Es ist auch etwas eindimensional das Leben als Bucketlist zu sehen.
Ich finde da tatsächlich den buddhistischen Ansatz von " Der Weg ist das Ziel " wesentlich spannender.
Aber selbst als Add on könnte man damit Einiges erweitern, um überhaupt mal Erfahrung in dieser Sichtweise zu sammeln.
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05.02.2021, 13:06Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 13:07
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ich finde das nicht nonkonformistisch, sondern das genaue Gegenteil. Kara erfüllt die Kriterien des heute noch in weiten Teilen verbreiteten Leistungsdenkens; und sie redet sich alles schön, was an Nachteilen damit verbunden ist.
Wieder meine ganz persönliche Meinung: Ich höre da nicht heraus, dass du dich mit der Thematik schon wirklich auseinander gesetzt hast. Solltest du in den nächsten 20-25 Jahren weiterhin mit Mitarbeiterführung oder gar -auswahl zu tun haben, dann kann ich nur raten, da etwas tiefer und offener einzusteigen.
Am Ende des Tages geht es nicht um die Kartoffeln im Feuer. Am Ende des Tages geht es darum, dass sich viele, viele Menschen nach dem "warum" fragen. Warum bin ich ausgebrannt. Warum läuft mein Mann/meine Frau weg. Warum geht es mir nicht gut (körperlich/geistig). Und: Welchen Anteil habe ich selbst daran?
Ich kann dir nur sagen, dass es ein großes Problem ist, dass sich viele Menschen, vor allem in Konzernen, aber auch in KMU's oder auch Selbstständige nicht mit dem identifizieren können, was sie tun.
Sinnhaftigkeit der Arbeit ist das Stichwort.
Und der Komplexität der Vorgänge in der Arbeitswelt versucht man mit Regeln und Prozessvorschriften zu begegnen, was wiederum verstärkt, dass die Eigenveranwortung der Mitarbeiter immer mehr ausgebremst wird.
Das Ziel der Bälle-Bader ist nicht, nicht zu arbeiten. Das Ziel ist es, für etwas zu arbeiten, wofür es sich lohnt und womit man sich identifizieren kann. Und am Ende des Tages geht es eben nicht um die Kartoffeln, sondern darum, ein gesundes UND erfolgreiches Leben zu führen.
Es sollte eigentlich klar sein, dass das heutige Gesundheitssystem die steigende Anzahl an psychischen und körperlichen Erkrankungen gar nicht mehr lange mitmachen kann.
Diese Themen hängen alle zusammen und ich finde es irgendwie nicht sehr differenziert oder gar empathisch, dass du das so negativ siehst und abwertest.
Danke, ich sehe das auch so. Dazu hat die TE aber einfach keinen Zugang und daher zählen diese Argumente auch nicht.
Und der Körperlichen!
Ich finde auch nicht, dass es klug/intelligent oder was auch immer ist, seinen Körper zu ruinieren, wenn man gar keinen Grund dazu hat. Als Leistungssportler ist man dazu in gewisser Weise gezwungen (heißt nicht, dass ich das gut finde), weil man eben sein Geld damit verdient.
Aber dass man als Hobbysportler seinen Körper kaputt macht, finde ich echt traurig.
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05.02.2021, 13:16
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Ich sehe es so, dass Kara alles, was nicht mit Zielerreichung zu tun hat, einfach ausblendet.
Das kann man für sich selbst machen, wenn man bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen, nämlich ein inhaltlich ziemlich schmales Spektrum im Leben.
Wenn man aber Personalverantwortung hat, ist das ein No go. Ein Vorgesetzter, der die physischen und psychischen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter nicht im Fokus hat, hat keine Führungskompetenz, ist nur ein Zieledurchpeitscher.Wir werden weitermachen!
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05.02.2021, 13:21Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Welche Verwaltung schreibt dir was vor? Dein Arbeitgeber? Aber doch nur zu Arbeitszeiten. Privat kannst Du machen was Du möchtest.
Ganz interessant auch Sport ist Beschäftigung, wenn man ihn so betreibt wie Du. Du spielst hier mit Begrifflichkeiten und blockst so prima das ,was Dir zu nahe kommt.
Wenn Du so viele Geld hast, suche Dir doch mal einen guten Coach und erzähl das dort. Vielleicht hilft es Dir ,wenn Du richtig viel Geld dafür bezahlen musst, um aus der Unzufriedenheit zu kommen?
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05.02.2021, 13:27Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Äh, nein? Die Corona-Verwaltung schreibt ziemlich genau vor, was man darf und was nicht. Ich möchte gern Skifahren gehen - darf ich nicht. Oder auf Konzerte gehen - darf ich auch nicht. Ich darf nicht mal mit fünf Leuten am Sonntag gemütlich 30 km laufen. Und das ist eben der Unterschied zum Konzept „Rente nach Corona“. Da kann ich mir das dann eben frei aussuchen.
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05.02.2021, 13:31
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Vielleicht sollten wir einen neuen Strang aufmachen, um weiter zu diskutieren. Ich weiß nicht, inwiefern das hier erlaubt oder erwünscht ist, dass wir "generell" über das Bucket List Thema sprechen, ohne speziell auf Kara einzugehen.
Denn Kara, so denke ich auch, hat sich einfach damit abgefunden und ich habe nicht das Gefühl, dass da irgendwas von dem, was wir hier schreiben, wirklich ankommt.
Muss es aber auch nicht.
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05.02.2021, 13:38Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 13:40Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
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05.02.2021, 13:42
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05.02.2021, 13:43Inaktiver User
AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?
Das machen aber doch viele. Die schlimmsten Unfälle mit Langzeit-Folgen sind Skiunfälle, und die passieren meistens Leuten, die das gar nicht so exzessiv betreiben. No risk, no fun. Ich persönlich habe nach ein paar Stürzen eher einen riesigen Respekt vor dem Rennrad, was Verletzungen angeht.



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Weil trotzdem am Ende vom Tag einer die Kartoffeln aus dem Feuer holen muss und das nicht funktioniert, wenn sich alle aus life-work-Balance-Gründen nicht zuständig fühlen.
Aber das sollten wir anderswo diskutieren.
Aber wer ist das nicht?
