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  1. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich möchte das aber so
    Das ist für den gesamten Thread der springende Punkt. Die Frage "Die "bucket list" ist leer - und nun?" ist nämlich damit beantwortet. Egal, was Dir hier erzählt, vorgeschlagen, angeregt, geschrieben wurde, Du bist entweder überhaupt nicht darauf eingegangen oder sagst, nee, will ich aber nicht, ich will das so, wie ich es mache.

    Die Eingangsfrage und auch viele Beiträge von Dir lesen sich für mich aber vor allem eins: "ich hatte mir ganz viel vorgenommen, das habe ich jetzt auch alles geschafft, aber ich bin trotzdem total unzufrieden."

    Du suchst die Sinnstiftung und Zufriedenheit aber nicht in Dir selbst, sondern im Außen. Passt ja gerade gut mit der Pandemie.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Tja, das ist wohl wahr. Eine ziemlich sinnentleerte Zeit gerade.
    Wir, die Außenwelt, können Dich aber nicht zufrieden machen, das kannst Du nur selbst. Und Du willst es nicht anders als Du es gerade machst. Damit musst Du wohl weiter unzufrieden sein...

    Mir kommt vieles, was Du so schreibst, tatsächlich vor wie "die Anleitung zum Unglücklichsein". Du kannst in meinen Augen gar nicht das Erreichte wertschätzen, das wird für Dich sofort wertlos, wenn es "abgehakt" ist.

    Für manch einen ist all das, was Du geschafft hast, vollkommen unerreichbar (gewesen), und dennoch ist er womöglich viel zufriedener als Du. DAS wäre der Schlüssel, aber das willst Du nicht angreifen. Dann bleibt Dir halt das Nörgeln.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Nee, ernsthaft: Hamsterrad ist ja schon wieder eine Bewertung, die von außen kommt.
    Klar ist sie das. Es ist ja auch meine persönliche Sicht der Dinge. Ich empfinde es als Hamsterrad, ständig Zielen nachzujagen und ständig Ziele zu brauchen. Natürlich bewerte ich das.
    Wir werden weitermachen!

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    ja-aber, das ist hart und klar formuliert und nach meinem Empfinden richtig.
    Wir werden weitermachen!

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also: außer back to normal wird da nix mehr passieren in den nächsten 25 Jahren, es sei denn, man zählt Corona-bedingte Arbeitslosigkeit dazu. Und in 25 Jahren bin ich endlich in Rente.
    Meinst du das jetzt ernst? Wenn ja, finde ich das ziemlich deprimierend.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Trifft hier doch aber eher nicht zu?
    Sie hatte große Ziele, die hat sie ja auch erreicht - und weiß nicht, was sie sich sonst noch vornehmen könnte?
    Sorry, mag sein dass das jetzt nicht direkt zum Thema Bucket-List war. Dieser Strang ist ja schon älter und manchmal vermischt sich auch einiges.
    Ich habe auch meine eigenen Befindlichkleiten beschrieben zu dem, was zuletzt Thema war.

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Ich moechte mich an dieser Stelle dafuer entschuldigen, @KaraThrace, dass ich soviel ueber Dich, anstatt an Dich schreibe, ich hoffe, das nimmst Du in dem Kontext nicht uebel.
    Ich mag Karas Posts weil sie immer etwas nonkonformistisch sind - und ich denke sie liebt auch die Provokation ein wenig . Sie wird schon wissen was sie für sich will, da scheint sie doch sehr straight. Darum diskutiere ich auch hier nicht mit ihr um sie von einer anderen Lebensweise zu überzeugen - für mich verbietet sich das direkt. Aber ihre Posts sind halt oft eine gute Grundlage für Reflektion und Diskussionen.
    Und darum danke an @Kara.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine ziemlich sinnentleerte Zeit gerade.
    Das finde ich gar nicht, im Gegenteil sogar. Für mich (!) habe ich diese Zeit, in der ich weniger stressige Momente im Job hatte, für viele Vorhaben nutzen können, die ich sonst aus Zeitgründen nicht geschafft habe. Wenn ich auf das letzte Jahr zurückblicke, freue ich mich, dass ich diese Gelegenheit bekommen habe. Und das ausgerechnet durch eine Pandemie.

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, ich sehe es eher so, dass die Generation y und z derartig irgendeinem Purpose und einer work-life-balance hinterher rennt, dass man sich schon fragen muss, wer hierzulande eigentlich noch was wuppt und wer lieber im Bällebad liegt.
    Ja, das tut diese Generation tatsächlich, und ich finde, das ist ein echter Lichtblick.
    Endlich kommen die Menschen weg von dem ständigen Wunsch nach Leistung, immer mehr und immer höher, weiter, schneller, koste es, was es wolle. Ich finde das wunderbar.

  8. Moderation

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    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Ja, das tut diese Generation tatsächlich, und ich finde, das ist ein echter Lichtblick.
    Endlich kommen die Menschen weg von dem ständigen Wunsch nach Leistung, immer mehr und immer höher, weiter, schneller, koste es, was es wolle. Ich finde das wunderbar.
    Ich auch. Und Arbeitsleistung und Einsatz sind deshalb nicht unbedingt schlechter.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

  9. Inaktiver User

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Hui, schon wieder so viel los hier - alle mit Affinität zu Eimern und Listen.... Na, gut, dass ich heute noch frei habe und das in Ruhe beantworten kann.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich könnte mit "was will ich noch erreichen" ohne Probleme ein halbes Jahrtausend füllen, wahrscheinlich mehr, also habe ich das Problem, dass mir die Ziele ausgehen könnten, einfach nicht, daher meine Irritation.
    Sind das aber wirklich Ziele oder doch eher Beschäftigungen? Beispiel aus der vorher zitierten bucket list: "ein Weisenhaus gründen" ist ein Ziel, "in Italien Pizza essen" ist eine Beschäftigung. Letzteres erreichst du, indem du einfach ein Flugticket buchst.
    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Und sich klarmachen, dass es in Zukunft nicht mehr so sein wird wie bis 2019.
    .
    Doch, das glaube ich schon, dass die Zukunft irgendwann wieder so sein wird. Ausser, dass wir dann alle besser Zoom können. Wenn das nicht so wäre, würden sich die Menschen ja nicht so sehr "Normalität" wünschen, sondern wären mit Online-Shopping und Zoom-Toasts zufrieden. Aber das ist ein anderes Thema.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Was wird gefordert und was forderst du? (Sorry, dass ich da nachbohre)
    Gefordert wird intellektuelle Flexibilität und "den Überblick behalten". Fordern darf ich mein Team, um die vom Kunden erwartete Leistung zu bringen, aber auch, um ihre individuellen Karriereziele zu erreichen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wann ist denn etwas ein "wertiges Ziel" für dich?

    Ich hab dich in anderen Strängen so verstanden, dass es eine Challenge sein muss, etwas, wo du gewinnen kannst und dass dieses Gefühl des Sieges (über andere, über dich selbst) der Lohn der Mühe ist.
    Jup, das kommt schon gut hin. Ich bin gern erfolgreich. Aber wer ist das nicht?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber wie hier jemand schon sagte ,die Welt ist so komplex ,da könnte man 1000 Jahre leben und hätte immer noch nicht alles ausgereizt an Leben und Erfahrungen und selbst Corona ist eine Erfahrung, die völlig neu ist und in der man sich auch gerade von einer völlig anderen Seite kennenlernen kann ,wenn man es denn möchte. Wenn man sich von so Eckpfeilern wie positiv und negativ wegbewegt, dann kann man dahinter noch einiges wesentlich Interessanteres entdecken.
    Denn gerade ist man durch die Umwelt so entschleunigt ,wenn man jetzt nicht im Krankenhaus arbeitet oder in Bereichen ,die das nicht zulassen.Das ist ein guter Test, ob man damit umgehen kann oder nicht?
    Nein, finde ich überhaupt nicht, denn du kannst ja nicht frei entscheiden. Die Verwaltung schreibt dir vor, was du "darfst" und was nicht. Das ist ein eklatanter Unterschied zu der Wunschsituation "Rente", wenn die Welt irgendwann in ein paar Jahren wieder normal ist.
    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Ich denke manchmal, dass viele von uns mit großen Erwartungen in unsere Erwachsenenlaufbahn starten aber dass das Leben wie es dann in Wirklichkeit ist für die allermeisten Menschen doch ziemlich "klein" und normal abläuft, um nicht zu sagen banal. Für mich war das auch sehr lange schwer zu akzeptieren. Man selbst wird kein erfolgreicher Künstler/Wissenschaftler/Manager ... beliebig erweiterbar ... sowie reich und berühmt , vielleicht in Verbindung mit dem Gefühl unter seinen Möglichkeiten - oder den Erwartungen der Umwelt, des Vaters ... ebenfalls beliebig erweiterbar .... - geblieben zu sein.

    Wenn man dann diese großen Erwartungen nicht loslassen und sich stattdessen auch im und am Kleine(re)n freuen und etwas genießen kann wird es irgendwie ätzend, das kann ich schon ganz gut nachvollziehen.

    So erkläre ich mir auch dass da bei @Kara der Gedanke an die Rente fast befreiend klingt. In der Rente "darf" man loslassen, da gibt es keine Erwartungen mehr an ein "erfolgreiches" Berufsleben.
    Schön formuliert , da finde ich mich wieder.

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    [Bezogen auf meinen Satz, dass Kara zufrieden mit ihren Zielen und ihrem Ausblick sei.]

    KaraThrace schreibt konstant, und nach Lektuerer vieler, viiiiiieler Posts, es sei so. (Ich kann ja nur danach gehen.)

    Naja, also diese konkrete Situation kann ich mir fuer mich auch nicht als befreiend vorstellen. Aber ich bin ja nicht in der Situation. (Ich habe auch keine Bucketlist, weil ich simultan auch zu faul bin, meine momentane komfortable Situation nicht zu geniessen und zugleich mit einer Liste von Dingen, die mich noch reizen wuerden, sowieso nicht fertig wuerde. Also, ich wuerde gar nicht damit fertig sie zu schreiben. )
    Kara schreibt hier und anderswo konstant, seit Jahren, dass ein anderes Konzept fuer sie nicht attraktiv ist und dass sie den jetztigen Teil ihres Lebens mit, ich nenne es mal verkuerzt so: wettbewerbsorientierten Zielen fuellen moechte und nach Ende des Berufslebens keine derartigen oder andere Ziele haben moechte. Also macht sie doch, was sie moechte. (Betonung sowohl auf "sie" als auch auf "moechte".) Und ich finde es schwierig zu argumentieren, genau das zu machen, was man moechte, sei schlimm. Auch wenn das, was man moechte, fuer sehr viele Andere nicht attraktiv ist.
    Ja, auch das trifft es ziemlich gut.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Weil, mit dem Erreichten zufrieden sein, mit Wohlwollen darauf zurück zu schauen, das hast du ursprünglich erst für das Rentenalter vorgesehen.

    Da ist jetzt irgendwie eine Lücke.
    Ja, da wäre vorspulen jetzt ganz gut. So jeden Tag einen Fuß vor den anderen setzen klappt ja grundsätzlich, das ist nicht das Problem. Es ist eher die Zeit, die es noch zu überbrücken gilt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist für den gesamten Thread der springende Punkt. Die Frage "Die "bucket list" ist leer - und nun?" ist nämlich damit beantwortet. Egal, was Dir hier erzählt, vorgeschlagen, angeregt, geschrieben wurde, Du bist entweder überhaupt nicht darauf eingegangen oder sagst, nee, will ich aber nicht, ich will das so, wie ich es mache.

    .
    Naja, die Ausgangsfrage war ja auch: war jemand schon mal in der Situation, und was ist dann passiert. Und weniger die Frage nach: was könnte Tante Kara alles machen. Da, wo die Wogen im Strang hochschlugen, ging es meistens eben um "Ziel" vs. "Beschäftigung", das nutzen viele irgendwie synonym, aber für mich ist das ein großer Unterschied.

  10. User Info Menu

    AW: Die "bucket list" ist leer - und nun?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Darum diskutiere ich auch hier nicht mit ihr um sie von einer anderen Lebensweise zu überzeugen - für mich verbietet sich das direkt.
    Ich glaube nicht, dass irgendwer hier irgendwen von einer anderen Lebensweise überzeugen möchte. Das würde wohl kaum funktionieren.
    Aber in Frage stellen, das geschieht, und das halte ich auch für richtig. Wenn jemand mit etwas nicht im Reinen ist (und sonst würde man ja einen solchen Strang nicht aufmachen und so lange weiterführen), dann ist es in meinen Augen legitim zu fragen woher das kommt und was man anders machen könnte.

    Ja, das tut diese Generation tatsächlich, und ich finde, das ist ein echter Lichtblick.
    Endlich kommen die Menschen weg von dem ständigen Wunsch nach Leistung, immer mehr und immer höher, weiter, schneller, koste es, was es wolle. Ich finde das wunderbar.
    Ich auch. Dieses Leistungsdenken können wir uns im 21. Jh. auch gar nicht mehr erlauben, es verschlingt zu viele Ressourcen.
    Wir werden weitermachen!

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