannend, und eröffne den Thread mal Kara, das wird gut.
Ich antworte nachher ausführlich, vom Handy aus gelingen mir immer keine guten Antworten.
-
05.02.2021, 14:46Inaktiver User
-
05.02.2021, 14:47Inaktiver User
-
05.02.2021, 15:05
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Hm, ich eröffne den aber nicht, weil ich nicht mal weiß, in welcher Generation ich da zugehörig bin.
Und ich sowieso einen Sonderweg gewählt habe, da ich einen sinnvollen Beruf habe, bei dem ich mich im Regelfall sehr selten frage, warum ich das jetzt mache. Und als Mutter muss man auch nicht diskutieren, ob vollzeitnah zu wenig ist.
Es sei denn, du findest, dass als Mutter 50-60h in der Woche angemessen ist, wenn man dazu noch den Löwenanteil der Carearbeit macht. Solche Wochen kenne ich auch. Läuft aber nicht gut.
Und ja, 24h durcharbeiten, Lauftreff, Kleinkind. Kann ich. Möchte ich aber so nicht immer.
-
05.02.2021, 15:14Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ich wüsste, welcher Generation ich zugehörig wäre, wenn wir schon in diesen starren Generationskategorien denken, aber ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was Lebensziele wie Achtsamkeit, Gesundheit oder Entspanntheit jetzt mit einer bestimmten Generation zu tun haben.
Um sich so etwas als Ziel zu setzen (und darum ging es hier doch) muss man doch nicht Generation X oder Y oder Z oder ABCDEFGY.... sein.



Zitieren
Das darf die Gen Y/Z schon selbst machen. Oder die Gen X, der das wichtig ist.

